VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 55.558
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:21 Uhr
1

Wie realistisch ist eine Umsetzung? Obwohl die politische Debatte nach der Berlin-Wahl eskaliert ist, ist eine tatsächliche Umsetzung in der Praxis äußerst unwahrscheinlich. Es gibt drei massive Barrieren: [1] Der Widerstand des Bundes (Gegengesetz): Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung gehen bereits massiv gegen die Berliner Pläne vor. Der Bund plant eine bundesrechtliche Rahmenregelung zum Schutz von Investitionen, die ein solches Landesgesetz de facto aushebeln soll. Zwar betonen Verfassungsrechtler und Justizministerin Stefanie Hubig, dass ein pauschales Bundesverbot wegen Artikel 15 GG juristisch „nicht trivial“ ist, doch der Bund wird den regulatorischen Rahmen maximal verengen. [1, 2, 3, 4] Die unbezahlbaren Kosten für Berlin: Selbst wenn Berlin deutlich unter Marktwert entschädigt, taxieren Experten die Kosten auf 7 bis 14 Milliarden Euro (der Senat ging ursprünglich sogar von bis zu 36 Milliarden Euro aus). Das hochverschuldete Land Berlin kann diese Summen kaum aufbringen, ohne an der Schuldenbremse zu scheitern oder den Landeshaushalt komplett zu blockieren. [1] Der Weg durch die Gerichte: Sollte das Berliner Abgeordnetenhaus tatsächlich ein konkretes Enteignungsgesetz beschließen, wird dieses sofort vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Analysten und Ökonomen gehen davon aus, dass Karlsruhe ein Gesetz, das Privateigentum gezielt diskriminiert (indem es willkürlich Grenzen bei 3.000 Wohnungen zieht) und Entschädigungen weit unter Wert ansetzt, stoppen oder zumindest substanziell verändern würde. [1] Fazit Die Politik in Berlin besitzt über Artikel 15 GG theoretisch ein mächtiges Instrument, dessen rechtliche Grenzen jedoch völlig ungeklärt sind. Für Vonovia steht in Berlin fast ein Viertel des eigenen Portfolios auf dem Spiel. Realistisch ist eine Enteignung auf absehbare Zeit dennoch nicht. Investoren und Analysten werten das Risiko einer tatsächlichen Enteignung als gering. Was jedoch bleibt und der Wirtschaft schadet, ist eine jahrelange Rechts- und Regulierungsunsicherheit, die das Investitionsklima auf dem Berliner Wohnungsmarkt massiv bremst. [1, 2, 3]

Das kann es zeitlich verschieben, aber das Damoklesschwert einer Enteignungsphantasie bei grossen Teilen der Bevölkerung bleibt eine langfristige Belastung. Da würde ich nicht munter investieren.
O
Oskar2020, Samstag 18:21 Uhr
6
Für mich ist Fakt, dass sowohl Grüne als auch SPD ab sofort unwählbar sind. Wer solche Sachen unterstützt ist kein Demokrat und unterstützt nicht die Gesellschaftsform die ich am Besten finde.
BTCtrader
BTCtrader, Samstag 18:15 Uhr
0
Wie realistisch ist eine Umsetzung? Obwohl die politische Debatte nach der Berlin-Wahl eskaliert ist, ist eine tatsächliche Umsetzung in der Praxis äußerst unwahrscheinlich. Es gibt drei massive Barrieren: [1] Der Widerstand des Bundes (Gegengesetz): Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung gehen bereits massiv gegen die Berliner Pläne vor. Der Bund plant eine bundesrechtliche Rahmenregelung zum Schutz von Investitionen, die ein solches Landesgesetz de facto aushebeln soll. Zwar betonen Verfassungsrechtler und Justizministerin Stefanie Hubig, dass ein pauschales Bundesverbot wegen Artikel 15 GG juristisch „nicht trivial“ ist, doch der Bund wird den regulatorischen Rahmen maximal verengen. [1, 2, 3, 4] Die unbezahlbaren Kosten für Berlin: Selbst wenn Berlin deutlich unter Marktwert entschädigt, taxieren Experten die Kosten auf 7 bis 14 Milliarden Euro (der Senat ging ursprünglich sogar von bis zu 36 Milliarden Euro aus). Das hochverschuldete Land Berlin kann diese Summen kaum aufbringen, ohne an der Schuldenbremse zu scheitern oder den Landeshaushalt komplett zu blockieren. [1] Der Weg durch die Gerichte: Sollte das Berliner Abgeordnetenhaus tatsächlich ein konkretes Enteignungsgesetz beschließen, wird dieses sofort vor dem Bundesverfassungsgericht landen. Analysten und Ökonomen gehen davon aus, dass Karlsruhe ein Gesetz, das Privateigentum gezielt diskriminiert (indem es willkürlich Grenzen bei 3.000 Wohnungen zieht) und Entschädigungen weit unter Wert ansetzt, stoppen oder zumindest substanziell verändern würde. [1] Fazit Die Politik in Berlin besitzt über Artikel 15 GG theoretisch ein mächtiges Instrument, dessen rechtliche Grenzen jedoch völlig ungeklärt sind. Für Vonovia steht in Berlin fast ein Viertel des eigenen Portfolios auf dem Spiel. Realistisch ist eine Enteignung auf absehbare Zeit dennoch nicht. Investoren und Analysten werten das Risiko einer tatsächlichen Enteignung als gering. Was jedoch bleibt und der Wirtschaft schadet, ist eine jahrelange Rechts- und Regulierungsunsicherheit, die das Investitionsklima auf dem Berliner Wohnungsmarkt massiv bremst. [1, 2, 3]
d
dieKöllner, Samstag 18:08 Uhr
0
Wo steht noch gleich der Kurs? 16,70
d
dieKöllner, Samstag 18:08 Uhr
0
Hab doch extra den Link hier gepostet
d
dieKöllner, Samstag 18:07 Uhr
0
Ja klar. Schaut euch den Stream selber an und bildet euch ne Meinung.
E
Earthman, Samstag 18:07 Uhr
0

