Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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19. September 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Rheinmetall
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Kommentare 16.206
W
Wildharry, 10. Sep 17:33 Uhr
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Mein „Freund Sherry-Perry“ hat sich offenbar wieder geräuspert … https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/rheinmetall-aktie-papiere-des-ruestungsunternehmen-fallen-unter-1000-euro/100253451.html „Die US-Großbank JPMorgan drückte Rheinmetall-Aktien nun sogar den Stempel „Negative Catalyst Watch“ auf. Die JPMorgan-Analysten gehen skeptisch in den Kapitalmarkttag im November. Sie befürchten einen neuen Mix bei den Umsatzzielen, mit weniger Erlösen aus für den Konzern profitableren „alten Produkten“ wie Munition und bemannten Fahrzeugen. Die „neuen Produkte“ aus den Bereichen Drohnen, autonome Waffensysteme und Weltraum stammten eher aus Gemeinschaftsunternehmen. Konkret geht JPMorgan daher von geringeren Ergebnissen in der konzerneigenen Bilanz aus.“ Man sollte sich dazu das HB-Interview mit Jamie Dimon (CEO JP Morgan) und die dortigen Investmentstossrichtungen in Erinnerung rufen.

Rudi, könntest du den Link zum HB hier einstellen? Ich finde nichts dazu. Danke!
R
Ruuudi, 10. Sep 13:47 Uhr
1
Ich habe gerade einmal die heutigen Stückumsätze analysiert: vor Xetrastart (9 Uhr) gab es auf Xetra (vorbörslich) keine grösseren Abschlüsse als 50 Stück. mit Xetrastart (und bis 09:06 Uhr) gab es zum Kurs von 1.000,00 Euro „runde“ Abschlüsse von 100 (5x), 200 (1x) und 60 (1x), dazu 3, die über 100 Stück lagen. Das Tagestief lag ausserbörslich (08:37:03) - also im typischen Kleinanlegerbereich. Mein Rückschluss daraus ist: 1. Im Bereich 1.000 Euro ist mit größeren Order Kaufinteresse vorhanden (der Klassiker) 2. die HF haben heute vermutlich noch keine Attacke gefahren
R
Ruuudi, 10. Sep 11:51 Uhr
0
Es sieht für den Moment so aus, als wenn „bei 1.000 Euro“ noch oder wieder genug Käufer bereitstehen. Möglichweise haben die HF auch noch gar nicht „gedrückt“ und warten selber noch ab. Ein Blick auf die Stückumsätze ist da auch nicht immer eindeutig. Es hätte mich nicht gewundert …
R
Ruuudi, 10. Sep 11:31 Uhr
1
Rheinmetall erhält Auftrag von den US-Marines Der Rüstungskonzern liefert 12 autonome unbemannte Bodenfahrzeuge Mission Master SP, um die Bewertung und Weiterentwicklung autonomer Logistikfähigkeiten des Marine Corps fortzusetzen. Der Vertrag hat ein Volumen von 7,28 Mio. USD. https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/rheinmetall-erhaelt-auftrag-von-den-us-marines-ce785bdeda8aff20 https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/09/2026-09-10-american-rheinmetall-liefert-mission-master-an-us-marine-corps Dieser kleine Auftrag wäre eigentlich keiner besonderen Erwähnung wert … es sind 2 Schlagwerte, die eingeordnet werden müssen: 1. American Rheinmetall hat einen Auftrag der Defense Logistics Agency (DLA), der Logistikbehörde des US-Verteidigungsministeriums erhalten (Buy american). 2. Die Fahrzeuge werden unter anderem die PATH-Autonomiearchitektur von Rheinmetall integrieren. Diese wird in zahlreichen weiteren Rheinmetallprodukten mit autonomer Mobilität eingesetzt, die mittelfristig auch in den US Fokus rücken können.
Robirobsen
Robirobsen, 10. Sep 11:00 Uhr
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Letzte Woche welcome day in Hamburg... https://youtube.com/shorts/9RfFCyZx-f4?si=rdei9qrHExjUdNaD Gestern in Wolgast... Stellen bzw. Jobs werden wohl auch wieder ausgeschrieben... https://www.rheinmetall.com/en/career/inside-rheinmetall-careers/people-projects/naval?cType=SocialRecruiting&sType=LinkedInEBOperations#anchor-who-we-are-looking-for
W
Wildharry, 10. Sep 10:46 Uhr
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Absolut. Wir schämen uns für globale Marktführer Made in Germany statt sie zu unterstützen. Andere Länder würden sich nach so einem Player die Finger lecken bei uns wird der Erfolg lieber kleingeredet.

