BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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30. Juli 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 667.827
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:17 Uhr
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Schöne Zusammenfassung und gut erläutert

Danke 🙂
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:21 Uhr
0

Das mag ja alles teilweise richtig sein. Aber es kommt eben auch oft genug vor, dass Aktien vollkommen kaputt geshortet werden, sodass die Kurse am Ende weit unter dem eigentlichen Wert des Unternehmens liegen. Und das nur wegen irgendwelcher bescheuerten Chart technischen Signale. Und das ist nicht okay. Aber ja, die Shortseller bewahren die armen Kleinanleger nur vor schlechten Unternehmen. Aber trotzdem danke für die Zusammenfassung.

Eine Aktie wird nicht ohne Grund kaputt geshortet. Es gibt dahinter liegende Gründe, auch wenn man es erst später erkennt. Siehe Wirecard usw.
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:22 Uhr
0
Und bei Biontech wird noch gar nix kaputt geshortet. Da sind wir weit weg. Gesundes Unternehmen.
H
HugoM, 08.11.2023 11:31 Uhr
3

Eine Aktie wird nicht ohne Grund kaputt geshortet. Es gibt dahinter liegende Gründe, auch wenn man es erst später erkennt. Siehe Wirecard usw.

Ja, deshalb ist es auch okay, dass BioNTech im Kurs so weit nach unten geshortet wurde. Sorry, außer der Gier einiger, die durch Fake News und der kompletten Verschiebung des Fokus auf die Covid-19 Einnahmen, und das immer und immer wieder thematisieren des Endes der Pandemie, und die dadurch immer weiter grundlosen Senkungen der Analysten Kursziele, sehe ich da eben keinen vernünftigen Grund. Da wird gezielt Stimmung gemacht in den sozialen Medien. Und das Vertrauen in eine Firma durch dieses ewige Leerverkaufen zerstört. Etliche Kleinanleger werden verunsichert. Die Pipeline, Cash, Patente usw. sind aktuell im Kurs so gut wir gar nicht eingepreist. Das KGV ist ein Witz, wenn man es mit anderen Pharams und anderen Unternehmen vergleicht. Aber ja, BioNTech ist ein miserables Unternehmen, was einfach nicht mehr wert ist. Und ja, auch andere Pharmas haben extrem gelitten. Aber es gibt auch noch etliche, die Mega überbewertet sind. Schau Dir doch mal die ausgerufenen Kursziele für Moderna an, und die von BioNTech. Erkläre mal was das soll. Außer dass das eine Unternehmen aus den USA kommt, bessere News hat.. und schon immer viel höher bewertet war, gibts keinen Grund dafür. Da wird eben die Masse in Richtung einer Aktie getrieben. Aber ja, ich sehe schon, die Arbeit der Leute zeigt Wirkung. Es glauben immer mehr diesen Unfug. Aber egal. BioNTech wird seinen weg auch so gehen. Kann halt dauern. Auf dauer funktioniert das Spiel (hoffentlich) nicht.
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:33 Uhr
0
Abgesehen davon ... wenn sie etwas kaputt shorten wollen sieht das anders aus 40 Prozent rauf anfüttern , 50 Prozent runter rausschmeißen, 30 Prozent rauf anfüttern , 60 Prozent runter und rausschmeißen.. immer wieder das gleiche Muster... da hypen sie rauf und runter in ganz großen Prozentpunkten in ganz kurzer Zeit. Da kommst gar nicht nach - Upstart könnte so ein Unternehmen sein. Weiss man noch nicht so genau... aber könnte sein.
H
HugoM, 08.11.2023 11:17 Uhr
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Hugo ich hab es kurz zusammenkopiert: Strategische Gründe für den Leerverkauf Es gibt zahlreiche Gründe, warum Trader einen Preisrückgang erwarten und eine Short-Position eröffnen. Besonders für den Leerverkauf von Aktien gibt es mehrere Szenarien:  1) Die technische Analyse hat ein Verkaufssignal geliefert. Der Vorgang ist mit Long-Positionen vergleichbar, nur eben mit zu erwartenden, fallenden Kursen. Ein typisches Chartsignal kann zum Beispiel der Durchbruch einer bisher anhaltenden Unterstützungslinie sein.  2) Dadurch bietet sich kurz- bis mittelfristig Raum nach unten und eine Short-Position ermöglicht es, Rendite zu erzielen oder in schwachen Marktphasen das eigene Portfolio abzusichern. 3) Fundamentale Gründe sprechen für fallende Kurse einer Aktie. Dies können veröffentlichte Quartalszahlen sein, die auf längerfristig sinkende Kurse hindeuten. Möglicherweise präsentiert auch ein Konkurrent ein exzellentes neues Produkt, wodurch die Kurse unter Druck geraten können.  4) Nachrichten, wie etwa der Abgasskandal bei VW, tödliche Autopiloten bei Tesla, Strafzahlungen für die Deutsche Bank und ähnliches können ebenfalls Gründe für eine Short-Position bilden.  5) Sie rechnen mit einem Durchatmen der Börsen, vielleicht sogar einem Bärenmarkt inklusive Rezession. Dazu haben Sie ökonomische Zahlen verschiedener Institutionen beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass man kurz- bis mittelfristig eine abschwächende Konjunktur erwarten kann. In diesem Fall kann man von der Schwäche mithilfe eines Leerverkaufs profitieren. 6) Manchmal gibt es auch offensichtliche Gründe, die gegen ein Asset sprechen: Unternehmen, die auf die Insolvenz zusteuern, sind ideale Kandidaten. Allerdings finden sich in diesen Fällen kaum Trader mit einer Long-Position, um die Wertpapiere auszuleihen.  Mythos: Leerverkäufer sind schuld am Crash Nach jedem Börsencrash sucht man einen vermeintlichen Schuldigen und immer wieder zeigt man mit dem Finger auf die Leerverkäufer. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Krise, geht jedoch an der Realität vorbei, da der Leerverkäufer die Titel lediglich von einem Long-Trader ausleiht. Denn nach einem Leerverkauf müssen die Vermögenswerte an den Broker zurückgegeben werden – es folgt also immer ein neue Kauf/Long-Position! Eine Short-Position sorgt also für zusätzliche Käufe und ist daher positiv für den Markt. Dementsprechend kann man sogar argumentieren, dass Leerverkaufsinvestoren die einzigen Käufer während eines Crashs sind. Während andere Trader nur passiv bleiben (und wahrscheinlich in Panik verfallen) oder schlimmstenfalls großflächig verkaufen und die Krise so weiter befeuern, platzieren Short-Seller Kauf-Ordern

