BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: BNTX Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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21. April 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 665.822
DiMarco
DiMarco, 27. Mär 17:10 Uhr
0
Da ist sie ja = unter 75€ 😉
A
Aluminiumjoker, 27. Mär 17:19 Uhr
0

Bisher sehe ich keine neuen Goti-Daten, weder schwach noch stark. Biontech hatte dazu diese Woche geschrieben: "Ergebnisse des ersten Teils der globalen klinischen Phase-3-Studie PRESERVE-003 mit Gotistobart zeigten einen klinisch relevanten Gesamtüberlebensvorteil sowie Anti-Tumor-Aktivität im Vergleich zum derzeitigen Behandlungsstandard in Zweit- und späteren Therapielinien des Plattenepithelkarzinoms der Lunge" "Gotistobart (BNT316/ONC-392) – ein Kandidat für die selektive Eliminierung von regulatorischen T-Zellen in der Mikroumgebung des Tumors, der auf CTLA-4 abzielt und in Zusammenarbeit mit OncoC4, Inc. („OncoC4“) entwickelt wird: Zweit- und spätere Behandlungslinien von Plattenepithelkarzinom der Lunge: Daten aus der nicht-zulassungsrelevanten Dosisfindungsphase der globalen klinischen Phase-3-Studie PRESERVE-003 (NCT05671510) zeigen eine klinisch relevante Anti-Tumor-Aktivität und einen Gesamtüberlebensvorteil mit einer Verringerung des Sterberisikos um 54 % im Vergleich zum Behandlungsstandard sowie ein kontrollierbares Sicherheitsprofil für Gotistobart bei Patientinnen und Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Lunge, deren Erkrankung unter vorheriger Immuntherapie und Chemotherapie weiter fortgeschritten war. Der zulassungsrelevante Teil der Phase-3-Studie läuft derzeit." Das klingt völlig "in line" mit den sehr guten bisherigen Daten. Interessant, dass bisher keine Meldung im Sinne von "mOS erreicht" gekommen ist. Wenn das so bleibt, bedeutet es vielleicht, dass die Biontech-Patienten sehr viel länger leben als die SoC Patienten. Dann wäre keine Nachricht eine gute Nachricht. Aber gemäß mathematischer Expolation der Daten hätte mOS ca. Feb. 2026 erreicht werden. Das entspräche mOS Gotistobart ca. 18,1 Monate gegenüber SoC Docetaxel ca. 7,0 Monate. Entweder (A) sind tatsächlich nur wieder die Daten des Datenstand 8. August 2025 präsentiert worden und Biontech/OncoC4 machen es damit ungeheuer spannend, weil Biontech intern diese neue^n sehr relevante Daten von Stage 1 und Stage 2 haben müsste. Oder (B) in der Präsentation gab es neuere Daten und wir erfahren dies irgendwann in Kürze. Inzwischen tendiere ich jedoch zu (A), weil man so gar nichts Neues findet. Schade ist, dass wir nicht den Vortag vom ELCC und die Q&A-Runde sehen konnten.

Tatsächlich tendiere ich auch zu A, man kann nicht neues sagen da noch zu viele Leben, was absolut super ist.
E
Erbu, 27. Mär 17:27 Uhr
2
Interessiert niemand mehr die Studien Ergebnisse vor einem Jahr standen wir bei 115 Euro ! Es wurden gute Ergebnisse veröffentlicht und Deals verkündet. BioNTech tut definitiv nichts für die Aktionäre. Sollten sich es gerade welche überlegen einzusetzen steigen ich würde mir es sehr überlegen. Leider Sitz ich zu tief in den miesen
E
EJohnny, 27. Mär 17:31 Uhr
0
Darum wurden bisher auch nie Medikamente die unsterblich machen zugelassen, obwohl es da einige gibt. Die Studien kommen nicht zum Ende, da immer noch alle leben.
A
Aluminiumjoker, 27. Mär 17:51 Uhr
0
Kleines GAP bei 85,47 $ sowie kaum Volumen also geringes bis kein Interesse aktuell an Biontech.
Artikel14
Artikel14, 27. Mär 17:07 Uhr
0

Haben schwache Goti-Daten schon vor 15:35 die Runde gemacht oder ist das der Gesamtmarkt?