Ja weil wir Deutschen zum großen Teil eine Neidgesellschaft sind. Keiner gönnt dem anderen was.
Coretto
Coretto, 10. Sep 10:23 Uhr
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Mein „Freund Sherry-Perry“ hat sich offenbar wieder geräuspert … https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/rheinmetall-aktie-papiere-des-ruestungsunternehmen-fallen-unter-1000-euro/100253451.html „Die US-Großbank JPMorgan drückte Rheinmetall-Aktien nun sogar den Stempel „Negative Catalyst Watch“ auf. Die JPMorgan-Analysten gehen skeptisch in den Kapitalmarkttag im November. Sie befürchten einen neuen Mix bei den Umsatzzielen, mit weniger Erlösen aus für den Konzern profitableren „alten Produkten“ wie Munition und bemannten Fahrzeugen. Die „neuen Produkte“ aus den Bereichen Drohnen, autonome Waffensysteme und Weltraum stammten eher aus Gemeinschaftsunternehmen. Konkret geht JPMorgan daher von geringeren Ergebnissen in der konzerneigenen Bilanz aus.“ Man sollte sich dazu das HB-Interview mit Jamie Dimon (CEO JP Morgan) und die dortigen Investmentstossrichtungen in Erinnerung rufen.

Sherry Perry denkt da eben an seinen kurzfristigen Sherry an der Bar. Rheinmetall sorgt dafür das künftig gut gereifte Sherrys serviert bekommt. 🥃
Coretto
Coretto, 10. Sep 9:56 Uhr
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Moin genau, die von dir aufgeführten Länder und die Liste ließe sich noch beliebig erweitern haben auch alle ein gewisses Nationalbewusstsein (bitte nicht falsch verstehen). Das geht uns in Deutschland fast komplett ab.

Absolut. Wir schämen uns für globale Marktführer Made in Germany statt sie zu unterstützen. Andere Länder würden sich nach so einem Player die Finger lecken bei uns wird der Erfolg lieber kleingeredet.
R
Ruuudi, 10. Sep 9:52 Uhr
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Mein „Freund Sherry-Perry“ hat sich offenbar wieder geräuspert … https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/rheinmetall-aktie-papiere-des-ruestungsunternehmen-fallen-unter-1000-euro/100253451.html „Die US-Großbank JPMorgan drückte Rheinmetall-Aktien nun sogar den Stempel „Negative Catalyst Watch“ auf. Die JPMorgan-Analysten gehen skeptisch in den Kapitalmarkttag im November. Sie befürchten einen neuen Mix bei den Umsatzzielen, mit weniger Erlösen aus für den Konzern profitableren „alten Produkten“ wie Munition und bemannten Fahrzeugen. Die „neuen Produkte“ aus den Bereichen Drohnen, autonome Waffensysteme und Weltraum stammten eher aus Gemeinschaftsunternehmen. Konkret geht JPMorgan daher von geringeren Ergebnissen in der konzerneigenen Bilanz aus.“ Man sollte sich dazu das HB-Interview mit Jamie Dimon (CEO JP Morgan) und die dortigen Investmentstossrichtungen in Erinnerung rufen.
R
Ruuudi, 10. Sep 9:27 Uhr
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Moin genau, die von dir aufgeführten Länder und die Liste ließe sich noch beliebig erweitern haben auch alle ein gewisses Nationalbewusstsein (bitte nicht falsch verstehen). Das geht uns in Deutschland fast komplett ab.