Das mag ja alles teilweise richtig sein. Aber es kommt eben auch oft genug vor, dass Aktien vollkommen kaputt geshortet werden, sodass die Kurse am Ende weit unter dem eigentlichen Wert des Unternehmens liegen. Und das nur wegen irgendwelcher bescheuerten Chart technischen Signale. Und das ist nicht okay. Aber ja, die Shortseller bewahren die armen Kleinanleger nur vor schlechten Unternehmen. Aber trotzdem danke für die Zusammenfassung.
L
Lamzo, 08.11.2023 11:11 Uhr
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Hugo ich hab es kurz zusammenkopiert: Strategische Gründe für den Leerverkauf Es gibt zahlreiche Gründe, warum Trader einen Preisrückgang erwarten und eine Short-Position eröffnen. Besonders für den Leerverkauf von Aktien gibt es mehrere Szenarien:  1) Die technische Analyse hat ein Verkaufssignal geliefert. Der Vorgang ist mit Long-Positionen vergleichbar, nur eben mit zu erwartenden, fallenden Kursen. Ein typisches Chartsignal kann zum Beispiel der Durchbruch einer bisher anhaltenden Unterstützungslinie sein.  2) Dadurch bietet sich kurz- bis mittelfristig Raum nach unten und eine Short-Position ermöglicht es, Rendite zu erzielen oder in schwachen Marktphasen das eigene Portfolio abzusichern. 3) Fundamentale Gründe sprechen für fallende Kurse einer Aktie. Dies können veröffentlichte Quartalszahlen sein, die auf längerfristig sinkende Kurse hindeuten. Möglicherweise präsentiert auch ein Konkurrent ein exzellentes neues Produkt, wodurch die Kurse unter Druck geraten können.  4) Nachrichten, wie etwa der Abgasskandal bei VW, tödliche Autopiloten bei Tesla, Strafzahlungen für die Deutsche Bank und ähnliches können ebenfalls Gründe für eine Short-Position bilden.  5) Sie rechnen mit einem Durchatmen der Börsen, vielleicht sogar einem Bärenmarkt inklusive Rezession. Dazu haben Sie ökonomische Zahlen verschiedener Institutionen beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass man kurz- bis mittelfristig eine abschwächende Konjunktur erwarten kann. In diesem Fall kann man von der Schwäche mithilfe eines Leerverkaufs profitieren. 6) Manchmal gibt es auch offensichtliche Gründe, die gegen ein Asset sprechen: Unternehmen, die auf die Insolvenz zusteuern, sind ideale Kandidaten. Allerdings finden sich in diesen Fällen kaum Trader mit einer Long-Position, um die Wertpapiere auszuleihen.  Mythos: Leerverkäufer sind schuld am Crash Nach jedem Börsencrash sucht man einen vermeintlichen Schuldigen und immer wieder zeigt man mit dem Finger auf die Leerverkäufer. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Krise, geht jedoch an der Realität vorbei, da der Leerverkäufer die Titel lediglich von einem Long-Trader ausleiht. Denn nach einem Leerverkauf müssen die Vermögenswerte an den Broker zurückgegeben werden – es folgt also immer ein neue Kauf/Long-Position! Eine Short-Position sorgt also für zusätzliche Käufe und ist daher positiv für den Markt. Dementsprechend kann man sogar argumentieren, dass Leerverkaufsinvestoren die einzigen Käufer während eines Crashs sind. Während andere Trader nur passiv bleiben (und wahrscheinlich in Panik verfallen) oder schlimmstenfalls großflächig verkaufen und die Krise so weiter befeuern, platzieren Short-Seller Kauf-Ordern

