VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Kürzel: VNA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 42.407
t
todi1, 27.01.2026 14:06 Uhr
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was hat sich seit Oktober geändert, dass die Renditen von 2,55 auf 2,9 steigen? Keine neuen Schulden, die Inflation sinkt. Ich versteh es einfach nicht

Amundi über Anleihen: Angesichts der gestiegenen Anleiheemissionen und der gesunkenen Nachfrage der EZB stellt sich die Frage, wer die neuen Anleihen kaufen wird. Wir sehen mindestens drei mögliche Wege, diese steigende Nachfrage zu decken: Erstens gehen wir davon aus, dass europäische Investoren einen Teil ihrer Kapitalerträge aus anderen Märkten in europäische Anleihen repatriieren könnten. Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen liegen derzeit rund 40 Basispunkte über den in Euro umgerechneten Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen. In den vergangenen zehn Jahren lagen die umgerechneten US-Renditen zumeist 50 Basispunkte über den europäischen Renditen. Europäische Renditen erscheinen daher vergleichsweise attraktiv. Zweitens vermuten wir, dass das generell höhere Renditeniveau in Europa zu Mittelzuflüssen in die garantierten Anlageverträge von Versicherern führen und somit die Nachfrage nach europäischen festverzinslichen Wertpapieren erhöhen könnte. Die Kombination aus höheren Renditen im Jahr 2022 und relativ stabilen Renditen der letzten zwei Jahre dürfte sich positiv auf die Mittelzuflüsse in Versicherungsverträge auswirken. Schließlich glauben wir, dass die Umstellung von leistungsorientierten auf beitragsorientierte Altersvorsorgepläne in den Niederlanden – entgegen der Intuition – die Nachfrage nach Anleihen steigern könnte. Wenn Begünstigte für ihre eigenen Entscheidungen verantwortlich sind, agieren sie oft defensiver als professionelle Vermögensverwalter. Daten der EZB zeigen, dass der durchschnittliche beitragsorientierte Pensionsplan einen deutlich höheren Anteil an Anleihen aufweist als der durchschnittliche leistungsorientierte Pensionsplan, selbst nach dem Renditeanstieg seit 2022. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Anstieg des Nettoangebots ab 2026 zwar die Größe der europäischen Staatsanleihenindizes deutlich erhöhen wird, Rückführungen und Zuflüsse in Versicherer und Pensionsfonds jedoch ausreichen könnten, um diese Nachfrage zu decken, ohne dass signifikant höhere Renditen erzielt werden müssen.
w
windowsfenster, 27.01.2026 14:06 Uhr
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Ich teile die Einschätzung von Amundi und glaube, dass eine Zinssenkung überfällig wäre und die EZB mal wieder zu spät unterwegs ist. Jedoch bin ich mir unsicher, ob die EZB in naher Zukunft selber zu dieser Erkenntnis kommt.
t
todi1, 27.01.2026 14:04 Uhr
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was hat sich seit Oktober geändert, dass die Renditen von 2,55 auf 2,9 steigen? Keine neuen Schulden, die Inflation sinkt. Ich versteh es einfach nicht

Über Staatsanleihen: Amundi Erwartungen! Habe ich früher aufgelegt. Windowsfenster spricht wieder für Shorties. Jeder soll sich entscheiden: Amundi oder windowsfenster?
w
windowsfenster, 27.01.2026 13:56 Uhr
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Das Retail-Geld läuft mittlerweile dem Debasement Hype hinterher. Niemand will mehr Staatsanleihen, lieber wird nach einem historischen Bullenrun in zinslose Edelmetalle investiert. Wirklich Sinn ergibt das nicht und muss man auch nicht verstehen, aber ich würde mich nicht gegen den Markt stellen. Der Markt hat Angst vor Staatsanleihen und sieht Vonovia lediglich als Zinsderivat.
G
Groot95, 27.01.2026 13:50 Uhr
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was hat sich seit Oktober geändert, dass die Renditen von 2,55 auf 2,9 steigen? Keine neuen Schulden, die Inflation sinkt. Ich versteh es einfach nicht
G
Groot95, 27.01.2026 13:45 Uhr
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es macht einfach keinen Sinn warum die Renditen so hoch sind.
w
windowsfenster, 27.01.2026 13:40 Uhr
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Auf Schlusskursbasis ist Vonovia auch nur noch 2% vom >2 Jahrestief entfernt. Ein hawkischer Satz reicht da morgen von Powell wahrscheinlich schon aus.
G
Groot95, 27.01.2026 13:22 Uhr
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Das US-Research-Haus Jefferies empfiehlt in einer Studie zum europäischen Immobilienaktienmarkt LEG Immobilien und TAG Immobilien zum Kauf, während DAX-Wert Vonovia keine Erwähnung gefunden hat. Alle drei konnten am Montag zulegen, wurden aber von Aroundtown outperformt. Die Branche winkt nach einer in den vergangenen Monaten schwachen Kursentwicklung mit attraktiven Bewertungen und hohen Dividendenrenditen. Anlegerinnen und Anleger, die auf der Suche nach defensiven und gleichzeitig ausschüttungsstarken Titeln sind, sollten die schwachen Chartbilder größtenteils ignorieren und antizyklisch mit dem Aufbau von Positionen beginnen.

