Nahost-Konflikt eskaliert. Brent Öl und WTI explodieren

Wie reagieren BP, Shell & Co.? 13.06.2025, 09:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Nahost-Konflikt eskaliert. Brent Öl und WTI explodieren: Wie reagieren BP, Shell & Co.?
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Name Aktuell Diff. Börse
BP 6,139 EUR +1,82 % Lang & Schwarz
Shell 38,73 EUR +1,13 % Baader Bank
Öl (WTI) 80,58 USD +4,43 % Lang & Schwarz

Dabei bot sich insbesondere bei Brent Öl bereits im Vorfeld eine besonders spannende Konstellation, setzte der Ölpreis doch in den letzten Tagen zunehmend den zentralen Widerstandsbereich von 70 US-Dollar unter Druck. Die geopolitische Eskalation hievte Brent Öl nun über die 70 US-Dollar und löste damit gleichzeitig ein außerordentlich starkes Kaufsignal aus. Aus charttechnischer Sicht wurde mit dem Preisbereich von 75 US-Dollar das erste potentielle Bewegungsziel erreicht. Nun könnte es schnell gehen. Ein Ausbruch über die 75 US-Dollar würde die 80 US-Dollar als nächstes Bewegungsziel in den Fokus rücken. Die Hausse nährt die Hausse…

Wie reagieren BP, Shell & Co.?

Blicken wir stellvertretend für das Gros der Ölproduzenten auf die BP-Aktie (WKN: 850517 | ISIN: GB0007980591 | Ticker-Symbol: BPE5). Die Aktie zeigt – wenig überraschend - im frühen Freitagshandel (13. Juni) eine kräftige Aufwärtsreaktion.

BP-Aktie

Aus charttechnischer Sicht kommt diese Aufwärtsreaktion sehr gelegen, versetzt es die BP-Aktie doch nunmehr in die Lage, den markanten Widerstandsbereich 4,4 Euro / 4,6 Euro aufbrechen zu können. Sollte es der BP-Aktie gelingen, die 4,6 Euro zu überwinden und sich darüber zu etablieren, wäre das im Hinblick auf eine Bodenbildung und untere Trendwende ein Meilenstein. Gleichzeitig würde sich der Aktie weiteres Aufwärtspotential in Richtung 4,8 Euro eröffnen.

Zusammengefasst

Die Eskalation im Nahost-Konflikt hat den Ölpreisen Beine gemacht. Der starke Preisanstieg wirkt sich auch auf die Produzentenaktien aus. Die BP-Aktie hat ebenso wie andere Produzentenaktien Schwung aufgenommen. Die Bodenbildung könnte vor ihrem Ende stehen. Ein beherzter Sprung über die 4,6 Euro wäre dahingehend ein erstes Etappenziel. Etwaige Rücksetzer auf der Unterseite sollten hingegen eng begrenzt bleiben, um das Momentum nicht zu gefährden.

Bn-Redaktion/mt
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