Bisher sehe ich keine neuen Goti-Daten, weder schwach noch stark. Biontech hatte dazu diese Woche geschrieben: "Ergebnisse des ersten Teils der globalen klinischen Phase-3-Studie PRESERVE-003 mit Gotistobart zeigten einen klinisch relevanten Gesamtüberlebensvorteil sowie Anti-Tumor-Aktivität im Vergleich zum derzeitigen Behandlungsstandard in Zweit- und späteren Therapielinien des Plattenepithelkarzinoms der Lunge" "Gotistobart (BNT316/ONC-392) – ein Kandidat für die selektive Eliminierung von regulatorischen T-Zellen in der Mikroumgebung des Tumors, der auf CTLA-4 abzielt und in Zusammenarbeit mit OncoC4, Inc. („OncoC4“) entwickelt wird: Zweit- und spätere Behandlungslinien von Plattenepithelkarzinom der Lunge: Daten aus der nicht-zulassungsrelevanten Dosisfindungsphase der globalen klinischen Phase-3-Studie PRESERVE-003 (NCT05671510) zeigen eine klinisch relevante Anti-Tumor-Aktivität und einen Gesamtüberlebensvorteil mit einer Verringerung des Sterberisikos um 54 % im Vergleich zum Behandlungsstandard sowie ein kontrollierbares Sicherheitsprofil für Gotistobart bei Patientinnen und Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Lunge, deren Erkrankung unter vorheriger Immuntherapie und Chemotherapie weiter fortgeschritten war. Der zulassungsrelevante Teil der Phase-3-Studie läuft derzeit." Das klingt völlig "in line" mit den sehr guten bisherigen Daten. Interessant, dass bisher keine Meldung im Sinne von "mOS erreicht" gekommen ist. Wenn das so bleibt, bedeutet es vielleicht, dass die Biontech-Patienten sehr viel länger leben als die SoC Patienten. Dann wäre keine Nachricht eine gute Nachricht. Aber gemäß mathematischer Expolation der Daten hätte mOS ca. Feb. 2026 erreicht werden. Das entspräche mOS Gotistobart ca. 18,1 Monate gegenüber SoC Docetaxel ca. 7,0 Monate. Entweder (A) sind tatsächlich nur wieder die Daten des Datenstand 8. August 2025 präsentiert worden und Biontech/OncoC4 machen es damit ungeheuer spannend, weil Biontech intern diese neue^n sehr relevante Daten von Stage 1 und Stage 2 haben müsste. Oder (B) in der Präsentation gab es neuere Daten und wir erfahren dies irgendwann in Kürze. Inzwischen tendiere ich jedoch zu (A), weil man so gar nichts Neues findet. Schade ist, dass wir nicht den Vortag vom ELCC und die Q&A-Runde sehen konnten.
forza.sempre
forza.sempre, 27. Mär 15:30 Uhr
0
Haben schwache Goti-Daten schon vor 15:35 die Runde gemacht oder ist das der Gesamtmarkt?
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 27. Mär 15:30 Uhr
1
Salamicrash ... F*K TRUMP! Sperrt diesen T Ro..t. ttel ein! Meinetwegen allein auf der Epstein-Insel
E
Erbu, 27. Mär 15:21 Uhr
1
Der Kongress im Kopenhagen hat auch nicht den gewünschten Effekt gebracht. Das sieht nicht gut aus. @ Artikel. 14 machst du dir keine Gedanken das die Gründer den Rückzug angetreten haben. Meinst du sie arbeiten noch für biontech ? Oder nur auf dem Lohnzettel. Mit den Kopf sind sie sicher in der neuen Firma ! Normal wird man sofort freigestellt damit man nichts in die neue Firma mit nimmt. Verstehe ich nicht
Artikel14
Artikel14, 27. Mär 13:19 Uhr
1
@Dimoxinil: Deine Parameter akzeptiere ich als Deine Meinung (wie bereits gesagt) durchaus. Also bei Dir "Erfolgswahrscheinlichkeit eher 35–45 % statt 61 %, – adressierbarer Markt eher im Bereich des heutigen Keytruda‑Business, nicht >2×, – Peak‑Umsatz im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, – Preis‑ und Konkurrenzdruck ab Anfang/Mitte der 2030er." Wenn ich Deine Parameter in die DCF-Rechnung einsetze (35% bis 45% usw.) kommen wir auf einen Biontech NPV zwischen 15,3 Mrd. (Bear Case) und 52,4 Mrd. (Bull Case). Für BMS wären das ab 2028 (Bear) 11,68 Mrd. In diesem Fall würde BMS 3,5 Mrd. bis 11,1 Mrd. einzahlen für einen NPV von nur 11,68 Mrd.? Der mittlere Base Case liegt bei Dir bei 30,8 Mrd. NPV. Diese Meinungen kann man für BNT327 vertreten. Danke für Deinen diesmal in Teilen inhaltlichen Beitrag. Du schreibst aber auch "Du forderst andere auf, eigene Parameter zu nennen, akzeptierst aber keinen, der unter deinem Bull‑Case liegt." Ich jedoch hatte geschrieben: "Jeder kann stattdessen gerne seine eigenen Annahmen und Parameter verwenden und eigene Ergebnisse rechnen." Deine widerholte Neigung zu persönlichen Angriffen solltest Du Dir abgewöhnen. Deine faktenwidrige Behauptung verstößt gegen §186 StGB.
audima
audima, 27. Mär 11:52 Uhr
3

