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OpenAI und Oracle

Dieser Deal könnte die Tech-Welt neu ordnen! 22.07.2025, 12:36 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Computer Chips
© Bild von Pete Linforth von Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
NVIDIA 181,10 EUR -0,61 % Lang & Schwarz
Oracle 194,55 EUR +0,11 % Lang & Schwarz

Oracles Chips treiben OpenAIs Rechenleistung an
Der Bedarf an Rechenleistung für fortschrittliche KI-Anwendungen ist enorm. OpenAI, bekannt für Modelle wie ChatGPT, begegnet diesem nun mit einer erweiterten Kooperation mit Oracle. Ziel ist es, zusätzliche 4,5 Gigawatt Rechenzentrums-Kapazität in den USA zu schaffen.

Millionen Chips für die KI-Zukunft
Dafür sollen über 2 Millionen KI-Chips von Oracle eingesetzt werden, um die notwendige Infrastruktur für die immer komplexeren KI-Algorithmen bereitzustellen. Dies unterstreicht die massive Skalierung, die für die nächste Generation von KI-Anwendungen erforderlich ist.

Neue Standorte im Fokus
Verschiedene US-Bundesstaaten, darunter Texas, Michigan und Wisconsin, werden als potenzielle Standorte für diese neuen Zentren in Betracht gezogen. Diese geografische Verteilung könnte auch die Resilienz der KI-Infrastruktur erhöhen.

"Stargate"-Projekt expandiert: Kapazität über 5 GW
Das "Stargate"-Projekt, das Anfang des Jahres mit Investitionen von 500 Milliarden US-Dollar und einem Ziel von 10 Gigawatt KI-Infrastruktur ins Leben gerufen wurde, nimmt nun konkretere Formen an. Durch die aktuelle Partnerschaft mit Oracle wird OpenAI voraussichtlich eine Gesamtkapazität von über 5 Gigawatt erreichen.

Erste Erfolge in Abilene
Erste Fortschritte sind bereits sichtbar: Das initiale Rechenzentrum in Abilene, Texas, ist teilweise in Betrieb und wird seit letztem Monat mit Nvidia GB200 Chips von Oracle versorgt. Dies zeigt, dass die Pläne schnell umgesetzt werden. Die GB200 Chips von Nvidia stellen hierbei das technologische Herzstück dar, während Oracle als Lieferant und Infrastrukturpartner die notwendige Skalierung ermöglicht. Dies unterstreicht die enge Verflechtung von Hardware-Produzenten wie Nvidia und Cloud-Anbietern wie Oracle im Ökosystem der künstlichen Intelligenz.

KI-Boom als Jobmotor: Tausende neue Stellen erwartet
Die umfassenden Investitionen in die KI-Infrastruktur sollen auch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben. OpenAI rechnet damit, dass der Aufbau und Betrieb der neuen Rechenzentren über 100.000 Arbeitsplätze im Bereich Bau und Betrieb in den USA schaffen wird. Auch wenn Rechenzentren traditionell nicht zu den größten Arbeitgebern dauerhafter Vollzeitstellen gehören, wäre dies ein signifikanter Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in den betroffenen Regionen und unterstreicht die transformative Kraft der KI.

Bn-Redaktion/js
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