VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 40.879
K
Koalala, 25.03.2023 15:59 Uhr
0

Ich bin jetzt kein Banker. Aber ich hab grade einfach mal Beispielhaft gerechnet. Nehmen wir an, Privatperson X hat vor 8 Jahren billig einen Kredit für sein Haus bekommen. 550.000 € soll es kosten. Er nimmt dafür 550.000 € auf. Zinsbindung nimmt er 10 Jahre. Ich habe mal einen Vergleichsweise billigen Zins unterstellt. (0,93 %) Ich glaube sie lagen darüber, aber sei es drum. Als Tilgung wurden 2 % vereinbart. Dann kommt für den normalen Durchschnittsverdiener der letzten 10 Jahre eine Belastung von 1342,92 € raus. Am Ende der 10 Jahre mit der Zinsbindung im Jahr 2025 hätte er noch Schulden von 434.769,43 € abzuzahlen. Nun schauen wir mal, was passiert wenn (wie hier oft unterstellt) die Immobilienpreise flächendeckend um 35 % abrutschen. Dann ist sein 550.000 € Bau der vielleicht in den vergangenen Jahren sagen wir mal um 10 % gestiegen war vorher nun 600.000 € Wert gewesen. Rutscht es um 35 % landen wir bei einem Wert von 390.000 €. Das heißt seine Schulden übersteigen dann den Wert des Objektes und er müsste eine Anschlussfinanzierung mit über 100 % des Objektes durchführen. Und das wird bei hohem Zinsniveau auch nicht förderlich auf die Zinsen wirken. Sind wir aber mal nett und sagen, dass er diese Finanzierung bekommt. Aber nun 3,5 % (ich glaube auch hier wäre der Zins vermutlich sogar noch deutlich höher) + 2 % Tilgung. Dann hat die Familie nun Kosten von 1993,75 € pro Monat wenn sie ihr Haus nicht verlieren will. Bleiben die Zinsen auf diesem sehr hohen Niveau und er muss mehr als 100 % finanzieren, glaube ich eher an 4,5% Zinsen. Dann wäre die monatliche Belastung 2356,25 €. Das wäre dann für den Normalverdiener mal eben eine Mehrbelastung von 1000 € pro Monat. Das würde eine Menge Existenzen pulverisieren.

Ich bin ebenfalls kein Bänker, 2% Tilgung bei <1% Zins klingt aber schon seehr knapp. 3% Belastung wäre immer extrem wenig und führt zu einer sehr langen Kreditlaufzeit, da ja kaum ein Zinswandlungseffekt eintritt. Die Grundaussage ist sicherlich trotzdem richtig, dass jetzt auslaufende Kredite Probleme verursachen werden. Die Rechnung dürfte aber ein bisschen arg schwarz malen :).
Z
Zero92, 25.03.2023 15:53 Uhr
3
Man möchte 13 Mrd aus den Verkäufen der Bestände erzielen. Und das ist auch gut so und das ist das "Gesamtziel" der ganzen Umstrukturierung. Jedoch glaube ich nicht, dass man diese 13 Mrd jetzt schnell auf Mal erzielen wird. Und das muss man auch gar nicht. Man muss dosiert genug erzielen um Handlungsspielraum bei Tilgung und Ablösung der Anfallenden Kredite zu haben. Zumindest solange, bis sich die Zinslage spürbar entspannt und man absehen kann wohin es laufen wird.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:51 Uhr
0
Heißt unterm Strich müsste man wenn man alles was in den kommenden 3 Jahren fällig wird tilgen will aus Verkäufen 6 - 7 mrd Erlösen. Damit wirklich alle Verbindlichkeiten der nächsten 3 Jahre abgelöst werden können.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:49 Uhr
1

Das ist so nicht korrekt mit den 13mrd aus dem deutsche Wohnen Anteil rechnen die schon. Das ist in der Kalkulation drin. Wenn sie die nicht verkaufen können bedeutet es automatisch eine Verringerung des NTA. Das Problem ist aktuell, dass der gesamte Markt nicht mehr funktioniert und ich bin gespannt wann und zu welchem Preis sie ein Portfolio in der Größe verkauft bekommen. Versteht mich nicht falsch, wo Risiken da auch Chancen. Aber man sollte beides im Blick haben.

