BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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13. September 2026, 19:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 197.050
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Morpheus33, 7. Sep 15:03 Uhr
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Was BYD derzeit machen muss, ist vor allem teuer. Schaun wir mal, wie die enormen Investitionen vor dem Hintergrund des wegbrechenden Heimatmarkts kompensiert werden. - Noch mal am Beispiel VW: die sind schon länger im Krisenmodus und durchschreiten die Talsohle. BYD hat das noch vor sich. Und natürlich werden die Margen im Exportmarkt sinken.

Du gehst davon aus, dass VW das Schlimmste hinter sich hat und BYD alles erst noch bevorsteht. Die nackten Zahlen zeigen aber ein ganz anderes Bild: VWs Krise fängt gerade erst an: Werksschließungen (wie in Emden oder Zwickau) und der Abbau von zehntausenden Stellen kosten Milliarden an Abfindungen und Strukturkosten. Das wird die VW-Bilanz die nächsten Jahre erst so richtig belasten. Da ist keine Talsohle durchschritten – die Rosskur beginnt jetzt erst. BYD investiert aus dem Cashflow: BYD hat im Gegensatz zu den Traditionsherstellern kaum Schulden und sitzt auf massiven Cash-Reserven. Die Investitionen für die neuen Werke in Thailand, Indonesien, Ungarn und Brasilien werden komplett aus den laufenden Milliardengewinnen bezahlt. Die Marge reicht dicke: Selbst wenn die Exportmargen von BYD irgendwann durch Konkurrenz leicht sinken, sind sie immer noch um ein Vielfaches höher als im umkämpften chinesischen Inland. Am Ende investiert BYD Geld in globales Wachstum, während VW Milliarden ausgeben muss, um zu schrumpfen. Wer da langfristig die bessere Substanz hat, ist eigentlich reine Mathematik. Aber wir werden es ja am Kurs sehen – belassen wir es einfach dabei und schauen in einem Jahr mal, wer besser durchgekommen ist!
D
DasForumNervt, 7. Sep 14:55 Uhr
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Was BYD derzeit machen muss, ist vor allem teuer. Schaun wir mal, wie die enormen Investitionen vor dem Hintergrund des wegbrechenden Heimatmarkts kompensiert werden. - Noch mal am Beispiel VW: die sind schon länger im Krisenmodus und durchschreiten die Talsohle. BYD hat das noch vor sich. Und natürlich werden die Margen im Exportmarkt sinken.
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DasForumNervt, 7. Sep 14:53 Uhr
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Dass die chinesische Volkswirtschaft schwächelt, bestreitet niemand. Aber deine These zum Export und den Kosten greift zu kurz: Export rettet die Marge: BYD verkauft seine Autos im Ausland für das Doppelte bis Dreifache des China-Preises. Der Export drückt die Marge nicht, er zieht sie massiv nach oben. Wo holen westliche Hersteller auf? VW streicht gerade Kapazitäten zusammen, weil sie ihre E-Autos nicht profitabel in den Markt bekommen. Der Vorstand plant den schrittweisen Leerlauf von vier deutschen Werken (Emden, Zwickau, Hannover, Neckarsulm). Wer holt hier also auf wen auf? Werke hochziehen vs. Werke schließen: Ja, die globale Expansion kostet enorme Summen. Der Unterschied ist: BYD finanziert das aus einer Position der Stärke und hat allein dieses Jahr zwei Megawerke in Thailand und Indonesien komplett fertiggestellt, während Ungarn und Brasilien kurz vor dem Start stehen. BYD investiert Milliarden in globales Wachstum, während europäische Hersteller Milliarden für Restrukturierungen und Werksschließungen ausgeben müssen, weil sie technologisch abgehängt wurden. Das ist keine Krise von BYD, das ist eine globale Marktverschiebung.

