Anzeige
+++OPERATION VIVALDI: FIRST HYDROGEN MACHT’S WIE DIE UKRAINE UND STEIGT IN DEN RÜSTUNGSWETTLAUF EIN+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Übernahme

BASF blitzt mit Gebot für Evonik ab 29.09.2026, 09:48 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
BASF 50,62 EUR +0,74 % Lang & Schwarz
Evonik Industries 20,28 EUR +2,37 % Tradegate
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

BASF-Aktien notieren trotz Abfuhr leicht im Plus. Der Dax-Konzern gewinnt am Dienstagvormittag 0,3 Prozent auf 50,39 Euro, nachdem der Essener Spezialchemiekonzern Evonik einem Medienbericht zufolge ein Übernahmeangebot aus Ludwigshafen abgelehnt hat. Geboten worden sein sollen 22,15 Euro je Evonik-Aktie.

Gebot deutlich über dem Börsenkurs

Der Preis von 22,15 Euro hätte einem Aufschlag von fast 23 Prozent auf den Evonik-Schlusskurs vom vergangenen Donnerstag entsprochen. Offiziell bestätigt ist die Höhe des Gebots nicht: Weder Evonik noch die RAG-Stiftung als Großaktionärin wollten sich zu einem konkreten Betrag äußern.

Gesichert ist dagegen, dass beide Seiten miteinander sprechen. Am Freitag hatten zunächst Evonik und anschließend auch BASF Sondierungen über eine mögliche Übernahme bestätigt. Ob die Ludwigshafener ein nachgebessertes Angebot vorlegen könnten, ist offen.

Evonik-Kurs bleibt unter dem gebotenen Preis

An der Börse hat die Aussicht auf einen Zusammenschluss bereits deutliche Spuren hinterlassen. Seit den ersten Berichten über das Interesse von BASF hat das MDax-Papier rund 10 Prozent zugelegt, am Dienstag kommen weitere 1,1 Prozent auf 20,02 Euro hinzu. Damit liegt der Kurs aber noch gut 10 Prozent unter den kolportierten 22,15 Euro – ein Abstand, der darauf hindeuten dürfte, dass Marktteilnehmer einen Abschluss zu diesen Konditionen noch nicht als sicher ansehen.

Die Größenverhältnisse sind klar verteilt: BASF bringt es an der Börse auf knapp 45 Milliarden Euro, Evonik auf gut 9,2 Milliarden Euro. Die BASF-Aktie hat im Wochenverlauf rund 2 Prozent nachgegeben, liegt auf Jahressicht aber knapp 19 Prozent im Plus.

RAG-Stiftung hält den Schlüssel

Strategisch könnte der weltgrößte Chemiekonzern mit einem Zukauf seine Produktpalette verbreitern und seinen regionalen Fußabdruck vergrößern – auch mit Blick auf die wachsende Konkurrenz aus China. In einer Einschätzung der DZ Bank hieß es, Evonik könnte das Spezialchemiegeschäft von BASF stärken; zugleich seien Finanzierung, Synergien und die Haltung der RAG-Stiftung noch ungeklärt. Dies stellt keine redaktionelle Empfehlung dar.

Gerade die Stiftung dürfte über den weiteren Verlauf mitentscheiden. Nach eigenen Angaben hält sie noch rund 44 Prozent an Evonik und hatte bislang geplant, ihren Anteil perspektivisch auf gut 25 Prozent zu verringern. Ein Verkauf an BASF könnte diesen Weg abkürzen – sofern der Preis aus Sicht der Großaktionärin stimmt. Solange keine Einigung erkennbar ist, dürfte die Übernahmefantasie die Kursentwicklung beider Aktien prägen.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,27
Hebel: 20,86
mit starkem Hebel
Ask: 0,77
Hebel: 6,89
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR470W MN533V. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

10:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

10:51 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

10:15 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

9:43 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

9:26 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

8:53 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer