BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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07:08:55 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 193.881
A
Altay01, 30.08.2025 15:33 Uhr
0
Erstmal muss man was geben um zu Ernten
A
Altay01, 30.08.2025 15:28 Uhr
1
Die Strategie die BYD fährt ist exzellent. Nur so macht man die Konkurrenz kaputt
A
Altay01, 30.08.2025 15:26 Uhr
0
Nach Corona hat man auch gesagt Daimler geht unter danach hat sich der Kurs verdreifachen
rzeller
rzeller, 30.08.2025 15:25 Uhr
2
Bin weniger skeptisch hinsichtlich der künftigen Entwicklung von BYD. Zwar denke ich schon, dass der Drops in China aktuell gelutscht ist, in Zukunft allerdings werden nur die wenigsten Hersteller in China den Preiskampf überleben, was sich positiv für BYD auswirken wird. Meine Hoffnung ist die Expansion im asiatischen Raum und in Europa, vor allem im Hinblick auf neu erstellte Produktionsstätten mit höheren Margen. Auch ist mir nach heutiger Lage nicht klar, welcher Hersteller die besseren Verkaufsargumente hat und damit ernsthaft die Dominanz von BYD gefährden kann.
A
Altay01, 30.08.2025 15:25 Uhr
1

Ich bin da anfangs selbst drauf reingefallen. Als die Zahlen um ca. 13:30 Uhr kamen, war mein erster Gedanke auch: Umsatzplus ist okay, Gewinnminus ist schlecht, aber der operative Cashflow (OCF) hat sich mehr als verdoppelt – das ist doch super! Ich denke, genau das hat den Kurs in Europa anfangs gestützt oder sogar leicht steigen lassen. Die Algorithmen und ersten schnellen Leser sahen diese starke OCF-Zahl und dachten, BYD könne sich den Preiskampf locker leisten. Es hat bei mir aber auch einige Zeit gedauert, bis ich mithilfe von Gemini 2.5 Pro die Zusammenhänge in der Bilanz und der Cashflow-Rechnung wirklich verstanden habe, und dann wurde mir klar, dass der hohe OCF eine gefährliche Täuschung ist. Was wir hier gesehen haben, ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen und einer tiefen Analyse. Die professionellen Analysten in New York und London hatten die zwei Stunden bis zur US-Börseneröffnung Zeit, genau diese tiefe Analyse zu machen. Und sie haben das gefunden, was mir auch aufgefallen ist: Das Kerngeschäft hat durch den massiven Lageraufbau (-24,8 Mrd. RMB) eigentlich Geld verbrannt. Um diesen Geldabfluss (und andere Kosten) zu decken, hat BYD: Zukünftige Einnahmen vorzeitig zu Geld gemacht, indem Forderungen im Wert von +18,9 Mrd. RMB verkauft wurden (Factoring). Andere Rechnungen im Wert von +11,6 Mrd. RMB aufgeschoben (Anstieg der "Other Payables"). Fazit: Der "stark verbesserte operative Cashflow" ist kein Zeichen operativer Stärke. Er ist das Ergebnis einer aggressiven Finanzierungsstrategie, bei der zukünftige Einnahmen vorgezogen und Zahlungen in die Zukunft verschoben werden, um den massiven Barmittelbedarf für die Überproduktion zu decken. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ein Investor niemals nur auf die oberste Zeile der Cashflow-Rechnung schauen darf, sondern immer die Veränderungen in der Bilanz analysieren muss.

Was ist dein Vorschlag?
m
m4758406, 30.08.2025 15:23 Uhr
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Ich bin da anfangs selbst drauf reingefallen. Als die Zahlen um ca. 13:30 Uhr kamen, war mein erster Gedanke auch: Umsatzplus ist okay, Gewinnminus ist schlecht, aber der operative Cashflow (OCF) hat sich mehr als verdoppelt – das ist doch super! Ich denke, genau das hat den Kurs in Europa anfangs gestützt oder sogar leicht steigen lassen. Die Algorithmen und ersten schnellen Leser sahen diese starke OCF-Zahl und dachten, BYD könne sich den Preiskampf locker leisten. Es hat bei mir aber auch einige Zeit gedauert, bis ich mithilfe von Gemini 2.5 Pro die Zusammenhänge in der Bilanz und der Cashflow-Rechnung wirklich verstanden habe, und dann wurde mir klar, dass der hohe OCF eine gefährliche Täuschung ist. Was wir hier gesehen haben, ist der Unterschied zwischen einer oberflächlichen und einer tiefen Analyse. Die professionellen Analysten in New York und London hatten die zwei Stunden bis zur US-Börseneröffnung Zeit, genau diese tiefe Analyse zu machen. Und sie haben das gefunden, was mir auch aufgefallen ist: Das Kerngeschäft hat durch den massiven Lageraufbau (-24,8 Mrd. RMB) eigentlich Geld verbrannt. Um diesen Geldabfluss (und andere Kosten) zu decken, hat BYD: Zukünftige Einnahmen vorzeitig zu Geld gemacht, indem Forderungen im Wert von +18,9 Mrd. RMB verkauft wurden (Factoring). Andere Rechnungen im Wert von +11,6 Mrd. RMB aufgeschoben (Anstieg der "Other Payables"). Fazit: Der "stark verbesserte operative Cashflow" ist kein Zeichen operativer Stärke. Er ist das Ergebnis einer aggressiven Finanzierungsstrategie, bei der zukünftige Einnahmen vorgezogen und Zahlungen in die Zukunft verschoben werden, um den massiven Barmittelbedarf für die Überproduktion zu decken. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, warum ein Investor niemals nur auf die oberste Zeile der Cashflow-Rechnung schauen darf, sondern immer die Veränderungen in der Bilanz analysieren muss.
A
Altay01, 30.08.2025 15:18 Uhr
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Baden Württemberg das Gleiche, wenn Daimler hustet dann sind alle krank
A
Altay01, 30.08.2025 15:16 Uhr
1

