BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
BioNTech hat eine außergewöhnlich hohe Eigenkapitalquote und liquide Mittel im zweistelligen Milliardenbereich. Damit sind Forschung, klinische Studien und strategische Zukäufe langfristig abgesichert – ohne sofortigen Finanzierungsdruck. Pipeline erst am Anfang: Die Onkologie-Pipeline (mRNA, Neoantigene, Antikörper, Zelltherapien) ist noch jung. Viele Studien laufen gerade in Phase II. Wenn die ersten überzeugenden Daten kommen, können die Bewertungen ganz neue Impulse erhalten. Plattformcharakter: BioNTech entwickelt nicht nur einzelne Medikamente, sondern eine Technologieplattform (mRNA, KI-unterstützte Antigen-Findung, individualisierte Therapien). Solche Plattformen können mehrere Märkte erschließen. Externe Unsicherheit vs. Fundamentaldaten: Viele Anleger verkaufen Biotech-Werte in Schwächephasen wegen Zinsen, Risikoaversion oder fehlender kurzfristiger Umsätze. Das eröffnet günstige Einstiege, wenn man überzeugt ist, dass die Langfriststory intakt ist. Flexibilität: Anders als hochverschuldete Biotech-Firmen ist BioNTech in der Lage, eigene Entwicklungen durchzuziehen und gleichzeitig Startups oder Programme einzukaufen, wenn Lücken bestehen. Aber auch im Blick behalten solltest du: Die Pipeline ist noch risikobehaftet, Erfolge sind nicht garantiert. Umsätze abseits von COVID sind bisher marginal – es dauert, bis die nächsten Produkte marktreif sind. Investoren könnten ungeduldig werden, wenn über Jahre keine Zulassungen kommen. Strategie („Nachlegen bei Schwäche“) funktioniert also vor allem dann, wenn ein klarer Langfrist-Horizont gegeben ist und Rücksetzer nicht als Bedrohung, sondern als Rabatt anstehen. Für mich stehen also Rabattwochen an. 😉
Moin, ja, in 5 Jahren sollte gut etwas möglich sein, und der Kurs vielleicht auch wieder ein 4x aufweisen. Das wäre ja schon mal super. Mit Montag schon einen Anstieg bin ich eher skeptisch, ich glaube eher das die übern Teich noch immer noch an den Aussagen vom hiesige Gesundheitsgremium zu knappern haben und das der Kurs eher wieder Richtung 80€ läuft. Wir werden sehen. Aber in dieser Phase ohne News jetzt wieder die 90 zu erklimmen halte ich für sehr schwierig.
Biontech wird in den nächsten 5 Jahren einige spannende Medikamente auf den Markt bringen, dass wird viele Menschenleben retten, der Aktienkurs wird sich auch dementsprechend entwickeln, der Kurs hat nichts mehr mit dem wirklichen Wert von Biontech zutun, ich gehe schon am Montag von steigenden Kursen aus.
Ein neuer mRNA-Impfstoff gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs hat gezeigt, dass er bei Patientinnen und Patienten eine langanhaltende Immunität erzeugen kann! Der vielversprechende, auf mRNA basierende Krebsimpfstoff bietet einen dauerhaften Immunschutz gegen eine der tödlichsten Krebsarten: Bauchspeicheldrüsenkrebs. In einer kürzlich in Nature veröffentlichten Phase-1-Studie untersuchten Forschende am Memorial Sloan Kettering Cancer Center (MSK) Autogene Cevumeran, einen personalisierten mRNA-Impfstoff, der von BioNTech und Genentech entwickelt wurde. Der Impfstoff ist auf die individuellen Mutationen jedes Tumors zugeschnitten und soll das Immunsystem darauf trainieren, Krebszellen zu erkennen und anzugreifen. Die Ergebnisse zeigten, dass Patient:innen mit einer starken Immunreaktion ein deutlich geringeres Risiko für ein Wiederauftreten des Krebses hatten – selbst nach einer Nachbeobachtungszeit von drei Jahren. In einigen Fällen blieben durch den Impfstoff aktivierte T-Zellen sogar bis zu vier Jahre lang bestehen. Der Impfstoff wurde zusammen mit Immuntherapie und Chemotherapie verabreicht und löste bei der Hälfte der 16 Studienteilnehmenden tumorspezifische T-Zell-Antworten aus. Bei diesen Personen verzögerte sich das Wiederauftreten des Krebses oder es blieb ganz aus – ein Hinweis auf das große Potenzial der mRNA-Technologie über COVID-19 hinaus. Da Bauchspeicheldrüsenkrebs bekanntermaßen schwer behandelbar ist und eine sehr schlechte Überlebensrate aufweist, bietet dieser personalisierte Ansatz neue Hoffnung. Derzeit läuft eine größere Phase-2-Studie mit 260 Patient:innen weltweit, um zu prüfen, ob der Impfstoff die langfristigen Überlebenschancen im Vergleich zu Standardtherapien verbessern kann. Quelle der Studie: Sethna, Z., Guasp, P., Reiche, C. et al. RNA neoantigen vaccines prime long-lived CD8+ T cells in pancreatic cancer. Nature 639, 1042–1051 (2025). #Krebsforschung #mRNA #Impfstoff #Medizin #Hoffnung #Krebs #gesundheitsvorsorge
