VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Kürzel: VNA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 55.560
B
Beppinator, Samstag 19:33 Uhr
1

Aktuell sind wie bei einer Bewertung von unter 15 Mrd. Für die die sich nicht mit den Zahlen befassen

Genau gesagt sogar nur bei 14,3 Mrd. Jetzt noch ein Abschlag von 15% wären wir bei 12 Mrd. Sorry aber das wäre völlig absurd.
D
Diversify, Samstag 19:33 Uhr
1

Rechtlich betrachtet ist die Enteignung unter den aktuellen Bedingungen zu fast 100 Prozent zum Scheitern verurteilt. Hier sind noch einmal die drei entscheidenden Hürden, die wie eine unüberwindbare Mauer wirken: 1. Die finanzielle Reißleine (Das 16-Milliarden-Dilemma): Berlin hat im Papier festgelegt, dass die Enteignung maximal 16 Milliarden Euro kosten darf, um den Haushalt nicht zu sprengen. Der reale Wert der 160.000 Wohnungen liegt aber bei über 20 bis 30 Milliarden Euro. Wenn die Gerichte (wie zu erwarten) entscheiden, dass Berlin den echten Verkehrswert zahlen muss, ist das Gesetz sofort tot. Berlin hat schlicht kein Geld für den realen Preis, und das Gesetz verbietet eine höhere Summe. 2. Das Stopp-Gesetz aus dem Bund („Bundesrecht bricht Landesrecht“): Die Bundesregierung unter Friedrich Merz plant ein Bundesgesetz, das den Bundesländern die Vergesellschaftung von Wohnraum schlicht verbietet. Nach Artikel 31 des Grundgesetzes steht Bundesrecht über Landesrecht. Sobald dieses Bundesgesetz greift, ist der Berliner Sonderweg blockiert und wird jahrelang in Karlsruhe auf Eis gelegt. 3. Das verfassungsrechtliche Neuland (Art. 15 GG): Der Artikel 15 des Grundgesetzes zur Vergesellschaftung wurde in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie angewendet. Es gibt keine rechtliche Blaupause. Das Bundesverfassungsgericht müsste hier völlig neue juristische Wege gehen. Dass die Richter eine so radikale Enteignung einer gesamten Branche auf Landesebene einfach durchwinken, gilt unter Verfassungsrechtlern als extrem unwahrscheinlich. Auf den Punkt gebracht: Es ist ein politisches Scheinmanöver, bei dem das Narrativ einer Einigung über die rechtliche Machbarkeit gestellt wird. Das Fazit des Theaters: Die SPD weiß, dass das Gesetz an diesen Hürden zerschellen wird, und stimmt deshalb zu, um regieren zu können. Die Linke weiß es im Grunde auch, nutzt das Narrativ aber, um ihre Wähler zu mobilisieren und später den Gerichten oder dem Bund die Schuld am Scheitern zu geben.

@schreiber Herzlichen Dank für deine wohlüberlegte und kluge Argumentation und ausführliche Begründung. Auch ich halte dieses politische Scharmützel für nichts weiter als politisches Kalkül der drei beteiligten Parteien.
1
12Test12Test, Samstag 19:30 Uhr
0
Aktuell sind wie bei einer Bewertung von unter 15 Mrd. Für die die sich nicht mit den Zahlen befassen
B
Beppinator, Samstag 19:29 Uhr
1

Rechtlich betrachtet ist die Enteignung unter den aktuellen Bedingungen zu fast 100 Prozent zum Scheitern verurteilt. Hier sind noch einmal die drei entscheidenden Hürden, die wie eine unüberwindbare Mauer wirken: 1. Die finanzielle Reißleine (Das 16-Milliarden-Dilemma): Berlin hat im Papier festgelegt, dass die Enteignung maximal 16 Milliarden Euro kosten darf, um den Haushalt nicht zu sprengen. Der reale Wert der 160.000 Wohnungen liegt aber bei über 20 bis 30 Milliarden Euro. Wenn die Gerichte (wie zu erwarten) entscheiden, dass Berlin den echten Verkehrswert zahlen muss, ist das Gesetz sofort tot. Berlin hat schlicht kein Geld für den realen Preis, und das Gesetz verbietet eine höhere Summe. 2. Das Stopp-Gesetz aus dem Bund („Bundesrecht bricht Landesrecht“): Die Bundesregierung unter Friedrich Merz plant ein Bundesgesetz, das den Bundesländern die Vergesellschaftung von Wohnraum schlicht verbietet. Nach Artikel 31 des Grundgesetzes steht Bundesrecht über Landesrecht. Sobald dieses Bundesgesetz greift, ist der Berliner Sonderweg blockiert und wird jahrelang in Karlsruhe auf Eis gelegt. 3. Das verfassungsrechtliche Neuland (Art. 15 GG): Der Artikel 15 des Grundgesetzes zur Vergesellschaftung wurde in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie angewendet. Es gibt keine rechtliche Blaupause. Das Bundesverfassungsgericht müsste hier völlig neue juristische Wege gehen. Dass die Richter eine so radikale Enteignung einer gesamten Branche auf Landesebene einfach durchwinken, gilt unter Verfassungsrechtlern als extrem unwahrscheinlich. Auf den Punkt gebracht: Es ist ein politisches Scheinmanöver, bei dem das Narrativ einer Einigung über die rechtliche Machbarkeit gestellt wird. Das Fazit des Theaters: Die SPD weiß, dass das Gesetz an diesen Hürden zerschellen wird, und stimmt deshalb zu, um regieren zu können. Die Linke weiß es im Grunde auch, nutzt das Narrativ aber, um ihre Wähler zu mobilisieren und später den Gerichten oder dem Bund die Schuld am Scheitern zu geben.