Schöne Zusammenfassung und gut erläutert
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:03 Uhr
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Die Medaille hat immer 2 Seiten 🙂
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 11:00 Uhr
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Absicherung - positionieren sich jedes Quartal neu: Was ist der J.P. Morgan Collar-Handel? Der JPMorgan Hedged Equity Fund (JHEQX) fügt seinem Long-Aktienportfolio vierteljährlich einen Absicherungsschutz in Form eines Options-Collar-Geschäfts hinzu. Der Fonds verkauft einen 3-5% aus dem Geld liegenden Call und verwendet den Erlös, um einen 3-5% aus dem Geld liegenden Put-Spread zu kaufen.
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 10:58 Uhr
0
Hugo ich hab es kurz zusammenkopiert: Strategische Gründe für den Leerverkauf Es gibt zahlreiche Gründe, warum Trader einen Preisrückgang erwarten und eine Short-Position eröffnen. Besonders für den Leerverkauf von Aktien gibt es mehrere Szenarien:  1) Die technische Analyse hat ein Verkaufssignal geliefert. Der Vorgang ist mit Long-Positionen vergleichbar, nur eben mit zu erwartenden, fallenden Kursen. Ein typisches Chartsignal kann zum Beispiel der Durchbruch einer bisher anhaltenden Unterstützungslinie sein.  2) Dadurch bietet sich kurz- bis mittelfristig Raum nach unten und eine Short-Position ermöglicht es, Rendite zu erzielen oder in schwachen Marktphasen das eigene Portfolio abzusichern. 3) Fundamentale Gründe sprechen für fallende Kurse einer Aktie. Dies können veröffentlichte Quartalszahlen sein, die auf längerfristig sinkende Kurse hindeuten. Möglicherweise präsentiert auch ein Konkurrent ein exzellentes neues Produkt, wodurch die Kurse unter Druck geraten können.  4) Nachrichten, wie etwa der Abgasskandal bei VW, tödliche Autopiloten bei Tesla, Strafzahlungen für die Deutsche Bank und ähnliches können ebenfalls Gründe für eine Short-Position bilden.  5) Sie rechnen mit einem Durchatmen der Börsen, vielleicht sogar einem Bärenmarkt inklusive Rezession. Dazu haben Sie ökonomische Zahlen verschiedener Institutionen beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass man kurz- bis mittelfristig eine abschwächende Konjunktur erwarten kann. In diesem Fall kann man von der Schwäche mithilfe eines Leerverkaufs profitieren. 6) Manchmal gibt es auch offensichtliche Gründe, die gegen ein Asset sprechen: Unternehmen, die auf die Insolvenz zusteuern, sind ideale Kandidaten. Allerdings finden sich in diesen Fällen kaum Trader mit einer Long-Position, um die Wertpapiere auszuleihen.  Mythos: Leerverkäufer sind schuld am Crash Nach jedem Börsencrash sucht man einen vermeintlichen Schuldigen und immer wieder zeigt man mit dem Finger auf die Leerverkäufer. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Krise, geht jedoch an der Realität vorbei, da der Leerverkäufer die Titel lediglich von einem Long-Trader ausleiht. Denn nach einem Leerverkauf müssen die Vermögenswerte an den Broker zurückgegeben werden – es folgt also immer ein neue Kauf/Long-Position! Eine Short-Position sorgt also für zusätzliche Käufe und ist daher positiv für den Markt. Dementsprechend kann man sogar argumentieren, dass Leerverkaufsinvestoren die einzigen Käufer während eines Crashs sind. Während andere Trader nur passiv bleiben (und wahrscheinlich in Panik verfallen) oder schlimmstenfalls großflächig verkaufen und die Krise so weiter befeuern, platzieren Short-Seller Kauf-Ordern
Holst
Holst, 08.11.2023 10:33 Uhr
0
🤫
Holst
Holst, 08.11.2023 10:33 Uhr
1

