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Protektionismus

Trumps Zoll-Drohungen setzen Märkte unter Druck: Anleger reagieren nervös auf neue Eskalationsstufe 08.07.2025, 10:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Protektionismus: Trumps Zoll-Drohungen setzen Märkte unter Druck: Anleger reagieren nervös auf neue Eskalationsstufe
© Symbolbild Donald Trump
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Carl Zeiss Meditec 24,70 EUR -0,28 % Lang & Schwarz
Heidelberg Materials 175,28 EUR +0,75 % Lang & Schwarz
MDAX 29.590,86 PKT +0,38 % Ariva Indikation
DAX 23.769,25 PKT -0,10 % Ariva Indikation
Daimler Truck Holding 41,00 EUR +1,61 % Lang & Schwarz
Siemens Healthineers 39,91 EUR -1,59 % TTMzero RT
Dow Jones 47.501,13 PKT -0,42 % Ariva Indikation
US Tech 100 24.888,80 PKT -0,15 % Ariva Indikation
S&P 500 6.760,73 PKT -0,40 % Ariva Indikation
Tesla 345,90 EUR +1,13 % Quotrix Düsseldorf

Wall Street gibt deutlich nach

Die Ankündigung der US-Regierung, ab dem 1. August Einfuhrzölle von 25 Prozent auf Waren aus Japan und Südkorea zu erheben, hat die US-Börsen zum Wochenbeginn belastet. Alle großen Indizes schlossen im Minus: Der Dow Jones verlor 0,94 Prozent auf 44.406 Punkte, der S&P 500 fiel um 0,79 Prozent und der Nasdaq 100 gab ebenfalls 0,79 Prozent nach. Der Handel am Freitag war wegen des US-Feiertags ausgesetzt gewesen.

Zollpolitik wird zur Belastung

US-Präsident Donald Trump ließ durch das Weiße Haus verlautbaren, dass neben Japan und Südkorea auch andere Länder mit neuen Importzöllen rechnen müssen. Für Südafrika sind Abgaben von 30 Prozent im Gespräch, Malaysia soll wie die beiden asiatischen Staaten ebenfalls mit 25 Prozent belegt werden. 

Fristverlängerung bringt kurzfristige Erleichterung

Finanzminister Scott Bessent rechnet bis zur Frist am Mittwoch mit vielen neuen Vorschlägen. Gleichzeitig bestätigte das Weiße Haus eine Fristverlängerung bis zum 1. August. Die Europäische Union ist vorerst nicht betroffen. Auch Ursula von der Leyen machte Hoffnung auf eine Einigung mit den USA. Laut EU-Angaben habe es zuletzt Fortschritte gegeben, insbesondere bei Gesprächen über ein mögliches Grundsatzabkommen.

Technologiesektor reagiert empfindlich

Tesla-Aktien büßten 6,79 Prozent ein – ausgelöst durch eine öffentliche Auseinandersetzung zwischen Donald Trump und Elon Musk. Der Tesla-Chef hatte die Gründung einer eigenen Partei angekündigt, was Trump scharf kritisierte. 

Deutsche Börsen trotzen dem Zollschock

Der DAX schloss am Montag mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 24.073 Punkten, nachdem er am Freitag noch Verluste verzeichnet hatte. Auch der MDAX legte um 1,54 Prozent auf 30.746 Punkte zu. Für zusätzlichen Rückenwind sorgten unerwartet positive Produktionsdaten aus der deutschen Industrie.

Einzelwerte mit gemischter Entwicklung

An der Spitze des DAX standen Heidelberg Materials mit einem Plus von rund drei Prozent. Im MDAX dominierte Bilfinger mit einem Kursgewinn von 8,9 Prozent. Daimler Truck hingegen meldete einen Absatzrückgang von 20 Prozent auf dem nordamerikanischen Markt. Das Unternehmen kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm über zwei Milliarden Euro an.

Euro unter Druck

Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zum US-Dollar zuletzt schwächer bei 1,1711. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1728 fest. Belastet wurde der Euro von der anhaltenden Unsicherheit um die amerikanische Handelspolitik.

China reagiert auf EU-Maßnahmen

Als Reaktion auf Handelsbeschränkungen der EU hat China den Import von Medizintechnik eingeschränkt. Unternehmen wie Siemens Healthineers oder Carl Zeiss Meditec stehen damit unter Druck, auch wenn Siemens laut eigenen Angaben vorerst keine größeren Auswirkungen erwartet.

Darüber diskutieren die Nutzer

Unsere User diskutieren im DAX Forum intensiv über die Marktentwicklung angesichts der Zollpolitik. Während einige skeptisch bleiben und kurzfristig mit Kursrückgängen rechnen, sehen andere in der Fristverlängerung durch Trump bereits wieder ein bullishes Signal. Die Spannbreite reicht von strategischen Long-Positionen mit niedrigem Hebel bis zu spekulativen Shorts – der Markt bleibt polarisiert. 

Bn-Redaktion/ar
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