Die 13 Mrd sind in den Tilgungen der nächsten 3 Jahre schon drin? Wo steht das? Also ich sehe 4,x mrd Verbindlichkeiten Fällig in 2023, knapp 3 mrd Verbindlichkeiten in 2024 , 5,x mrd in 2025. Davon kann man jedes Jahr 1,5 mrd - 2 mrd aus dem Cashflow bedienen wenn man den Fokus darauf legt. Und in welcher Rechnung sind nun die 13 Mrd drin?
O
Ohri, 25.03.2023 15:45 Uhr
1

Vonovia hat schon gesagt, dass man die nächsten 2-3 Jahre kaum Verkaufsdruck bei eigenen Immobilien sieht. Man verkauft, wenn der Preis "stimmt" und nicht zu irgendwelchen stark vergünstigten Preisen weil der Markt verschreckt ist für den Moment. Man kann durch den Cashflow die unbesicherten Anleihen abbezahlen und würd die besicherten Anleihen dann zu höheren Zinsen weiter laufen lassen. WENN es keine Verkäufe gibt. Vonovia wird mit einer Kombination aus Verkäufen und Cashflow in den nächsten 2-3 Jahren sicher einiges an Schuldenreduktion vorantreiben, einfach weil man möglichst wenig zu teuren Konditionen neu aufnehmen will. Was ja auch nachvollziehbar ist. Vor dem Hintergrund glaube ich, dass die Vonovia Bilanz eher stärker als schwächer wird. Weil die Immobilienpreise nicht in dem Maße rutschen werden wie es hier einige sich erhoffen. Ich weiß auch ehrlicherweise nicht auf welcher Basis die Preise so zusammenbrechen sollen. Immobilien bleiben knapp. Solange kein Zauberer auftaucht und die Immobilien vom Himmel regnen lässt und das Super Billig und Super Modern, wird der Preis für Immobilien oben bleiben. Erst gestern einen aktuellen Bericht gelesen, dass die Immobilienpreise stark gefallen sind. Da wurde von 3,5 % gesprochen. Nicht von 35 %.

Das ist so nicht korrekt mit den 13mrd aus dem deutsche Wohnen Anteil rechnen die schon. Das ist in der Kalkulation drin. Wenn sie die nicht verkaufen können bedeutet es automatisch eine Verringerung des NTA. Das Problem ist aktuell, dass der gesamte Markt nicht mehr funktioniert und ich bin gespannt wann und zu welchem Preis sie ein Portfolio in der Größe verkauft bekommen. Versteht mich nicht falsch, wo Risiken da auch Chancen. Aber man sollte beides im Blick haben.
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
0
Hast nicht etwas vergessen? Verkauf solange es geht!
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
0
Daher stufen die Amerikaner die Aktien von Vonovia ab. Bisher gab es für den Titel das Rating „equal weight“, das Kursziel lag bei 30,00 Euro. In der neuen Studie wird die Vonovia-Aktie mit „underweight“ bewertet. Das neue Kursziel beläuft sich auf 19,00 Euro.
Shortbuyer
Shortbuyer, 25.03.2023 15:44 Uhr
0
Lügner
Boop
Boop, 25.03.2023 15:37 Uhr
1
Hier die Kursziele von letzter Woche. Sieht gut aus :-). Denke das der Boden schon da ist. --------------------- RBC Capital Markets 33,00€ +96,20% 24.03.23, Warburg Research 40,00€ +137,81% 22.03.23, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) 39,00€ +131,87% 17.03.23, UBS AG 26,00€ +54,58% 17.03.23, Deutsche Bank AG 27,00€ +60,52% 17.03.23
Z
Zero92, 25.03.2023 15:29 Uhr
0
Und dieser Fakt der Privathaushalte, der könnte wohl wirklich die Preise auf dem Markt drücken, wenn die Zinsen nachhaltig langfristig hoch bleiben. Das würde viele Menschen vermutlich große Teile ihrer geplanten Absicherung für das Alter Kosten, weil man für das Eigenheim einfach unfassbar viel mehr bezahlen muss. Auf der anderen Seite könnte aber dieser Umstand auch dazu führen, dass die Nachfrage nach Mietwohnungen explodiert. Menschen veräußern ihre Häuser und nehmen den Schmerz des Wertverlustes vielleicht hin. Hoffen vielleicht, dass sie grade noch so +- 0 aus der Nummer rauskommen.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:24 Uhr
2
Ich bin jetzt kein Banker. Aber ich hab grade einfach mal Beispielhaft gerechnet. Nehmen wir an, Privatperson X hat vor 8 Jahren billig einen Kredit für sein Haus bekommen. 550.000 € soll es kosten. Er nimmt dafür 550.000 € auf. Zinsbindung nimmt er 10 Jahre. Ich habe mal einen Vergleichsweise billigen Zins unterstellt. (0,93 %) Ich glaube sie lagen darüber, aber sei es drum. Als Tilgung wurden 2 % vereinbart. Dann kommt für den normalen Durchschnittsverdiener der letzten 10 Jahre eine Belastung von 1342,92 € raus. Am Ende der 10 Jahre mit der Zinsbindung im Jahr 2025 hätte er noch Schulden von 434.769,43 € abzuzahlen. Nun schauen wir mal, was passiert wenn (wie hier oft unterstellt) die Immobilienpreise flächendeckend um 35 % abrutschen. Dann ist sein 550.000 € Bau der vielleicht in den vergangenen Jahren sagen wir mal um 10 % gestiegen war vorher nun 600.000 € Wert gewesen. Rutscht es um 35 % landen wir bei einem Wert von 390.000 €. Das heißt seine Schulden übersteigen dann den Wert des Objektes und er müsste eine Anschlussfinanzierung mit über 100 % des Objektes durchführen. Und das wird bei hohem Zinsniveau auch nicht förderlich auf die Zinsen wirken. Sind wir aber mal nett und sagen, dass er diese Finanzierung bekommt. Aber nun 3,5 % (ich glaube auch hier wäre der Zins vermutlich sogar noch deutlich höher) + 2 % Tilgung. Dann hat die Familie nun Kosten von 1993,75 € pro Monat wenn sie ihr Haus nicht verlieren will. Bleiben die Zinsen auf diesem sehr hohen Niveau und er muss mehr als 100 % finanzieren, glaube ich eher an 4,5% Zinsen. Dann wäre die monatliche Belastung 2356,25 €. Das wäre dann für den Normalverdiener mal eben eine Mehrbelastung von 1000 € pro Monat. Das würde eine Menge Existenzen pulverisieren.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:06 Uhr
2
Der nächste Punkt, der vermutlich dazu führt, dass es keine fallenden Preise auf breiter Front und in großer Prozentualer Höhe gibt ist auch, dass es sehr viele Menschen in Deutschland gibt die das vermutlich in ernste Probleme führen würde. Ich traue Vonovia sogar zu einen größeren Verfall der Preise langfristig zu überstehen. Wenn ich aber an den Durchschnittsverdiener denke, der sein Haus für 550.000 € gekauft hat vor 8 Jahren. Und das 100 % finanziert hat über die Bank. Und jetzt 35 % des Wertes Abschreiben kann. Der kann sich vermutlich wenn dann in 1-2 Jahren die Zinsbindung endet und er vielleicht neu finanzieren muss den Sarg nehmen. Weil dann vermutlich ein hoher Schuldenberg sehr geringem Wert gegenübersteht. Und ich weiß aus vielen Quellen, dass es eine Menge Menschen in Deutschland gibt die so ihr Eigenheim finanziert haben in den letzten 8 Jahren. Die würde es zuerst und viel härter treffen. Bevor das Problem bei Vonovia an die Tür klopft. Weil Vonovia aus seinen Gebäuden Einkünfte erzielt und weil es selbst bei einiger Abwertung immernoch annähernd auf eine Deckung des Fremdkapitals durch die Immobilien kommt.
Z
Zero92, 25.03.2023 15:00 Uhr
2