Hotzenplotz das stimmt schon teilweise. Es gibt hier nur sehr wenige User die versuchen die Aktie neutral zu besprechen ohne Hang zur Hyperventlierung bei nachdenklichen Stimmen. Jede aufkeimende Diskussion wird irgendwann durch Beschimpfungen wieder kaputt gemacht 🔨. Natürlich gibt es auch Hardcore-Stänkerer - aber die sind inzwischen auch viel weniger geworden. Nehmen wir mal Stacy: Hatte oft recht, manchmal auch nicht. Die Art der überbrachten Botschaft ist halt etwas gewöhnungsbedürftig 😅 - aber trotzdem war die Information nicht immer falsch. Nicht jeder kann immer recht haben... nicht alles muss 🔨 werden. Auch wenn man an die Aktie glaubt, braucht nicht 🔨 werden. Es ist doch nur ein Meinungsaustausch. Wenn wir alle das gleiche denken und schreiben würden, wäre es doch langweilig 🙂 und auch nicht sonderlich weitsichtig. 360 Grad Blickwinkel sind sehr wertvoll und das schafft man nur mit der Wahrnehmung verschiedener Gesichtspunkte. Niemand verliert gerne Geld, davon gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Also ist es doch noch wichtiger sich wirklich neutral darüber auszutauschen.

Ja, wertvolle Informationen wären besser, wie sich als Trottel beschimpfen zu lassen. Gehört einfach nicht hierher.🤫
P
Poach., 08.11.2023 10:28 Uhr
0
Also ich bin echt gespannt auf 15:30 Uhr. Die Amis haben den Schlusskurs ja fast auf die 38 Tageslinie gelegt. Ich hoffe, die Shortis konnten dennoch gut schlafen. Es wird aber zum US Start bestimmt heiß her gehen.
Holst
Holst, 08.11.2023 10:05 Uhr
0

Ist es in deinen Augen nicht legitim, das System mal zu hinterfragen? Muss man denn alles so einfach hinnehmen? Also solche Bewertungen fernab jeder Realität, die bei einigen US-Werten einfach Fakt sind? Aber du hast schon recht, ändern wird es nichts. Zumindest nicht, wenn diesen Irrsinn die meisten Anleger einfach mitmachen. Und eben die Leute, die am Markt etwas bewegen können. Man wird als Kleinanleger eben dazu getrieben, da zu investieren, wo es die richtigen Leute mit viel Geld möchten. Nur hat das eben mit den Unternehmen selber am Ende irgendwie kaum noch was zu tun. Genauso diese Kursbewegungen durch den gesamten Markt exakt zur selben Zeit. Wozu noch Einzelwerte, wenn ohnehin alles zusammen fällt und steigt. Klar kann ich es nicht ändern, aber ich kann es doch mal hinterfragen. Es geht nur um eins, es geht um viel Geld. Und das eben in den USA, wo die Börse die Rente für die meisten Bürger ist. Und Leerverkaufen ein riesiges Geschäftsfeld ist. Diese Unternehmen zahlen eben auch Steuern in den USA. In den meisten Ländern ist das verboten worden, nur in den USA nicht. Also ist es egal, was die Unternehmen dahinter tun. Klar, es fällt dann eben bei den nächsten Earnings mal ein wenig. Aber dafür steigt es bei den übernächsten dann doppelt. Immer nur Wachstum, Wachstum, Wachstum. Aber wer ein Quartal mal vollkommen versagt, kann im nächsten wieder wachsen. Das funktioniert bei BioNTech eben nicht. Weil sie die 5-10 Jahres Einnahmen in einer sehr kurzen Zeit gemacht haben. Aber ist dadurch das Unternehmen selber nichts, oder weniger Wert als teilweise diese viel zu hoch bewerteten US-Unternehmen? Das Problem ist, dass die meisten Anleger das eben einfach so hingenommen haben. Aber richtig ist es trotzdem nicht. Aber egal. Es lohnt eigentlich gar nicht, sich darüber aufzuregen.