Perfekt beschrieben :)
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12Test12Test, Samstag 19:29 Uhr
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Ganz grob überschlagen: Wenn Vonovia nur 50 % vom Marktwert bekommt (ich denke es ist alles klar, dass das nicht passiert) und dafür 15 Mrd bekommt. Bedeutet das, dass sich der Bestand um 30 Mrd auf 50 Mrd reduziert. Die Schulden sinken von rund 40 Mrd auf 25 Mrd. Bestand - Schulden wären dann 25 Mrd. Mir ist klar, dass das vereinfacht dargestellt ist. Für SACHLICHE Gegenargument bin ich gerne offen.
A
Alex19855, Samstag 19:27 Uhr
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Als nächstes werden die Automobilkonzerne enteignet, günstige Autos für jeden. Völlig irre was in Dummland los ist.
s
schreiber, Samstag 19:23 Uhr
7
Rechtlich betrachtet ist die Enteignung unter den aktuellen Bedingungen zu fast 100 Prozent zum Scheitern verurteilt. Hier sind noch einmal die drei entscheidenden Hürden, die wie eine unüberwindbare Mauer wirken: 1. Die finanzielle Reißleine (Das 16-Milliarden-Dilemma): Berlin hat im Papier festgelegt, dass die Enteignung maximal 16 Milliarden Euro kosten darf, um den Haushalt nicht zu sprengen. Der reale Wert der 160.000 Wohnungen liegt aber bei über 20 bis 30 Milliarden Euro. Wenn die Gerichte (wie zu erwarten) entscheiden, dass Berlin den echten Verkehrswert zahlen muss, ist das Gesetz sofort tot. Berlin hat schlicht kein Geld für den realen Preis, und das Gesetz verbietet eine höhere Summe. 2. Das Stopp-Gesetz aus dem Bund („Bundesrecht bricht Landesrecht“): Die Bundesregierung unter Friedrich Merz plant ein Bundesgesetz, das den Bundesländern die Vergesellschaftung von Wohnraum schlicht verbietet. Nach Artikel 31 des Grundgesetzes steht Bundesrecht über Landesrecht. Sobald dieses Bundesgesetz greift, ist der Berliner Sonderweg blockiert und wird jahrelang in Karlsruhe auf Eis gelegt. 3. Das verfassungsrechtliche Neuland (Art. 15 GG): Der Artikel 15 des Grundgesetzes zur Vergesellschaftung wurde in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie angewendet. Es gibt keine rechtliche Blaupause. Das Bundesverfassungsgericht müsste hier völlig neue juristische Wege gehen. Dass die Richter eine so radikale Enteignung einer gesamten Branche auf Landesebene einfach durchwinken, gilt unter Verfassungsrechtlern als extrem unwahrscheinlich. Auf den Punkt gebracht: Es ist ein politisches Scheinmanöver, bei dem das Narrativ einer Einigung über die rechtliche Machbarkeit gestellt wird. Das Fazit des Theaters: Die SPD weiß, dass das Gesetz an diesen Hürden zerschellen wird, und stimmt deshalb zu, um regieren zu können. Die Linke weiß es im Grunde auch, nutzt das Narrativ aber, um ihre Wähler zu mobilisieren und später den Gerichten oder dem Bund die Schuld am Scheitern zu geben.
B
Beppinator, Samstag 19:23 Uhr
1
Wenn ich hier Lese Montag -15%, weiß ich, dass wird Montag grün werden. Der Abschlag wurde von der Börse bereits eingepreist. Bei 15% Abschlag wäre man bei unter 12 Mrd Marktkapitalierung, dass wäre ein Witz...
d
dieKöllner, Samstag 19:08 Uhr
0

Bist du als Kölner GrünLinks???

Ne Realist und kein Dummschwätzer.
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12Test12Test, Samstag 19:04 Uhr
0
Es ist von 160000 Wohnungen die Rede. Und das gegen Entschädigung. Das ist zum einen nicht der gesamte Bestand von Vonovia und zum anderen gibt es bestimmt auch noch andere Unternehmen, sodass nicht alles auf Vonovia entfällt. Ebenso erst in ein paar Jahren. Jetzt gibt es zum ersten mal Zahlen und Infos die man bewerten kann. Das sollte aber jeder für sich machen und nicht einfach inhaltslose Kommentare posten.
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:51 Uhr
0

Prima. Mit Hebel?

Bist du als Kölner GrünLinks???
C
ConstanzeFischerBüttge, Samstag 18:50 Uhr
1

Ja und morgen geht die Welt unter! 👏😂

Wir reden weder über die ganze Welt (eigenes Thema) noch über den Untergang, sondern über das erstaunliche Revival des Sozialismus startend in unserer Hauptstadt und die Folgen für unser Unternehmen.
d
dieKöllner, Samstag 18:44 Uhr
0
Prima. Mit Hebel?
A
Abc12345, Samstag 18:43 Uhr
0

Ja und morgen geht die Welt unter! 👏😂

Nö, nur Vonovia
d
dieKöllner, Samstag 18:40 Uhr
0
Ja und morgen geht die Welt unter! 👏😂
A
Abc12345, Samstag 18:39 Uhr
1

https://www.n-tv.de/politik/Rot-Gruen-Rot-steht-vor-Koalitionsverhandlungen-das-sind-die-Plaene-fuer-Berlin-id31429769.html

Wer es immer noch nicht wahrhaben möchte. Es wird passieren
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