Dax geht in die Knie

Deutsche Bank – Könnte nun ruppig für die Aktie werden 03.06.2026, 13:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Dax geht in die Knie: Deutsche Bank – Könnte nun ruppig für die Aktie werden
© 2026 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main / Deutsche Bank in Sydney – Australien
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Deutsche Bank 27,22 EUR -2,18 % Lang & Schwarz

Besonders sensibel reagierten die Ölpreise auf die Entwicklungen. Brent Öl und WTI Öl legten kräftig zu. Wenig überraschend reagierten auch die Anleiherenditen entsprechend. So nähern sich die Renditen der wichtigen 10-jährigen US-Staatsanleihen wieder der Marke von 4,5 Prozent. 

Wie könnte es nun weitergehen? Die Aktienmärkte (und nicht nur die) lechzen nach einer nachhaltigen Entspannung der Situation im Nahen Osten. Je länger entsprechende Signale ausbleiben, desto nervöser dürfte das Handelsgeschehen werden. Eine weitere Eskalation könnte darüber hinaus den Abgabedruck erhöhen. Vor diesem Hintergrund kommt den aktuellen Konjunkturdaten eine große Bedeutung zu. Mit der Veröffentlichung des Beige Books der Fed steht heute ein eminent wichtiger Termin an. Und so langsam richten sich die Blicke bereits auf den 16. Juni / 17. Juni. Dann tagt das FOMC der Fed zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh. Die Qualität des Beige Books könnte die Aktienmärkte in die eine oder aber in die andere Richtung bewegen. 

Auch unsere heutige Protagonistin – die Deutsche-Bank-Aktie – ist unter Druck geraten. Die Aktie sieht sich ohnehin einer schwierigen Chartkonstellation gegenüber. 

Deutsche Bank Aktienchart

Deutsche Bank - Könnte nun ruppig für die Aktie werden

Die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 | ISIN: DE0005140008 | Ticker-Symbol: DBK) befindet sich bereits seit Wochen in einer Konsolidierung. 
Der Verlust der zentralen Unterstützungszone 30 Euro / 29 Euro wiegt schwer und wirkt nach. Dass es der Aktie zuletzt nicht gelang, die Widerstandszone zurückzuerobern, belegt  die aktuelle Schwäche. Zuletzt musste die Deutsche Bank zudem die 28 Euro aufgeben. Das wiederum eröffnet der Aktie weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 26 Euro. Ein Rücksetzer unter die Marke von 26 Euro wäre ein weiterer Rückschlag. Gleichzeitig müsste ein Test der Zone 24 Euro / 23,8 Euro erwartet werden. Um das Chartbild zu stabilisieren und eine untere Trendwende zu forcieren, muss die Deutsche Bank über die 30 Euro. 

Aktuelle Analystenstimmen

Die Analysten der DZ Bank stufen die Aktie nach wie vor mit „kaufen“ ein. Den fairen Wert haben sie mit 33 Euro unverändert belassen. 

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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