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Rheinmetall 36 Prozent im Minus

Warum Analysten jetzt dagegenhalten 26.09.2026, 13:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Rheinmetall
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von fajriyan auf unsplash.com
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Rheinmetall 986,30 EUR +0,08 % Lang & Schwarz
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36 Prozent Minus seit Jahresbeginn

Am Freitag schloss die Rheinmetall-Aktie bei 986,60 Euro. Damit summiert sich der Kursverlust seit Jahresbeginn auf rund 36 Prozent. Anleger sorgen sich unter anderem um die Entwicklung künftiger Verteidigungshaushalte und mögliche Verzögerungen bei staatlichen Aufträgen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Rüstungsgütern hoch.

Analysten bleiben optimistisch

Berenberg bestätigte zuletzt seine positive Einschätzung und hält an einem Kursziel von 1.600 Euro fest. Bernstein hatte bereits zuvor 1.900 Euro aufgerufen. Beide Kursziele liegen damit deutlich über dem aktuellen Börsenkurs. Die Analysten setzen darauf, dass die weltweit steigenden Verteidigungsausgaben langfristig stärker in den Geschäftszahlen von Rheinmetall ankommen.

Neue Aufträge liefern Rückenwind

Für operative Unterstützung sorgt unter anderem ein Munitionsauftrag im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Rheinmetall soll eine fünfstellige Anzahl an 155-Millimeter-Artilleriegeschossen für einen internationalen Kunden liefern. Die Produktion läuft bereits, der Abschluss ist für 2027 vorgesehen.

Auch Marinegeschäft wächst

Zusätzliche Impulse kommen aus dem Marinegeschäft. Deutschland plant ein weiteres Aufklärungsschiff, während Rheinmetall Naval Systems zudem einen mehrjährigen Rahmenvertrag für vier neue LNG-Zollschiffe erhalten hat. Dieser umfasst unter anderem Wartung, Instandsetzung und technische Unterstützung. Damit wächst das Servicegeschäft parallel zu den großen Lieferaufträgen – doch ob das reicht, um die Aktie wieder anzuschieben, bleibt zunächst offen.

Bn-Redaktion/js
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