BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BYDDF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. Mai 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 193.879
L
Leider_Neu, 30.08.2025 17:42 Uhr
1

Ein berechtigter Einwand, bei Zweifeln sollte man konsequent sein. Ich glaube aber, mein Punkt wurde missverstanden: Es geht mir nicht um eine Kritik an der bisherigen Strategie, sondern um die Analyse eines zukünftigen Risikos. Für einen Pionier wie BYD war die vertikale Integration vor 10 Jahren keine freie Wahl, sondern eine schlichte Notwendigkeit, weil es damals noch kein Zulieferer-Ökosystem gab. Als jemand, der seit vielen Jahren investiert ist, liegt mein Fokus darauf, potenzielle Gefahren für mein Investment zu identifizieren, anstatt nur die aktuellen Stärken zu wiederholen. Es geht mir also nicht darum, das Unternehmen schlechtzureden, sondern darum, rational abzuwägen, ob die langfristige These noch intakt ist. Was heute für viele ein Kaufgrund ist – die vertikale Integration – sehe ich daher als potenziellen langfristigen Nachteil, denn die Wirtschaftsgeschichte beweist immer wieder, dass Pioniere irgendwann von effizienteren Spezialisten überholt werden.

Du zweifelst mittlerweile schon länger am Unternehmen. Würdest du nicht besser schlafen wenn du verkaufst und deine Gewinne realisierst? Du kommst mir nicht mehr so überzeugt vom Unternehmen vor.
m
m4758406, 30.08.2025 16:58 Uhr
0

Bei allem Respekt vor deinen Ausführungen, aber hätte ich diese Zweifel an der Strategie eines Unternehmens, hätte ich schon längst alles verkauft

Ein berechtigter Einwand, bei Zweifeln sollte man konsequent sein. Ich glaube aber, mein Punkt wurde missverstanden: Es geht mir nicht um eine Kritik an der bisherigen Strategie, sondern um die Analyse eines zukünftigen Risikos. Für einen Pionier wie BYD war die vertikale Integration vor 10 Jahren keine freie Wahl, sondern eine schlichte Notwendigkeit, weil es damals noch kein Zulieferer-Ökosystem gab. Als jemand, der seit vielen Jahren investiert ist, liegt mein Fokus darauf, potenzielle Gefahren für mein Investment zu identifizieren, anstatt nur die aktuellen Stärken zu wiederholen. Es geht mir also nicht darum, das Unternehmen schlechtzureden, sondern darum, rational abzuwägen, ob die langfristige These noch intakt ist. Was heute für viele ein Kaufgrund ist – die vertikale Integration – sehe ich daher als potenziellen langfristigen Nachteil, denn die Wirtschaftsgeschichte beweist immer wieder, dass Pioniere irgendwann von effizienteren Spezialisten überholt werden.
W
WilliKunze, 30.08.2025 16:58 Uhr
1
BYD hat Glück, dass es noch BYD Electronic gibt und diese sehr breit aufgestellt sind
M
Madami2012, 30.08.2025 16:55 Uhr
0

Morgen sehen wir in welche Richtung das ganze geht

Ich hoffe es geht in die richtige Richtung
A
Altay01, 30.08.2025 16:51 Uhr
0
Morgen sehen wir in welche Richtung das ganze geht
A
Altay01, 30.08.2025 16:34 Uhr
0
Ich bin mir sicher, dass hinter verschlossenen Türen an neuen Sachen gearbeitet wird, wie zum Beispiel an humanoiden Robotern
rzeller
rzeller, 30.08.2025 16:31 Uhr
2