Information Bias. Und ne schöne rosarote Brille von BYD.
M
Morpheus33, 7. Sep 14:46 Uhr
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Aber, Argumente sind wohl erschöpft. Also: Schaun wir mal

Das Management sagte, dass der Auftragsbestand für Flash-Lade-kompatible Fahrzeuge bei etwa 250.000 lag. Die Versorgungsengpässe der Blade Battery der zweiten Generation werden voraussichtlich im ersten Quartal 2027 vollständig behoben sein. https://cnevpost.com/2026/09/07/byd-targets-2-5-million-overseas-sales-2027/
M
Morpheus33, 7. Sep 14:44 Uhr
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Schaun wir mal. Ich sage weiter, dass der Einbruch im Heimatmarkt nicht technologisch bedingt ist. Es ist die Volkswirtschaft. Und das wird dauern. - Das Heil im Export suchen kann man machen, aber dies hat Konsequenzen (Margen werden auch hier sinken, westliche Hersteller holen derzeit massiv auf, etc. pp.). Eine Neuausrichtung ist notwendig und das wird das Unternehmen heftig beschäftigen. Und es wird enorme Summen verschlingen.

Dass die chinesische Volkswirtschaft schwächelt, bestreitet niemand. Aber deine These zum Export und den Kosten greift zu kurz: Export rettet die Marge: BYD verkauft seine Autos im Ausland für das Doppelte bis Dreifache des China-Preises. Der Export drückt die Marge nicht, er zieht sie massiv nach oben. Wo holen westliche Hersteller auf? VW streicht gerade Kapazitäten zusammen, weil sie ihre E-Autos nicht profitabel in den Markt bekommen. Der Vorstand plant den schrittweisen Leerlauf von vier deutschen Werken (Emden, Zwickau, Hannover, Neckarsulm). Wer holt hier also auf wen auf? Werke hochziehen vs. Werke schließen: Ja, die globale Expansion kostet enorme Summen. Der Unterschied ist: BYD finanziert das aus einer Position der Stärke und hat allein dieses Jahr zwei Megawerke in Thailand und Indonesien komplett fertiggestellt, während Ungarn und Brasilien kurz vor dem Start stehen. BYD investiert Milliarden in globales Wachstum, während europäische Hersteller Milliarden für Restrukturierungen und Werksschließungen ausgeben müssen, weil sie technologisch abgehängt wurden. Das ist keine Krise von BYD, das ist eine globale Marktverschiebung.
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Morpheus33, 7. Sep 14:38 Uhr
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BYD hat alleine in den letzten Monaten zwei riesige neue Megawerke in Thailand und Indonesien komplett fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die nächsten zwei Fabriken in Ungarn und Brasilien stehen unmittelbar vor dem Start der Massenproduktion. Kein Konzern der Welt zieht mitten in einer echten Absatzkrise im Monatsrhythmus neue Milliarden-Fabriken hoch. BYD baut schlicht in atemberaubendem Tempo seine weltweite Marktmacht aus. Meanwhile: Laut internen Vorstandsbeschlüssen für den Aufsichtsrat sollen die folgenden Standorte zwischen 2031 und 2034 schrittweise „leerlaufen“, indem keine Nachfolgemodelle mehr an diese Fabriken vergeben werden: [1] (https://www.welt.de/wirtschaft/article6a971da49452c52238230409/volkswagen-werke-sollen-leerlaufen-vwvorstand-beschliesst-ende-von-vier-produktionsstaetten.html)🏭 Emden (Produktionsende geplant für 2031)🏭 Zwickau (Produktionsende geplant für 2031)🏭 Hannover (Produktionsende geplant für 2032)🏭 Neckarsulm (Audi-Werk, Produktionsende geplant für 2034) [1] (https://www.welt.de/wirtschaft/article6a971da49452c52238230409/volkswagen-werke-sollen-leerlaufen-vwvorstand-beschliesst-ende-von-vier-produktionsstaetten.html)
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DasForumNervt, 7. Sep 14:36 Uhr
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Aber, Argumente sind wohl erschöpft. Also: Schaun wir mal
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