„Schwarmintelligenz“ vs. PoS Eine Umfrage unter 90 Foren‑Usern ist kein Input für eine klinische PoS. In der Onkologie liegen historisch selbst späte Phasen im Schnitt eher um 40 % – und zwar basierend auf tausenden Programmen, nicht auf einem Stimmungsbild im Internet. Wer daraus 61 % für ein einzelnes Asset ableitet, bewegt sich eindeutig im Bereich Sentiment, nicht Statistik. BMS‑Deal ist ein Qualitätssignal – aber kein Beweis für 90 Mrd. NPV Dass BMS 3,5 Mrd. Upfront und viel in die Entwicklung steckt, zeigt: das Programm ist ernstzunehmen. Aber: Solche Pakete siehst du seit Jahren bei Programmen, die der Markt eher im hohen einstelligen/niedrigen zweistelligen Milliarden‑Peakumsatz verortet – nicht automatisch bei 50 Mrd.+ Jahresumsatz und 90 Mrd. Projekt‑NPV. Wäre dein Modell ein realistisches Basisszenario, müsste die Market‑Cap von BNTX heute deutlich näher an dieser Größenordnung handeln – tut sie nicht. Regulatorik: Ja, Accelerated Approval – aber kein Freifahrtschein Dass PFS, ORR und Phase‑2‑Daten in Onko häufig für Accelerated Approvals genutzt werden, ist unbestritten. Aber: – Erstens weiß aktuell niemand, ob Rosetta‑Lung‑02 die nötige statistische Tiefe in den richtigen Subgruppen bringt. – Zweitens werden auch Accelerated Approvals wieder kassiert, wenn die Bestätigungsstudien nicht liefern. – Drittens ändert das alles nichts daran, dass dein Modell einen sofortigen, nahezu friktionsfreien Durchmarsch in einen Markt unterstellt, der heute von Keytruda dominiert wird – und das über mindestens ein Jahrzehnt. Zur „Parameter‑Diskussion“ Du forderst andere auf, eigene Parameter zu nennen, akzeptierst aber keinen, der unter deinem Bull‑Case liegt. Mein „Gegenmodell“ wäre grob: – Erfolgswahrscheinlichkeit eher 35–45 % statt 61 %, – adressierbarer Markt eher im Bereich des heutigen Keytruda‑Business, nicht >2×, – Peak‑Umsatz im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, – Preis‑ und Konkurrenzdruck ab Anfang/Mitte der 2030er. Unter solchen Annahmen landet man bei einem deutlich niedrigeren, aber immer noch attraktiven NPV – ohne „BNT327 wird das erfolgreichste Medikament der Geschichte verdoppeln“-Narrativ.