Das Argument des geschlossenen Ökosystems und der Unabhängigkeit ist zwar aktuell ein entscheidender Vorteil für BYD, aber die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass genau diese Stärke langfristig zur größten Schwäche werden kann. In den Anfängen neuer Technologien sind Pioniere oft zwangsläufig vertikal integriert, weil es schlicht keine spezialisierten Zulieferer gibt. Henry Ford baute mit seinem River-Rouge-Komplex einst alles vom Stahl bis zum fertigen Auto selbst, bevor er von Spezialisten wie Bosch oder ZF überholt wurde, die für die gesamte Branche effizienter und innovativer produzierten. Das prominenteste Beispiel ist Intel, das durch seine eigene Fertigung jahrzehntelang dominierte, nun aber von spezialisierten Auftragsfertigern wie TSMC technologisch überholt wurde und vor dem Dilemma steht, die eigene, verlustreiche Produktion nicht aufgeben zu können. Ähnliche Muster sahen wir bei den alten Stahlgiganten, die von flexiblen Mini-Mühlen verdrängt wurden, oder bei Kodak, dessen Kontrolle über den gesamten Fotografie-Prozess im digitalen Zeitalter zum Verhängnis wurde. BYD und Tesla befinden sich heute in einer ähnlichen Pionierphase; ihre vertikale Integration ist ein mächtiger Burggraben. Doch was passiert, wenn die E-Mobilitäts-Branche reift? Sollte ein Batteriespezialist wie CATL einen technologischen Durchbruch erzielen, steht BYD vor dem exakten 'Intel-Dilemma': Entweder man hält an der eigenen, nun unterlegenen und kapitalintensiven Produktion fest und verliert an Wettbewerbsfähigkeit, oder man kauft beim Spezialisten ein und macht damit die eigenen milliardenschweren Investitionen obsolet, während man gleichzeitig einen Zulieferer stärkt, der auch die Konkurrenz beliefert. Was heute also wie ein uneinnehmbarer Vorteil aussieht, kann sich in 5, 10 oder 20 Jahren als ein enormer Klotz am Bein erweisen, der Innovation und Flexibilität behindert.

Bei allem Respekt vor deinen Ausführungen, aber hätte ich diese Zweifel an der Strategie eines Unternehmens, hätte ich schon längst alles verkauft
A
Altay01, 30.08.2025 16:31 Uhr
0

Ich habe vor den Split bei 46€ alles verkauft und bin vor ein paar Wochen wieder rein. Mein Ek liegt bei 12,90€. Ich werde weiter nachkaufen, weil ich überzeugt bin das alles wieder grün wird.

Guter Schachzug
m
m4758406, 30.08.2025 16:31 Uhr
0

Wäre es nicht sinnvoll, auch mal die enormen Investitionen fiktiv mit in den Gewinn einzubeziehen, denn dann würde die Bilanz schon ganz anders aussehen.

Man kann Ausgaben nicht einfach fiktiv zum Gewinn addieren, um die Situation zu beschönigen, das wäre so, als würde man den Kaufpreis eines Hauses als Mieteinnahme verbuchen. Die entscheidende Frage für uns als Eigentümer ist nicht, wie viel Geld das Unternehmen ausgibt, sondern wie viel freier Cashflow nach allen Kosten und nach diesen Investitionen am Ende wirklich für uns übrig bleibt. Die enormen Ausgaben fließen aktuell in einen Markt, der von Überkapazitäten und einem brutalen Preiskrieg geprägt ist. Es besteht also das reale Risiko, dass BYD hier nur teures Wachstum kauft, das am Ende kaum Rendite auf das investierte Kapital abwirft.
A
Altay01, 30.08.2025 16:30 Uhr
0

Das Argument des geschlossenen Ökosystems und der Unabhängigkeit ist zwar aktuell ein entscheidender Vorteil für BYD, aber die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass genau diese Stärke langfristig zur größten Schwäche werden kann. In den Anfängen neuer Technologien sind Pioniere oft zwangsläufig vertikal integriert, weil es schlicht keine spezialisierten Zulieferer gibt. Henry Ford baute mit seinem River-Rouge-Komplex einst alles vom Stahl bis zum fertigen Auto selbst, bevor er von Spezialisten wie Bosch oder ZF überholt wurde, die für die gesamte Branche effizienter und innovativer produzierten. Das prominenteste Beispiel ist Intel, das durch seine eigene Fertigung jahrzehntelang dominierte, nun aber von spezialisierten Auftragsfertigern wie TSMC technologisch überholt wurde und vor dem Dilemma steht, die eigene, verlustreiche Produktion nicht aufgeben zu können. Ähnliche Muster sahen wir bei den alten Stahlgiganten, die von flexiblen Mini-Mühlen verdrängt wurden, oder bei Kodak, dessen Kontrolle über den gesamten Fotografie-Prozess im digitalen Zeitalter zum Verhängnis wurde. BYD und Tesla befinden sich heute in einer ähnlichen Pionierphase; ihre vertikale Integration ist ein mächtiger Burggraben. Doch was passiert, wenn die E-Mobilitäts-Branche reift? Sollte ein Batteriespezialist wie CATL einen technologischen Durchbruch erzielen, steht BYD vor dem exakten 'Intel-Dilemma': Entweder man hält an der eigenen, nun unterlegenen und kapitalintensiven Produktion fest und verliert an Wettbewerbsfähigkeit, oder man kauft beim Spezialisten ein und macht damit die eigenen milliardenschweren Investitionen obsolet, während man gleichzeitig einen Zulieferer stärkt, der auch die Konkurrenz beliefert. Was heute also wie ein uneinnehmbarer Vorteil aussieht, kann sich in 5, 10 oder 20 Jahren als ein enormer Klotz am Bein erweisen, der Innovation und Flexibilität behindert.

