REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

53,98 EUR
-0,23 % -0,13
19:33:07 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.010
Minikohle
Minikohle, 5. Mär 10:52 Uhr
0

@Ewus Danke für deine lieben Worte. :-) Also grundsätzlich ist es für den normalen Investor sehr schwer, die zukünftige Vorabpauschale zu bestimmen, wenn du deinen ETF weiterhin Monat für Monat besparst. Im Endeffekt wird Anfang 2027 (für 2026) angenommen, dass dein ETF mindestens 3,2 % Rendite erwirtschaftet hat, was dann versteuert werden muss. Das tritt nicht ein, wenn die reale Rendite unter diesem Wert liegt. Dann erfolgt nur hierauf eine Vorabpauschale oder bei negativer Jahres-Rendite eben gar nicht. Wenn wir jetzt einfach mal pauschal davon ausgehen, dass du 10.000 € in einem ETF hast, welcher nicht monatlich bespart wird und z.B. 7% Rendite in 2026 erwirtschaftet, dann: Greift für das Jahr 2026 der genannte Basiszins von 3,20 % für die 10.000 € Invest im ETF. Wenn es ein Aktien-ETF ist (Aktienquote über 51%), dann greift die Teilfreistellung von 30%, was nicht mit einer Steuer belastet wird. Dann rechnen wir also 10.000 € mit 3,20 % Rendite = 320 € theoretischer Gewinn. Die 320 € werden mit einem in §18 Investmentsteuergesetz festgeschriebenen Faktor von 0,7 multipliziert. Die 320 € * 0,7 = 224 € fiktiver Gewinn. Dann musst du 224 € * 0,7 (Teilfreistellung) berechnen und erhältst 157 € zu versteuernden Gewinn. Die 157 € müssen dann also mit 25 % Kapitalertragssteuer und 5,5 % Soli versteuert werden, was etwas über 41 € Steuerlast bedeutet. Also ein sehr komplexes Verfahren und auch schwer zu berechnen, wenn man es genau machen möchte (gerade bei monatlicher Sparrate). Um auf unser Beispiel zurück zu kommen. Wenn du jetzt den ETF mit den 10.000 € und der 7% Rendite (also 10.700 €) nach der Vorabpauschale verkaufst, hast du 700€ Gewinn, wovon 224 € als Basisertrag schon versteuert wurden und du also noch 476 € zu versteuern hast. Hier das gleiche Spiel, 476 € * 0,7 (Teilfreistellung) * 0,26375 (Steuer) = ca. 88 € Steuern. Die bereits geleistete Vorabpauschale ist also eine Art Anzahlung. Im Endeffekt musst du dir entweder den Basisertrag oder die geleistete Steuer aufschreiben. Dann kannst du das später mit dem gesamten bestehenden Gewinn verrechnen und weißt, was dir abgezogen wird. Freibeträge jetzt mal komplett außen vor gelassen.