Sorry aber aufgrund eines Videos andere als ahnungslos und lächerlich zu bezeichnen erscheint doch etwas arm. Das Video ist voller hätte und könnte usw. Es steht eben nichts fest und die Risiken sine und bleiben erstmal hoch. Wenn die deutsche Wohnen Anteile nicht zu den geplanten Konditionen verkauft werden können wird es spannend mit de Refinanzierung in den nächsten Jahren. Das würde einhergehen mit fallendem NTA und steigenden LTV und ziemlich sicher mit Abstufungen beim Rating. Die nächsten. Ein fallende FFO macht sein übriges. Sofern ein die Verkäufe wie geplant durchgeführt werden können wird auch der Kurs anziehen. Das ist aktuell eine Wette.

Vonovia hat schon gesagt, dass man die nächsten 2-3 Jahre kaum Verkaufsdruck bei eigenen Immobilien sieht. Man verkauft, wenn der Preis "stimmt" und nicht zu irgendwelchen stark vergünstigten Preisen weil der Markt verschreckt ist für den Moment. Man kann durch den Cashflow die unbesicherten Anleihen abbezahlen und würd die besicherten Anleihen dann zu höheren Zinsen weiter laufen lassen. WENN es keine Verkäufe gibt. Vonovia wird mit einer Kombination aus Verkäufen und Cashflow in den nächsten 2-3 Jahren sicher einiges an Schuldenreduktion vorantreiben, einfach weil man möglichst wenig zu teuren Konditionen neu aufnehmen will. Was ja auch nachvollziehbar ist. Vor dem Hintergrund glaube ich, dass die Vonovia Bilanz eher stärker als schwächer wird. Weil die Immobilienpreise nicht in dem Maße rutschen werden wie es hier einige sich erhoffen. Ich weiß auch ehrlicherweise nicht auf welcher Basis die Preise so zusammenbrechen sollen. Immobilien bleiben knapp. Solange kein Zauberer auftaucht und die Immobilien vom Himmel regnen lässt und das Super Billig und Super Modern, wird der Preis für Immobilien oben bleiben. Erst gestern einen aktuellen Bericht gelesen, dass die Immobilienpreise stark gefallen sind. Da wurde von 3,5 % gesprochen. Nicht von 35 %.
d
dersash87, 25.03.2023 14:22 Uhr
2

Vonovia ist über die nächsten Jahre eine sichere Bank für Strong Short!

Die größte short Party ist hier schon gelaufen
O
Ohri, 25.03.2023 14:07 Uhr
1

https://youtu.be/oTU6gw0WP2s Und jetzt sollte jeder Ahnungslose brav ruhig sein. In dem Video alles erklärt! Auch die Sanierungssorgen (Vonovia ist da sehr gut vorangeschritten und es betrifft lediglich 5% der Immos) bitte anschauen! Dann wisst Ihr was los ist und wo die Reise geht! Alles andere einfach lächerlich!!!!

Sorry aber aufgrund eines Videos andere als ahnungslos und lächerlich zu bezeichnen erscheint doch etwas arm. Das Video ist voller hätte und könnte usw. Es steht eben nichts fest und die Risiken sine und bleiben erstmal hoch. Wenn die deutsche Wohnen Anteile nicht zu den geplanten Konditionen verkauft werden können wird es spannend mit de Refinanzierung in den nächsten Jahren. Das würde einhergehen mit fallendem NTA und steigenden LTV und ziemlich sicher mit Abstufungen beim Rating. Die nächsten. Ein fallende FFO macht sein übriges. Sofern ein die Verkäufe wie geplant durchgeführt werden können wird auch der Kurs anziehen. Das ist aktuell eine Wette.
RaktebiszumMond
RaktebiszumMond, 25.03.2023 13:33 Uhr
0
Vonovia ist über die nächsten Jahre eine sichere Bank für Strong Short!
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