VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 40.840
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Zero92, 23.03.2023 16:02 Uhr
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Ich würde mir nur Sorgen um Vonovia machen, wenn mitmal alle Menschen aus der Stadt flüchten wollen würden. Dieser Trend ist allerdings überhaupt nicht zu erkennen. Im Gegenteil. Solange das so ist, mache ich mir hier wenig sorgen. Die Bewertungen der Immobilien können ja schwanken, solange am Ende des Monats der Cashflow stimmt und man die Schulden damit abträgt. Wenn ich mir Privat eine Immobilie kaufe und diese vermiete interessiert mich ja auch nicht jede Woche ob der Wert der Immobilie nun gestiegen oder gefallen ist. Im Grundsatz will man die Immobilie ja länger halten und behalten.
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Zero92, 23.03.2023 16:03 Uhr
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Es war zwar absurd, aber warum wohl haben viele bei Kursen um die Euro 60,-- gekauft? Auch in diesem Forum wurde darüber fabuliert.

Ich kann nichts dazu sagen, was hier im letzten Sommer geschrieben wurde. Für mich war diese Aktie mit 50 - 60 € zu hoch bewertet und daher komplett uninteressant.
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Realanalyst, 23.03.2023 16:04 Uhr
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Wieso bei den Kursen (noch) keine Großaktionäre zuschlagen, ist eine gute Frage. Was noch nicht ist, kann aber noch werden.
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Zero92, 23.03.2023 16:04 Uhr
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Grade eben auch, weil sich eigentlich letzten Sommer schon sehr klar abgezeichnet hatte was kommen wird. Eigentlich im Frühjahr 2022 schon. Daher bin ich rückblickend tatsächlich etwas verwundert, dass die Aktie bis zum Sommer sogar noch weiter geklettert ist.
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Zero92, 23.03.2023 16:06 Uhr
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Wieso bei den Kursen (noch) keine Großaktionäre zuschlagen, ist eine gute Frage. Was noch nicht ist, kann aber noch werden.

Die Erklärung für mich ist aktuell, dass diese ihren "Cashbestand" auch Zusammenhalten und erhöhen. Und die Situation abwarten. Der Markt ist ja aktuell ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Und vermutlich warten die ab, bis das Gackern der Hühner etwas ruhiger wird. (Meine Erklärung)
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immerneuling, 23.03.2023 16:01 Uhr
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Dreistellig ist genauso absurd, wie der aktuelle Kurs. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo bei ~30 € in einer stabilen Rationalen Welt. Für Dreistellige Kurse müsste die Mietrendite deutlich steigen. Aber Vonovias Geschäftsmodell ist ja eben der "bezahlbare" Wohnraum. Daher wird man diese nicht gnadenlos anziehen. Aber zur Wahrheit muss dann aber auch gehören, dass die Politik etwas tun muss, wenn sie noch bezahlbaren Wohnraum für Mieter haben möchte. "Vermietung muss sich am Ende des Tages immer noch rentieren." Sonst wirds bald sehr dunkel für Menschen die eine Wohnung suchen.

Es war zwar absurd, aber warum wohl haben viele bei Kursen um die Euro 60,-- gekauft? Auch in diesem Forum wurde darüber fabuliert.
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Zero92, 23.03.2023 15:56 Uhr
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Zum Markt in Schweden wurde auch noch was gesagt. Vonovia hat dort ja auch eigentlich nur Wohnungen in Ballungsräumen. In Schweden ist die Wohnungsnot wohl noch angespannter als in weiten Teilen Deutschlands. Dort gibt es Wartelisten auf Wohnungen von mehreren Jahren. Tendenz auch steigend. Und ich glaube nicht, dass der Vorstand der Vonovia Idioten sind. Die sind nun schon einige Zeit im Immobiliensektor aktiv und auch wenn wir nun eine lange Niedrigzinsphase hatten, bedeutet dass ja nicht, dass sie nun inkompetent geworden sind und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es bricht nun erstmal eine andere Phase an, wo man die Bilanz aufräumt. Den Bestand optimiert und vermutlich auch in gewissen Bereichen die Renditen optimieren wird. Nach vielen Jahren der ständigen und stetigen Akquirierung von neuen Beständen ist das vermutlich auch notwendig.
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Zero92, 23.03.2023 15:52 Uhr
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Gestern bei dem SDK Webinar mit der Vonovia wurde im übrigen auch etwas interessantes zum Markt in Österreich gesagt: Der Markt in Österreich ist komplett uninteressant, weil Mietsteigerungen kaum bis gar nicht möglich sind. Das was allerdings interessant ist, wenn man Wohnungen in den guten Lagen hat und diese Leerstehend verkauft, kann man hier extrem gute Preise auch jetzt noch erzielen. Das erklärt auch, warum Vonovia auf Mittelfristige Sicht die meisten Wohnungen in Österreich wieder abstoßen will und wird. Ich glaube irgendwo Stand mal, dass sie knapp 20.000 Wohnungen alleine aus Österreich verkaufen wollen. Was ja schon sehr nah an den aktuellen Bestand heran kommt.
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Zero92, 23.03.2023 15:47 Uhr
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Der Kursrutsch nach unten in dem Maße liegt nicht an Vonovia, sondern an den Aktionären die kein Druck aushalten können und zu solchen Preisen verkaufen.