Klasse. Danke Dir.
E
Ewus, 5. Mär 12:47 Uhr
0

@Ewus Danke für deine lieben Worte. :-) Also grundsätzlich ist es für den normalen Investor sehr schwer, die zukünftige Vorabpauschale zu bestimmen, wenn du deinen ETF weiterhin Monat für Monat besparst. Im Endeffekt wird Anfang 2027 (für 2026) angenommen, dass dein ETF mindestens 3,2 % Rendite erwirtschaftet hat, was dann versteuert werden muss. Das tritt nicht ein, wenn die reale Rendite unter diesem Wert liegt. Dann erfolgt nur hierauf eine Vorabpauschale oder bei negativer Jahres-Rendite eben gar nicht. Wenn wir jetzt einfach mal pauschal davon ausgehen, dass du 10.000 € in einem ETF hast, welcher nicht monatlich bespart wird und z.B. 7% Rendite in 2026 erwirtschaftet, dann: Greift für das Jahr 2026 der genannte Basiszins von 3,20 % für die 10.000 € Invest im ETF. Wenn es ein Aktien-ETF ist (Aktienquote über 51%), dann greift die Teilfreistellung von 30%, was nicht mit einer Steuer belastet wird. Dann rechnen wir also 10.000 € mit 3,20 % Rendite = 320 € theoretischer Gewinn. Die 320 € werden mit einem in §18 Investmentsteuergesetz festgeschriebenen Faktor von 0,7 multipliziert. Die 320 € * 0,7 = 224 € fiktiver Gewinn. Dann musst du 224 € * 0,7 (Teilfreistellung) berechnen und erhältst 157 € zu versteuernden Gewinn. Die 157 € müssen dann also mit 25 % Kapitalertragssteuer und 5,5 % Soli versteuert werden, was etwas über 41 € Steuerlast bedeutet. Also ein sehr komplexes Verfahren und auch schwer zu berechnen, wenn man es genau machen möchte (gerade bei monatlicher Sparrate). Um auf unser Beispiel zurück zu kommen. Wenn du jetzt den ETF mit den 10.000 € und der 7% Rendite (also 10.700 €) nach der Vorabpauschale verkaufst, hast du 700€ Gewinn, wovon 224 € als Basisertrag schon versteuert wurden und du also noch 476 € zu versteuern hast. Hier das gleiche Spiel, 476 € * 0,7 (Teilfreistellung) * 0,26375 (Steuer) = ca. 88 € Steuern. Die bereits geleistete Vorabpauschale ist also eine Art Anzahlung. Im Endeffekt musst du dir entweder den Basisertrag oder die geleistete Steuer aufschreiben. Dann kannst du das später mit dem gesamten bestehenden Gewinn verrechnen und weißt, was dir abgezogen wird. Freibeträge jetzt mal komplett außen vor gelassen.

Ich danke dir auch für die super Erklärung.👍😊 So in etwa dachte ich mir das auch schon.
D
Duregar, 5. Mär 17:41 Uhr
1
Eine kleine Ergänzung dazu. Das ganze Zählt nur für etfs die man am 31.12.xxxx in seinem depot hält. Wenn du also heute in einen dax etf investierst und ihn vor dem Jahresende verkaufst, zahlt man die normalen Steuern sofern man Gewinn gemacht hat. Was zwar gar keinen Sinn ergibt, aber theoretisch kann man am letzten handelstag 2026 verkaufen und genau den gleichen Betrag am ersten handelstag 2027 in exakt den gleichen etf investieren und man zahlt keine vorabpauschale. Es zählt also einzig und allein der letzte Tag des Jahres und was an diesem in deinem depot steckt. Top erklärt @dividendenhebel
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 5. Mär 19:16 Uhr
0