Jede Menge Ausnahmen und erst ab 2029. Außerdem kommt das Bundesgesetz noch dazu und die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Leute Leute! Stellt mal die Schnappatmung ein.

Dein Wort in Gottes Ohr 👍
d
dieKöllner, Samstag 18:06 Uhr
1
Würde mich nicht wundern wenn die Börse das positiv beurteilt. Jetzt scheint es mal ne Roadmap und ne Timeline zu geben.
d
dieKöllner, Samstag 18:04 Uhr
4
Jede Menge Ausnahmen und erst ab 2029. Außerdem kommt das Bundesgesetz noch dazu und die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Leute Leute! Stellt mal die Schnappatmung ein.
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:04 Uhr
1

Ich frag mich ja, warum die mit dem Geld nicht einfach neue Wohnungen bauen und eben das Land als Träger fungiert. Durch neue Wohnungen wird der Markt ja zumindest entlastet und man verschreckt keine Investoren. Weil was soll diese Strategie der Linken überhaupt bringen? Außer das eben die Miete für die Leute sinkt, die derzeit in den Wohnungen leben, passiert dadurch ja nichts. Man gibt Milliarden aus, um für paar Tausende Menschen die Miete zu senken. Das ist total uneffektiv.

Weil Berlin mit ca 65 Mrd Euro hochverschuldet ist. Aber......die Bürger können ja auch noch von den Roten geschröpft werden Steuern und Abgaben werden drastisch steigen.
W
Woyzeck, Samstag 18:02 Uhr
0

Weil die Jugend in den Schulen nur Müll beigebracht wird. Früher war die Aussage wenn du Fleißig bist wirst du Dir alles leisten können. Heute ist das Motto wenig Arbeiten (Worklife Balance) dazu wenn Dir was nicht passt geh über Social Media viral und zur Not streiken. Gretha und Luisa machen es vor, nichts leisten aber viel Labbern.

In den Schulen werden die Kinder wie Patienten behandelt. Linke machen es immer so. Die Normierung passiert in der Psychiatrie. So wie mit Nawalny,...
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:01 Uhr
2

Um wie viel Prozent des Vonovia-Portfolios geht es bei dieser geplanten verbrecherischen Enteignung eigentlich? Hat jemand dazu Zahlen?

Das wird erst virulent, wenn die Pläne materialisiert sind und der Bundestrend weiter links und rechts geht.
M
MONNEM, Samstag 18:01 Uhr
2

Um wie viel Prozent des Vonovia-Portfolios geht es bei dieser geplanten verbrecherischen Enteignung eigentlich? Hat jemand dazu Zahlen?

Ca 25% ist in Berlin
Landii
Landii, Samstag 18:01 Uhr
0
Ich frag mich ja, warum die mit dem Geld nicht einfach neue Wohnungen bauen und eben das Land als Träger fungiert. Durch neue Wohnungen wird der Markt ja zumindest entlastet und man verschreckt keine Investoren. Weil was soll diese Strategie der Linken überhaupt bringen? Außer das eben die Miete für die Leute sinkt, die derzeit in den Wohnungen leben, passiert dadurch ja nichts. Man gibt Milliarden aus, um für paar Tausende Menschen die Miete zu senken. Das ist total uneffektiv.
W
Woyzeck, Samstag 17:59 Uhr
0
Vonovia war wohl echt ein Griff ins Klo
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