EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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20. April 2026, 22:43 Uhr, Gettex
Kommentare 632
rasdi
rasdi, 23. Mär 5:57 Uhr
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https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03070793-2A1661601&v=undefined Das neue JPMorgan Form 603 zeigt ein fundamental anderes Bild als das State-Street-Formular. Während State Street als passiver Indexmanager Aktien im Auftrag von Pensionsfonds und ETFs hält und nebenbei Wertpapierleihe betreibt, ist JPMorgan primär als Agent Lender aktiv. Fast vier Fünftel der gemeldeten 9,8 Millionen Aktien sind ausgeliehene Papiere, die sich in den Händen von Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Macquarie, Merrill Lynch und UBS befinden. Diese Entleiher werden — anders als im State-Street-Formular — namentlich genannt, was eine deutlich höhere Transparenz ermöglicht. Die Borrow-Volumina waren an den kritischen Handelstagen rund um den Grizzly-Report (10. Februar) und den Kurseinbruch vom 17./18. März extrem hoch, was die Verbindung zwischen Wertpapierleihe und Leerverkaufsaktivität bei EOS weiter untermauert. Dass JPMorgan ausgerechnet am 18. März 2026 die 5%-Schwelle überschritt — am selben Tag, an dem auch State Street erneut über 5 % kletterte — zeigt, wie stark beide Großbanken in den extremen Kursbewegungen dieser Woche auf beiden Seiten des Marktes involviert waren. EOS hat damit erstmals zwei gleichzeitig gemeldete Substantial Holder, die zusammen rund 10,8 % der Aktien kontrollieren und beide tief im Securities-Lending-Geschäft verankert sind.

Die JPMorgan Daten zeigen, dass institutionelle Akteure genau in diesem Zeitfenster der maximalen Angst sowohl im Eigenhandel zukauften als auch ihre Lending-Kapazitäten massiv ausweiteten, also exakt die Gegenseite der Panikverkäufer einnahmen. Kleinanleger, die ohne Zugang zu Echtzeit-Orderbuchdaten, VWAP-Algorithmen und Securities-Lending-Infrastruktur agieren, sind in solchen kurzfristigen, durch Short-Reports ausgelösten Verwerfungen strukturell im Nachteil gegenüber den Großbanken, die an Volatilität in beide Richtungen verdienen. Die ruhigste und rückblickend erfolgreichste Strategie war in diesem Fall tatsächlich, gar nicht zu reagieren und die fundamentale Substanz des Unternehmens (AUD 459 Mio. Auftragsbestand, APOLLO-Vertrag, wachsendes Partnernetzwerk) gegen die Vorwürfe abzuwägen, statt in der Hitze des Moments zu handeln. Das ist kein Einzelfall, sondern ein wiederkehrendes Muster bei Short-Attacken auf Unternehmen mit realer operativer Substanz. Wer seine Hausaufgaben bei den Fundamentaldaten gemacht hat, braucht keine Angst vor Kursschwankungen zu haben, denn er weiß, was er besitzt. Und wenn der Markt einem durch übertriebene Reaktionen einen günstigen Einstiegspreis schenkt, ist das keine Bedrohung, sondern eine Gelegenheit. Und was lernen wir daraus? Genau jetzt, bei einem Tagesminus von 9,5 % auf AUD 8,96, gilt dasselbe Prinzip: Wer die Fundamentaldaten kennt und von der Substanz überzeugt ist, bleibt ruhig und wer liquide ist, sieht in solchen Rücksetzern keine Bedrohung, sondern eine Gelegenheit zum Nachkaufen.
