Brainchip Klassengruppe WKN: A14Z7W ISIN: AU000000BRN8 Kürzel: BRN Forum: Aktien User: Rarosch

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Kommentare 41.828
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:52 Uhr
25

Ich finde es beachtlich, dass du deine ganzen Informationen mit uns teilst - Chapeau. So viel Nächstenliebe habe ich lange nicht mehr in dieser besch.issen.nen Ellenbogengesellschaft erlebt.

Wir sitzen doch alle im selben Boot und versuchen, irgendwie durchzukommen. Ich habe da kein Konkurrenzdenken. Ich hoffe, daß wir irgendwann eine tolle Party feiern können.
Kirsten79
Kirsten79, 29.06.2023 16:36 Uhr
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Ich finde es beachtlich, dass du deine ganzen Informationen mit uns teilst - Chapeau. So viel Nächstenliebe habe ich lange nicht mehr in dieser besch.issen.nen Ellenbogengesellschaft erlebt.
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:31 Uhr
2

Ist es möglich, dass Intel Akida als Ergänzung integriert? Oder macht es keinen Sinn. Andernfalls kann ich mir die Partnerschaft auch nicht erklären.

Mercedes wurde 2019 durch Beteiligung an der Intel Research Group auf Brainchip aufmerksam. Verbindungen gibt es da schon lange, aber wie geschrieben, so richtig einordnen kann ich das auch nicht.
G
Gast-753035001, 29.06.2023 16:27 Uhr
0

Also auch nicht so unklug bei Intel jetzt langfristig nochmal ordentlich hinzulangen

Ja, könnte eine gute Idee sein.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 16:13 Uhr
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Es gab da gerade eine aktuelle Studie, die für Neuromorphic Computing ein Marktvolumen von mehreren Billionen Dollar für 2035 prognostiziert hat. Da läuft wohl eine riesige Welle auf uns zu, ein kleines Stückchen vom Kuchen würde uns schon richtig satt machen.

Also auch nicht so unklug bei Intel jetzt langfristig nochmal ordentlich hinzulangen
Kirsten79
Kirsten79, 29.06.2023 16:10 Uhr
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Ist es möglich, dass Intel Akida als Ergänzung integriert? Oder macht es keinen Sinn. Andernfalls kann ich mir die Partnerschaft auch nicht erklären.
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Gast-753035001, 29.06.2023 16:08 Uhr
5

Danke die Antwort hat meine Frage doch ziemlich gut beantwortet 👍🏻 dann wird für Brain mit Sicherheit ein Stück vom Kuchen übrig bleiben

Es gab da gerade eine aktuelle Studie, die für Neuromorphic Computing ein Marktvolumen von mehreren Billionen Dollar für 2035 prognostiziert hat. Da läuft wohl eine riesige Welle auf uns zu, ein kleines Stückchen vom Kuchen würde uns schon richtig satt machen.
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Gast-753035001, 29.06.2023 15:58 Uhr
5

Ich habe es eigentlich immer so wahrgenommen das lohi von Intel noch nicht so weit ist wie akida. Nach der Kooperation zwischen Intel und brainchip wurde meine Wahrnehmung eher bestätigt. Intel will in den Markt damit auch wenn es erst mittel akida passiert. Mittel bis langfristig wird Intel natürlich an Lohi weiter arbeiten.