Die ganzen Rohstoffe sind in China.
A
Altay01, 30.08.2025 16:29 Uhr
0

Das ist richtig, aber ärgerlich ist es trotzdem, wenn nur kurzfristig, dann ist es ok, aber langfristig immer im Minus zu sein ist scheisse

Einzelne Aktien musst du immer im Überblick haben auf Dauer kann das zermürbend sein. Vllt langweilige Etfs in Betracht ziehen 🫣
Money312
Money312, 30.08.2025 16:27 Uhr
0
Danke Erni
E
Erni_, 30.08.2025 16:22 Uhr
1

@Erni…. Und wann hast du Aufgrund deiner Erkenntnisse verkauft?

Ich habe vor den Split bei 46€ alles verkauft und bin vor ein paar Wochen wieder rein. Mein Ek liegt bei 12,90€. Ich werde weiter nachkaufen, weil ich überzeugt bin das alles wieder grün wird.
m
m4758406, 30.08.2025 16:18 Uhr
1

BYD ist ein geschlossenes Ökosystem alle Rohstoffe sind vorhanden man ist nicht abhängig. Man ist breit aufgestellt Batteriespeicher etc.

Das Argument des geschlossenen Ökosystems und der Unabhängigkeit ist zwar aktuell ein entscheidender Vorteil für BYD, aber die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass genau diese Stärke langfristig zur größten Schwäche werden kann. In den Anfängen neuer Technologien sind Pioniere oft zwangsläufig vertikal integriert, weil es schlicht keine spezialisierten Zulieferer gibt. Henry Ford baute mit seinem River-Rouge-Komplex einst alles vom Stahl bis zum fertigen Auto selbst, bevor er von Spezialisten wie Bosch oder ZF überholt wurde, die für die gesamte Branche effizienter und innovativer produzierten. Das prominenteste Beispiel ist Intel, das durch seine eigene Fertigung jahrzehntelang dominierte, nun aber von spezialisierten Auftragsfertigern wie TSMC technologisch überholt wurde und vor dem Dilemma steht, die eigene, verlustreiche Produktion nicht aufgeben zu können. Ähnliche Muster sahen wir bei den alten Stahlgiganten, die von flexiblen Mini-Mühlen verdrängt wurden, oder bei Kodak, dessen Kontrolle über den gesamten Fotografie-Prozess im digitalen Zeitalter zum Verhängnis wurde. BYD und Tesla befinden sich heute in einer ähnlichen Pionierphase; ihre vertikale Integration ist ein mächtiger Burggraben. Doch was passiert, wenn die E-Mobilitäts-Branche reift? Sollte ein Batteriespezialist wie CATL einen technologischen Durchbruch erzielen, steht BYD vor dem exakten 'Intel-Dilemma': Entweder man hält an der eigenen, nun unterlegenen und kapitalintensiven Produktion fest und verliert an Wettbewerbsfähigkeit, oder man kauft beim Spezialisten ein und macht damit die eigenen milliardenschweren Investitionen obsolet, während man gleichzeitig einen Zulieferer stärkt, der auch die Konkurrenz beliefert. Was heute also wie ein uneinnehmbarer Vorteil aussieht, kann sich in 5, 10 oder 20 Jahren als ein enormer Klotz am Bein erweisen, der Innovation und Flexibilität behindert.
G
Gast-770032400, 30.08.2025 16:13 Uhr
1

Ihr macht mir Angst und löst Unsicherheit im weiteren Kursverlauf! Was denkt ihr, wird er steigen oder noch weiter fallen nach diesen Recherchen?

wäre eigentlich egal was man sagt... wurde jetzt schon soviel berichtet und es waren sehr viele gute berichte dabe mit unterschiedlichsten Meinungen... liest einfach mal den Verlauf und bildet euer Urteil.. macht es euch nicht so einfach
rzeller
rzeller, 30.08.2025 16:13 Uhr
1

Nur Zahlen müssen am Ende passen

Mich interessiert das schon, denn dann kann ich den Gewinnrückgang anders einordnen und werde weniger nervös.
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