Du Hugo, ich bin bei BioNTech und moderner auch im minus, weil ich zu hoch eingestiegen war aber deswegen jammere und fluche ich nicht rum und male keine Raketen oder Hände vor den Augen. Das ist eben jetzt so. Schaut jeden Morgen auf qualifizierte Nachrichten hier im Forum und sitzt es einfach aus.
Burgenländerin
Burgenländerin, 08.11.2023 9:55 Uhr
1
Hotzenplotz das stimmt schon teilweise. Es gibt hier nur sehr wenige User die versuchen die Aktie neutral zu besprechen ohne Hang zur Hyperventlierung bei nachdenklichen Stimmen. Jede aufkeimende Diskussion wird irgendwann durch Beschimpfungen wieder kaputt gemacht 🔨. Natürlich gibt es auch Hardcore-Stänkerer - aber die sind inzwischen auch viel weniger geworden. Nehmen wir mal Stacy: Hatte oft recht, manchmal auch nicht. Die Art der überbrachten Botschaft ist halt etwas gewöhnungsbedürftig 😅 - aber trotzdem war die Information nicht immer falsch. Nicht jeder kann immer recht haben... nicht alles muss 🔨 werden. Auch wenn man an die Aktie glaubt, braucht nicht 🔨 werden. Es ist doch nur ein Meinungsaustausch. Wenn wir alle das gleiche denken und schreiben würden, wäre es doch langweilig 🙂 und auch nicht sonderlich weitsichtig. 360 Grad Blickwinkel sind sehr wertvoll und das schafft man nur mit der Wahrnehmung verschiedener Gesichtspunkte. Niemand verliert gerne Geld, davon gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Also ist es doch noch wichtiger sich wirklich neutral darüber auszutauschen.
H
HugoM, 08.11.2023 9:47 Uhr
0

Sag ich doch, was die so manchmal von sich geben, das ist ja schon Selbstverherrlichung hat mit Realität sehr wenig zu tun

Ist es in deinen Augen nicht legitim, das System mal zu hinterfragen? Muss man denn alles so einfach hinnehmen? Also solche Bewertungen fernab jeder Realität, die bei einigen US-Werten einfach Fakt sind? Aber du hast schon recht, ändern wird es nichts. Zumindest nicht, wenn diesen Irrsinn die meisten Anleger einfach mitmachen. Und eben die Leute, die am Markt etwas bewegen können. Man wird als Kleinanleger eben dazu getrieben, da zu investieren, wo es die richtigen Leute mit viel Geld möchten. Nur hat das eben mit den Unternehmen selber am Ende irgendwie kaum noch was zu tun. Genauso diese Kursbewegungen durch den gesamten Markt exakt zur selben Zeit. Wozu noch Einzelwerte, wenn ohnehin alles zusammen fällt und steigt. Klar kann ich es nicht ändern, aber ich kann es doch mal hinterfragen. Es geht nur um eins, es geht um viel Geld. Und das eben in den USA, wo die Börse die Rente für die meisten Bürger ist. Und Leerverkaufen ein riesiges Geschäftsfeld ist. Diese Unternehmen zahlen eben auch Steuern in den USA. In den meisten Ländern ist das verboten worden, nur in den USA nicht. Also ist es egal, was die Unternehmen dahinter tun. Klar, es fällt dann eben bei den nächsten Earnings mal ein wenig. Aber dafür steigt es bei den übernächsten dann doppelt. Immer nur Wachstum, Wachstum, Wachstum. Aber wer ein Quartal mal vollkommen versagt, kann im nächsten wieder wachsen. Das funktioniert bei BioNTech eben nicht. Weil sie die 5-10 Jahres Einnahmen in einer sehr kurzen Zeit gemacht haben. Aber ist dadurch das Unternehmen selber nichts, oder weniger Wert als teilweise diese viel zu hoch bewerteten US-Unternehmen? Das Problem ist, dass die meisten Anleger das eben einfach so hingenommen haben. Aber richtig ist es trotzdem nicht. Aber egal. Es lohnt eigentlich gar nicht, sich darüber aufzuregen.
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