rasdi
rasdi, 23. Mär 6:53 Uhr
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https://defence-blog.com/eos-validates-counter-drone-system-at-alabama-range/ Den Live-Test zur Drohnenbekämpfung auf dem N2L Range in Huntsville, Alabama, habe ich bereits am 20. März 2026 gepostet. Der Defence Blog Artikel vom 22. März bringt jedoch zusätzliche Informationen, die über meinen ursprünglichen Beitrag hinausgehen. Erstens identifiziert der Artikel das getestete System explizit als Slinger, während der LinkedIn Post vom 20. März es lediglich als RWS, vermutlich ein R150 oder R400, einordnete. Diese Klarstellung ist relevant, weil Slinger das Flaggschiff der Drohnenabwehrsparte von EOS ist und erst am 13. März 2026 per ASX Meldung der große Slinger Auftrag über USD 42 Millionen aus dem Nahen Osten vermeldet wurde. Zweitens enthält der Defence Blog Artikel eine bemerkenswerte Aussage zur Ukraine. Demnach wurde das Slinger System im Rahmen von Militärhilfeprogrammen an die Ukraine geliefert, und ukrainische Bediener hätten eine positive Leistung bei Einsätzen gegen kleine unbemannte Flugsysteme gemeldet. Dass ein unabhängiges Verteidigungsmedium diese Information aufgreift und publiziert, geht über das hinaus, was in den bisherigen EOS Veröffentlichungen enthalten war. Drittens bestätigt der Artikel die technischen Eckdaten: integriertes Radar, Kanone oder MG mit Spezialammunition, EOS-eigene Stabilisierungs- und Zieltechnologie sowie eine Reichweite von über 800 Metern. Das Einsatzgewicht unter 400 Kilogramm ermöglicht die Montage auf leichten taktischen Fahrzeugen oder kommerziellen Lkw und damit eine schnelle Verlegung bei geringer logistischer Belastung. Die bestätigte Kampferprobung in der Ukraine ist ein starkes Verkaufsargument für zukünftige Aufträge, insbesondere im Vorfeld der AUSA Messe, die diese Woche vom 24. bis 26. März in Huntsville stattfindet.
rasdi
rasdi, 23. Mär 7:06 Uhr
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Der Kurs von EOS schloss heute bei AUD 8,94, ein Minus von 9,70 % gegenüber dem Freitagsschluss von AUD 9,90. Das Handelsvolumen betrug 4,08 Mio. Stück.
rasdi
rasdi, 23. Mär 9:28 Uhr
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Der S&P/ASX 200 schloss bei 8.365,9 Punkten und verlor damit 0,74%, was den Index auf ein neues 6-Monats-Tief drückte. Der Markt eröffnete sogar mit einem Minus von fast 2%, konnte sich im Tagesverlauf aber deutlich von den Tiefstständen erholen. Auslöser waren steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten, Trumps 48-Stunden-Ultimatum an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus, Brent-Öl bei über USD 112 pro Barrel und ein schwacher Wochenausklang an der Wall Street mit einem Nasdaq-Minus von 2%. Acht der zehn größten Verlierer im ASX 200 waren Goldminen-Aktien, nachdem der Goldpreis über Nacht um 3,5% auf USD 4.491 pro Unze gefallen war. Unter den größten Einzelverlierern fielen Greatland Resources um 9,3%, IperionX um 9,1% und Emerald Resources um 8,7%. DroneShield schloss bei AUD 3,83 mit einem Minus von 7,71% gegenüber dem Vortagesschluss von AUD 4,150 bei einem Volumen von 14,75 Millionen Aktien.
Skankhunt
Skankhunt, 23. Mär 9:48 Uhr
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Der gesamte markt ist rot. Trump zu verdanken mit seiner scheiße im Iran und dazu die Ölkriese. Einfach lästig. Die Medien fahren jetzt auch den Dramazug was Anleger zusätzlich verunsichert.
rasdi
rasdi, 23. Mär 5:40 Uhr
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https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03070793-2A1661601&v=undefined Das neue JPMorgan Form 603 zeigt ein fundamental anderes Bild als das State-Street-Formular. Während State Street als passiver Indexmanager Aktien im Auftrag von Pensionsfonds und ETFs hält und nebenbei Wertpapierleihe betreibt, ist JPMorgan primär als Agent Lender aktiv. Fast vier Fünftel der gemeldeten 9,8 Millionen Aktien sind ausgeliehene Papiere, die sich in den Händen von Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Macquarie, Merrill Lynch und UBS befinden. Diese Entleiher werden — anders als im State-Street-Formular — namentlich genannt, was eine deutlich höhere Transparenz ermöglicht. Die Borrow-Volumina waren an den kritischen Handelstagen rund um den Grizzly-Report (10. Februar) und den Kurseinbruch vom 17./18. März extrem hoch, was die Verbindung zwischen Wertpapierleihe und Leerverkaufsaktivität bei EOS weiter untermauert. Dass JPMorgan ausgerechnet am 18. März 2026 die 5%-Schwelle überschritt — am selben Tag, an dem auch State Street erneut über 5 % kletterte — zeigt, wie stark beide Großbanken in den extremen Kursbewegungen dieser Woche auf beiden Seiten des Marktes involviert waren. EOS hat damit erstmals zwei gleichzeitig gemeldete Substantial Holder, die zusammen rund 10,8 % der Aktien kontrollieren und beide tief im Securities-Lending-Geschäft verankert sind.
