BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Das mag ja alles teilweise richtig sein. Aber es kommt eben auch oft genug vor, dass Aktien vollkommen kaputt geshortet werden, sodass die Kurse am Ende weit unter dem eigentlichen Wert des Unternehmens liegen. Und das nur wegen irgendwelcher bescheuerten Chart technischen Signale. Und das ist nicht okay. Aber ja, die Shortseller bewahren die armen Kleinanleger nur vor schlechten Unternehmen. Aber trotzdem danke für die Zusammenfassung.
Hugo ich hab es kurz zusammenkopiert: Strategische Gründe für den Leerverkauf Es gibt zahlreiche Gründe, warum Trader einen Preisrückgang erwarten und eine Short-Position eröffnen. Besonders für den Leerverkauf von Aktien gibt es mehrere Szenarien: 1) Die technische Analyse hat ein Verkaufssignal geliefert. Der Vorgang ist mit Long-Positionen vergleichbar, nur eben mit zu erwartenden, fallenden Kursen. Ein typisches Chartsignal kann zum Beispiel der Durchbruch einer bisher anhaltenden Unterstützungslinie sein. 2) Dadurch bietet sich kurz- bis mittelfristig Raum nach unten und eine Short-Position ermöglicht es, Rendite zu erzielen oder in schwachen Marktphasen das eigene Portfolio abzusichern. 3) Fundamentale Gründe sprechen für fallende Kurse einer Aktie. Dies können veröffentlichte Quartalszahlen sein, die auf längerfristig sinkende Kurse hindeuten. Möglicherweise präsentiert auch ein Konkurrent ein exzellentes neues Produkt, wodurch die Kurse unter Druck geraten können. 4) Nachrichten, wie etwa der Abgasskandal bei VW, tödliche Autopiloten bei Tesla, Strafzahlungen für die Deutsche Bank und ähnliches können ebenfalls Gründe für eine Short-Position bilden. 5) Sie rechnen mit einem Durchatmen der Börsen, vielleicht sogar einem Bärenmarkt inklusive Rezession. Dazu haben Sie ökonomische Zahlen verschiedener Institutionen beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass man kurz- bis mittelfristig eine abschwächende Konjunktur erwarten kann. In diesem Fall kann man von der Schwäche mithilfe eines Leerverkaufs profitieren. 6) Manchmal gibt es auch offensichtliche Gründe, die gegen ein Asset sprechen: Unternehmen, die auf die Insolvenz zusteuern, sind ideale Kandidaten. Allerdings finden sich in diesen Fällen kaum Trader mit einer Long-Position, um die Wertpapiere auszuleihen. Mythos: Leerverkäufer sind schuld am Crash Nach jedem Börsencrash sucht man einen vermeintlichen Schuldigen und immer wieder zeigt man mit dem Finger auf die Leerverkäufer. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Krise, geht jedoch an der Realität vorbei, da der Leerverkäufer die Titel lediglich von einem Long-Trader ausleiht. Denn nach einem Leerverkauf müssen die Vermögenswerte an den Broker zurückgegeben werden – es folgt also immer ein neue Kauf/Long-Position! Eine Short-Position sorgt also für zusätzliche Käufe und ist daher positiv für den Markt. Dementsprechend kann man sogar argumentieren, dass Leerverkaufsinvestoren die einzigen Käufer während eines Crashs sind. Während andere Trader nur passiv bleiben (und wahrscheinlich in Panik verfallen) oder schlimmstenfalls großflächig verkaufen und die Krise so weiter befeuern, platzieren Short-Seller Kauf-Ordern
Hugo ich hab es kurz zusammenkopiert: Strategische Gründe für den Leerverkauf Es gibt zahlreiche Gründe, warum Trader einen Preisrückgang erwarten und eine Short-Position eröffnen. Besonders für den Leerverkauf von Aktien gibt es mehrere Szenarien: 1) Die technische Analyse hat ein Verkaufssignal geliefert. Der Vorgang ist mit Long-Positionen vergleichbar, nur eben mit zu erwartenden, fallenden Kursen. Ein typisches Chartsignal kann zum Beispiel der Durchbruch einer bisher anhaltenden Unterstützungslinie sein. 2) Dadurch bietet sich kurz- bis mittelfristig Raum nach unten und eine Short-Position ermöglicht es, Rendite zu erzielen oder in schwachen Marktphasen das eigene Portfolio abzusichern. 3) Fundamentale Gründe sprechen für fallende Kurse einer Aktie. Dies können veröffentlichte Quartalszahlen sein, die auf längerfristig sinkende Kurse hindeuten. Möglicherweise präsentiert auch ein Konkurrent ein exzellentes neues Produkt, wodurch die Kurse unter Druck geraten können. 4) Nachrichten, wie etwa der Abgasskandal bei VW, tödliche Autopiloten bei Tesla, Strafzahlungen für die Deutsche Bank und ähnliches können ebenfalls Gründe für eine Short-Position bilden. 