Das BYD-Modell funktioniert aktuell nur mit stetigem, hohem Wachstum und stabilen Preisen. Beides ist aktuell nicht mehr gegeben. Solange BYD es schafft, über Kapitalerhöhungen und die Ausweitung der Lieferantenkredite genügend Liquidität zu generieren, um die Verluste aus dem Preiskampf und die Kosten für die Lagerhaltung zu decken, kann das Spiel weitergehen. Aber jeder externe Schock – sei es eine stärkere Konjunkturabkühlung in China, eskalierende Handelskonflikte mit den USA oder Europa, oder eine größere Gruppe von Lieferanten, die nicht mehr mitspielt – kann das fragile Gleichgewicht zum Kippen bringen. Der Kursrückgang am Freitag mag kurzfristig durch den US-Markt beeinflusst worden sein, aber die fundamentale Neubewertung des Risikos hat gerade erst begonnen. Langfristig ist die These nicht nur "etwas dran", sie beschreibt die zentrale Achillesferse des Unternehmens.

Wenn Byd fällt dann fallen alle. Merk dir das "Domino Effekt"
G
Gast-770032400, 30.08.2025 14:52 Uhr
1

Leider ist die Analyse nicht falsch , was würdest du aus aktueller Sicht empfehlen , mit Verlusten verkaufen ?

ich würde aktuell gar nix machen und voerst mal abwarten wo die reise hingeht
D
Dk27, 30.08.2025 14:51 Uhr
1
Ich bin schon lange investiert und bin im Plus, ich bin aber schon länger am überlegen zu verkaufen. Leider damals bei 50 Euro verpasst. Aktuell würde ich aber noch etwas halten und auf ca 13 - 14 Euro warten. Schwankungen gab es hier immer wieder, deswegen denke ich das es auch wieder steigt. Sehe hier aber keine Kurse über 20 Euro
A
AJ1904, 30.08.2025 14:26 Uhr
0
Leider ist die Analyse nicht falsch , was würdest du aus aktueller Sicht empfehlen , mit Verlusten verkaufen ?
m
m4758406, 30.08.2025 14:18 Uhr
1

Danke für deine Einschätzung, was denkst du wie lange das Konzept noch aufgeht? Ich denke das der Kursrückgang jedenfalls am Freitag etwas übertrieben war und mit dem schlechten Markt in den USA zusammen fiel. Langfristig könnte am deiner These was dran sein. Gibt es eine. Tipp für ein anders Invest?

Das BYD-Modell funktioniert aktuell nur mit stetigem, hohem Wachstum und stabilen Preisen. Beides ist aktuell nicht mehr gegeben. Solange BYD es schafft, über Kapitalerhöhungen und die Ausweitung der Lieferantenkredite genügend Liquidität zu generieren, um die Verluste aus dem Preiskampf und die Kosten für die Lagerhaltung zu decken, kann das Spiel weitergehen. Aber jeder externe Schock – sei es eine stärkere Konjunkturabkühlung in China, eskalierende Handelskonflikte mit den USA oder Europa, oder eine größere Gruppe von Lieferanten, die nicht mehr mitspielt – kann das fragile Gleichgewicht zum Kippen bringen. Der Kursrückgang am Freitag mag kurzfristig durch den US-Markt beeinflusst worden sein, aber die fundamentale Neubewertung des Risikos hat gerade erst begonnen. Langfristig ist die These nicht nur "etwas dran", sie beschreibt die zentrale Achillesferse des Unternehmens.
g
graandee, 30.08.2025 13:50 Uhr
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Noch ne Labertasche. Ja 2020 und ganz kurz beim Coronatief mal bei 5 Euro, dann nie mehr unter 7 Euro. Bei Duolingo warst Du auch unter den ersten und bist mit Einstieg 14.8.2025 schon fast 30 Prozent im Minus (da bin ich immerhin noch 30 Prozent im Plus 😀)

Mein Depot zeigt -9%🤣 aber weiss nicht warum du jetzt mit Duolingo kommst
Money312
Money312, 30.08.2025 13:48 Uhr
2
die Zahlen kamen gestern ca. 13.30, weshalb ist die Aktie erst 2 Stunden später wie ein Stein gefallen? Ich denke, das war eine geplante Attacke aus Richtung US. Die dann eine SL Welle ausgelöst hat. Ob sich Hong Kong davon anstecken lässt bezweifel ich mal…. 2 % Abschlag, mehr sehe ich nicht für Montag
D
Dk27, 30.08.2025 13:25 Uhr
1