R
RainerZufall!, 23. Mär 0:25 Uhr
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Startgemetzel bei EOS und DS 🙈
R
RainerZufall!, 22. Mär 18:37 Uhr
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Für den Gesamtmakt wird's morgen übel. Börse könnte ohne Trump so schön sein ......🤪
rasdi
rasdi, 22. Mär 18:31 Uhr
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In ein paar Stunden um 21:00 Uhr MEZ beginnt in Sydney das Pre Open für Montag. In dieser Phase können Orders bereits eingegeben werden, werden aber noch nicht ausgeführt. Der eigentliche Eröffnungskurs wird dann gegen Mitternacht MEZ festgelegt, was 09:59:45 Uhr Sydney Zeit entspricht. Das geschieht über die sogenannte Opening Single Price Auction, bei der alle gesammelten Orders durch einen ASX Algorithmus zu einem einheitlichen Eröffnungspreis zusammengeführt werden. Tradegate ist am Freitag bei 5,78 Euro aus dem Handel gegangen, während der ASX Schlusskurs bei 9,90 AUD lag. Daraus ergibt sich, dass der europäische Kurs aktuell etwa 3,7 Prozent unter dem australischen Schlusskurs liegt. Ob diese Lücke in Sydney geschlossen oder sogar größer wird, hängt stark davon ab, welche Nachrichten über das Wochenende eingepreist werden. Für den Montagmorgen in Sydney könnte die Pistorius Nachricht ein zusätzlicher positiver Impuls sein, der über das Wochenende in die Orderbücher einfließt und den Eröffnungskurs beeinflusst. Gleichzeitig muss dieser Effekt jedoch gegen die Eskalation im Nahen Osten abgewogen werden, die den Gesamtmarkt belasten dürfte.
rasdi
rasdi, 22. Mär 18:20 Uhr
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Der Grizzly Report kam am 6. Februar 2026 heraus und EOS hat am 10. Februar eine offizielle Gegendarstellung veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich auf EOS umsteige. Wenn man sich die Situation heute anschaut, ist von den ursprünglichen Vorwürfen nicht mehr viel übrig, weil EOS die meisten Anschuldigungen nachvollziehbar widerlegt hat, insbesondere bei den MARSS Umsätzen und den angeblichen Lügen des Managements. Ein Punkt bleibt jedoch offen und das ist der Korea Goldrone Vertrag über 80 Millionen USD, bei dem die Anzahlung von 18 Millionen USD noch fehlt. Gleichzeitig wurde dieser Vertrag von EOS von Anfang an als bedingt kommuniziert und auch nie in den Auftragsbestand von 459 Millionen AUD eingerechnet.
Skankhunt
Skankhunt, 22. Mär 13:55 Uhr
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Wird das den Kurs jetzt erstmal beflügeln die Spekulationen? Welche Spekulationen meinst du genau? Am Ende ist doch jede Aktie Spekulation. Geduld ist das A und O, also einfach zurücklehnen, Chips und Popcorn raus 🍿 und schauen was passiert. Entweder Montag um 00:20 in Sydney oder morgens hier reinschauen. Am 6. Feb um 19:46 Uhr hast du im Forum "DS für Anleger" geschrieben: „hab da auch nen paar tausend liegen in EOS. zum glück nicht nachgelegt wenn ich die scheiße schon wieder sehe heute.. Bei DS ist die lage zum glück besser.“ Hat sich deine Meinung inzwischen geändert? Positiv ist mir im DS Forum aufgefallen, dass du nie beleidigend geworden bist.