Die Beiden werden eher das Trumpeltier auf ein Gespräch laden, seinen Superminister kann er gleich mitbringen: Steuerbeitrag und Steuervermeidung bei Pfizer & BMS Pfizer Pfizer nutzt laut Untersuchungen erhebliche steuerliche Regelungen, um seine steuerliche Belastung in den USA zu senken. So werden Gewinne häufig nicht in den USA, sondern über Auslandsgesellschaften in Ländern mit niedrigeren Steuersätzen (“low tax jurisdictions”) verbucht. Beispielsweise meldete Pfizer in manchen Jahren in den USA einen Verlust, obwohl erhebliche Umsätze in den USA erzielt wurden; gleichzeitig wurden Gewinne im Ausland ausgewiesen. Dadurch ergibt sich etwa eine sehr niedrige oder sogar negative effektive Steuerquote für US-Einkommen. Bei der Steuerreform (“Tax Cuts and Jobs Act”, TCJA) ab 2017 wurde u.a. die Besteuerung von Auslandseinkünften geändert, wodurch multinationale Firmen wie Pfizer begünstigt wurden. Bristol-Myers Squibb (BMS) Für BMS sind ebenfalls effektive Steuerquoten öffentlich dokumentiert, die teils deutlich unter dem US-Körperschaftsteuersatz liegen. Beispiel: In einem Jahresbericht wurde eine effektive Steuerquote (“GAAP basis”) von ca. 4,7 % angegeben für das Gesamtjahr 2023. Auf Non-GAAP Basis war sie höher, aber immer noch deutlich unter dem typischen US-Satz. BMS nutzt ebenfalls steuerliche Planungen, etwa durch Nutzung von “foreign subsidiaries”, also Tochtergesellschaften im Ausland, die ihre Gewinne nicht unmittelbar in den USA versteuern. --- Umfeld & gesamtwirtschaftlicher Beitrag der Biopharma-Branche in den USA Auch wenn der direkte Steuerbeitrag einzelner Firmen schwer zu beziffern ist, gibt es gute Daten zur Bedeutung der gesamten Biopharmaindustrie im US-Wirtschaftsgefüge: Die PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America) berichtet, dass die US-Biopharmaindustrie über 1 Million Arbeitsplätze direkt schafft und mit ihren Zulieferern und unterstützenden Sektoren insgesamt rund 4-5 Millionen Jobs unterstützt. Ökonomisch erzeugt die Industrie einen direkten Output von über US$ 800 Milliarden (je nach Jahr), und inklusive der indirekten Effekte (Lieferanten, Konsumausgaben etc.) beträgt der gesamtwirtschaftliche Output durchaus das Doppelte. Was das Steueraufkommen betrifft: Laut einer Studie generiert die Biopharma‐Industrie direkt Staat-, Landes- und Bundessteuern in Milliardenhöhe. Zum Beispiel ergibt sich in einer Quelle ein Wert von rund US$ 19,8 Milliarden direkt durch die Industrie und, inkl. indirekter und induzierter Effekte, ca. US$ 85 Milliarden gesamt. --- Relativer Anteil & Fazit Weder Pfizer noch BMS haben öffentlich erklärt, wieviel Prozent des gesamten US-Steueraufkommens sie individuell zahlen. Es ist aber klar, dass ihre effektiven Steuerquoten häufig weit unter dem gesetzlichen Spitzensteuersatz liegen, wenn man nur die US-Besteuerung betrachtet. Ihr Beitrag geht über Steuern hinaus: Jobs, Forschung & Entwicklung, Innovation etc. Die Biopharma‐Industrie ist einer der wichtigen Innovationstreiber, sowohl was neue Medikamente angeht als auch was lokale wirtschaftliche Effekte – Arbeitsplätze, Zulieferketten, Steuereinnahmen durch Mitarbeiter etc. – betrifft. Gleichzeitig gibt es Kritik, weil bestimmte Steuergesetze und Steueranreize (z. B. günstige Regelungen für Auslandseinkünfte, Steuergutschriften für Forschung & Entwicklung, Steuerbefreiungen oder reduzierte Steuersätze für Teile der Geschäftstätigkeit) dazu führen, dass Unternehmen weniger Steuern in den USA zahlen, als man vielleicht erwarten würde angesichts ihrer Einnahmen und Gewinne.
Mitarbeiterzahl & Umsatz: --- Pfizer Firmensitz: New York City, USA – ist ein US-amerikanisches Pharmaunternehmen. Mitarbeiterzahl: etwa 81.000 weltweit. Umsatz: ca. 63,6 Mrd. US-Dollar im Jahr 2024. --- Bristol-Myers Squibb (BMS) Firmensitz: New Jersey, USA – ebenfalls ein US-amerikanisches Pharmaunternehmen. Mitarbeiterzahl: ca. 34.100 weltweit (Stand 2024). Umsatz: rund 48,30 Mrd. US-Dollar in 2024. Das Trumpeltier bekommt mit Sicherheit von den beiden Schwergewichten die Haare frisch gekämmt für diese Nummer vom Freitag👀📢🦊🤣
Wenn Sahin sich offen hinstellt und Trump für Warpspeed über den grünen Klee lobt und ihn für Nobelpreis-verdächtig adelt, sieht alles gleich wieder ganz anders aus. Dann werden (im Sinne neue Sau) die geknechtet, die nicht so viel zu bieten haben, mit dem sie sich unterwerfen können.
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