Wir müssen uns m.E. mal so langsam „entschämen“ und die Rolle, die uns andere längst zuschreiben, akzeptieren und Verantwortung übernehmen. Ich denke das erwarten unsere Partner auch zu Recht von uns.
W
Wildharry, 10. Sep 9:15 Uhr
0

Heute Morgen ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass professionelle LV (Hedgefonds) mit Xetrastart die psychologisch wichtige 1.000er-Marke attackieren. Da seit Wochen das Volumen unterdurchschnittlich niedrig ist, sollten die potentiellen Opfer auch mitspielen. Aber wie gehts dann weiter? Sind das heute oder die nächsten Tage Kaufkurse im Hinblick auf Q 4 und 2027? Ich weiß es nicht … Die Welt und Deutschland braucht einen Player, wie Rheinmetall. Aber wir leisten uns den Luxus, mit Dreck zu werfen. Das käme Franzosen, Engländern, Schweden und Italienern bei ihren Playern nie in den Sinn.

Moin genau, die von dir aufgeführten Länder und die Liste ließe sich noch beliebig erweitern haben auch alle ein gewisses Nationalbewusstsein (bitte nicht falsch verstehen). Das geht uns in Deutschland fast komplett ab.
R
Ruuudi, 10. Sep 8:41 Uhr
0
Die HF haben m.E. mit der Annäherung an die 1.000er-Marke sich munitioniert und gezielt Aktien ausgeliehen. Das kostet ein wenig Leihgebühr - nicht so viel. Aktuell sind’s zwei oberhalb der Publizitätsschwelle mit bescheidenen 1,5% vom Stammkapital. Das sind 702k ausgeliehene Aktien, die identifizierbar sind. Nur ein Bruchteil davon wird eingesetzt und ausreichen, um einen durch zahlreiche Kleinanleger und Algorhytmen unterstützten Rutsch auszulösen. Es ist auch nicht so, dass sich beide HF‘s „abstimmen“: wer zuletzt zuckt, verliert. Bedeutet: der Profit ist aufgrund des Hinterherlaufens geringer. Wir werden sehen, was heute und morgen geschieht.
R
Ruuudi, 10. Sep 8:26 Uhr
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Heute Morgen ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass professionelle LV (Hedgefonds) mit Xetrastart die psychologisch wichtige 1.000er-Marke attackieren. Da seit Wochen das Volumen unterdurchschnittlich niedrig ist, sollten die potentiellen Opfer auch mitspielen. Aber wie gehts dann weiter? Sind das heute oder die nächsten Tage Kaufkurse im Hinblick auf Q 4 und 2027? Ich weiß es nicht … Die Welt und Deutschland braucht einen Player, wie Rheinmetall. Aber wir leisten uns den Luxus, mit Dreck zu werfen. Das käme Franzosen, Engländern, Schweden und Italienern bei ihren Playern nie in den Sinn.
R
Ruuudi, 10. Sep 8:20 Uhr
1