Moin Rasdi, ja das war zu dem Zeitpunkt als diese Anschuldigungen hier im Raum standen bzgl EOS. Aber hat sich dann ja erholt. Aber kurz zuvor war ich eingestiegen. Droneshield bin ich aktuell ganz raus, habe ca 75% in Rheinmetall liegen und 25% in EOS aktuell.
rasdi
rasdi, 22. Mär 7:18 Uhr
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Die Frage ist, ob man EOS wählt. UND wie schnell wird das umgesetzt werden bis nen Announcement kommt? Was denkt ihr, wird das den kurs jetzt erstmal beflügeln die spekulationen?

Niemand kann dir heute sagen, ob und wann der Zuschlag kommt, aber genau diese offene Erwartungshaltung ist es, die den Kurs antreibt, sobald sich Hypothesen in Fakten verwandeln. Ob Deutschland EOS wählt, ist noch völlig offen. Was für EOS spricht, ist das gestoppte Rheinmetall/MBDA-Projekt. Wer auf eine schnelle Entscheidung hofft, wird wahrscheinlich enttäuscht. Der Niederlande-Vertrag hat von der ersten Live-Demonstration im August 2023 bis zur Vertragsunterzeichnung im August 2025 zwei Jahre gedauert. Bei einem politisch sensiblen Beschaffungsvorhaben wie dem deutschen Marine-Laser, das den Haushaltsausschuss, das BAAINBw und das Verteidigungsministerium involviert, würde ich frühestens 2027 mit einer Vergabeentscheidung rechnen. Spekulation kann den Kurs kurzfristig beflügeln, das haben wir bei EOS schon mehrfach gesehen. Genauso schnell kann der Kurs wieder fallen, wenn die erhoffte Meldung ausbleibt oder sich verzögert. Wer hier investiert, sollte das auf Basis der Gesamtstory tun, also AUD 459 Millionen Auftragsbestand, MARSS-Übernahme, wachsendes Partnernetzwerk, und nicht auf einen einzelnen spekulativen Katalysator wetten. Die Substanz ist da, aber Geduld bleibt das Um und Auf.
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:50 Uhr
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Verteidigungsminister Pistorius reist nicht allein nach Australien. Nach Angaben seines Ministeriums wird er von Vertretern mehrerer Unternehmen begleitet, darunter Airbus, TKMS, MBDA, Quantum Systems, Diehl und Rohde & Schwarz. Für EOS sind insbesondere zwei dieser Unternehmen von direkter Bedeutung. Mit Diehl Defence besteht bereits eine Partnerschaft im Rahmen der Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen (R150), wie zuvor beschrieben. Eine direkte Partnerschaft zwischen EOS und MBDA ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus verfügt EOS mit der US-Tochter Leonardo DRS eine bestehende Arbeitsbeziehung zu Leonardo, einem Anteilseigner von MBDA. Die MBDA Deutschland GmbH mit Sitz in Schrobenhausen (Metropolregion München–Augsburg–Ingolstadt) betreibt weitere Standorte in Aschau am Inn, Freinhausen und Ulm sowie Repräsentanzen in Berlin, Bonn und Koblenz. Das Unternehmen beschäftigt allein am Hauptstandort rund 1.420 Mitarbeiter und gehört vollständig zur europäischen MBDA-Gruppe. Diese befindet sich im Besitz von Airbus und BAE Systems (je 37,5 %) sowie Leonardo (25 %) und hat ihren Hauptsitz in Le Plessis-Robinson, Frankreich (Wikipedia). Das frühere Projekt zwischen Rheinmetall und MBDA scheint derzeit keine Rolle mehr zu spielen. Der Verteidigungsminister reist gemeinsam mit MBDA nach Australien, jedoch ohne Rheinmetall. MBDA dürfte die Reise nutzen, um das Angebot von EOS genauer zu evaluieren und mögliche Kooperationsoptionen zu prüfen. Vieles deutet auf vorausgegangene Gespräche MBDA/EOS hin. Laut Schwer bietet EOS einen 100-kW-Laser für rund 190 Millionen Euro an, einschließlich einer möglichen Verlagerung der Lieferkette nach Deutschland sowie eines potenziellen Unternehmensumzugs. Argumente wie nationale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und Einbindung