BTC/USD Forum: Krypto Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 147.767
C
Celles, 19. Jul 9:12 Uhr
0
Strategy = Klumpenrisiko
C
Celles, 19. Jul 9:18 Uhr
0
PS: Das war hiermit das letzte Mal, dass ich mich zu Strategy und dessen schwindligen CEO geäußert habe. Aus, Schluss, Pasta!
KarlKnolle_
KarlKnolle_, 19. Jul 11:00 Uhr
0

Ein Lobgesang auf M. Saylor und dessen Unternehmen - Bravo! Saylor finanziert seine Bitcoin- Käufe sowie seine Dividendenzahlungen durch Kapitalerhöhungen und der Platzierung von Wandelanleihen. Ein Quasi-Pyramidenspiel! Und da Saylor massiv Schulden und immer neues Kapital aufnimmt, um Bitcoin zu kaufen, ist es ein hochriskantes Unterfangen hier zu investieren. Und Bitcoin ein realer Vermögenswert? Da haut's mir aber jetzt sämtliche Sicherungen raus, Kollege! Diese (deine) Aussage würde ich an deiner Stelle nochmals überdenken.

Was ist schon real und was nicht? Wir leben in der Matrix 👩‍🦯
E
Eckert, 19. Jul 14:44 Uhr
0

Ein Lobgesang auf M. Saylor und dessen Unternehmen - Bravo! Saylor finanziert seine Bitcoin- Käufe sowie seine Dividendenzahlungen durch Kapitalerhöhungen und der Platzierung von Wandelanleihen. Ein Quasi-Pyramidenspiel! Und da Saylor massiv Schulden und immer neues Kapital aufnimmt, um Bitcoin zu kaufen, ist es ein hochriskantes Unterfangen hier zu investieren. Und Bitcoin ein realer Vermögenswert? Da haut's mir aber jetzt sämtliche Sicherungen raus, Kollege! Diese (deine) Aussage würde ich an deiner Stelle nochmals überdenken.

Interessant, dass aus einer sachlichen Diskussion plötzlich ein "Lobgesang" gemacht wird. Ich verteidige weder Saylor noch behaupte ich, dass Strategy risikolos ist. Das Unternehmen ist ohne Frage ein Hochrisiko-Investment – genau das weiß aber jeder Investor, der sich damit beschäftigt. Was ich kritisiere, ist die ständige Verwendung des Begriffs "Pyramidenspiel". Ein Pyramidenspiel lebt davon, dass alte Teilnehmer ausschließlich mit dem Geld neuer Teilnehmer bezahlt werden. Strategy hingegen besitzt **** bilanzierten Vermögenswert, finanziert sich über reguläre Kapitalmarktinstrumente und veröffentlicht seine Zahlen transparent. Ob man dieses Modell gut findet oder nicht, ist eine andere Frage – aber Begriffe sollten schon korrekt verwendet werden. Und zur Frage, ob Bitcoin ein realer Vermögenswert ist: Real heißt nicht zwangsläufig physisch. Aktien, Anleihen, Patente oder Markenrechte sind ebenfalls keine Gegenstände zum Anfassen und trotzdem anerkannte Vermögenswerte. Bitcoin ist knapp, handelbar, bilanziert und weltweit rund um die Uhr liquidierbar. Man kann s**** Wert anzweifeln – seine Existenz als Vermögenswert aber eher nicht. Dass Strategy ein Klumpenrisiko ist, bestreitet doch niemand. Genau darauf basiert das Geschäftsmodell. Wer Diversifikation sucht, investiert eben nicht in Strategy. Und zum Schluss noch die Matrix: Falls wir tatsächlich alle in der Matrix leben, dann ist die Diskussion über "reale" Vermögenswerte natürlich endgültig gelöst. Dann sind weder Euro noch Gold noch Aktien real – höchstens der Architekt kennt die Bilanz. 😉
C
Celles, 19. Jul 9:10 Uhr
0
Ein Lobgesang auf M. Saylor und dessen Unternehmen - Bravo! Saylor finanziert seine Bitcoin- Käufe sowie seine Dividendenzahlungen durch Kapitalerhöhungen und der Platzierung von Wandelanleihen. Ein Quasi-Pyramidenspiel! Und da Saylor massiv Schulden und immer neues Kapital aufnimmt, um Bitcoin zu kaufen, ist es ein hochriskantes Unterfangen hier zu investieren. Und Bitcoin ein realer Vermögenswert? Da haut's mir aber jetzt sämtliche Sicherungen raus, Kollege! Diese (deine) Aussage würde ich an deiner Stelle nochmals überdenken.
E
Eckert, 18. Jul 21:32 Uhr
1

Das riskante Anlagemodell von Strategy könnte auch dazu führen, dass es aus dem MSCI gestrichen wird. Eine solche Diskussion gab es schon mal! Andere Indexanbieter könnte folgen. Was dann? Was, wenn die Flaute am Kryptomarkt noch länger anhält? Ich rede hier nicht von ein paar Monaten, Nein!

Du vermischst hier mehrere Dinge, die miteinander nur bedingt zu tun haben. Die Aufnahme oder ein möglicher Ausschluss aus einem Index entscheidet nicht über den Wert eines Unternehmens. Selbst wenn Strategy irgendwann aus einem Index herausfallen sollte, wäre das kein Beweis dafür, dass das Geschäftsmodell gescheitert ist. Unternehmen wechseln regelmäßig in und aus Indizes – das ist eine Folge von Indexregeln, kein Urteil über ihre Zukunft. Auch die Bezeichnung "Pyramidenspiel" passt nicht. Ein Pyramidenspiel benötigt ständig neue Teilnehmer, um bestehende Auszahlungen zu finanzieren. Strategy besitzt hingegen einen realen Vermögenswert – Bitcoin – und finanziert sich über Kapitalmärkte, wie es unzählige andere börsennotierte Unternehmen ebenfalls tun. Ob man das Modell für riskant hält, ist eine legitime Diskussion. Es deshalb als Pyramidenspiel zu bezeichnen, ist aber schlicht falsch. Dass "nichts auf steigende Nachfrage hindeutet", sehe ich ebenfalls anders. Die Spot-Bitcoin-ETFs haben Milliarden an Kapital angezogen, immer mehr Unternehmen halten Bitcoin als Treasury-Asset und institutionelle Investoren sind heute deutlich stärker vertreten als noch vor wenigen Jahren. Nachfrage entsteht nicht nur durch Privatanleger oder kurzfristige Hypes. Michael Saylor baut seine Strategie seit Jahren konsequent auf und kennt die Risiken wahrscheinlich besser als jeder Außenstehende. Man kann seine Wette für zu aggressiv halten – aber zu behaupten, er habe die möglichen Szenarien nicht durchdacht oder das Ende sei unausweichlich, ist eher eine Meinung als eine faktenbasierte Analyse. Am Ende entscheidet nicht der Spott über "heiße Luft", sondern ob Bitcoin langfristig als knappes digitales Asset weiter angenommen wird. Genau darauf setzt Strategy – und bisher hat Saylor in mehreren extremen Marktzyklen gezeigt, dass er deutlich langfristiger denkt als viele seiner Kritiker.
C
Celles, 18. Jul 16:45 Uhr
0
Naja, und bei der Rekordhitze sinkt auch die Nachfrage nach heißer Luft, nicht wahr?
C
Celles, 18. Jul 16:40 Uhr
1
Das Problem bei der ganzen Faktenlage ist: Nichts deutet derzeit darauf hin, dass es in naher Zukunft einen deutlichen Zuwachs an Nachfrage geben wird. Also, kein guten Aussichten für Strategy und Bitcoin.
C
Celles, 18. Jul 16:34 Uhr
0
Der ganze Hype um Bitcoin ist abgeflaut, dass man Bitcoin auch über ETFs handeln kann, dann der Orangene und dessen Traum von staatlichen BItcoi-Reserven, dass mehrere Staaten für zig Milliarden Dollar Bitcoin kaufen und so den Preis in die Höhe treiben. Alles längst Vergangenheit und längst verpufft. Neu Ideen um die Nachfrage massiv anzukurbeln gibt es nicht. Und der Prinz aus Nigeria funktioniert ja auch nur gelegentlich, :p nicht wahr?
C
Celles, 18. Jul 16:23 Uhr
0
Das Ende des Pyramidenspiel kommt. Die Frage ist nicht ob sondern wann!
C
Celles, 18. Jul 16:21 Uhr
0
Das riskante Anlagemodell von Strategy könnte auch dazu führen, dass es aus dem MSCI gestrichen wird. Eine solche Diskussion gab es schon mal! Andere Indexanbieter könnte folgen. Was dann? Was, wenn die Flaute am Kryptomarkt noch länger anhält? Ich rede hier nicht von ein paar Monaten, Nein!
C
Celles, 18. Jul 16:16 Uhr
0
Da staunt der Laie!
E
Eckert, 18. Jul 15:24 Uhr
1