Genau...One-Stop-Shop...das waren die Worte. Und ich bin auch der Meinung, dass das langfristig der Treiber bei Rheinmetall werden wird. Ich glaube, dass viele das Konzept des „Systemhauses“ noch nicht richtig verinnerlicht haben. Es ist immer interessant, wenn man in den Medien von irgendwelchen Journalisten oder bei Lanz hört „Düsseldorf ist teuer“. Ich habe oft das Gefühl, dass man von außen nur den Preis sieht und dann versucht, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, anstatt das Gesamtprodukt zu betrachten. Wahrscheinlich ist es im ersten Moment billiger, nur eine einzelne Komponente bei verschiedenen Anbietern zu kaufen. Vergleicht man diese eine Komponente dann mit dem Produkt von Rheinmetall, ist Letzteres vermutlich auch teurer. Aber wer fügt die einzelnen Komponenten am Ende zusammen? Und ist das Endprodukt von einem einzigen Hersteller dann wirklich noch teurer, als wenn alle Einzelkomponenten von verschiedenen Firmen zusammengebaut werden müssen? Wer stellt dann die eigentliche Werkshalle? Oder wird das Produkt quer durch die Welt transportiert, damit jeder einzelne Hersteller seine Komponente einbauen kann? Wie löst man das mit den Schnittstellen, der IT etc.? Benutzt ja auch fast jede Firma ihr eigenes System. Wer trägt die Gesamtverantwortung? Was ist mit dem Service oder der Gewährleistung? Bis zu welcher Schraube ist wer verantwortlich? Das sieht man ja schon an der Komplexität der Wartungsverträge bei Arminius... Langfristig wird das Systemhaus Rheinmetall eher dafür sorgen, dass Produkte aus Düsseldorf in Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis jede Konkurrenz schlagen werden, gerade auch durch die hohe Automatisierung die Rheinmetall in der Fertigung anstrebt. Und wollen wir doch mal ehrlich sein: Wer hat mit diesem Management und dieser Weitsichtigkeit wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen? Am Anfang hieß es noch „Whatever it takes“, Geld spielte keine Rolle. Trotzdem hat der CEO Rheinmetall in ein Systemhaus überführt und die Automatisierung vorangetrieben. Ob er damit gezielt die Kosten für den Kunden reduzieren oder eher seine eigene Marge erhöhen wollte, können wir uns wahrscheinlich alle denken.....Aber jetzt weht der Wind aus einer anderen Richtung, was die Gelder der europäischen Regierungen angeht. Plötzlich sitzt das Geld nicht mehr so locker. Jedoch hat Rheinmetall mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem noch genug Spielraum gegenüber dem Kunden, um weiterhin qualitativ hochwertige und preiswerte Produkte anzubieten. Den nötigen Spielraum bei der Marge werden sie auch gegenüber der Konkurrenz definitiv haben.

Leute wie Lanz sind vielleicht nicht kompetent genug, andererseits aber auch nicht dumm und können ausgefeilt formulieren. Sie machen Meinungen. Das ist ab einem gewissen Grad problematisch. In Ergänzung zu Deinem zweiten Absatz: wie so etwas - trotz Generalunternehmerschaft - in die Hose gehen kann, zeigt das Beispiel der F 126. Auftrag vom BMVg (Von der Leyen) gegen nationale Player (TKMS) an einen niederländischen Konstrukteur ohne ausreichend eigene Fertigungskapazitäten aufgrund des „ günstigeren“ Angebot vergeben. Damen schaffte es nicht, die Konstruktionsdaten in die Fertigungssysteme der Subunternehmer zu migrieren. Das Projekt verzögerte und verteuerte sich, sodass das BMVg (Pistorius) laut nach einem „Retter“ rief. Das sollte Rheinmetall werden. Und wieder wurde es dem BMVg zu teuer. Jetzt liegt der Ersatzauftrag als F128 bei TKMS und schon jetzt scheint absehbar, dass aus 8 F126 nur noch 4 F128 rauspurzeln …
Robirobsen
Robirobsen, 10. Sep 0:28 Uhr
2

TKMS ist quasi ein reiner Schiffbauer. Das Schiff muss anschließend aber noch ausgerüstet werden, zum Beispiel mit der Waffenanlage von Rheinmetall, Radar, Sonare, Feierleitesysteme, Raketen) Rheinmetall versteht sich als Systemhaus, das weite Teile der Schiffe selber aus dem eigenen Portfolio ausrüsten kann (Stichwort: One stop Shop) UND nun mit Rheinmetall Naval (Ex Lürssen) auch den Schiffbau anbietet, also ein Integriertes System. Ähnlich wie zb Fahrgestelle Plattformen für LKW, Kastenwagen oder Wohnmobilaufbauten sind. Oder der Boxer, der im Prinzip den fahrbare 8x8-Untersatz für verschiedene Missionsmodule (Skyranger, schwerer Waffenträger Infanterie, Schützenpanzer, etc. ) darstellt.

