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Unicredit-Angriff auf die Commerzbank

Offizielles Gebot ist da – doch für Aktionäre ist es eine „Mogelpackung“ 05.05.2026, 13:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Commerzbank
© Bild von Leopictures auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Commerzbank 37,37 EUR +0,92 % Lang & Schwarz
UniCredit 71,95 EUR +0,83 % Lang & Schwarz

Das „Minus-Angebot“: Warum die Offerte derzeit wertlos ist
Trotz der starken Quartalszahlen der Unicredit, die den Kurs der Italiener heute um über 6 Prozent nach oben trieben, bleibt das Angebot rechnerisch unattraktiv. Der gebotene Tauschwert entspricht aktuell lediglich etwa 32,46 Euro je Commerzbank-Aktie. