Ecograf - ein Stern am Graphithimmel WKN: A2PW0M ISIN: AU0000071482 Forum: Aktien User: Lumia920
Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.
Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.
Hier meine Eindrücke vom Investorentreffen. Da ich ein eine volle Woche hatte und Tenner ja schon gut zusammengefasst hatte, jetzt etwas verspätet meine Sicht. Der für mich wichtigste Punkt war John Ciganek. Ich hatte vorher schon gehofft, dass seine Einstellung ein guter Schritt ist, aber nach dem persönlichen Eindruck sehe ich das noch positiver. Er wirkte auf mich ruhig, kompetent, erfahren und angenehm. Viele Fragen wurden von ihm beantwortet, und man merkte, dass er Finanzierung, strategische Investoren, Offtakes und Kapitalstruktur sehr klar im Kopf hat. Er schien auch Verhandlungserfahrung und Geschick zu haben. Perfekt für die jetzige Phase. Andrew kennt das Projekt und die Historie sehr gut, aber John bringt zusätzlich die Projektfinanzierungs- und Verhandlungskompetenz mit, die jetzt gebraucht wird. Gerade bei KfW, strategischen Partnern, Verhandlungen und möglicher Equity-Strukturierung dürfte er sehr wichtig sein. Interessant fand ich auch die Aussage zum KfW-Betrag von bis zu 105 Mio. USD. Nach Management-Darstellung hängt dieser Betrag mit dem deutschen Offtake-Volumen zusammen. Mein Eindruck war, dass man nicht davon ausgeht, dass dieser Betrag deutlich kleiner ausfällt, auch wenn offiziell natürlich weiterhin „bis zu“ gilt. Zusätzlich wurde erwähnt, dass das Projekt grundsätzlich mehr Fremdkapital tragen könnte und man mit weiteren Banken spricht. Zur KfW-Finanzierung wurde natürlich nichts Verbindliches oder Marktbewegendes gesagt. Das Management war bewusst vorsichtig mit Timelines, was ich eher positiv sehe. Mein Eindruck: Das Projekt ist nicht „hängengeblieben“, sondern man arbeitet daran, KfW, Offtake-Partner, strategische Investoren und mögliche zusätzliche Banken zu synchronisieren. Beim Thema Verwässerung hatte ich den Eindruck, dass das Management genau weiß, wie wichtig dieser Punkt für Aktionäre ist. Mein Verständnis: Equity wird wahrscheinlich irgendwann benötigt, aber man möchte Verwässerung minimieren und idealerweise erst dann Eigenkapital aufnehmen, wenn positive KfW-/Finanzierungsfortschritte bereits im Kurs reflektiert sind. Für Downstream-Projekte scheint die Präferenz zu sein, nicht allein und nicht ohne strategischen Partner zu bauen, also weniger eigene Equity einzusetzen und nur dort zu produzieren, wo echte Nachfrage vorhanden ist. Mitsubishi wurde hervorgehoben. Das Management stellte die MoU nicht als kurzfristige PR-Meldung dar, sondern als Ergebnis eines langen Qualifizierungsprozesses mit Produktproben und technischer Arbeit. Es wurde sinngemäß gesagt, dass Mitsubishi so etwas nicht leichtfertig öffentlich macht. Rechtlich bleibt die MoU nicht-bindend, aber mein Eindruck war, dass die Beziehung substanzieller ist als ein normales „Junior-Mining-MoU“. Japan scheint aktuell ein wichtiger Fokus für die Downstream-Strategie zu sein, auch weil Japan/Korea im ex-China-Batteriemarkt weiter sind als Europa oder die USA. Downstream wurde klar eingeordnet: Stage 1 Epanko kann zuerst kommen, und KfW scheint dafür nicht zwingend Downstream zu benötigen. Gleichzeitig ist Downstream wichtig für die Expansion über die ersten 73 ktpa hinaus. Mein Eindruck: Die Mine ist der Startpunkt, aber die strategische Upside liegt in der Kombination aus Epanko, Sphäronisierung, HFfree-Purifikation und Partnern in Japan/Korea/Europa/USA. Auch die jüngsten China-Exportkontrollen und Dual-Use-Themen wurden als Rückenwind für ex-China-Lieferketten beschrieben. Gerade für Japan scheint dadurch der Druck zu steigen, sich bei Graphit und Batteriematerialien unabhängiger von China aufzustellen. Mein Fazit: Risiken bleiben klar bestehen, vor allem Timing, Finanzierung und Verwässerung. Aber mein Eindruck nach dem Treffen war deutlich positiver als vorher. Vor allem John Ciganek gab mir das Gefühl, dass EcoGraf jetzt besser aufgestellt ist, um Finanzierung und Partnergespräche über die Ziellinie zu bringen.
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