Grundsätzlich ist es richtig, dass die Panik der einen der Gewinn der anderen ist. Aber ich denke, du nimmst die "Horrorgeschichten" nicht ernst, weil du sie für reines Marktgerede hältst. Aus meiner Sicht sind sie aber keine Gerüchte, sondern die Analyse einer Geschäftsmechanik, die riskant ist und jetzt erste Risse zeigt. Das Hauptproblem ist nicht der kurzfristige Gewinnrückgang, das ist nur das Symptom. Das eigentliche Problem ist, wie BYD sein explosives Wachstum finanziert, und das ist im Kern ein hochgehebeltes System, das darauf basiert, die gesamte Lieferkette als eine gigantische, zinslose Bank zu missbrauchen. Das hat einen ganz konkreten operativen Grund, der das Risiko aber noch größer macht: der saisonale Verkaufszyklus. Die Verkaufszahlen sind ungleich verteilt, im Jänner werden rund 300.000 Fahrzeuge verkauft, im Dezember hingegen über 500.000. Da die Produktionskapazität für diesen Ansturm am Jahresende bei Weitem nicht ausreicht, ist BYD gezwungen, schon Monate im Voraus massiv auf Halde zu produzieren, um die Kapazität über das Jahr zu glätten. Die Lieferanten bezahlen also die Produktion, die Autos stehen dann wochen- oder monatelang auf Lager, und BYD erhält das Geld vom Kunden erst viel später, wenn die vorproduzierten Fahrzeuge im starken vierten Quartal verkauft werden. Die langen Zahlungsziele sind die direkte Konsequenz aus diesem System – BYD ist sozusagen gezwungen, das Geld erst später an die Lieferanten zurückzuzahlen, weil sie es selbst erst viel später von den Kunden erhalten. Das erzeugt einen permanenten Jahresschuldenzyklus. Ein solches System, das auf der Annahme basiert, dass die am Jahresende gebauten Autos auch sicher verkauft werden, kann durch einen Schock brechen und genau das scheint gerade zu passieren. Um die riesigen Lagerbestände abzubauen, waren sie gezwungen, die Preise drastisch zu senken, was den Gewinn einbrechen lässt. Die Kapitalerhöhung im März diente nicht nur der Expansion, sondern war ein dringend benötigter Puffer, um genau diesen Margenverlust auszugleichen und das System am Laufen zu halten. GMT Research hat dieses Risiko quantifiziert und kommt zu dem Schluss, dass die wahre Nettoverschuldung nicht bei 27,7 Mrd. liegt, sondern eher bei 323 Mrd. RMB. Wenn du also bei 11,68 Euro kaufst, handelst du nicht die normale Volatilität eines gesunden Unternehmens. Du wettest darauf, dass dieses hochgehebelte System nicht zusammenbricht. Wenn es aber kippt, kollabiert der innere Wert der Firma. Dann kaufst du nicht "billiger", sondern fängst ein fallendes Messer. Der Gewinnrückgang ist das erste laute Knistern im Gebälk, und das sollte man sehr ernst nehmen. Auf den ersten Blick sieht der operative Cashflow super aus, aber das ist eine gefährliche Illusion. Das Kerngeschäft der Produktion hat in dieser Zeit Barmittel vernichtet, was man am massiven Anstieg der Vorräte um 24,8 Mrd. RMB sieht, das ist Geld, das in unverkauften Autos auf Halde liegt. Der positive Cashflow wurde künstlich erzeugt, indem man die Bilanz gehebelt hat: Die Forderungen sind um 18,9 Mrd. RMB gefallen, was bei steigendem Umsatz höchst ungewöhnlich ist und stark auf den Verkauf von Forderungen an Banken hindeutet (Factoring), was im Grunde eine teure, kurzfristige Finanzierung ist, die aber als operativer Cashflow verbucht wird. Gleichzeitig wurden die "sonstigen Verbindlichkeiten" um weitere 11,6 Mrd. RMB ausgedehnt, was genau die These von GMT Research stützt. Man verkauft quasi das Mobiliar (zukünftige Forderungen), um die laufende Miete zu bezahlen, während sich im Keller unverkäufliche Ware stapelt. Dieser hohe operative Cashflow ist also kein Zeichen von Stärke, sondern von massivem Liquiditätsdruck. Er ist geschönt, von extrem geringer Qualität und für mich das lauteste Alarmsignal von allen.

Danke für deine Einschätzung, was denkst du wie lange das Konzept noch aufgeht? Ich denke das der Kursrückgang jedenfalls am Freitag etwas übertrieben war und mit dem schlechten Markt in den USA zusammen fiel. Langfristig könnte am deiner These was dran sein. Gibt es eine. Tipp für ein anders Invest?
A
AJ1904, 30.08.2025 12:59 Uhr
0
Wieviele Geschichten gab es um Tesla und gibt es weiterhin ? In jedem Unternehmen findet man Leichen im Keller !
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