GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07

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Det123, 19.10.2023 14:17 Uhr
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wieso neutralieriert es sich. wenn ich 1 zu 1 die selbe menge ausgeben wie ich habe dann neutralisiert es sich. aber wenn ich doch mehr ausgebe als ich eigentlich habe dann mache ich doch an der stelle verluste.

Du kannst in Grunde nicht mehr ADR ausgeben als vertraglich vereinbart. Diese Verträge werden von der SEC Aufsicht und der jeweiligen Börsen an denen die ADR gehandelt werden genauestens geprüft. Ein Beispiel: du gibst 1 Million ADR aus im Verhältnis von 1zu1. Dann musst du 1 Million Aktien vorhalten. Wenn du jetzt 200tsd Aktien verkaufst, hast du immer nich 1million ADR und nur noch 800tsd Aktien. Entweder deckt du die 200 tsd Aktien ein oder du leihst sie dir physisch, dann läuft alles wie beschrieben. Letztlich geht es nur um den Differenzausgleich der Aktien. Die ADR bleiben seitens des ADR Ausgebers unverändert. Es gibt nur den Ausnahmefall wenn short Seller oder Leerverkäufer eingreifen. Das ist aber ein anderes Thema. Nochmals, die ADR und das Tausch Verhältnis sind fix. Daran ändert sich nichts. Nur wenn Aktien fehlen, muss der ADR Ausgeber diese kaufen oder leihen. Mehr kann ich jetzt dazu auch nicht sagen.
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Eddy172, 19.10.2023 12:50 Uhr
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Eddy72 eine Frage würde sich noch anschließen. Die Dividenden der geliehenen Aktien werden durchgeleitet. Jetzt muss der ADR Ausgeber als Entleiher aber die Papiere samt der Dividenden an den Entleiher zurück zahlen. Die Dividenden standen ja ursprünglich dem Verleiher zu. Diese Dividenden nimmt jetzt der ADR Ausgeber aus dem Barvermögen des Sondervermögens. Das schmälert das Sondervermögen. Hätte er die Original Aktien im Sondervermögen gehalten wären diese Aktien ach um den Dividenden Abschlag gefallen gnau um den Betrag, den er bar aus dem Sonderverm­ögen genommen hat. Also neutralisiett siert sich alles.

wieso neutralieriert es sich. wenn ich 1 zu 1 die selbe menge ausgeben wie ich habe dann neutralisiert es sich. aber wenn ich doch mehr ausgebe als ich eigentlich habe dann mache ich doch an der stelle verluste.
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Det123, 19.10.2023 11:11 Uhr
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Eddy72 eine Frage würde sich noch anschließen. Die Dividenden der geliehenen Aktien werden durchgeleitet. Jetzt muss der ADR Ausgeber als Entleiher aber die Papiere samt der Dividenden an den Entleiher zurück zahlen. Die Dividenden standen ja ursprünglich dem Verleiher zu. Diese Dividenden nimmt jetzt der ADR Ausgeber aus dem Barvermögen des Sondervermögens. Das schmälert das Sondervermögen. Hätte er die Original Aktien im Sondervermögen gehalten wären diese Aktien ach um den Dividenden Abschlag gefallen gnau um den Betrag, den er bar aus dem Sonderverm­ögen genommen hat. Also neutralisiett siert sich alles.
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Det123, 19.10.2023 10:14 Uhr
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für mich immernoch unschlüssig. ich verstehe was du meinst und ich verstehe auch auf was du hinaus willst. ich habe grade einen ganz anderen punkt. Mellon reicht doch die dividende einfach nur durch die sie für die aktien die sie halten bekommen. ziehen etwas bearbeitungsgebühren ab. Wenn es aber doch 10 % mehr ADR´s als hinterlegte Aktien gibt. Muss doch irgendwo das geld herkommen mit dem man die 10% mehr dividende auszahlt. Bei gazprom ist das ja keine geringe dividende und das sind ja bei der masse schon ein paar euro die da zusammen kommen.

