Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z
4570 Begriffe
| Begriff | Thema | |
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| FTSE All-World Developed Europe | Ein Index, der die Wertentwicklung großer und mittelgroßer Unternehmen aus entwickelten europäischen Märkten abbildet, um als umfassende Benchmark für den europäischen Aktienmarkt in Industrieländern zu dienen | |
| FTSE SmallCap | Ein Index, der die Wertentwicklung kleiner Unternehmen an der London Stock Exchange abbildet, die unter dem FTSE 250 rangieren, um als Benchmark für aufstrebende britische Aktien zu dienen | |
| FTSE Russell | Ein Anbieter von Indizes und Daten, der die Wertentwicklung globaler Aktienmärkte misst und Benchmarks für Investoren schafft, um Portfoliomanagement und Performancevergleiche zu erleichtern | |
| FTSE AIM All-Share | Ein Index, der die Wertentwicklung aller Unternehmen am AIM-Markt der London Stock Exchange abbildet, um als umfassende Benchmark für Wachstums- und kleinere britische Aktien zu dienen | |
| Alternative Investment Market (AIM) | Ein Wachstumsmarkt der London Stock Exchange, der kleinen und aufstrebenden Unternehmen den Börsengang mit vereinfachten Regulierungen ermöglicht, um Kapitalaufnahme und Sichtbarkeit zu fördern | |
| FTSE All-Share | Ein Index, der die Wertentwicklung fast aller an der London Stock Exchange gelisteten Unternehmen abbildet, um als umfassende Benchmark für den britischen Aktienmarkt zu dienen | |
| Unlisted Trading Privilege (UTP) | Ein Privileg in den USA, das Börsen erlaubt, Wertpapiere zu handeln, die primär an einer anderen Börse gelistet sind, um Liquidität und Wettbewerb zu fördern | |
| Intermarket Sweep Orders (ISO) | Eine Orderart, die es einem Händler ermöglicht, mehrere Märkte gleichzeitig zu durchsuchen und Orders auszuführen, um regulatorische Schutzmechanismen zu umgehen und schnelle Transaktionen zu gewährleisten | |
| Order Protection Rule (Reg NMS Rule 611) | Eine Regel in den USA, die den besten verfügbaren Preis für Orders schützt, indem sie Börsen verpflichtet, eingehende Orders an Märkte mit überlegenen Quotierungen weiterzuleiten, um Fairness und Effizienz zu gewährleisten | |
| OMX Baltic Benchmark Index (OMXBBGI) | Ein Index, der die Wertentwicklung ausgewählter liquider Unternehmen an den Börsen in Estland, Lettland und Litauen abbildet, um als regionale Benchmark für den baltischen Aktienmarkt zu dienen | |
| OMX Copenhagen 25 (OMXC25) | Ein Index, der die Wertentwicklung der 25 größten und liquidesten Unternehmen an der Nasdaq Copenhagen abbildet, um als Benchmark für den dänischen Aktienmarkt zu dienen | |
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| OMX Helsinki 25 (OMXH25) | Ein Index, der die Wertentwicklung der 25 größten und liquidesten Unternehmen an der Nasdaq Helsinki abbildet, um als Benchmark für den finnischen Aktienmarkt zu dienen | |
| OMX Stockholm 30 (OMXS30) | Ein Index, der die Wertentwicklung der 30 größten und liquidesten Unternehmen an der Nasdaq Stockholm abbildet, um als Benchmark für den schwedischen Aktienmarkt zu dienen | |
| Strike Price (Option) | Ein festgelegter Preis, zu dem der Inhaber einer Option den zugrunde liegenden Vermögenswert kaufen oder verkaufen kann, um das Kontraktverhältnis bei Ausübung zu definieren | |
| Runaway Gap | Eine Kurslücke inmitten eines etablierten Trends, die durch hohes Volumen entsteht und die Fortsetzung der Preisbewegung in die Trendrichtung signalisiert, indem sie anhaltendes Momentum widerspiegelt | |
| Continuation Gap | Eine Kurslücke inmitten eines etablierten Trends, die durch hohes Volumen entsteht und die Fortsetzung der Preisbewegung in die Trendrichtung signalisiert, indem sie anhaltendes Momentum widerspiegelt | |
| Trade Sale | Ein Verkauf eines Unternehmens oder einer Beteiligung an einen strategischen Käufer aus der Branche, um Synergien zu nutzen und einen schnellen Exit mit hohem Wert zu ermöglichen | |
| Secondary Sale | Ein Verkauf von Anteilen an einem Unternehmen durch bestehende Investoren an neue Investoren, um Liquidität zu schaffen und einen Exit ohne Beteiligung des Unternehmens zu ermöglichen | |
| Leveraged Buy-out (LBO) | Eine Übernahme eines Unternehmens durch ein Management- oder Investoren-Team, das Fremdkapital nutzt, um Anteile zu erwerben und die Kontrolle zu übernehmen, wobei die Rückzahlung aus künftigen Cashflows erfolgt | |
| Buy-in Management Buy-out (BIMBO) | Eine Übernahme eines Unternehmens durch eine Kombination aus bestehendem und externem Management, das Fremdkapital nutzt, um Anteile zu erwerben und die Kontrolle zu übernehmen, wobei interne Kenntnisse mit neuen Strategien vereint werden | |
| Public-to-Private | Eine Übernahme eines börsennotierten Unternehmens durch Investoren, die es von der Börse nehmen, um es privat zu führen und strategische Veränderungen ohne öffentlichen Druck umzusetzen | |