Genau...One-Stop-Shop...das waren die Worte. Und ich bin auch der Meinung, dass das langfristig der Treiber bei Rheinmetall werden wird. Ich glaube, dass viele das Konzept des „Systemhauses“ noch nicht richtig verinnerlicht haben. Es ist immer interessant, wenn man in den Medien von irgendwelchen Journalisten oder bei Lanz hört „Düsseldorf ist teuer“. Ich habe oft das Gefühl, dass man von außen nur den Preis sieht und dann versucht, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, anstatt das Gesamtprodukt zu betrachten. Wahrscheinlich ist es im ersten Moment billiger, nur eine einzelne Komponente bei verschiedenen Anbietern zu kaufen. Vergleicht man diese eine Komponente dann mit dem Produkt von Rheinmetall, ist Letzteres vermutlich auch teurer. Aber wer fügt die einzelnen Komponenten am Ende zusammen? Und ist das Endprodukt von einem einzigen Hersteller dann wirklich noch teurer, als wenn alle Einzelkomponenten von verschiedenen Firmen zusammengebaut werden müssen? Wer stellt dann die eigentliche Werkshalle? Oder wird das Produkt quer durch die Welt transportiert, damit jeder einzelne Hersteller seine Komponente einbauen kann? Wie löst man das mit den Schnittstellen, der IT etc.? Benutzt ja auch fast jede Firma ihr eigenes System. Wer trägt die Gesamtverantwortung? Was ist mit dem Service oder der Gewährleistung? Bis zu welcher Schraube ist wer verantwortlich? Das sieht man ja schon an der Komplexität der Wartungsverträge bei Arminius... Langfristig wird das Systemhaus Rheinmetall eher dafür sorgen, dass Produkte aus Düsseldorf in Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis jede Konkurrenz schlagen werden, gerade auch durch die hohe Automatisierung die Rheinmetall in der Fertigung anstrebt. Und wollen wir doch mal ehrlich sein: Wer hat mit diesem Management und dieser Weitsichtigkeit wieder einmal den richtigen Riecher bewiesen? Am Anfang hieß es noch „Whatever it takes“, Geld spielte keine Rolle. Trotzdem hat der CEO Rheinmetall in ein Systemhaus überführt und die Automatisierung vorangetrieben. Ob er damit gezielt die Kosten für den Kunden reduzieren oder eher seine eigene Marge erhöhen wollte, können wir uns wahrscheinlich alle denken.....Aber jetzt weht der Wind aus einer anderen Richtung, was die Gelder der europäischen Regierungen angeht. Plötzlich sitzt das Geld nicht mehr so locker. Jedoch hat Rheinmetall mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem noch genug Spielraum gegenüber dem Kunden, um weiterhin qualitativ hochwertige und preiswerte Produkte anzubieten. Den nötigen Spielraum bei der Marge werden sie auch gegenüber der Konkurrenz definitiv haben.
R
Ruuudi, 9. Sep 23:15 Uhr
0

Das heißt , sorry für meine Frage, dass TKMS ein Plattformbauer und RHM ein Systemhaus ist? Weitere Frage, sollte es dazu kommen dass statt der F127 RHM mit dem Bau der GMF 140 beauftragt wird. Wie siehst du das Wettrennen zwischen TKMS mit der MEKO 200 für die F126 und RHM mit der GMF140 für die F127? Kann RHM dort was den Zeitplan und die Kosten angeht mit TKMS mithalten?

TKMS ist quasi ein reiner Schiffbauer. Das Schiff muss anschließend aber noch ausgerüstet werden, zum Beispiel mit der Waffenanlage von Rheinmetall, Radar, Sonare, Feierleitesysteme, Raketen) Rheinmetall versteht sich als Systemhaus, das weite Teile der Schiffe selber aus dem eigenen Portfolio ausrüsten kann (Stichwort: One stop Shop) UND nun mit Rheinmetall Naval (Ex Lürssen) auch den Schiffbau anbietet, also ein Integriertes System. Ähnlich wie zb Fahrgestelle Plattformen für LKW, Kastenwagen oder Wohnmobilaufbauten sind. Oder der Boxer, der im Prinzip den fahrbare 8x8-Untersatz für verschiedene Missionsmodule (Skyranger, schwerer Waffenträger Infanterie, Schützenpanzer, etc. ) darstellt.
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