@Ewus Danke für deine lieben Worte. :-) Also grundsätzlich ist es für den normalen Investor sehr schwer, die zukünftige Vorabpauschale zu bestimmen, wenn du deinen ETF weiterhin Monat für Monat besparst. Im Endeffekt wird Anfang 2027 (für 2026) angenommen, dass dein ETF mindestens 3,2 % Rendite erwirtschaftet hat, was dann versteuert werden muss. Das tritt nicht ein, wenn die reale Rendite unter diesem Wert liegt. Dann erfolgt nur hierauf eine Vorabpauschale oder bei negativer Jahres-Rendite eben gar nicht. Wenn wir jetzt einfach mal pauschal davon ausgehen, dass du 10.000 € in einem ETF hast, welcher nicht monatlich bespart wird und z.B. 7% Rendite in 2026 erwirtschaftet, dann: Greift für das Jahr 2026 der genannte Basiszins von 3,20 % für die 10.000 € Invest im ETF. Wenn es ein Aktien-ETF ist (Aktienquote über 51%), dann greift die Teilfreistellung von 30%, was nicht mit einer Steuer belastet wird. Dann rechnen wir also 10.000 € mit 3,20 % Rendite = 320 € theoretischer Gewinn. Die 320 € werden mit einem in §18 Investmentsteuergesetz festgeschriebenen Faktor von 0,7 multipliziert. Die 320 € * 0,7 = 224 € fiktiver Gewinn. Dann musst du 224 € * 0,7 (Teilfreistellung) berechnen und erhältst 157 € zu versteuernden Gewinn. Die 157 € müssen dann also mit 25 % Kapitalertragssteuer und 5,5 % Soli versteuert werden, was etwas über 41 € Steuerlast bedeutet. Also ein sehr komplexes Verfahren und auch schwer zu berechnen, wenn man es genau machen möchte (gerade bei monatlicher Sparrate). Um auf unser Beispiel zurück zu kommen. Wenn du jetzt den ETF mit den 10.000 € und der 7% Rendite (also 10.700 €) nach der Vorabpauschale verkaufst, hast du 700€ Gewinn, wovon 224 € als Basisertrag schon versteuert wurden und du also noch 476 € zu versteuern hast. Hier das gleiche Spiel, 476 € * 0,7 (Teilfreistellung) * 0,26375 (Steuer) = ca. 88 € Steuern. Die bereits geleistete Vorabpauschale ist also eine Art Anzahlung. Im Endeffekt musst du dir entweder den Basisertrag oder die geleistete Steuer aufschreiben. Dann kannst du das später mit dem gesamten bestehenden Gewinn verrechnen und weißt, was dir abgezogen wird. Freibeträge jetzt mal komplett außen vor gelassen.

Ja, wirklich schön herauskristallisiert. 👍🙂 Ich persönlich schaue da nicht auf jeden Euro sondern das was sich im Depot entwickelt. Auch der „kleine Bruder“ also der ausschüttende befindet sich ohne Ausschüttung mit über 11% im Plus. So macht Börse Spaß. 💰😋
L
Lenio2, 5. Mär 20:03 Uhr
3
Naja, wenn man den etf am Jahresende verkauft und am Jahresanfang neu kauft dann zahlt man keine Vorabpauschale aber halt die normalen Steuern wenn man nit Gewinn verkauft. Und wenn man mit Verlust verkauft wird ggf auch die Vorabpauschale eh nicht fällig, je nach dem wie der Verlust halt zu stande kam. Alles in allem auf jeden Fall so voll nicht sinnvoll. 😁 unterm Strich juckt mich die Vorabpauschale nicht wirklich. Ja, irgendwo frech vom Staat, stimmt schon, aber in Relation überschaubar und ich mag meine etfs halt trotzdem. 😎
DividendenHebel
DividendenHebel, 5. Mär 10:51 Uhr
4

@DividendenHebel,ich schätze deine ausführlichen Ausführungen sehr. Vielen Dank dafür. 👍😊 Vielleicht hast du zur Vorabpauschale und die rückwärtige Verrechnung für uns auch eine Erklärung parat. Ich bin bei der Ing und kann nirgends die auflaufenden Vorabpauschalen sehen. Ich habe sie nur mitgeschrieben. Interessieren würde mich, wie sie rückwärts verrechnet werden, wenn ich einen Teil des Fonds verkaufen würde. Ich glaube aber, da muss man den Banken vertrauen, nachlesen kann man das glaube ich nicht. Grüße

@Ewus Danke für deine lieben Worte. :-) Also grundsätzlich ist es für den normalen Investor sehr schwer, die zukünftige Vorabpauschale zu bestimmen, wenn du deinen ETF weiterhin Monat für Monat besparst. Im Endeffekt wird Anfang 2027 (für 2026) angenommen, dass dein ETF mindestens 3,2 % Rendite erwirtschaftet hat, was dann versteuert werden muss. Das tritt nicht ein, wenn die reale Rendite unter diesem Wert liegt. Dann erfolgt nur hierauf eine Vorabpauschale oder bei negativer Jahres-Rendite eben gar nicht. Wenn wir jetzt einfach mal pauschal davon ausgehen, dass du 10.000 € in einem ETF hast, welcher nicht monatlich bespart wird und z.B. 7% Rendite in 2026 erwirtschaftet, dann: Greift für das Jahr 2026 der genannte Basiszins von 3,20 % für die 10.000 € Invest im ETF. Wenn es ein Aktien-ETF ist (Aktienquote über 51%), dann greift die Teilfreistellung von 30%, was nicht mit einer Steuer belastet wird. Dann rechnen wir also 10.000 € mit 3,20 % Rendite = 320 € theoretischer Gewinn. Die 320 € werden mit einem in §18 Investmentsteuergesetz festgeschriebenen Faktor von 0,7 multipliziert. Die 320 € * 0,7 = 224 € fiktiver Gewinn. Dann musst du 224 € * 0,7 (Teilfreistellung) berechnen und erhältst 157 € zu versteuernden Gewinn. Die 157 € müssen dann also mit 25 % Kapitalertragssteuer und 5,5 % Soli versteuert werden, was etwas über 41 € Steuerlast bedeutet. Also ein sehr komplexes Verfahren und auch schwer zu berechnen, wenn man es genau machen möchte (gerade bei monatlicher Sparrate). Um auf unser Beispiel zurück zu kommen. Wenn du jetzt den ETF mit den 10.000 € und der 7% Rendite (also 10.700 €) nach der Vorabpauschale verkaufst, hast du 700€ Gewinn, wovon 224 € als Basisertrag schon versteuert wurden und du also noch 476 € zu versteuern hast. Hier das gleiche Spiel, 476 € * 0,7 (Teilfreistellung) * 0,26375 (Steuer) = ca. 88 € Steuern. Die bereits geleistete Vorabpauschale ist also eine Art Anzahlung. Im Endeffekt musst du dir entweder den Basisertrag oder die geleistete Steuer aufschreiben. Dann kannst du das später mit dem gesamten bestehenden Gewinn verrechnen und weißt, was dir abgezogen wird. Freibeträge jetzt mal komplett außen vor gelassen.
E
Ewus, 4. Mär 20:41 Uhr
0

Naja die Vorabpauschale richtet sich nach der gehaltenen Summe im ETF, der Wertentwicklung und dem Basiszins. Eine absolute Zahl macht also keinen Sinn, da überhaupt nicht vergleichbar. Der Basiszins richtet sich nach 15-Jährigen Anleihen,… also tendenziell steigend oder gleichbleibend und zukünftig vermutlich erstmal nicht fallend. Für 2026 beträgt dieser 3,20 % was also Anfang 2027 fällig wird. Dieses Jahr beträgt der Basiszins 2,53 % und das Jahr davor 2,29 %.

@DividendenHebel,ich schätze deine ausführlichen Ausführungen sehr. Vielen Dank dafür. 👍😊 Vielleicht hast du zur Vorabpauschale und die rückwärtige Verrechnung für uns auch eine Erklärung parat. Ich bin bei der Ing und kann nirgends die auflaufenden Vorabpauschalen sehen. Ich habe sie nur mitgeschrieben. Interessieren würde mich, wie sie rückwärts verrechnet werden, wenn ich einen Teil des Fonds verkaufen würde. Ich glaube aber, da muss man den Banken vertrauen, nachlesen kann man das glaube ich nicht. Grüße
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 4. Mär 19:29 Uhr
0

Naja die Vorabpauschale richtet sich nach der gehaltenen Summe im ETF, der Wertentwicklung und dem Basiszins. Eine absolute Zahl macht also keinen Sinn, da überhaupt nicht vergleichbar. Der Basiszins richtet sich nach 15-Jährigen Anleihen,… also tendenziell steigend oder gleichbleibend und zukünftig vermutlich erstmal nicht fallend. Für 2026 beträgt dieser 3,20 % was also Anfang 2027 fällig wird. Dieses Jahr beträgt der Basiszins 2,53 % und das Jahr davor 2,29 %.

Das war eine Information und mehr nicht.
DividendenHebel
DividendenHebel, 4. Mär 19:07 Uhr
1

Vorabpauschale für den oben genannten Etf 40,32€

Naja die Vorabpauschale richtet sich nach der gehaltenen Summe im ETF, der Wertentwicklung und dem Basiszins. Eine absolute Zahl macht also keinen Sinn, da überhaupt nicht vergleichbar. Der Basiszins richtet sich nach 15-Jährigen Anleihen,… also tendenziell steigend oder gleichbleibend und zukünftig vermutlich erstmal nicht fallend. Für 2026 beträgt dieser 3,20 % was also Anfang 2027 fällig wird. Dieses Jahr beträgt der Basiszins 2,53 % und das Jahr davor 2,29 %.
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 4. Mär 17:55 Uhr
0
Vorabpauschale für den oben genannten Etf 40,32€
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 4. Mär 9:43 Uhr
0

Ah der turbo Spie.ßer Langeweile ETF mit 😁 Smiley dran hab ich geschrieben du olle Zensur

😀
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 4. Mär 9:42 Uhr
0

Von Realty Income zu einem thesaurierenden ETF. Wenn du damit zufrieden bist, dann war es richtig. Für mich wäre das absolut ausgeschlossen. Stabilen Cashflow gegen einen ETF zu tauschen, wo ich Anfang des Jahres noch eine dicke Vorabpauschale zahlen muss.

Realty hatte ich schon mehrfach im Depot und die etf’s über das vergangene Jahr gekauft. Was die Gebühren anbelangt kann man dort sehr beruhigt sein da diese nicht so hoch sind. Ich schaue mal nach was das tatsächlich gekostet hat bei den Positionen.
D
Duregar, 4. Mär 4:58 Uhr
0
Kann ich alles verstehen. Sollte sich der Steuersatz ändern kann man ja immernoch verkaufen, der ändert sich ja nicht über Nacht. Das was man mit der Vorabpauschale bereits geleistet hat wird allerdings auch angerechnet. Außerdem gibt es ja auch (derzeit) die Teilfreistellung. Klar hat man mit Diviaktien durch den Cashflow den Ertrag direkt auf der Hand. Das finde ich auch sehr motivierend und hab derzeit 65% in einzelnen (dividenden-) aktien. Allerdings steigt mit einzelaktien nicht nur das Risiko, in vielen (den meisten) Fällen leidet die Performance. Die letzten Monate sind mit dem ganzen Valuekram den ich hab wirklich top, davor lief ich aber jeglicher breit gestreuter etf-Performance hinterher. Wie schon gesagt sind das einfach unterschiedliche Anlageklassen. Mit nem world etf hat man praktisch nen no-brainer. Kannste ja auch als ausschüttend nehmen, das tut sich dank vorabpauschale nicht wirklich viel. Man muss sich kaum informieren und kanns einfach liegen lassen. Nicht spannend, aber für die meisten das bessere Konzept. Für den der Bock hat der kann sich Jahresbilanzen reinziehen, Währungseffekte nutzen und Market Timing betreiben. Das ist sehr viel Aufwand, der einem Spaß machen muss. Dann kann man mit nem glücklichen Händchen, Weitsicht und Beobachtungen auch mehr rausholen. Mich Motivieren Divis und Einzelaktien machen mir viel Spaß, glaube aber nicht für mich das ich den Markt langfristig outperforme. Daher fahre ich zweigleisig und hab mir auch ein Limit gesetzt für Einzelaktien. Das etf-paket läuft stumpf per Sparplan weiter und weiter. Da wird nur bei Erhöhung der Sparrate bissl draufgelegt.
DividendenHebel
DividendenHebel, 3. Mär 23:09 Uhr
8

Naja so dick ist die nicht und bei O versteuerst du halt jedes mal die divi. Ist halt ein komplett anderes asset und kann man nicht vergleichen. Ich gab beides im depot. Mag einerseits den Cashflow, aber nebenbei bespar ich auch das langweilige etf zeugs. Ist bisher relativ sicher und Rendite stimmt. Bleibt bis zur Rente halt liegen. Schimmelt zum glück nicht und wird mehr😅