Das sehe ich nicht so. Brainchip ist mit einem noch nicht marktreifen Produkt auf den Markt gekommen, weil sie gar nicht die Kapazitäten haben, die komplette notwendige Peripherie selbst zu entwickeln. Mittlerweile sind eine ganze Menge Unternehmen an der Weiterentwicklung in Bezug auf Software, Netzwerkarchitekturen und Behebung von Kompatibilitäsproblemen beteiligt. Für Brainchip war das der einzige mögliche Weg, und er funktioniert. Das kann natürlich nicht der Weg eines Big Players wie Intel sein. Hier kommt ein Produkt auf den Markt, wenn es wirklich reif für die Markteinführung ist. Wenn man Loihi 2 mal recherchiert, wird man feststellen, daß eine Unmenge an Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen weltweit äußerst aktiv an der Weiterentwicklung zur Marktreife arbeiten. Da ist extrem viel Marktpower im Einsatz. Nicht jeder Fortschritt wird hier öffentlich gefeiert, aber es geht mit Riesenschritten weiter. Die anvisierte Markteinführung 2027/28 bedeutet, daß dann ein wirklich fertiges und allgemein einsatzfähiges Produkt auf den Markt kommt. Bis dahin muß sich Brainchip zwingend auf dem Markt etabliert haben. Sehr gut für Brainchip ist, daß sie mit ARM als Partner einen der großen Intel-Konkurrenten an Bord haben, der keine eigene neuromorphe Forschung betreibt. Es gibt aber auch einiges an Zusammenarbeit zwischen Intel und Brainchip, wo ich die Bedeutung nicht wirklich einordnen kann.
Kai1234
Kai1234, 29.06.2023 15:33 Uhr
0

Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.

Ich habe es eigentlich immer so wahrgenommen das lohi von Intel noch nicht so weit ist wie akida. Nach der Kooperation zwischen Intel und brainchip wurde meine Wahrnehmung eher bestätigt. Intel will in den Markt damit auch wenn es erst mittel akida passiert. Mittel bis langfristig wird Intel natürlich an Lohi weiter arbeiten.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 15:32 Uhr
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Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.

Danke die Antwort hat meine Frage doch ziemlich gut beantwortet 👍🏻 dann wird für Brain mit Sicherheit ein Stück vom Kuchen übrig bleiben
J
Jübra, 29.06.2023 15:28 Uhr
0
Besten Dank Perhaps, jetzt verstehe selbst ich als absoluter Laie mal einiges besser. Super 👍
G
Gast-753035001, 29.06.2023 15:06 Uhr
15

Ich denke du siehst hier auch irgendwas bestimmtes, sonst wärst du bestimmt nicht so aktiv.

Puuh, das ist jetzt aber eine echte Herausforderung, es halbwegs kompakt zu beantworten. Ich beziehe mich zuerst mal auf Neuromorphic Computing allgemein. In den letzten Jahren wurde so ziemlich alles cloudbasiert. Die Datenmengen werden immer größer und die Datenserver immer kostenintensiver mit Stromverbräuchen, die Kleinstädten entsprechen. Alle Experten sind sich einig, daß diese Entwicklung dauerhaft nicht funktioniert, weil der Stromverbrauch in Größenordnungen vordringt, die nicht mehr praktikabel sind. Und hier kommt dann Edge AI ins Spiel, bei der die Rechenleistung direkt am Gerät cloudunabhängig stattfindet, also der Stromverbrauch einer Datenverbindung entfällt. Trotzdem spielt natürlich auch hier der Stromverbrauch eine ausschlaggebende Rolle, besonders bei akkubetriebenen Endgeräten. Bei konventionellen Architekturen wird aktuell Stromersparnis durch die Einbindung von 5G und Bluetooth für die Datenströme erreicht. Vom Leistung/Verbrauch Verhältnis ist aber Neuromorphic Computing unschlagbar. In einer immer stärker digitalisierten Welt wird der Stromverbrauch das große Thema. Speziell zu Brainchip. Beim Neuromorphic Computing gibt es einen digitalen und einen analogen Ansatz. Beim analogen Ansatz gibt es diverse Probleme, bei denen Kosteneffektivität für mich der entscheidende Faktor ist, was die Massenfertigung betrifft. Einmal sind grundsätzlich die Produktionskosten höher. Dann gibt es mit dem analogen Aufbau ein wenig beachtetes Problem. Er ist nicht hitzebeständig, bei höheren Temperaturen laufen die Rechenprozesse durcheinander bis hin zum Kurzschluß. Das bedeutet, ein Mix mit GPUs und CPUs ist nur möglich mit aufwendigen zusätzlichen Kühlmöglichkeiten, die Kosten wie Größe negativ beeinflussen. Bleibt also digital neuromorph. da gibt es dann im fortgeschrittenen Stadium Brainchip und Intel, die mir natürlich schon etwas Angst machen, weil die Architektur sehr ähnlich aufgebaut ist und Intel halt Intel ist. Einsatzmöglichketen sind unendlich, für uns sind natürlich einnahmenbezogen zuerst Massenartikel von Interesse, Smartphones, Router, TV, Gaming Konsolen, alle Arten von Haushaltsgeräten, usw.usf. Ich denke, Neuromorphic Computing hat eine große Zukunft. Was nicht automatisch bedeutet, daß Brainchip das nächste große Ding wird , aber zumindest besteht eine Chance. Das war jetzt wie immer meine ganz persönliche Meinung, keine Anlageberatung, DYOR.
N
Negativ, 29.06.2023 14:13 Uhr
0

Du beziehst Dich auf einen Ansatz von 2017/18, der seitdem nicht weiterentwickelt wurde. 📌 https://brainchip.com/new-release-of-brainchip-studio-the-ai-powered-video-analysis-software-adds-auto-rotated-models-linux-support-and-an-api-for-easier-systems-integration/ 📌 Das hat keinen Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen. Die Hälfte der Brainchip-Partnerschaften besteht aus Softwareunternehmen, das sollte einen Grund haben. Zum Thema kann man sich auch die Übernahme von Reality AI durch Renesas im letzten Jahr anschauen: 📌 https://www.renesas.com/us/en/products/microcontrollers-microprocessors/reality-ai 📌

Wenn ich mich nicht total verhau hat Brainchip das Richtung Veröffentlichung vom AKD1000 zum Download bereitgestellt, quasi zum ausprobieren der AKD1000 Eigenschaften. Aber es könnte auch die Studio Software sein.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 14:11 Uhr
0
Ich denke du siehst hier auch irgendwas bestimmtes, sonst wärst du bestimmt nicht so aktiv.
Melle88
Melle88, 29.06.2023 14:10 Uhr
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@Perhaps du bis in dem Thema sehr tief drin und mich würde interessieren was du über die Anwendung denkst bzw. für was akida oder Nachfolger geeignet wären. Siehst du hier irgend einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Anwendung die eigentlich nur darauf wartet oder….. für mich hört sich das alles sehr gut an und ich glaube auch noch an die Story, aber ich stell mir halt schon länger die Frage ob das ein alles veränderndes Produkt wird wie zb das Smartphone oder eine Komponente auf die unsere Welt nicht mehr verzichten kann wie Arbeitsspeicher, CPU, Glasfaserleitungen…. Oder ob es ein Nischenprodukt ist nice Go have aber was halt nicht sein muss.
G
Gast-753035001, 29.06.2023 14:08 Uhr
1

Ich will mich jetzt nicht an den Spekulationen beteiligen, wollte da nur mal für mein Verständnis nachfragen….. Ich kenne mich da nicht so aus, aber wurde der Akida nicht auch vorher als Software Version, oder wie man das in Fachkreisen nennt 😬 veröffentlicht? Der UiUx hatte da mal was auf seinen Server bereitgestellt und ich hab aufm Handy fleißig die One Shot Funktion ausprobiert, das lief auch nicht über den Chip.

Du beziehst Dich auf einen Ansatz von 2017/18, der seitdem nicht weiterentwickelt wurde. 📌 https://brainchip.com/new-release-of-brainchip-studio-the-ai-powered-video-analysis-software-adds-auto-rotated-models-linux-support-and-an-api-for-easier-systems-integration/ 📌 Das hat keinen Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen. Die Hälfte der Brainchip-Partnerschaften besteht aus Softwareunternehmen, das sollte einen Grund haben. Zum Thema kann man sich auch die Übernahme von Reality AI durch Renesas im letzten Jahr anschauen: 📌 https://www.renesas.com/us/en/products/microcontrollers-microprocessors/reality-ai 📌
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