und trotz dieser Empfehlung ist leg im 2 Jahrestief. Wenn Positiv eingestellt sind, interessiert es irgendwie nie jemanden. sobald etwas negatives kommt bricht alles zusammen
B
BajuJo, 27.01.2026 13:16 Uhr
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man hört hier sogar den wind pfeifen... gefangen in der korrelation mit den aleiherenditen. warten auf den q4 ergebnisse + ausblick 2026.
Basiii
Basiii, 27.01.2026 13:10 Uhr
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Das US-Research-Haus Jefferies empfiehlt in einer Studie zum europäischen Immobilienaktienmarkt LEG Immobilien und TAG Immobilien zum Kauf, während DAX-Wert Vonovia keine Erwähnung gefunden hat. Alle drei konnten am Montag zulegen, wurden aber von Aroundtown outperformt. Die Branche winkt nach einer in den vergangenen Monaten schwachen Kursentwicklung mit attraktiven Bewertungen und hohen Dividendenrenditen. Anlegerinnen und Anleger, die auf der Suche nach defensiven und gleichzeitig ausschüttungsstarken Titeln sind, sollten die schwachen Chartbilder größtenteils ignorieren und antizyklisch mit dem Aufbau von Positionen beginnen.
G
Groot95, 27.01.2026 10:58 Uhr
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Warum gehen diese scheiß Renditen nicht endlich runter
G
Groot95, 27.01.2026 9:12 Uhr
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der Rücksetzer ist echt unnötig
G
Groot95, 27.01.2026 9:12 Uhr
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der Rücksetzer ist echt unnötig
B
BajuJo, 26.01.2026 18:05 Uhr
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Kaum Bewegung, trotz fallender Renditen, hier..
A
Abwickler, 26.01.2026 17:40 Uhr
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Fachkräftemangel bei Vonovia? Lächerlich.

Das stimmt. Da arbeiten eher Ungelernte.
Basiii
Basiii, 26.01.2026 15:21 Uhr
1

Leute, ihr müsst stärker zwischen Immobilienpreisen und der Kursentwicklung von Vonovia unterscheiden. Die weitere Entwicklung der Immobilienpreise dürfte für Vonovia erstmal relativ egal sein, entscheidend ist eher ob sich die riesige Bewertungslücke zwischen Immobilien und börsennotierten Immobilienunternehmen schließt. Der Kurs hat ja bereits einen ordentlichen Immobiliencrash eingepreist, der so aber überhaupt nicht stattgefunden hat.

Das reine Zinsplay wird sich irgendwann auflösen. Wann kann keiner sagen. Trigger hierfür wären: 1. Deutliche EZB-Zinssenkungen über Erwartung hinaus (höchster Impact, ~40–50 % Chance für spürbaren Move) • Wenn die EZB 2026 aggressiver senkt (z. B. 3–4 Mal um 25–50 bp statt der aktuell gepriesenen 1–2 Mal), fallen Bau- und Bondzinsen spürbar unter 3 %. • Effekt: Sofort höhere Immobilienwerte (NAV steigt), günstigere Refinanzierung → FFO steigt, Multiple dehnt sich aus (von aktuell ~6–8x auf 10x+). • Historisch: Bei Zinssenkungen 2019/2020 +30–50 % Kursanstieg möglich. Das wäre der klassische „Zins-Play-Auflöser“. 2. Positive Refinanzierungs-Überraschungen von Vonovia selbst (sehr hoch, ~60–70 % Chance in 2026) • Große Fälligkeiten sind 2026 moderat (nicht so klumpig wie 2024/25). Wenn Vonovia wieder Bonds zu <3,5–4 % platziert (wie 2025 teilweise gelungen), zeigt das „Zinsdruck abnimmt“. • Effekt: Sofortiger Sentiment-Boost, Kurs +10–20 % in Wochen. Analysten warten genau darauf. 3. Sichtbare Stabilisierung / leichter Anstieg der Immobilienwerte (mittelhoch, ~40 % Chance) • Wenn Q1/Q2 2026 die Bewertungsgutachten zeigen: „Werte steigen wieder leicht“ (durch fallende Zinsen + Mietsteigerungspotenzial). • Das löst den „Zins-Trap“ auf, weil der Markt dann merkt: Die Abwertungswelle ist vorbei. 4. Sektor-Rotation / breiteres Comeback von Real-Estate-Aktien (mittelhoch) • Wenn Fonds aus Tech/AI zurück in defensiv-value rotieren (bei fallenden Zinsen typisch), zieht Vonovia mit. Oft +20–40 % in 3–6 Monaten. 5. Politische Entspannung (Berlin-Wahl September 2026) (niedrig-mittel) • Wenn keine harte Regulierung kommt (z. B. CDU-dominierte Koalition), fällt ein großer Risiko-Block weg → Zinsplay wird „reiner“ und attraktiver.
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