Naja das sehe ich anders, denn bei Realty versteuerst du die Dividende, die aktiv auf dein Konto fließt. Du hast also real was von dem Geld. Beim Thesaurierer versteuerst du „fiktive“ Buchgewinne, die gegebenenfalls nach einer längeren Talfahrt für die nächsten 5-7 Jahren nicht mehr existieren. Das ist für mich schon von der moralischen Seite her völlig verwerflich. Nicht nur „bereichert“ sich der Staat üppig an meinem Kapitalgewinnen, nein, er verlangt auch schon eine Zahlung im Voraus, weil er Angst hast, nie an das Steuergeld zu kommen. Das ist einfach nur die pure Gier und hat nichts mit Logik zu tun. Unabhängig davon verschiebt man die Steuerlast zwar in die Zukunft, jedoch bis du damit auch mehr dem zukünftigen Steuersatz ausgesetzt. Wenn die Kapitalertragssteuer (hoffentlich natürlich nicht) mal erhöht werden soll, fallen deine Buchgewinne alle unter dem höheren Satz. Für mich persönlich macht es einfach keinen Sinn, in etwas zu investieren, wovon ich aktiv nichts habe. Ich möchte Cashflow und keine lustigen hohen grünen Zahlen im Depot. Die kommen natürlich auch bei Dividendenaktien irgendwann von alleine aber eben nicht ausschließlich. Das kann aber natürlich jeder selbst so gestalten wie er möchte. Wäre ja auch schlimm, wenn alle das Gleiche kaufen. Sonst stünde Realty bei beispielsweise 200$ und einer mini Dividendenrendite. Dann lieber so wie es ist.
D
Duregar, 3. Mär 21:27 Uhr
0

Von Realty Income zu einem thesaurierenden ETF. Wenn du damit zufrieden bist, dann war es richtig. Für mich wäre das absolut ausgeschlossen. Stabilen Cashflow gegen einen ETF zu tauschen, wo ich Anfang des Jahres noch eine dicke Vorabpauschale zahlen muss.

Naja so dick ist die nicht und bei O versteuerst du halt jedes mal die divi. Ist halt ein komplett anderes asset und kann man nicht vergleichen. Ich gab beides im depot. Mag einerseits den Cashflow, aber nebenbei bespar ich auch das langweilige etf zeugs. Ist bisher relativ sicher und Rendite stimmt. Bleibt bis zur Rente halt liegen. Schimmelt zum glück nicht und wird mehr😅
L
Lenio2, 3. Mär 19:22 Uhr
0

Ah der turbo *** Langeweiler etf

Ah der turbo Spie.ßer Langeweile ETF mit 😁 Smiley dran hab ich geschrieben du olle Zensur
Meistdiskutiert
Thema
1 HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN Hauptdiskussion -10,07 %
2 NVIDIA Hauptdiskussion +0,46 %
3 Trading- und Aktien-Chat
4 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
5 Ast Space Mobile -4,89 %
6 DAX Hauptdiskussion -0,02 %
7 SINGULUS Hauptdiskussion -13,12 %
8 Plug Power ohne Spam -1,39 %
9 Dax Prognose -0,02 %
10 Security der nächsten Generation +8,19 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN Hauptdiskussion -10,51 %
2 NVIDIA Hauptdiskussion +0,44 %
3 Ast Space Mobile -4,51 %
4 SINGULUS Hauptdiskussion -13,12 %
5 Plug Power ohne Spam -1,39 %
6 Taysha Gene +18,95 %
7 Security der nächsten Generation +8,19 %
8 Investmentchancen +1,07 %
9 Volatus Aerospace (Offener Austausch) +6,75 %
10 PAYPAL Hauptdiskussion +2,98 %
Alle Diskussionen