Dem Stimme ich zu. Ich frage mich nur, wieso nicht mehr "starke" Investoren diese Gelegenheit hier nutzen. Hat für mich aber auch viel mit der aktuell nervösen Lage am Gesamtmarkt zu tun. Was man ja gut an den Banken aktuell sieht. Ein Furz führt ja zu einem Wirbelsturm im aktuellen Umfeld.
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Zero92, 23.03.2023 15:45 Uhr
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Gut geschrieben

Danke. Für mich ist das positivste im Grunde, dass wir hier schon "extrem" weit unten angekommen sind. Wenn man sich den Verlauf anschaut. Selbst wenn es nun überall crasht (Stichwort: Rezession weltweit) und kracht ist der Weg hier nach unten nicht mehr wirklich weit, weil das Ding dann eher einem Geschenk gleicht. Und in einer Rezession ist der große Vorteil von Immobilien. Die Mieteinnahmen bleiben in aller Regel sehr sehr sehr konstant. Das wird in anderen Sektoren nicht so sein.
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Realanalyst, 23.03.2023 15:43 Uhr
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Der Kursrutsch nach unten in dem Maße liegt nicht an Vonovia, sondern an den Aktionären die kein Druck aushalten können und zu solchen Preisen verkaufen.
Andromedanebel
Andromedanebel, 23.03.2023 15:42 Uhr
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Dreistellig ist genauso absurd, wie der aktuelle Kurs. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo bei ~30 € in einer stabilen Rationalen Welt. Für Dreistellige Kurse müsste die Mietrendite deutlich steigen. Aber Vonovias Geschäftsmodell ist ja eben der "bezahlbare" Wohnraum. Daher wird man diese nicht gnadenlos anziehen. Aber zur Wahrheit muss dann aber auch gehören, dass die Politik etwas tun muss, wenn sie noch bezahlbaren Wohnraum für Mieter haben möchte. "Vermietung muss sich am Ende des Tages immer noch rentieren." Sonst wirds bald sehr dunkel für Menschen die eine Wohnung suchen.

Gut geschrieben
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Zero92, 23.03.2023 15:39 Uhr
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Es gab nicht wenige. die von dreistelligen Kursen fabuliert haben.

Dreistellig ist genauso absurd, wie der aktuelle Kurs. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo bei ~30 € in einer stabilen Rationalen Welt. Für Dreistellige Kurse müsste die Mietrendite deutlich steigen. Aber Vonovias Geschäftsmodell ist ja eben der "bezahlbare" Wohnraum. Daher wird man diese nicht gnadenlos anziehen. Aber zur Wahrheit muss dann aber auch gehören, dass die Politik etwas tun muss, wenn sie noch bezahlbaren Wohnraum für Mieter haben möchte. "Vermietung muss sich am Ende des Tages immer noch rentieren." Sonst wirds bald sehr dunkel für Menschen die eine Wohnung suchen.
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immerneuling, 23.03.2023 15:36 Uhr
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Vonovia hat vermutlich alles richtig gemacht, indem sie die Niedrigzinspolitik der letzten 10 Jahre für Expansion genutzt haben. Vielleicht wäre es noch schlauer gewesen, in dieser Phase auf Dividenden zu verzichten und nur zu expandieren. Dann hätte man vermutlich ein vergoldetes Unternehmen. So muss man sich nun um Stabilität bemühen. Was natürlich eine Herausforderung wird, aber für Vonovia sicher keine Unlösbare. Wenn Vonovia 3-4 Jahre jedes Jahr 2-4 (2 Mrd aus Vermietung + 2 Mrd aus Verkäufen) Mrd Cash zur Schuldentilgung generiert, werden die Schulden schrittweise absinken. Was dann zu noch stärkeren Effekten führt, wenn der Markt sich wieder erholt und die Immo-Bewertungen wieder steigen.

Es gab nicht wenige. die von dreistelligen Kursen fabuliert haben.
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Zero92, 23.03.2023 15:33 Uhr
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Vonovia hat vermutlich alles richtig gemacht, indem sie die Niedrigzinspolitik der letzten 10 Jahre für Expansion genutzt haben. Vielleicht wäre es noch schlauer gewesen, in dieser Phase auf Dividenden zu verzichten und nur zu expandieren. Dann hätte man vermutlich ein vergoldetes Unternehmen. So muss man sich nun um Stabilität bemühen. Was natürlich eine Herausforderung wird, aber für Vonovia sicher keine Unlösbare. Wenn Vonovia 3-4 Jahre jedes Jahr 2-4 (2 Mrd aus Vermietung + 2 Mrd aus Verkäufen) Mrd Cash zur Schuldentilgung generiert, werden die Schulden schrittweise absinken. Was dann zu noch stärkeren Effekten führt, wenn der Markt sich wieder erholt und die Immo-Bewertungen wieder steigen.
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Zero92, 23.03.2023 15:21 Uhr
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https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-waechst-die-stadt-hatte-2022-sechs-mal-mehr-zuwanderung-als-im-jahr-davor-li.330711
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