Der ADR Ausgeber leiht sich zum Dividenden Stichtag die Aktien. Durch die Leihe erhält er auch die Dividende. Schaue bitte einmal. Üblicherweise wird vereinbart, dass der Entleiher dem Verleiher entgangene Erträge (d. h. Erträge, die während des Leihgeschäftes anfallen und deshalb wegen des Eigentumsübergangs dem Entleiher zustehen, also Zinszahlungen, Dividenden) erstattet. Dies entspricht der Pflicht eines Entleihers im juristischen Sinne, bei Rückgabe das entliehene Gut „mit Früchten“ zurückzugeben. Die Tatsache, dass nicht dieselben Wertpapiere zurückgegeben werden, ist wirtschaftlich bedeutungslos, da Wertpapiere derselben Wertpapiergattung vertretbare Sachen sind. Eine Rückgabe derselben Papiere wäre oft auch sehr aufwendig oder gar unmöglich (beispielsweise bei girosammelverwahrten Papieren oder Wertrechten). Nach der Dividenden Zahlung gibt der ADR Ausgeber die Papiere an den Entleiher wieder zurück.
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Eddy172, 19.10.2023 9:14 Uhr
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Eddy, die ADR Umlaufgrenze und das Tausch Verhältnis stehen fest. Da kann der ADR Ausgeber nichts ändern. Er muss auch einmal die Aktien hinterlegt haben sonst steigt ihm die Aufsichtsbehörde SEC aufs Dach. Nur danach kann er aufgrund eines möglichen Kurs Risikos die hinterlegten Aktien verkaufen. Er braucht sie im Grunde gar nicht mehr weil er sie nie für eine Belieferung braucht. Wer wandelt im Normalfall denn die Aktien. Keiner zumal er sie auch gar nicht in einem Depot im Westen verwahren kann. Also verkauft der ADR Ausgeber die Aktien und leiht sich diese zurück. Im Regelfall weiss doch keiner was geliehen oder echte Bestände sind. Der ADR Ausgeber wird nun nicht alle Aktien verkaufen, das würde den Börsenkurs stark beeinflussen. Aber ein Teil Verkauf wäre bestimmt möglich.. Da der Handel abrupt abgebrochen wurde musste der Entleiher, also der ADR Ausgeber die entliehenen Papiere zurückgeben konnte sie über die Börse nicht mehr eindecken und sitzt auf Fehlbeständen.

für mich immernoch unschlüssig. ich verstehe was du meinst und ich verstehe auch auf was du hinaus willst. ich habe grade einen ganz anderen punkt. Mellon reicht doch die dividende einfach nur durch die sie für die aktien die sie halten bekommen. ziehen etwas bearbeitungsgebühren ab. Wenn es aber doch 10 % mehr ADR´s als hinterlegte Aktien gibt. Muss doch irgendwo das geld herkommen mit dem man die 10% mehr dividende auszahlt. Bei gazprom ist das ja keine geringe dividende und das sind ja bei der masse schon ein paar euro die da zusammen kommen.
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Det123, 19.10.2023 7:48 Uhr
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erklärt es für mich aber irgednwie immer noch nicht. Nehmen wir mal an Mellon kauft 200 gazprom aktien und gibt 100 ADR´s aus. erhöht dieses aber nach und nach und irgednwann gibt es 110 ADR´s mit 200 Aktien im hintergrund. Wenn nun irgednwo Wertpapierleihen stattfinden muss doch mellon trotzdem für 110 ADR´s dividende bezahlen (220 Aktien) bekommt aber doch nur von 200 aktien tatsächlich geld aus russland um es dann weiter zu geben. oder wo ist da mein denkfehler?

Eddy, die ADR Umlaufgrenze und das Tausch Verhältnis stehen fest. Da kann der ADR Ausgeber nichts ändern. Er muss auch einmal die Aktien hinterlegt haben sonst steigt ihm die Aufsichtsbehörde SEC aufs Dach. Nur danach kann er aufgrund eines möglichen Kurs Risikos die hinterlegten Aktien verkaufen. Er braucht sie im Grunde gar nicht mehr weil er sie nie für eine Belieferung braucht. Wer wandelt im Normalfall denn die Aktien. Keiner zumal er sie auch gar nicht in einem Depot im Westen verwahren kann. Also verkauft der ADR Ausgeber die Aktien und leiht sich diese zurück. Im Regelfall weiss doch keiner was geliehen oder echte Bestände sind. Der ADR Ausgeber wird nun nicht alle Aktien verkaufen, das würde den Börsenkurs stark beeinflussen. Aber ein Teil Verkauf wäre bestimmt möglich.. Da der Handel abrupt abgebrochen wurde musste der Entleiher, also der ADR Ausgeber die entliehenen Papiere zurückgeben konnte sie über die Börse nicht mehr eindecken und sitzt auf Fehlbeständen.
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Det123, 19.10.2023 7:37 Uhr
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Aktien mismatch Vor allem, was ich mich frage. Nehmen wir das Beispiel Sberbank. Da sind 500 Millionen Adrs begeben. Bei einem Umtausch von 4zu1 hätten die ADR Ausgeber 2 Milliarden Aktien halten müssen. Bei einem Umlauf von rund 22 Mrd Aktien wären das ca., 9%. ;Der Kurs der Adrs richtet sich nach dem jeweiligen Aktienkurs unabhängig der Unterlegung. Das heisst die ADR werden völlig losgelöst von dem hinterlegten Aktien gehandelt. Das heisst im Umkehrschluss. Das kurs Risiko und die Kurs Chance haben auf der einen Seite diejenigen, die die ADR besitzen. Auf der anderen Seite bleibt das kurs Risiko der Aktien beim ADR Ausgeber hängen, der die Aktien als Sicherheit hinterlegen muss. Warum soll der ADR Ausgeber das kurs Risiko tragen, da er die Aktien eh nicht beliefern muss. Also verkauft er einen Teil der Aktien und leiht sich diese wenn er sie braucht. Da der Handel mit Kriegsbeginn abrupt geschlossen wurde konnten die adr Ausgeber sowie auch mögliche short Seller die Aktien nicht mehr eindecken und sitzen auf riesigen Fehlbeständen. Das ist auch der einzige Grund warum die Bücher dicht sind. Allein bei Lukoil sollen 12% des Bestandes fehlen. Die hat niemals ein Russe geklaut. Die waren gar nicht da und konnten nicht mehr eingedeckt werden. Nun soll der ADR Inhaber, der gar nichts für die Fehlbestände kann über den pro Ration Faktor haften. Wie krank ist das denn. Dagegen kämpfe ich an. Das muss bekannt werden und zu Sammelklagen führen. Bin gerade an Morgan Lewis einer US Anwalts Kanzlei dran um die dahingehend in die Spur zu bekommen
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Eddy172, 19.10.2023 7:28 Uhr
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erklärt es für mich aber irgednwie immer noch nicht. Nehmen wir mal an Mellon kauft 200 gazprom aktien und gibt 100 ADR´s aus. erhöht dieses aber nach und nach und irgednwann gibt es 110 ADR´s mit 200 Aktien im hintergrund. Wenn nun irgednwo Wertpapierleihen stattfinden muss doch mellon trotzdem für 110 ADR´s dividende bezahlen (220 Aktien) bekommt aber doch nur von 200 aktien tatsächlich geld aus russland um es dann weiter zu geben. oder wo ist da mein denkfehler?
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Det123, 19.10.2023 7:21 Uhr
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Danke, ja das klingt plausibel.