| Dual Track | Ein Prozess, bei dem ein Unternehmen parallel einen Börsengang und einen Verkauf an einen strategischen Käufer vorbereitet, um den optimalen Exit-Weg zu wählen und den Verkaufswert zu maximieren | |
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| Private Placement | Ein Verkauf von Wertpapieren an eine begrenzte Zahl qualifizierter Investoren ohne öffentliches Angebot, um Kapital schnell und diskret aufzunehmen | |
| Share Buy-back | Ein Rückkauf eigener Aktien durch ein Unternehmen, um das Eigenkapital zu reduzieren, den Aktienkurs zu stützen und den Gewinn je Aktie zu erhöhen | |
| Privatinsolvenz | Ein Zustand, in dem ein Schuldner seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann, was zu einem gerichtlichen Verfahren führt, um Vermögenswerte zu verteilen und Gläubiger zu befriedigen | |
| Restschuldbefreiung | Ein gerichtliches Verfahren, das einem insolventen Schuldner nach Ablauf einer Wohlverhaltensphase die Befreiung von verbleibenden Schulden gewährt, um einen wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen | |
| Insolvenzordnung (InsO) | Eine gesetzliche Regelung in Deutschland, die das Insolvenzverfahren für Unternehmen und Privatpersonen strukturiert, um Gläubigerinteressen zu schützen, Vermögenswerte zu sichern und Sanierung oder Liquidation zu ermöglichen | |
| Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) | Ein Zustand, in dem ein Schuldner fällige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann, was den Insolvenzgrund nach § 17 InsO darstellt und ein Insolvenzverfahren auslöst | |
| Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) | Ein Zustand, in dem ein Schuldner voraussichtlich fällige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann, was den Insolvenzgrund nach § 18 InsO darstellt und ein Insolvenzverfahren auf Antrag des Schuldners auslöst | |
| Überschuldung (§ 19 InsO) | Ein Zustand, in dem das Vermögen eines Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, was den Insolvenzgrund nach § 19 InsO darstellt und ein Insolvenzverfahren auslöst | |
| Insolvenzplanverfahren (§§ 217 ff. InsO) | Ein gerichtliches Verfahren nach §§ 217 ff. InsO, das einen Sanierungsplan zwischen Schuldner und Gläubigern ermöglicht, um das Unternehmen fortzuführen, Schulden zu restrukturieren und eine Liquidation zu vermeiden | |
| Eigenverwaltungsverfahren (§ 270a InsO) | Ein gerichtliches Verfahren nach § 270a InsO, das einem Schuldner mit Sanierungsaussichten die Eigenverwaltung ohne Sachwalter ermöglicht, um das Unternehmen unter eigener Leitung fortzuführen und Gläubigerinteressen zu wahren | |
| Regelinsolvenzverfahren | Ein gerichtliches Verfahren nach der Insolvenzordnung, das die Liquidation des Vermögens eines zahlungsunfähigen oder überschuldeten Schuldners vorsieht, um Gläubiger anteilig zu befriedigen und das Unternehmen aufzulösen | |
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| Schutzschirmverfahren (§ 270d InsO) | Ein gerichtliches Verfahren nach § 270d InsO, das einem Schuldner mit Sanierungsaussichten einen vorläufigen Schutz vor Gläubigerzugriffen gewährt, um unter Eigenverwaltung einen Insolvenzplan zu erarbeiten und das Unternehmen zu sanieren | |
| Massegläubiger | Ein Gläubiger, dessen Forderung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entsteht und aus der Insolvenzmasse vorrangig vor anderen Gläubigern befriedigt wird, um die Fortführung des Verfahrens zu sichern | |
| Insolvenzgläubiger | Ein Gläubiger, dessen Forderung vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstanden ist und aus der Insolvenzmasse nachrangig befriedigt wird, um bestehende Verbindlichkeiten anteilig zu begleichen | |
| Nachrangige Gläubiger | Ein Gläubiger, dessen Forderung im Insolvenzverfahren erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger aus der Insolvenzmasse bedient wird, um höherrangige Ansprüche vorrangig zu schützen | |
| Ablaufdatum | Ein Datum, an dem eine Option oder ein Derivatkontrakt verfällt und nicht mehr ausgeübt werden kann, um das Ende der Handelsmöglichkeit und die Abrechnung zu markieren | |
| Designated Market Makers (DMMs) | Ein von einer Börse autorisierter und verpflichteter Marktakteur, der kontinuierlich verbindliche Kauf- und Verkaufskurse für zugewiesene Wertpapiere stellt, um Liquidität sicherzustellen und Kursschwankungen zu minimieren | |
| FIX-Protokoll (Financial Information eXchange) | Ein standardisiertes, elektronisches Kommunikationsprotokoll, das den Austausch von Handelsinformationen wie Orders, Ausführungen und Marktpreisen zwischen Finanzmarktteilnehmern in Echtzeit ermöglicht | |
| ITCH-Protokoll | Ein binäres Markt-Daten-Protokoll, das von Börsen verwendet wird, um in Echtzeit detaillierte Orderbuch-Updates, Ausführungen und Handelsereignisse an Teilnehmer zu übertragen | |
| OUCH-Protokoll | Ein binäres, hochperformantes Order-Eingabe-Protokoll, das den schnellen und direkten Versand von Aufträgen sowie deren Änderungen und Stornierungen an Börsen-Systeme ermöglicht | |