BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Im Webcast (Audio) geht es Kooperation der beiden Unternehmen (kein Streit). Bereits 2020: "Şahin still sees himself primarily as a scientist. The entrepreneurial role is more of a necessary evil" https://www.spiegel.de/international/business/biontech-a-small-german-biotech-company-hopes-to-make-the-leap-to-global-player-a-ad8f3b3c-96bb-4f71-b18b-0419f333f744?utm_source=chatgpt.com
Ich finde den ersten Teil deines Betrags sehr gut. Vermutlich ist das ganze intern auch genauso abgelaufen. Das würde aber bedeuten, dass sie im Streit ausgeschieden sind. Wenn das so sein sollte, werden Sahin und Türeci die Erfolge des neuen Unternehmens im mRNA Bereich sicherlich nicht mehr mit BionTech teilen.
Meine Meinung: Klar war eigentlich bereits länger, dass im Erfolgsfall und anstehender Vermarktung irgendwann Ugur und Türeci die erste Reihe im Unternehmen verlassen. Aber erst und nur dann (im Erfolgsfall)! Also gehen die Vorstände fest vom Erfolg aus? IMHO! Die Ankündigung der organisatorischen Veränderung (Auslagerung der innovativsten NextGen-mRNA-Forschung) dürfte ein klarer Hinweis auf anstehende und entscheidende Erfolge 2026 in der bisherigen Pipeline sein, aber der Kapitalmarkt und die Presse haben dies nicht verstanden und die Vorstände können es noch nicht als ad hoc melden, weil formal noch einige nötige Details, weitere Daten und Auswertungen fehlen IMHO. Wahrscheinlich hat der Aufsichtsrat auch "in etwa" gesagt, konzentriert Euch als Vorstände jetzt bitte auf die wirtschaftliche Verwertung der bereits entwicklten Produkte (insb. IOs ADCs) und fangt bitte nicht ständig noch etwas Neues an. Und mRNA sei bisher in den Onkologie-Studien nicht so gut gelaufen, also mRNA bitte stark reduzieren. Die Gründer haben gesagt, wir werden nicht jünger und wollen unsere neuen mRNA-Ideen nicht ständig zurückstellen (erst jahrelang C19 Corona und jetzt primär nur noch Kommerzialisierung von China-IP-Onkologie-Einkäufen). Das kann doch auch jemand anderes machen und wir kümmern uns endlich bitte (weniger fremdbestimmt) um unsere ganz neue Ideen. Ergebnis: Damit entsteht sogar viel mehr Innovation, auch für Biontech. Ein Beispiel: Wir werden im ersten Halbjahr 2026 sehen, dass Biontech bei der häufigsten Krebs-Todesursache bei Männern im Rezidiv (Krebs-Rückfall) das Überleben mehr als verdoppeln kann mit BNT316 Gotistobart IMHO (darauf wette ich). Auch bei BNT327 Pumitamig werden die Daten zeigen, warum BMS als Onkologie-Konzern sich vertraglich verpflichtet hat vorab bereits mehrere Milliarden an Biontech zu zahlen. Merck Keytruda 30 Mrd. USD pa. wirkt deutlich schwächer und kann bei viel weniger Patienten eingesetzt werden. Auch bei BNT323 (sehr zeitnah) und mehreren weiteren Wirkstoffen stehen 2026 sehr gute Nachrichten an. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung.