M. b. M. n. ist deine Kritik sauber, greift aber zu kurz, weil sie mit Durchschnittswerten arbeitet, wo eine differenzierte Betrachtung nötig ist. Die oft zitierten ~40 % Erfolgswahrscheinlichkeit in der Onkologie umfassen sehr heterogene Programme, inklusive vieler First-in-Class-Risiken. Ein Ansatz wie BNT327 basiert hingegen auf bereits validierten immunonkologischen Mechanismen und wird als Kombination entwickelt. Solche Programme haben strukturell höhere bedingte Erfolgswahrscheinlichkeiten, weil zentrale biologische Unsicherheiten reduziert sind. Ein PoS oberhalb des Durchschnitts ist daher plausibel, auch wenn konkrete Werte diskutabel bleiben. Der Deal mit Bristol Myers Squibb wird ebenfalls zu defensiv interpretiert. Mehrere Milliarden Upfront sind kein Standardfall, sondern spiegeln eine klare interne Überzeugung über Differenzierung und strategische Relevanz wider. Solche Summen werden typischerweise für Programme gezahlt, denen man zumindest das Potenzial zutraut, klinisch relevant in bestehende Standards einzugreifen. Das ist kein Beweis für extreme Umsatzannahmen, aber ein starkes Qualitätssignal. Auch die Orientierung am heutigen Umsatz von Keytruda ist zu statisch. Onkologische Märkte wachsen durch frühere Therapielinien, neue Indikationen und Kombinationen. Wenn ein Wirkstoff bestehende Regime verbessert oder Resistenzen adressiert, entsteht zusätzlicher Wert, statt nur bestehender Umsatz umverteilt zu werden. Die Marktgröße ist daher kein fixer Deckel. Regulatorisch sind die Risiken real, aber asymmetrisch: Beschleunigte Zulassungen ermöglichen frühere Umsätze und verschieben Risiken in die Zeit, statt sie rein binär am Ende zu bündeln. Für Bewertungen ist dieser Timing-Effekt zentral. Auch beim Wettbewerb ist die Annahme eines automatischen Margenverfalls zu simpel. In der Onkologie setzen sich differenzierte Therapien oft trotz Konkurrenz durch und sichern sich überproportionale Marktanteile bei stabiler Preisstruktur. Schließlich spiegelt die aktuelle Bewertung nicht den Erwartungswert wider, sondern einen risiko-adjustierten Abschlag. Insgesamt ist das bearishe Szenario valide, aber nicht neutral. Eine sachgerechte Sicht berücksichtigt, dass Mechanismus, Partnerqualität und Marktstruktur die Ergebnisverteilung eher nach oben verschieben, als es ein pauschaler Rückgriff auf Durchschnittswerte nahelegt.
M
Mrnafuture, 27. Mär 11:36 Uhr
1

„Schwarmintelligenz“ vs. PoS Eine Umfrage unter 90 Foren‑Usern ist kein Input für eine klinische PoS. In der Onkologie liegen historisch selbst späte Phasen im Schnitt eher um 40 % – und zwar basierend auf tausenden Programmen, nicht auf einem Stimmungsbild im Internet. Wer daraus 61 % für ein einzelnes Asset ableitet, bewegt sich eindeutig im Bereich Sentiment, nicht Statistik. BMS‑Deal ist ein Qualitätssignal – aber kein Beweis für 90 Mrd. NPV Dass BMS 3,5 Mrd. Upfront und viel in die Entwicklung steckt, zeigt: das Programm ist ernstzunehmen. Aber: Solche Pakete siehst du seit Jahren bei Programmen, die der Markt eher im hohen einstelligen/niedrigen zweistelligen Milliarden‑Peakumsatz verortet – nicht automatisch bei 50 Mrd.+ Jahresumsatz und 90 Mrd. Projekt‑NPV. Wäre dein Modell ein realistisches Basisszenario, müsste die Market‑Cap von BNTX heute deutlich näher an dieser Größenordnung handeln – tut sie nicht. Regulatorik: Ja, Accelerated Approval – aber kein Freifahrtschein Dass PFS, ORR und Phase‑2‑Daten in Onko häufig für Accelerated Approvals genutzt werden, ist unbestritten. Aber: – Erstens weiß aktuell niemand, ob Rosetta‑Lung‑02 die nötige statistische Tiefe in den richtigen Subgruppen bringt. – Zweitens werden auch Accelerated Approvals wieder kassiert, wenn die Bestätigungsstudien nicht liefern. – Drittens ändert das alles nichts daran, dass dein Modell einen sofortigen, nahezu friktionsfreien Durchmarsch in einen Markt unterstellt, der heute von Keytruda dominiert wird – und das über mindestens ein Jahrzehnt. Zur „Parameter‑Diskussion“ Du forderst andere auf, eigene Parameter zu nennen, akzeptierst aber keinen, der unter deinem Bull‑Case liegt. Mein „Gegenmodell“ wäre grob: – Erfolgswahrscheinlichkeit eher 35–45 % statt 61 %, – adressierbarer Markt eher im Bereich des heutigen Keytruda‑Business, nicht >2×, – Peak‑Umsatz im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, – Preis‑ und Konkurrenzdruck ab Anfang/Mitte der 2030er. Unter solchen Annahmen landet man bei einem deutlich niedrigeren, aber immer noch attraktiven NPV – ohne „BNT327 wird das erfolgreichste Medikament der Geschichte verdoppeln“-Narrativ.