heimischer Zulieferer sprechen klar für eine deutsche Lösung. Hinzu kommt die strategische Bedeutung technologischer Souveränität: Eine inländische Entwicklung ermöglicht die volle Kontrolle über Wartung, Weiterentwicklung und Exportentscheidungen. Was spricht gegen eine Partnerschaft mit MBDA Deutschland? Eigentlich wenig. Mit über 60 Jahren Bundeswehr-Erfahrung kennt MBDA die Beschaffungsprozesse, Zulassungen und Normen bis ins Detail. Der Standort Ulm ist gezielt auf die Entwicklung und Integration von Schiffsbewaffnung ausgelegt – genau dort würde auch ein Marine-Laser verortet sein. MBDA verfügt über alle notwendigen Sicherheitsfreigaben, bestehende Marineverträge (RAM, ESSM) und die Fähigkeit, komplexe Systeme in bestehende Plattformen und Gefechtsführungsstrukturen zu integrieren. EOS hingegen liefert die fehlende Schlüsseltechnologie: einen erprobten 100-kW-Laser samt Exportnachweis. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Wettbewerb um das Marine-Lasersystem bleibt offen.

Rheinmetall fehlt in der Delegation, obwohl sie gemeinsam mit MBDA den gestoppten Marine-Laser entwickelt haben. Dass stattdessen TKMS dabei ist, also genau das Unternehmen, das die Schiffe baut, auf denen ein Laser integriert werden müsste, deutet darauf hin, dass Berlin bereits über die reine Technologieauswahl hinausdenkt und die praktische Integration auf deutsche Marineplattformen prüft. In Kombination mit Schwers Reuters-Aussage vom 30. Januar, dass die Standortwahl davon abhängt, ob ein Land bereit ist, ein langfristiges Rahmenabkommen abzuschließen, könnte der Pistorius Besuch genau diese Verhandlungen auf höchster politischer Ebene vorantreiben. Wenn Deutschland den Marine-Laser an EOS vergibt und gleichzeitig EOS seinen Firmensitz nach Deutschland verlegt, wäre das für beide Seiten die ideale Lösung: Deutschland bekommt einen 100-kW-Laser, Arbeitsplätze und IP-Souveränität, und EOS bekommt das Rahmenabkommen und den Zugang zum größten Verteidigungsmarkt Europas. Aber bis es eine offizielle Entscheidung oder ASX-Meldung gibt, bleibt das eine gut begründete Hypothese und kein Fakt.
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:26 Uhr
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Wie ernst meint es Schwer mit der Verlagerung der Produktionskapazität nach Deutschland, und was passiert mit der gerade erst eröffneten Laserfabrik in Singapur, wenn der Firmensitz nach Europa wandert? Der Reuters-Artikel vom 30. Januar 2026 basiert auf einem direkten Interview mit CEO Schwer: EOS plant "sehr wahrscheinlich" die Verlegung des Firmensitzes und der Börsennotierung von Australien nach Europa innerhalb eines Jahres. Eine endgültige Entscheidung wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet. Deutschland ist der wahrscheinlichste Standort, Amsterdam wird wegen der Rolle der Niederlande als erster Laserkunde ebenfalls in Betracht gezogen, und ein drittes Land wurde von Schwer nicht genannt. Die Wahl hängt unter anderem davon ab, ob das jeweilige Land bereit ist, ein langfristiges Rahmenabkommen mit EOS abzuschließen. Die Verlegung des Hauptsitzes erfordert laut Schwer keine regulatorische Genehmigung und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Eine Umnotierung der Aktie könnte dann oder Anfang bis Mitte 2027 folgen. Produktions- und Entwicklungseinrichtungen werden bereits in Deutschland aufgebaut, und EOS führt Gespräche mit zehn europäischen Regierungen über zukünftige Aufträge. Zur Technologie zitiert Reuters Schwer mit den Worten, dass ein Schuss mit dem Laser nur ein bis zehn Euro kostet, verglichen mit zehntausenden Euro für eine Abfangrakete. Schwer beschreibt das System so, dass es