COMMERZBANK WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Darüber diskutieren die Nutzer

Die Diskussion dreht sich um die mögliche Übernahme der Commerzbank (CB) durch UniCredit (UC) und die damit verbundenen Konsequenzen. ACP argumentiert, dass Entlassungen oft notwendig sind, um ein Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren, und sieht die Übernahme als Chance, während Witsch die Übernahme kritisch sieht und befürchtet, dass sie zu massiven Entlassungen und einem Verlust an Unternehmenswissen führen könnte. Zimmerer55 und VinciBörse diskutieren die Rolle des Staates und der Gewerkschaften in diesem Prozess. ACP und Witsch haben unterschiedliche Ansichten über die Führung von Unternehmen und die Rolle von Orcel, dem CEO von UniCredit. ACP sieht Orcel als strategisch klug.
Kommentare 46.520
W
Witsch, 16:24 Uhr
0
Wie ich bereits am Samstag geschrieben habe wird es für die UC immer teurer, da ich das harte Kernkapital durch die Kontrolle über die CB um ca. 200 Basispunkte geschwächt sehe. Jetzt der erste Hinweis in diese Richtung ausgerechnet von der Banca d"Italia die Bankenaufsicht Italiens sieht die UC als systemrelevant und fordert für die faktische Kontrolle der CB einen hohen weiteren Kapitalpuffer zu Leisten durch die UC. Da das Angebot verlängert wurde bis zum 03.Juli 2026 wird jeder weitere Prozentpunkt und Zukauf immer teuerer für Orcel. Zudem kauft die CB weitere Aktien zurück was die Aktien verknappt und weitere Preissteigerungen für die UC bringt. Ganz klar ist für mich dass dies auch die EZB so sieht und dass im Herbst diese Entscheidung der Kontrolle durch die UC das Ganze noch einmal teurer macht. Solche Regulatorien wollte Orcel immer vermeiden um die Übernahme möglichst billig hinzukriegen. Ja Frau Orlopp ist nicht zu unterschätzen. Sollte Orcel die Übernahme schaffen hat er vielleicht die Anerkennung von Investmentbankern gewonnen aber das Vertrauen im Allgemeinen hat sich Orcel verscherzt. Fazit: Die feindliche Übernahme wird immer teurer, für uns Aktionäre wird es bis dahin noch schöne Kurssteigerungsmöglichkeiten geben. Für mich war das Umtauschangebot seit jeher ein Witz und das bestätigt sich jetzt .
G
Guecom, 9:45 Uhr
0
Ein Dankeschön an euch für die ausführliche Rückmeldung.
W
Witsch, Gestern 22:29 Uhr
0
Eine Interimsgattung ist an der Börse nicht handelbar und wird mit einer eigenen WKN im Depot verwahrt. Das Angebot des Angebotsabgebenden wird in diesem Fall von Angebotssteller zu einem späteren Zeitpunkt in dessen Aktien umgetauscht (1: 0,485). Der das Angebot annimmt kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr frei über seine Aktien entscheiden und muss dann den Umtausch zu dessen Bedingungen annehmen. Den Zeitpunkt kann er nicht bestimmen. Meine Meinung, meine Aktien verkaufe ich als Aktionär wann ich will und wo ich will.
D
DealBreaker, Gestern 22:19 Uhr
0
The Same ! Und wie bereits zuvor hier von mir geäußert- ich sehe keinen Grund meine Aktien zu verkaufen! 🤗
G
Guecom, Gestern 21:59 Uhr
0
Guten Abend an alle, habe heute wieder ein Schreiben "Freiwilliges Barabfindungsangebot mit Interimsgattung" von der UniCredit erhalten. Was macht ihr mit so einem Angebot? Es lautet: "Interimsgattung DE000A41YE64 wird zu einem späteren Zeitpunkt im Verhältnis 1:0,485 in die Aktie der Unikredit IT0005239360 getauscht" Vielen Dank für eure Antworten.
A
ACP, Gestern 7:59 Uhr
0
Es ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches wenn eine Bank wie Nomura oder Jefferies die Commerzbank-Aktien tatsächlich hält, und frei entscheidet, das Umtauschangebot anzunehmen. Auch bei Übernahmen ist es üblich, dass Investmentbanken, Market Maker oder Derivate-Gegenparteien Aktien halten. Selbst wenn einzelne Verstöße festgestellt würden, bedeutet das nicht automatisch, dass UniCredit ihre bereits erworbenen rund 30–40 % verliert. Der derzeit wahrscheinlichste Ausgang wäre eher eine regulatorische Korrektur, ein Bußgeld oder eine Anpassung von Meldungen als eine zwangsweise Rückabwicklung sämtlicher erworbener Aktien. Die Hürde für eine solche Rückabwicklung wäre sehr hoch.
W
Witsch, Montag 16:52 Uhr
0
Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Marktmanipulation gegen die UniCredit. Bafin prüft die Beteiligungen und die Stimmrechtsmitteilungen auch durch die Gegenparteien. Institutionelle Anleger haben das Umtauschangebot nur mit 0,05% angenommen. Die Angedienten Aktien kommen von Geschäftspartnern der UniCredit wie die Nomura und Jefferies Banken. Solche Tricks bei einer feindlichen Übernahme haben einen üblen Beigeschmack, deshalb die Ermittlungen. Mittelstand will Eigenständigkeit der Commerzbank und lehnt die Übernahme der UC ab und will keine Geschäfte mit der UC machen.
Nana1
Nana1, Montag 15:59 Uhr
1
Ich werde die Woche über die Börse verkaufen. Hab keine Lust mehr, und gehe mit einem guten Gewinn raus 👍 den Standfesten wünsche ich viel Erfolg 👍
S
SprechendesTotem, Montag 14:32 Uhr
0
Hoffentlich haben die Leute nicht überlesen,das es sich um neue UC Aktien handelt, heißt mehr Aktien verwässern den Kurs.
G
Geldvermehrer, Montag 14:25 Uhr
0
Damit wäre die Übernahme durch. Nächstes Jahr kann Unicredit Aufsichtsrat und Vorstand mit eigenen Leuten besetzen. Oder schon vorher eine Sonder HV verlangen.
A
ACP, Montag 12:20 Uhr
0
UniCredit hat bekanntgegeben, dass im Rahmen des laufenden Übernahme- bzw. Umtauschangebots weitere 12,51 % der Commerzbank-Aktien angedient wurden. Diese kommen zu den bereits gehaltenen 26,77 % direkten Aktien sowie 3,22 % über aktienbasierte Derivate hinzu. Damit erhöht sich die Gesamtposition von UniCredit auf rund 42,5 % der Commerzbank :-) https://www.reuters.com/business/finance/unicredit-says-take-up-commerzbank-takeover-bid-1251-capital-2026-06-19/ Für Commerzbank-Aktionäre ist die Zahl von 12,5 % deshalb bemerkenswert, weil viele Beobachter zuvor davon ausgegangen waren, dass das Umtauschangebot wegen des als zu niedrig angesehenen Angebots kaum angenommen würde ;-D
W
Witsch, Samstag 17:51 Uhr
2
ACP: Ich habe nicht Unrecht aber ich akzeptiere deine sehr seltsame und wahrscheinlich nicht mehrheitsfähige Meinung. Ob Orcel ein Genie ist oder Marktmanipulation betrieben hat wird sich zeigen. Jammern tue ich schon gar nicht bei dem Kurs aber eine UC Aktie kommt mir nicht ins Depot, die müssen noch viel Geld bezahlen.. Sollte die Kontrolle festgestellt werden sinkt mit einem Schlag das harte Kernkapital und dann wird es für die UC noch teurer. Übrigens hat der Betriebsrat Anzeige gegen Unbekannt gestellt und oftmals war der Weg vom Genie bis zur Straffälligkeit nicht weit. So jetzt lassen wir unsere Konversation, war interessant auf alle Fälle. Bitte mir nicht mehr antworten, wir lassen uns Beide nicht von unserer Meinung abbringen.
A
ACP, Samstag 13:32 Uhr
1

ACP: Lass uns eines klarstellen, ich weiss sehr wohl wie ein gut geführtes Unternehmen funktioniert. Auch die CB ist ein gut geführtes Unternehmen und wird trotzdem Mitarbeiter entlassen. Orcel hat definitiv die Hypo ausgeschlachtet und nur einen geringen Anteil Produktivität behalten. Wenn damals ein neues Faxgerät beantragt werden musste , ging es über die Zentrale in Mailand zur Genehmigung. Orcel wird die CB mit der Hypo zusammenlegen und Ausschlachten und mindestens zwei Drittel der MA entsorgen wollen. wenn du das ein gut geführtes Unternehmen nennen willst kein Problem, du hast halt eine andere Sichtweise wie ich. Ich denke aber du verstehst vielleicht nicht, wie ein gut geführtes Untern nehmen in Deutschland als AG funktioniert, mit Vorstand der sich mit den Aufsichtsräten der Arbeitnehmerseite und der Aktionärsseite sowie den Gewerkschaften und den Großaktionären gut versteht. Das nenne ich eine gute Geschäftsführung und ist der beste Schutz vor schlechten Zahlen und Leistungen.

Du kannst einfach nicht akzeptieren, dass du Unrecht hast. Wie viele Mitarbeiter hat die Commerzbank selbst entlassen? 9.000? Glaubst du, sie hätten das früher gemacht? NEIN!!! Sie haben das nur getan, weil UniCredit mit ihrem Übernahmeplan angefangen hat. Wenn UniCredit kein Interesse gezeigt hätte, würden dort heute wahrscheinlich noch 9.000 Mitarbeiter sitzen, die dem Unternehmen eher SCHADEN als nutzen. Das ist nun mal die Wahrheit: In jedem Unternehmen gibt es faule Mitarbeiter, die sich hinter dem Kündigungsschutz verstecken und nichts weiter tun, als Kosten zu verursachen. Die Commerzbank hat eine Bereinigung verdient. Sie selbst ist verantwortlich für die Situation, in der sie sich heute befindet. Also hör auf zu jammern. Und wenn Orcel die Übernahme schafft, dann herzlichen Glückwunsch an dieses Genie!
W
Witsch, Freitag 13:13 Uhr
1
ACP: Lass uns eines klarstellen, ich weiss sehr wohl wie ein gut geführtes Unternehmen funktioniert. Auch die CB ist ein gut geführtes Unternehmen und wird trotzdem Mitarbeiter entlassen. Orcel hat definitiv die Hypo ausgeschlachtet und nur einen geringen Anteil Produktivität behalten. Wenn damals ein neues Faxgerät beantragt werden musste , ging es über die Zentrale in Mailand zur Genehmigung. Orcel wird die CB mit der Hypo zusammenlegen und Ausschlachten und mindestens zwei Drittel der MA entsorgen wollen. wenn du das ein gut geführtes Unternehmen nennen willst kein Problem, du hast halt eine andere Sichtweise wie ich. Ich denke aber du verstehst vielleicht nicht, wie ein gut geführtes Untern nehmen in Deutschland als AG funktioniert, mit Vorstand der sich mit den Aufsichtsräten der Arbeitnehmerseite und der Aktionärsseite sowie den Gewerkschaften und den Großaktionären gut versteht. Das nenne ich eine gute Geschäftsführung und ist der beste Schutz vor schlechten Zahlen und Leistungen.
Aufstieg2019
Aufstieg2019, Freitag 11:51 Uhr
0
Heute wohl noch über 39 :-)
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