Heißt für die Bewertung dann was bei Deinen Parametern, wenn man mal deren jeweiligen Durchschnitt annehmen würde? Dann hätten wir für BNt 327 eine Spanne von X Mrd (Dimoxinil) bis 90 Mrd. = rd. 350 $ pro Aktie (Artikel). Und in dieser Spanne dürfte sich jeder was aussuchen.
Artikel14
Artikel14, 27. Mär 11:30 Uhr
1

BioNTech Aktie: Lungenkrebsoffensive in Kopenhagen - Stock World https://share.google/Or11KWfQLPxaMmB6N

Danke. Ergänzung dazu: Die neusten Ergebnisse zu BNT316 Gotistobart werden heute erst ab 15:35 Uhr präsentiert. OS Untergrenze steigt weiter an und OS (Median) könnte inzwischen erreicht worden sein, wenn aber immer noch nicht, umso besser. Denn dann leben die Biontech Patienten noch viel länger als bei der bisherigen Standardbehandlung. Neue Daten erwarte ich heute zu Stage 1. Stage 2 heute wäre eine Sensation, aber dies erwarte ich April bis Juni, obwohl die Stage 2 Daten inzwischen intern vorliegen können und dann bereits statistisch belastbar sein sollten. Für die wichtige Zweitlinienbehandlung (Rezidiv) beim Lungenkrebs (als häufigste krebsbedingte Todesursache weltweit) bin ich zu rund 99% optimistisch für zulassungsfähige Daten noch im 1. HJ 2026, die dann den Behandlungsstandard verbessern (insb. Asbest- und Raucherkrebs). BioNTech selbst spricht von „clinically meaningful overall survival benefit“ und betont die Möglichkeit eines chemotherapiefreien Ansatzes. Auch eine weitere Pressemitteilung mit den neuesten Daten halte ich ab 15:35 Uhr heute für nicht unmöglich.
D
Dimoxinil, 27. Mär 11:13 Uhr
2