Ich wollte damit zum Nachdenken anregen. weil die jetzt schon in Bedrängnis kommen. Die Zustimmung einer KI hat man gleich mal, daran sollte man auch nicht fest halten. Mit STRC läuft derzeit auf jeden Fall etwas aus dem Lot und mmn. lässt sich das nicht so einfach über eine noch höhere Dividende regulieren. Wenn der Kurs wirklich noch auf 70% unter ATH oder weiter fallen sollte wird das noch viel schlimmer.Ich verstehe einfach nicht, dass die nicht mal für das aktuelle Szenario vorgesorgt haben.

Ich glaube, man unterschätzt Michael Saylor und sein Team, wenn man annimmt, sie hätten für dieses Szenario keinen Plan. Strategy hat in den letzten Wochen bereits gezeigt, dass sie ihre Kapitalstrategie anpassen können – mit höheren Liquiditätsreserven, Aktienrückkäufen, einer flexibleren Dividendenpolitik und sogar der Bereitschaft, bei Bedarf Bitcoin zu monetarisieren. Das zeigt für mich eher, dass sie auf veränderte Marktbedingungen reagieren, statt stur an einem Plan festzuhalten. Natürlich ist die aktuelle Situation bei STRC nicht ideal. Aber gerade in schwierigen Marktphasen zeigt sich, ob ein Modell belastbar ist. Saylor verfolgt diese Strategie seit Jahren und denkt in Zyklen, nicht in Quartalen. Wer ein Unternehmen aufbaut, das Milliarden über die Kapitalmärkte bewegt, wird auch ein Szenario mit stark fallenden Kursen durchgespielt haben. Ob jede Maßnahme perfekt funktioniert, wird sich zeigen – aber ich glaube nicht, dass sie unvorbereitet sind. Dafür spricht aus meiner Sicht ihre bisherige Reaktionsfähigkeit.
JohannesPaul
JohannesPaul, 18. Jul 14:07 Uhr
0
https://www.coindesk.com/de/markets/2026/07/06/cantor-says-strategy-s-recovery-hinges-on-restoring-strc-to-par
JohannesPaul
JohannesPaul, 18. Jul 13:57 Uhr
0

