MS BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien User: Thekla

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Kommentare 263.245
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luciman, 18.02.2022 16:51 Uhr
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Deutschland und die Europäische Union haben der Forderung afrikanischer Länder nach einer Freigabe der Patente von Corona-Impfstoffen eine deutliche Absage erteilt. „Es geht ja darum, dass wir den großen Fortschritt, der zum Beispiel mit der Entwicklung der mRNA-Technologie verbunden ist, jetzt nicht verspielen“ sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Freitag nach einem zweitägigen Gipfel zwischen der EU und der Afrikanischen Union in Brüssel. Dieser Fortschritt habe auch etwas damit zu tun, dass Eigentumsrechte gewahrt blieben. Scholz betonte, dass es vielmehr darum gehe, Produktionsmöglichkeiten vor Ort schaffen. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hatte erneut nachdrücklich die Patentfreigabe gefordert. Spenden alleine seien kein nachhaltiger Weg, um Widerstandsfähigkeit aufzubauen. In der gemeinsamen Abschlusserklärung wird dieser Dissens kaschiert. So ist unter anderem von „freiwilligem Technologie-Transfer“ die Rede. In diese Richtung geht auch die Ankündigung vom Freitag, dass in sechs Ländern Afrikas in absehbarer Zeit mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) patentfreier mRNA-Impfstoff hergestellt werden soll. Die Länder sollen jetzt die nötige Technologie erhalten und bei der Ausbildung der Fachkräfte unterstützt werden. Patente werden dabei nach WHO-Angaben nicht verletzt.
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:49 Uhr
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Teil 4: Analysten heben die starken Forschungsaktivitäten Biontechs hervor. Chris Shibutani von der amerikanischen Großbank Goldman Sachs verwies in seiner Studie zuletzt auf die erfolgversprechenden Aktivitäten mit Pfizer und hob sein Kursziel auf 299 Dollar an. Zusammen mit dem US-Hersteller testet Biontech einen Grippeimpfstoff. Geplant sind ferner klinische Tests mit Vakzinen gegen Malaria und Gürtelrose. In der finanziell lukrativen Krebsforschung umfasst die Pipeline des Mainzer Unternehmens 16 Produktkandidaten in klinischen Tests, darunter eine Reihe neuartiger Ansätze wie individuelle Krebsimpfstoffe auf Basis von mRNA. Vier Projekte befinden sich inzwischen in Phase 2 der klinischen Studien. Diese könnten erste Belege für die Wirksamkeit und im günstigen Fall auch Grundlagen für erste Zulassungen liefern. Ende 2019, also vor der Coronapandemie und dem Start der Covid-Vakzinprojekte, wurden diese Forschungsaktivitäten der beiden Biotechfirmen inklusive der damals vorhandenen Cashreserven vom Markt mit jeweils sieben bis acht Milliarden Dollar bewertet. Die Perspektiven haben sich seither verbessert. Immerhin wurde die mRNA-Technologie durch die erfolgreichen Covidimpfstoffe bestätigt. Beide Unternehmen haben dadurch weiter Erfahrung im Bereich mRNA gewonnen, verfügen inzwischen über riesige Produktionskapazitäten und konnten zudem ihre Forschung jenseits von Covid ausbauen. Tendenziell verdienen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) deshalb eher eine höhere Bewertung als vor zwei Jahren. Vom quantitativen Volumen aus betrachtet wirken die F&E-Programme von Moderna und Biontech nahezu gleichgewichtig. Moderna ist etwas stärker im Impfstoffbereich engagiert, Biontech dagegen stärker in der Krebstherapie. Zudem verfolgen die Mainzer technologisch einen breiteren Ansatz. Neben mRNA setzen sie auf andere Technologien wie Zelltherapien, Antikörper und klassische Pharmamoleküle. Im Erfolgsfall dürfte deshalb in der Biontech-Bewertung mehr Nachholbedarf stecken als in der von Moderna. fertig ✅
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:49 Uhr
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Teil 3: Unterstellt man, dass dies für etwa 20 Prozent der Bevölkerung zutrifft, errechnet sich allein für die wohlhabenden Industrieländer ein jährlicher Bedarf von 200 bis 300 Millionen Impfdosen. Das wiederum würde auf ein längerfristiges Marktvolumen von sechs bis neun Milliarden Dollar hinauslaufen, von dem sich die beiden Marktführer bei mRNA-Impfstoffen ungeachtet neuer Konkurrenten den Großteil sichern dürften. Hinzu könnten weitere Umsätze in Schwellenmärkten und möglicherweise auch in China kommen, falls es etwa Biontech doch noch gelingen sollte, dort eine Zulassung zu erhalten. Angesichts der geringeren Wirksamkeit der chinesischen Impfstoffe ist dies nicht unrealistisch. Die Unsicherheit mit Blick auf das Volumen dieses längerfristigen Geschäfts ist allerdings groß. Bankanalysten gehen nach Berechnungen des Finanzdatenspezialisten Bloomberg im Schnitt davon aus, dass sich die