Meine Meinung: Klar war eigentlich bereits länger, dass im Erfolgsfall und anstehender Vermarktung irgendwann Ugur und Türeci die erste Reihe im Unternehmen verlassen. Aber erst und nur dann (im Erfolgsfall)! Also gehen die Vorstände fest vom Erfolg aus? IMHO! Die Ankündigung der organisatorischen Veränderung (Auslagerung der innovativsten NextGen-mRNA-Forschung) dürfte ein klarer Hinweis auf anstehende und entscheidende Erfolge 2026 in der bisherigen Pipeline sein, aber der Kapitalmarkt und die Presse haben dies nicht verstanden und die Vorstände können es noch nicht als ad hoc melden, weil formal noch einige nötige Details, weitere Daten und Auswertungen fehlen IMHO. Wahrscheinlich hat der Aufsichtsrat auch "in etwa" gesagt, konzentriert Euch als Vorstände jetzt bitte auf die wirtschaftliche Verwertung der bereits entwicklten Produkte (insb. IOs ADCs) und fangt bitte nicht ständig noch etwas Neues an. Und mRNA sei bisher in den Onkologie-Studien nicht so gut gelaufen, also mRNA bitte stark reduzieren. Die Gründer haben gesagt, wir werden nicht jünger und wollen unsere neuen mRNA-Ideen nicht ständig zurückstellen (erst jahrelang C19 Corona und jetzt primär nur noch Kommerzialisierung von China-IP-Onkologie-Einkäufen). Das kann doch auch jemand anderes machen und wir kümmern uns endlich bitte (weniger fremdbestimmt) um unsere ganz neue Ideen. Ergebnis: Damit entsteht sogar viel mehr Innovation, auch für Biontech. Ein Beispiel: Wir werden im ersten Halbjahr 2026 sehen, dass Biontech bei der häufigsten Krebs-Todesursache bei Männern im Rezidiv (Krebs-Rückfall) das Überleben mehr als verdoppeln kann mit BNT316 Gotistobart IMHO (darauf wette ich). Auch bei BNT327 Pumitamig werden die Daten zeigen, warum BMS als Onkologie-Konzern sich vertraglich verpflichtet hat vorab bereits mehrere Milliarden an Biontech zu zahlen. Merck Keytruda 30 Mrd. USD pa. wirkt deutlich schwächer und kann bei viel weniger Patienten eingesetzt werden. Auch bei BNT323 (sehr zeitnah) und mehreren weiteren Wirkstoffen stehen 2026 sehr gute Nachrichten an. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung.
Biontech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci treten ab: Götterdämmerung in Mainz - DER SPIEGEL https://share.google/UQD5AnkZ82JPLtW7m Der Rückzug der Gründer von BioNTech, Uğur Şahin und Özlem Türeci, aus der operativen Unternehmensführung bedeutet keinen klassischen „Exit“, bei dem die Gründer ihre wirtschaftliche Beteiligung aufgeben und sich vollständig aus dem Unternehmen zurückziehen. Vielmehr handelt es sich um eine strukturelle Veränderung ihrer Rolle. Beide bleiben weiterhin bedeutende Anteilseigner des Unternehmens und behalten damit einen erheblichen finanziellen und strategischen Bezug zu BioNTech. Gemeinsam kontrollieren sie einen substanziellen Anteil des Aktienkapitals, der weiterhin einen Milliardenwert repräsentiert. In ökonomischer Hinsicht nehmen sie daher primär ihre Beteiligung und die daraus resultierenden Vermögenswerte mit, während die operative Verantwortung perspektivisch auf ein neues Management übergehen soll. Parallel zu diesem Rückzug planen Şahin und Türeci den Aufbau eines neuen biotechnologischen Unternehmens, das sich auf die nächste Generation der mRNA-Medizin konzentrieren soll. Die strategische Idee besteht darin, die wissenschaftliche Innovationsarbeit wieder stärker in einem kleineren, stärker forschungsgetriebenen Umfeld zu bündeln. Dabei sollen insbesondere neue Anwendungen der mRNA-Technologie sowie deren Kombination mit datengetriebenen Ansätzen und Methoden der künstlichen Intelligenz im Mittelpunkt stehen. In diesem Kontext wird diskutiert, dass ausgewählte Technologien oder Forschungsprogramme aus dem Umfeld von BioNTech in die neue Struktur eingebracht werden könnten. Solche Transfers würden typischerweise über Lizenzvereinbarungen, Beteiligungen oder Meilensteinzahlungen geregelt, sodass das ursprüngliche Unternehmen weiterhin wirtschaftlich an zukünftigen Entwicklungen partizipieren kann. Der Schritt ist daher weniger als Abkehr von BioNTech zu interpretieren, sondern eher als eine Verschiebung des Schwerpunktes der Gründer von der Leitung eines inzwischen globalen Pharmaunternehmens hin zu einem neuen unternehmerischen Innovationsprojekt. Für BioNTech bedeutet dies einen Übergang von einer stark gründergeprägten Führung zu einer stärker institutionellen Managementstruktur, während die wissenschaftliche Vision der Gründer teilweise in eine neue unternehmerische Plattform überführt werden könnte. Gleichzeitig bleibt ihre finanzielle und symbolische Verbindung zu BioNTech durch die fortbestehende Beteiligung erhalten, sodass ihr Einfluss auf die langfristige Entwicklung des Unternehmens zumindest indirekt weiterhin bestehen dürfte.
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