Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z

4416 Begriffe
Begriff Thema
Emergency Economic Stabilization Act (EESA) Eine der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen in der Geschichte der USA, die unter enormem Zeitdruck verabschiedet wurde, um eine noch schwerere Finanzkrise abzuwenden
Alt-A-Hypotheken Eine spezielle Kategorie von Krediten, die eine bedeutende Rolle in der Finanzkrise 2007/2008 spielten, da sie Kreditnehmern mit mittlerer Bonität oft ohne ausreichende Sicherheiten gewährt wurden
Prime-Kredite Die sicherste Form von Darlehen für Banken und Kreditinstitute, da sie an Kunden mit hoher Bonität vergeben werden
Prime- und Subprime-Kredite Zwei gegensätzliche Kategorien im Kreditwesen
Schuldenquote Eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der finanziellen Stabilität von Staaten, Unternehmen und Haushalten
Federal National Mortgage Association (FNMA) Eine der bedeutendsten Institutionen des US-Hypothekenmarktes
Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) Eine zentrale Institution im US-Hypothekenmarkt
VantageScore Eine moderne und weit verbreitete Methode zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern
TransUnion Ein führendes Unternehmen im Bereich der Kreditberichterstattung und Finanzanalyse
Experian Ein führendes Unternehmen in der Kreditbewertung und Datenanalyse
Equifax Eine der weltweit führenden Kreditauskunfteien, die Kreditberichte, Scoring-Modelle und Betrugsschutz anbietet
Schufa Ein Unternehmen, das in der Beurteilung der Bonität von Privatpersonen eine zentrale Rolle spielt
John Maynard Keynes Ein Ökonom, dessen Theorie ein zentraler Bestandteil der Wirtschaftspolitik vieler Länder ist
Friedrich August von Hayek Einer der einflussreichsten Denker der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Ludwig von Mises Einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule und ein kompromissloser Verfechter der freien Marktwirtschaft
Milton Friedman Einer der prägendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, der die Wirtschaftspolitik vieler Länder stark beeinflusst hat
Milton Friedman-Theorie Die Ideen zur Geldmengensteuerung, zur Inflationsbekämpfung und zur Rolle des Staates haben sich in vielen wirtschaftspolitischen Entscheidungen niedergeschlagen
Friedman-Doktrin Eine unternehmenspolitische Theorie, die die moderne Unternehmenswelt nachhaltig geprägt hat und eine treibende Kraft hinter der Shareholder-Value-Orientierung vieler Unternehmen war
Keynes und Hayek Eine Debatte, die bis heute relevant ist, da beide Denkschulen Vor- und Nachteile haben
Österreichische Schule Eine der einflussreichsten marktwirtschaftlichen Denkschulen und eine zentrale Säule des wirtschaftlichen Liberalismus
Eugen von Böhm-Bawerk Einer der einflussreichsten Ökonomen der Österreichischen Schule
Carl Menger Einer der wichtigsten Ökonomen des 19. Jahrhunderts und der Begründer der Österreichischen Schule
Neoklassik Eine der wichtigsten wirtschaftstheoretischen Strömungen, die bis heute viele ökonomische Modelle prägen
Verhaltensökonomik Eine der wichtigsten Entwicklungen der modernen Wirtschaftswissenschaft, die dazu beiträgt, bessere wirtschaftliche Entscheidungen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu fördern
Neokeynesianismus Eine realistische Erklärung für Marktunvollkommenheiten, Preisrigiditäten und die Bedeutung der Geld- und Fiskalpolitik
Keynesianische Wirtschaftspolitik Ein bedeutender Bestandteil der modernen Wirtschaftspolitik
Keynesianismus Eine der einflussreichsten wirtschaftstheoretischen Strömungen, die die moderne Wirtschaftspolitik nachhaltig geprägt hat
Marxismus Eine einflussreiche Wirtschaftstheorie und Ideologie, die den Kapitalismus als ausbeuterisch ansieht und eine klassenlose Gesellschaft anstrebt
Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Ein wichtiger Ansatz zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Förderung des Wachstums
Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Ein Ansatz, der auf die Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch Steuersenkungen, Deregulierung und eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes setzt
Angebots- vs. nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Zwei konkurrierende, aber auch ergänzende Ansätze zur Steuerung der Wirtschaft
Wirtschaftlicher Liberalismus Ein Konzept, das die moderne Marktwirtschaft maßgeblich geprägt hat und wesentlich zu Innovation und Wohlstand beiträgt
Laissez-faire-Kapitalismus Ein radikales marktwirtschaftliches Modell, das in seiner reinen Form selten umgesetzt wurde, obwohl freie Märkte oft für Innovation und Wohlstand sorgen, zeigen historische Erfahrungen, dass unregulierte Wirtschaftssysteme auch soziale und wirtschaftliche Probleme verursachen können
Merkantilismus Ein prägendes Wirtschaftssystem der frühen Neuzeit, das darauf abzielte, die wirtschaftliche Macht der Staaten zu maximieren
Monetarismus Eine wirtschaftspolitische Theorie, die dazu beigetragen hat, Inflation als zentrales Problem zu erkennen und die Unabhängigkeit von Zentralbanken zu stärken
Stakeholder-Kapitalismus Ein Ansatz, der über die reine Gewinnmaximierung hinausgeht und Unternehmen als integralen Bestandteil der Gesellschaft betrachtet
Shareholder-Value-Theorie Ein wirtschaftliches Konzept, das die Unternehmensführung weltweit prägt und zu höherer Effizienz, Kapitalmarktorientierung und Innovation beigetragen hat
Discounted Cash Flow (DCF) Eine Bewertungsmethode, die den inneren Wert eines Unternehmens oder eines Investitionsobjekts durch Abdiskontierung aller erwarteten zukünftigen freien Cashflows auf den heutigen Zeitpunkt ermittelt
Stock-Based Compensation (SBC) Ein leistungsfähiges Instrument zur Vergütung von Mitarbeitern und zur Bindung von Talenten
Free Cash Flow Eine essenzielle Kennzahl zur Bewertung der finanziellen Stärke eines Unternehmens
ROIC Eine der aussagekräftigsten Kennzahlen zur Bewertung der operativen Rentabilität eines Unternehmens
World Economic Forum (WEF) Eine zweifellos einflussreiche Institution mit globaler Reichweite, die eine Plattform für wichtige Diskussionen über Wirtschaft, Technologie und Nachhaltigkeit bietet