Meta

US-Techunternehmen vor Gericht 14.04.2025, 13:58 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Meta: US-Techunternehmen vor Gericht
© Symbolbild von Annie Spratt auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
Alphabet 336,49 USD -0,19 % UTP Consolidated
Meta Platforms (A) 676,50 USD +0,73 % UTP Consolidated

Historischer Prozess gegen Meta gestartet

Vor einem US-Gericht in Washington beginnt ein Verfahren, das die Struktur des Tech-Giganten Meta fundamental verändern könnte. Die US-Handelsbehörde FTC wirft dem Konzern vor, durch die Übernahmen von Instagram (2012 für rund eine Milliarde Dollar) und WhatsApp (2014 für etwa 22 Milliarden Dollar) eine unrechtmäßige Monopolstellung gesichert zu haben. Die Forderung: eine Rückabwicklung dieser Zukäufe. Meta weist die Anschuldigungen zurück und betont den intensiven Wettbewerb mit Plattformen wie TikTok, YouTube ( Alphabet) oder LinkedIn. Die Übernahmen hätten laut Meta nicht nur den Wettbewerb gestärkt, sondern auch den Nutzern direkt Vorteile gebracht.

Meta sieht sich politisch motivierten Angriffen ausgesetzt


Die Klage gegen Meta stammt ursprünglich aus dem Jahr 2020, gegen Ende der ersten Amtszeit von Donald Trump. Damals wurde sie auch als politisches Druckmittel gewertet, denn Trumps Verhältnis zu Facebook war aufgrund dessen Umgang mit Falschinformationen stark belastet. Die erste Version der Klage wurde jedoch vom zuständigen Richter James Boasberg wegen mangelnder Beweise abgewiesen.

Neue Daten sollen Klage untermauern


Unter der Regierung von Joe Biden wurde die Klage erneut aufgerollt – diesmal mit umfangreichen Marktdaten. Demnach habe Meta von 2016 bis 2020 einen durchschnittlichen Marktanteil von 80 % bei täglich aktiven mobilen Nutzern und 98 % auf dem PC erreicht. Doch da WhatsApp und Instagram kostenfrei sind, fehlt der übliche Preisaspekt, der in US-Wettbewerbsprozessen oft eine Rolle spielt. Die FTC argumentiert daher mit einem möglichen Qualitätsverlust durch mangelnden Wettbewerb – ein Vorwurf, den Meta entschieden zurückweist.

EU erhöht gleichzeitig den Druck auf Meta


Auch aus Europa droht Ungemach: EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen kündigte Maßnahmen gegen US-Konzerne wie Meta und Apple an. Hintergrund sind Vorwürfe, diese gingen zu nachlässig mit illegalen Inhalten um und verstießen gegen Wettbewerbsregeln. Strafen sollen bald folgen. Virkkunen betonte, dass alle Unternehmen – unabhängig ihrer Herkunft – denselben Regeln unterliegen.

Starke Kursverluste belasten die Meta-Aktie

Die Meta-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch im Februar rund 26 % verloren. Trotz kurzfristiger Stabilisierung bei etwa 500 US-Dollar bleibt der Abwärtstrend intakt. Die aktuelle Unsicherheit rund um den Prozess dürfte den Druck auf die Aktie weiter erhöhen. Experten betonen, dass das Verfahren zwar hohe Hürden für die FTC birgt, jedoch nicht unterschätzt werden sollte – gerade angesichts des politischen Klimas in den USA.

Zuckerberg zwischen den Fronten


Meta-CEO Mark Zuckerberg hat sich zuletzt auffallend stark Trumps Linie angenähert. Inhalte-Regeln wurden gelockert, Faktenchecks ausgesetzt. In einem Vergleich zahlte Meta bereits 25 Millionen Dollar für die temporäre Sperrung von Trumps Accounts nach dem Sturm auf das Kapitol im Januar 2021. Trotz dieser Annäherung bleibt offen, ob Trump Meta künftig unterstützt – oder erneut unter Druck setzt.

Unsere User diskutieren intensiv über die aktuellen Entwicklungen

Unsere User diskutieren lebhaft über die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die derzeit die Märkte bewegen. Im Mittelpunkt stehen die jüngsten Handelsmaßnahmen der Trump-Regierung, insbesondere die hohen Zölle auf chinesische Produkte. Viele befürchten, dass diese den Konsum belasten und sich negativ auf die US-Wirtschaft auswirken könnten. Gleichzeitig wird über mögliche Zinssenkungen spekuliert, die als Gegenmaßnahme zur Stabilisierung der Märkte betrachtet werden – mit ungewissem Einfluss auf Börsenverläufe und Anlegerstimmung.

 

Bn-Redaktion/ar
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