Üblicherweise wird vereinbart, dass der Entleiher dem Verleiher entgangene Erträge (d. h. Erträge, die während des Leihgeschäftes anfallen und deshalb wegen des Eigentumsübergangs dem Entleiher zustehen, also Zinszahlungen, Dividenden) erstattet. Dies entspricht der Pflicht eines Entleihers im juristischen Sinne, bei Rückgabe das entliehene Gut „mit Früchten“ zurückzugeben. Die Tatsache, dass nicht dieselben Wertpapiere zurückgegeben werden, ist wirtschaftlich bedeutungslos, da Wertpapiere derselben Wertpapiergattung vertretbare Sachen sind. Eine Rückgabe derselben Papiere wäre oft auch sehr aufwendig oder gar unmöglich (beispielsweise bei girosammelverwahrten Papieren oder Wertrechten).
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blitzi1277, 19.10.2023 7:21 Uhr
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Im Regelfall wird das über Aktien Leihe Geschäfte geregelt. Wenn die ADR Bestände nicht gedeckt waren, haben sie wahrscheinlich diese bei großen Institutionellen durch Wertpapier Leihe eingedeckt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wertpapierleihe

Danke, ja das klingt plausibel.
D
Det123, 19.10.2023 7:20 Uhr
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Das ist tatsächlich eine gute und berechtigte Frage.

Im Regelfall wird das über Aktien Leihe Geschäfte geregelt. Wenn die ADR Bestände nicht gedeckt waren, haben sie wahrscheinlich diese bei großen Institutionellen durch Wertpapier Leihe eingedeckt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wertpapierleihe
b
blitzi1277, 19.10.2023 7:13 Uhr
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was ich mich allerdings machmal frage. Angenommen Mellon hatte 110% ADR´s ausgegeben. wie haben sie dann die 10% der mehraktien mit einer Dividende bendient?

Das ist tatsächlich eine gute und berechtigte Frage.
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Eddy172, 19.10.2023 7:12 Uhr
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was ich mich allerdings machmal frage. Angenommen Mellon hatte 110% ADR´s ausgegeben. wie haben sie dann die 10% der mehraktien mit einer Dividende bendient?
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AktienManne, 18.10.2023 20:44 Uhr
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Ob man nichts macht oder konvertiert man ist eh der Verlierer. Aber es ist manchmal wie im normalen Leben. Wenn man nichts macht ist es manchmal besser.
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Det123, 18.10.2023 15:59 Uhr
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Leerverkäufer haben mit Aktien wie Sberbank und Gazprom etwa 1 Milliarde US-Dollar verdient –👍

Da die short Seller nicht eindecken konnten und die ADR Bestände künstlich aufgebläht wurden, fehlen die Aktien für eine Zuteilung, statt die short Seller zu bestrafen bekommen wir am Ende des Tages weniger Aktien über einen Pro Ration Faktor zugeteilt. Die Gewinne haben einige wenige ein gestrichen. Die Verluste trägt die breite Masse. Vor allem keiner wehrt sich dagegen.
L
LarsL, 18.10.2023 15:40 Uhr
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In Russland geht es abwärts, solange Putin noch dort sein wird
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