Covid-Umsätze von Biontech bis 2025 auf vier Milliarden und die von Moderna auf rund sechs Milliarden Dollar reduzieren werden. Die Spanne der Schätzungen zeigt die große Unsicherheit, denn sie reicht von einer bis elf Milliarden Dollar. Die meisten Analysten trauen beiden Aktien deutlich höhere Kurse zu. Von 17 Experten, die Biontech regelmäßig analysieren, empfehlen sechs den Kauf der Aktie, elf raten dazu, sie zu halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 289 Dollar gut 90 Prozent über dem aktuellen Kurs vom Dienstag. Bei Moderna sieht es nur wenig anders aus: Neun Kaufurteilen stehen elf Halte- und ein Verkaufsurteil gegenüber. Das Kursziel veranschlagen die Experten im Schnitt bei 267 Dollar und damit gut 85 Prozent höher, als die Aktie derzeit notiert. Selbst wenn man für die beiden Biotechfirmen künftig nur noch Covidimpfstoff-Umsätze von jeweils zwei Milliarden Dollar unterstellt, wären jährliche Erträge von einer Milliarde Dollar denkbar – und damit Börsenbewertungen von zehn bis 20 Milliarden Dollar allein für das längerfristige Covidgeschäft. Zusammen mit den bereits relativ sicheren Erträgen der Jahre 2021 und 2022 würde sich daraus ein Gesamtwert des Covidimpfstoff-Geschäfts von jeweils deutlich mehr als 30 Milliarden Dollar ergeben. Der Börsenwert des Gesamtkonzerns Moderna liegt aktuell bei 65 Milliarden Dollar, der von Biontech bei 41 Milliarden Dollar. Heißt: Ein Großteil der aktuellen Marktkapitalisierung wird durch die Einnahmen aus dem künftig deutlich reduzierten Impfstoffgeschäft abgedeckt. In der deutlich niedrigeren Bewertung Biontechs spiegelt sich der oftmals typische Bewertungsabschlag europäischer Unternehmen und ihrer Aktien gegenüber amerikanischen Wettbewerbern wider. Fundamentale Gründe dafür sind nicht erkennbar. Lukrative Geschäfte abseits von Covid Beide Unternehmen treiben neben den Covidimpfstoffen umfangreiche klinische Forschungsprojekte in anderen Bereichen voran. Moderna testet zehn weitere Impfstoffe gegen andere Infektionskrankheiten in klinischen Studien. Hinzu kommen acht mRNA-basierte Wirkstoffe gegen andere Erkrankungen wie Krebs und erblich bedingte Stoffwechselkrankheiten. Einschließlich der präklinischen Projekte umfasst die Pipeline nach Angaben des Unternehmens rund 40 Produkte. Biontech konzentriert sich jenseits von Covid vor allem auf Krebserkrankungen, hat daneben aber auch die Produktentwicklung im Impfstoffbereich in den vergangenen beiden Jahren deutlich ausgebaut.
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:48 Uhr
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Teil 2: Ungewöhnlich starke Nettoumsatzrendite Biontech dürfte 2021 bei einem Umsatz von umgerechnet knapp 20 Milliarden Dollar unter dem Strich gut zehn Milliarden Dollar verdient haben. Daraus errechnet sich eine Nettoumsatzrendite von rund 50 Prozent. Das ist selbst in der traditionell renditestarken Pharmabranche ungewöhnlich viel. Mit Blick auf das laufende Jahr prognostizieren Analysten leicht sinkende Umsätze und eine ähnlich hohe Profitabilität bei einem Nettogewinn von etwas unter zehn Milliarden Euro. Dies errechnet sich aus umfangreichen Aufträgen und Lieferverträgen mit den Vakzinen. Gleichzeitig verfügen Biontech und Pfizer mit einer geplanten Kapazität von vier Milliarden Dosen noch über deutlichen Spielraum, um gegebenenfalls zusätzliche Bestellungen zu bedienen. Das US-Unternehmen Moderna hat 2021 rund 17,5 Milliarden Dollar Umsatz mit seinem Covid-Impfstoff erzielt und für 2022 Bestellungen von 18,5 Milliarden Dollar fest in den Büchern. Ebenso wie Biontech/Pfizer hat auch Moderna die Chance, weitere Lieferverträge zu erfüllen. Die Kapazität ist mit bis zu drei Milliarden Dosen für 2022 geplant. Beide Aktien sind niedrig bewertet. Biontech und heruntergerechnet jeden seiner Anteilsscheine bezahlen Anleger nur mit dem viereinhalbfachen Jahresnettogewinn auf Basis der Prognose für die kommenden zwölf Monate. Moderna ist mit dem Faktor fünf unwesentlich höher bewertet. Das ist äußerst preiswert im Vergleich zur Pharmabranche. Sie ist in Europa im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch, in den USA sogar dreimal so hoch bewertet. Impfdosen werden auch künftig gebraucht Derart niedrige Bewertungen drücken Skepsis darüber aus, dass das vergängliche Impfstoffgeschäft einen Großteil der Erlöse beisteuert. Dieses dürfte nach Ansicht von Experten allerdings auch über 2022 hinaus Potenzial bieten, auch wenn es stark schrumpfen wird. Pfizer-Chef Albert Bourla verwies jüngst darauf, für 2023 bereits Lieferverträge in Höhe von rund 500 Millionen Dosen in den Büchern zu haben. Studien aus Israel und Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland deuten darauf hin, dass zumindest für bestimmte Risikogruppen weitere Boosterimpfungen sinnvoll sind.
