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DAX vor der 24.000er-Marke

Warum Airline-Aktien plötzlich zweistellig zulegen 10.03.2026, 16:30 Uhr Jetzt kommentieren: 0

DAX vor der 24.000er-Marke: Warum Airline-Aktien plötzlich zweistellig zulegen
© Foto von Artturi Jalli auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Lufthansa 8,154 EUR +3,19 % Lang & Schwarz
MDAX 29.635,19 PKT +0,53 % Ariva Indikation
DAX 23.807,14 PKT +0,06 % Ariva Indikation
AIR France - KLM 10,18 EUR -0,97 % L&S Exchange
Ryanair Holdings 26,37 EUR +0,86 % Baader Bank
Air New Zealand 0,242 EUR -1,02 % Lang & Schwarz

 

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich deutlich erholt. Bis zum frühen Nachmittag steigt der DAX um 2,1 Prozent auf 23.895 Punkte und nähert sich damit erneut der Marke von 24.000 Punkten. Auslöser der Kursgewinne ist vor allem die wachsende Hoffnung auf ein mögliches Ende des Iran-Krieges. Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der den Konflikt als so gut wie beendet bezeichnete, sorgten an den Börsen für neue Zuversicht. Gleichzeitig hat sich der Ölpreis spürbar beruhigt: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet wieder rund 93 Dollar, nachdem die Preise zuvor deutlich höher lagen.


Hoffnung auf geopolitische Entspannung treibt den Markt

Besonders stark profitieren Fluggesellschaften von der neuen Marktdynamik. Die Lufthansa-Aktie steigt zeitweise um bis zu acht Prozent und gehört damit zu den größten Gewinnern im MDAX. Rückenwind kommt auch aus dem operativen Geschäft: Der Konzern plant zusätzliche Verbindungen, darunter vier weitere Flüge von München nach Singapur sowie jeweils zwei von Frankfurt nach Kapstadt und Riad. Auch die Tochter Austrian Airlines erweitert ihr Angebot mit zehn Sonderflügen von Wien nach Bangkok. Gleichzeitig fällt Konkurrenz aus der Golfregion teilweise aus – etwa Emirates, deren Betrieb durch Beschuss aus dem Iran eingeschränkt ist.


Fluggesellschaften profitieren von Angebot und Konkurrenzproblemen

Auch andere europäische Airlines legen deutlich zu. Air France-KLM gewinnen zeitweise mehr als sieben Prozent, während Ryanair rund fünf Prozent zulegen. Die Branche kann zudem höhere Ticketpreise durchsetzen. Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Tarife wegen steigender Treibstoffkosten angehoben. Die Kerosinpreise sind laut Air New Zealand stark gestiegen: von zuvor etwa 85 bis 90 Dollar pro Barrel auf zuletzt 150 bis 200 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig sorgen Luftraumsperrungen rund um den Persischen Golf weiterhin für Umleitungen und Kapazitätsengpässe, was ebenfalls zu steigenden Preisen beiträgt.


Teurer Treibstoff und höhere Ticketpreise verändern die Branche

Trotz der kräftigen Kursgewinne bleibt die Lage angespannt. Die Luftfahrtbranche gehört zu den größten wirtschaftlichen Verlierern des Konflikts, da sie gleichzeitig unter höheren Treibstoffkosten und eingeschränkten Flugrouten leidet. Die jüngste Erholung relativiert sich daher im größeren Bild: Die Lufthansa-Aktie liegt weiterhin rund 14 Prozent unter ihrem Zwischenhoch im Februar. Wie nachhaltig die aktuelle Marktbewegung ist, hängt vor allem davon ab, wie sich der Konflikt im Nahen Osten entwickelt und welche Auswirkungen er langfristig auf Treibstoffpreise und Flugsicherheit haben wird.


Kurserholung trotz anhaltender Risiken

Trotz der kräftigen Gewinne bleibt das Gesamtbild für die Luftfahrtbranche angespannt. Die Unternehmen kämpfen gleichzeitig mit hohen Treibstoffkosten und eingeschränkten Flugrouten. Die jüngste Rally muss daher im Kontext der vorherigen Verluste gesehen werden. Die Lufthansa-Aktie liegt weiterhin rund 14 Prozent unter ihrem Zwischenhoch im Februar. Wie nachhaltig die aktuelle Erholung ist, hängt maßgeblich davon ab, wie sich der Konflikt im Nahen Osten entwickelt und welche Auswirkungen er langfristig auf Treibstoffpreise und die Sicherheit wichtiger Flugrouten haben wird.

Bn-Redaktion/ar
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