5) Sie rechnen mit einem Durchatmen der Börsen, vielleicht sogar einem Bärenmarkt inklusive Rezession. Dazu haben Sie ökonomische Zahlen verschiedener Institutionen beobachtet und kommen zu dem Schluss, dass man kurz- bis mittelfristig eine abschwächende Konjunktur erwarten kann. In diesem Fall kann man von der Schwäche mithilfe eines Leerverkaufs profitieren. 6) Manchmal gibt es auch offensichtliche Gründe, die gegen ein Asset sprechen: Unternehmen, die auf die Insolvenz zusteuern, sind ideale Kandidaten. Allerdings finden sich in diesen Fällen kaum Trader mit einer Long-Position, um die Wertpapiere auszuleihen. Mythos: Leerverkäufer sind schuld am Crash Nach jedem Börsencrash sucht man einen vermeintlichen Schuldigen und immer wieder zeigt man mit dem Finger auf die Leerverkäufer. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Krise, geht jedoch an der Realität vorbei, da der Leerverkäufer die Titel lediglich von einem Long-Trader ausleiht. Denn nach einem Leerverkauf müssen die Vermögenswerte an den Broker zurückgegeben werden – es folgt also immer ein neue Kauf/Long-Position! Eine Short-Position sorgt also für zusätzliche Käufe und ist daher positiv für den Markt. Dementsprechend kann man sogar argumentieren, dass Leerverkaufsinvestoren die einzigen Käufer während eines Crashs sind. Während andere Trader nur passiv bleiben (und wahrscheinlich in Panik verfallen) oder schlimmstenfalls großflächig verkaufen und die Krise so weiter befeuern, platzieren Short-Seller Kauf-Ordern
Hotzenplotz das stimmt schon teilweise. Es gibt hier nur sehr wenige User die versuchen die Aktie neutral zu besprechen ohne Hang zur Hyperventlierung bei nachdenklichen Stimmen. Jede aufkeimende Diskussion wird irgendwann durch Beschimpfungen wieder kaputt gemacht 🔨. Natürlich gibt es auch Hardcore-Stänkerer - aber die sind inzwischen auch viel weniger geworden. Nehmen wir mal Stacy: Hatte oft recht, manchmal auch nicht. Die Art der überbrachten Botschaft ist halt etwas gewöhnungsbedürftig 😅 - aber trotzdem war die Information nicht immer falsch. Nicht jeder kann immer recht haben... nicht alles muss 🔨 werden. Auch wenn man an die Aktie glaubt, braucht nicht 🔨 werden. Es ist doch nur ein Meinungsaustausch. Wenn wir alle das gleiche denken und schreiben würden, wäre es doch langweilig 🙂 und auch nicht sonderlich weitsichtig. 360 Grad Blickwinkel sind sehr wertvoll und das schafft man nur mit der Wahrnehmung verschiedener Gesichtspunkte. Niemand verliert gerne Geld, davon gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Also ist es doch noch wichtiger sich wirklich neutral darüber auszutauschen.
Ist es in deinen Augen nicht legitim, das System mal zu hinterfragen? Muss man denn alles so einfach hinnehmen? Also solche Bewertungen fernab jeder Realität, die bei einigen US-Werten einfach Fakt sind? Aber du hast schon recht, ändern wird es nichts. Zumindest nicht, wenn diesen Irrsinn die meisten Anleger einfach mitmachen. Und eben die Leute, die am Markt etwas bewegen können. Man wird als Kleinanleger eben dazu getrieben, da zu investieren, wo es die richtigen Leute mit viel Geld möchten. Nur hat das eben mit den Unternehmen selber am Ende irgendwie kaum noch was zu tun. Genauso diese Kursbewegungen durch den gesamten Markt exakt zur selben Zeit. Wozu noch Einzelwerte, wenn ohnehin alles zusammen fällt und steigt. Klar kann ich es nicht ändern, aber ich kann es doch mal hinterfragen. Es geht nur um eins, es geht um viel Geld. Und das eben in den USA, wo die Börse die Rente für die meisten Bürger ist. Und Leerverkaufen ein riesiges Geschäftsfeld ist. Diese Unternehmen zahlen eben auch Steuern in den USA. In den meisten Ländern ist das verboten worden, nur in den USA nicht. Also ist es egal, was die Unternehmen dahinter tun. Klar, es fällt dann eben bei den nächsten Earnings mal ein wenig. Aber dafür steigt es bei den übernächsten dann doppelt. Immer nur Wachstum, Wachstum, Wachstum. Aber wer ein Quartal mal vollkommen versagt, kann im nächsten wieder wachsen. Das funktioniert bei BioNTech eben nicht. Weil sie die 5-10 Jahres Einnahmen in einer sehr kurzen Zeit gemacht haben. Aber ist dadurch das Unternehmen selber nichts, oder weniger Wert als teilweise diese viel zu hoch bewerteten US-Unternehmen? Das Problem ist, dass die meisten Anleger das eben einfach so hingenommen haben. Aber richtig ist es trotzdem nicht. Aber egal. Es lohnt eigentlich gar nicht, sich darüber aufzuregen.
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