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:48 Uhr
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Teil 1 - mehr als 4000 Zeichen geht nicht: Biontech versus Moderna: Welche Aktie bietet nach dem Absturz mehr Potenzial? Von: Siegfried Hofmann, Ulf Sommer Beide Impfstoffhersteller haben in den vergangenen Wochen Kursverluste hinnehmen müssen – das bietet neue Einstiegschancen. Ein Qualitätscheck. Frankfurt, Düsseldorf Geht es ums Impfen und Boostern, dann sind Biontech und Moderna für die meisten Menschen erste Wahl. Beide sind gemessen an ihren niedrigen Aktienkursen und hohen Firmengewinnen im Branchenvergleich günstig bewertet. Das gilt auch mit Blick auf das künftig deutlich reduzierte Impfstoffgeschäft. Beide Unternehmen eint, dass ihre Aktienkurse trotz Rekordgewinnen und einer rekordhohen Rendite abgestürzt sind. Die Kurse brachen seit dem Hoch vor gut einem halben Jahr um mehr als 60 Prozent ein. Ob sie wieder nachhaltig steigen und sogar ihre alten Hochs erreichen, entscheidet sich vor allem daran, wie chancenreich die Aussichten sind, über die Covidzeit hinaus lukrative Medikamente zu entwickeln. Der Biontech-Moderna-Vergleich ist für Anleger aus mehreren Perspektiven interessant. Ob Aktienbewertung oder gut gefüllte Pipeline mit möglicherweise lukrativen Wirkstoffen in den kommenden Jahren: Beide Titel bergen reichlich Kursfantasie, eine Aktie noch etwas mehr als die andere. Angesichts der im Covid-19-Krankheitsverlauf milderen Omikron-Welle und einiger zurückhaltender Äußerungen über den Sinn weiterer Boosterimpfungen hat sich Skepsis breitgemacht. Eine stark sinkende Impfstoffnachfrage in den Folgejahren droht die Erträge der Hersteller zu schmälern, so das Kalkül vieler Anleger. Die jüngsten Quartalszahlen des US-Herstellers Pfizer verstärkten die Unsicherheit. Zwar hat der Konzern seine Umsatzprognose mit dem von seinem Partner Biontech entwickelten Impfstoff Comirnaty nochmals um eine Milliarde Dollar erhöht. Pfizer stellte aber klar, dass anders als im vergangenen Jahr wohl nicht mit weiteren Prognoseanhebungen im Jahresverlauf zu rechnen ist. Biontech wird in diesem Jahr mindestens vier Milliarden Impfdosen produzieren. Die Europäische Union hat davon fast die Hälfte bestellt. Moderna will drei Milliarden Dosen herstellen. Damit liegen die zwei Hersteller mit Abstand vorn.
Thekla
Thekla, 18.02.2022 16:48 Uhr
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was nu?
Marley16
Marley16, 18.02.2022 16:47 Uhr
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Russland hat gewonnen
Traction
Traction, 18.02.2022 16:46 Uhr
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Schweden hat gewonnen
Kempti2000
Kempti2000, 18.02.2022 16:45 Uhr
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Jessas, das hat man mal ne halbe Stunde keine Zeit 😂😂😂 Aber wer aus bayerisch Schwaben kommt, versteht das meiste immer
Marley16
Marley16, 18.02.2022 16:34 Uhr
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Bord News Olympia Eishockey Schweden : Russland 1 :1 Nächste Tor entscheidet den Finalgegner gegen Finnland Spannung
Cash63
Cash63, 18.02.2022 16:30 Uhr
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Bumblebee… haste vielleicht ein paar Sonnenstrahlen im Repertoire?🤷‍♂️
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:27 Uhr
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Ich würde vor lauter Angst 🍷🍷🍷🍷🍷
Marley16
Marley16, 18.02.2022 16:24 Uhr
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Uff - man gut das ich da nicht drin war
Burgenländerin
Burgenländerin, 18.02.2022 16:21 Uhr
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