Die Diskussion um Strategy und STRC wird derzeit häufig sehr einseitig geführt. Ja, es gibt Risiken – aber viele Schlussfolgerungen gehen deutlich weiter, als die Fakten tatsächlich hergeben. Zunächst einmal: Strategy hat Bitcoin verkauft. Das ist unstrittig. Ebenso stimmt, dass ein Teil dieser Verkäufe unter dem durchschnittlichen Einstandspreis des Gesamtbestands erfolgte. Daraus wird jedoch häufig sofort geschlossen, das Unternehmen stehe unter existenziellem Druck oder das gesamte Modell sei gescheitert. Diese Schlussfolgerung halte ich für nicht gerechtfertigt. Strategy besitzt nach wie vor einen der größten Bitcoin-Bestände weltweit. Der Verkauf einiger Tausend Bitcoin ändert nichts daran, dass der überwiegende Teil des Vermögens weiterhin in Bitcoin investiert ist. Wer daraus ableitet, dass Michael Saylor seine Überzeugung aufgegeben habe, übersieht die Größenordnung. Außerdem wird häufig behauptet, die Dividenden von STRC würden ausschließlich durch Bitcoin-Verkäufe bezahlt. Das stimmt so nicht. Strategy verfügt über mehrere Finanzierungsquellen: vorhandene Liquidität, Kapitalmarkttransaktionen, verschiedene Wertpapierklassen und – wenn sinnvoll – auch den Verkauf kleiner Teile des Bitcoin-Bestands. Dass ein Unternehmen unterschiedliche Finanzierungsinstrumente nutzt, ist im Kapitalmarkt nichts Ungewöhnliches. Ein weiterer Punkt ist die hohe Dividendenrendite. Natürlich signalisiert eine zweistellige Rendite ein erhöhtes Risiko. Das gilt aber für praktisch jedes Wertpapier. Eine hohe Rendite ist kein Beweis dafür, dass ein Ausfall unmittelbar bevorsteht. Der Markt preist Unsicherheit ein – nicht Gewissheit. Oft wird außerdem argumentiert, das Geschäftsmodell funktioniere nur bei ständig steigenden Bitcoin-Kursen. Auch das greift zu kurz. Höhere Bitcoin-Preise würden Strategy zweifellos helfen, genauso wie sie jedem Bitcoin-Halter helfen würden. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass das Unternehmen ohne eine sofortige Rallye scheitert. Strategy verfügt weiterhin über erhebliche Vermögenswerte und verschiedene Möglichkeiten der Refinanzierung. Man sollte auch bedenken, dass Strategy kein klassisches Industrieunternehmen mehr ist. Das Unternehmen ist bewusst als Bitcoin-Treasury aufgebaut. Wer in Strategy oder STRC investiert, investiert letztlich in ein bitcoinorientiertes Finanzierungsmodell – mit entsprechenden Chancen und Risiken. Das muss niemand attraktiv finden, aber man sollte es nicht mit den Maßstäben eines gewöhnlichen Dividendenunternehmens bewerten. Mein Fazit lautet daher: Die Risiken sind real und sollten nicht verharmlost werden. Ebenso wenig sollte man jedoch aus einzelnen Bitcoin-Verkäufen oder einer hohen Dividendenrendite automatisch auf einen bevorstehenden Kollaps schließen. Die Zukunft von Strategy hängt vor allem davon ab, wie sich Bitcoin entwickelt und wie gut das Unternehmen weiterhin Zugang zum Kapitalmarkt hat. Wer das Modell versteht und an Bitcoin glaubt, kann zu einer deutlich positiveren Einschätzung kommen als die derzeit oft sehr pessimistischen Stimmen.

Ich wollte damit zum Nachdenken anregen. weil die jetzt schon in Bedrängnis kommen. Die Zustimmung einer KI hat man gleich mal, daran sollte man auch nicht fest halten. Mit STRC läuft derzeit auf jeden Fall etwas aus dem Lot und mmn. lässt sich das nicht so einfach über eine noch höhere Dividende regulieren. Wenn der Kurs wirklich noch auf 70% unter ATH oder weiter fallen sollte wird das noch viel schlimmer.Ich verstehe einfach nicht, dass die nicht mal für das aktuelle Szenario vorgesorgt haben.
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