keinen Lärm, keinen Schuss und kein Licht gibt und die Drohne einfach durch den massiven Energieeinschlag zum Schmelzen gebracht wird. Reuters weist allerdings auch auf Risiken hin: Hochenergielaser sind noch nicht vollständig kampferprobt, und Regen, Nebel und Staub können die Effektivität erheblich einschränken. Zudem stellen der hohe Kühlungs- und Energiebedarf den Fronteinsatz vor Herausforderungen. Zum europäischen Wettbewerb stellt Reuters fest, dass kein europäischer Hochenergielaser über 50 kW operationell im Einsatz ist. Rheinmetall und MBDA haben lediglich ein 20-kW-System in Seeerprobungen demonstriert, Frankreichs Cilas hat ein 2-kW-System gegen kleine Drohnen getestet. EOS entwickelt dagegen bereits einen 300-kW-Laser, der auch Raketen und Geschosse abfangen könnte. Rheinmetall hatte eine Serienproduktion für 2029 geplant, versucht das aber laut einem Sprecher nun vorzuziehen. Zum Thema IP-Souveränität zitiert Reuters Schwer: "Wir haben keinen einzigen Kunden erlebt, dem es egal war, wo produziert wird und wo das geistige Eigentum liegt. Diese Zeiten sind vorbei." EOS besitzt sein gesamtes IP, das in Singapur domiziliert ist, und kann es dank der singapurischen Exportregeln relativ einfach an Kunden transferieren oder duplizieren. https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/australian-laser-maker-eos-heads-europe-defence-demand-soars-2026-01-30/
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:01 Uhr
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https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-15664747/drones-swarm-barksdale-air-force-base-louisiana.html?ITO=applenews-au Zwischen dem 9. und 15. März 2026 drangen wiederholt Schwärme von 12 bis 15 Drohnen in den gesperrten Luftraum der Barksdale Air Force Base ein, die Heimat der US-Atombomberflotte (B-52). Die Drohnen wurden als Langstreckengeräte mit speziellen Funksignalen beschrieben, die sich nicht durch die vorhandene RF- und Electronic-Warfare-Jamming-Technologie des Militärs stoppen ließen. Die Basis musste sogar ihre Start- und Landebahn schließen. Das zeigt ein fundamentales Problem. Jamming allein reicht gegen fortschrittliche Drohnen nicht aus. Wenn selbst die US-Luftwaffe auf einer ihrer strategisch wichtigsten Basen Drohnenschwärme nicht mit elektronischer Kriegsführung neutralisieren kann, dann bestätigt das genau die Strategie, die EOS mit seinem integrierten Ansatz verfolgt. EOS setzt auf eine Kombination aus Jamming (über MARSS/NiDAR), kinetischer Bekämpfung (Slinger-Kanone), Laserwaffen (APOLLO) und Interceptor-Drohnen, also auf mehrere Schichten, weil eine einzelne Methode offensichtlich nicht ausreicht. Genau dieses "Layered Defence"-Konzept wird durch solche realen Vorfälle bestätigt. Der Artikel stammt von der Daily Mail, die als britisches Boulevardmedium bekannt ist und nicht auf einer Stufe mit WELT, Reuters oder Bloomberg steht. Allerdings beruft sich der Artikel auf konkrete Quellen: eine Bestätigung der Barksdale Air Force Base gegenüber der Daily Mail, ein internes Militärbriefing-Dokument, das ABC News überprüft hat, und offizielle Statements eines Barksdale-Sprechers. Die Kernfakten sind also journalistisch gestützt, auch wenn die Daily Mail generell zur Dramatisierung neigt.
rasdi
rasdi, 22. Mär 5:48 Uhr
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Versteh ich null, warum sich anonyme Personen im Internet an die Gurgel wollen, wobei alle das gleiche Ziel haben. Vor allem sich zwischen den Aktien anzufeinden, oder Politik Themen aufzumachen. Irgendwann kommt jeder mal klar, manche früher als andere, genießt euer Wochenende 🍻

☕😊
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