Auch User Dimoxnil darf eigene Parameter benennen. Bristol Myers Squibb sind ausgewiesene Onkologie-Experten und zahlen 3,5 Milliarden, also mehr als 30 Prozent des Kaufpreises upfront und ohne Bedingung. Zusätzlich investiert BMS seit 2025 in mehr als 20 laufende und geplante Studien mit BNT327. Warum wohl? Davon sind 9 Studien bereits zulassungsrelevante Phase 3 Studien. Ist BMS von den Erfolgschancen überzeugt? Deutlich über 30 Prozent? Nunmehr gibt es regelmäßig sehr ermutigende Studiendaten, die wir uns im Detail anschauen. Die Schwarmintelligenz von 90 Usern hat die Erfolgswahrscheinlichkeit auf 63,11 Prozent geschätzt. User Dimoxinil erweckt den Eindruck, dass Zulassungen erst nach Abschluss einer Phase 3 Studie möglich seien. Das ist völlig falsch. Ab dem Erreichen statistisch signifikanter Daten in Zwischenauslesungen sind bereits Zulassungen möglich. Auch mit Daten aus Phase 2 Studien sind ebenfalls Zulassungen möglich. Biontech hat dies mehrfach betont. Dimoxinil stellt Behauptungen auf, die so in der regulatorischen Praxis nicht existieren. Die langjährige Praxis von FDA, EMA und die explizite Kommunikation von BioNTech belegen: Statistisch signifikante Zwischenauswertungen und Phase-2-Daten sind (natürlich) anerkannte Zulassungsgrundlagen, sofern das richtige regulatorische Instrument (Accelerated Approval, CMA, Breakthrough Designation) und die korrekten Studiendesign-Voraussetzungen vorliegen. Fakten: Bereits Phase-2-basierte Zulassungen und interim-analyse-gestützte Accelerated Approvals sind real und statistisch häufig – sie machen ca. 29–31% aller FDA-Onkologie-Zulassungen aus. 70,2% aller 225 FDA-Onkologie-Zulassungen aus Phase-3-Trials stützten sich auf Surrogatendpunkte (PFS, ORR) als primären Endpunkt – nicht auf OS, also auf Zwischenauslesungen deutlich vor dem Studienende. In den Foliensätzen von Biontech und BMS (JPM, 12. Januar 2026) ist übereinstimmend zu lesen, dass das Patientenpotenzial von BNT327 mehr als doppelt so hoch ist, wie im Bereich von Keytruda (3,5 Mio. statt 1,5 Mio.). User Dimoxnil hat bisher außer recht groben Angriffen und einseitig negativer Kritik selbst keine Parameter sowie keine eigene Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Zulassung und keine Berechnung zur Bewertung von BNT327 geliefert.

„Schwarmintelligenz“ vs. PoS Eine Umfrage unter 90 Foren‑Usern ist kein Input für eine klinische PoS. In der Onkologie liegen historisch selbst späte Phasen im Schnitt eher um 40 % – und zwar basierend auf tausenden Programmen, nicht auf einem Stimmungsbild im Internet. Wer daraus 61 % für ein einzelnes Asset ableitet, bewegt sich eindeutig im Bereich Sentiment, nicht Statistik. BMS‑Deal ist ein Qualitätssignal – aber kein Beweis für 90 Mrd. NPV Dass BMS 3,5 Mrd. Upfront und viel in die Entwicklung steckt, zeigt: das Programm ist ernstzunehmen. Aber: Solche Pakete siehst du seit Jahren bei Programmen, die der Markt eher im hohen einstelligen/niedrigen zweistelligen Milliarden‑Peakumsatz verortet – nicht automatisch bei 50 Mrd.+ Jahresumsatz und 90 Mrd. Projekt‑NPV. Wäre dein Modell ein realistisches Basisszenario, müsste die Market‑Cap von BNTX heute deutlich näher an dieser Größenordnung handeln – tut sie nicht. Regulatorik: Ja, Accelerated Approval – aber kein Freifahrtschein Dass PFS, ORR und Phase‑2‑Daten in Onko häufig für Accelerated Approvals genutzt werden, ist unbestritten. Aber: – Erstens weiß aktuell niemand, ob Rosetta‑Lung‑02 die nötige statistische Tiefe in den richtigen Subgruppen bringt. – Zweitens werden auch Accelerated Approvals wieder kassiert, wenn die Bestätigungsstudien nicht liefern. – Drittens ändert das alles nichts daran, dass dein Modell einen sofortigen, nahezu friktionsfreien Durchmarsch in einen Markt unterstellt, der heute von Keytruda dominiert wird – und das über mindestens ein Jahrzehnt. Zur „Parameter‑Diskussion“ Du forderst andere auf, eigene Parameter zu nennen, akzeptierst aber keinen, der unter deinem Bull‑Case liegt. Mein „Gegenmodell“ wäre grob: – Erfolgswahrscheinlichkeit eher 35–45 % statt 61 %, – adressierbarer Markt eher im Bereich des heutigen Keytruda‑Business, nicht >2×, – Peak‑Umsatz im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich, – Preis‑ und Konkurrenzdruck ab Anfang/Mitte der 2030er. Unter solchen Annahmen landet man bei einem deutlich niedrigeren, aber immer noch attraktiven NPV – ohne „BNT327 wird das erfolgreichste Medikament der Geschichte verdoppeln“-Narrativ.
audima
audima, 27. Mär 11:00 Uhr
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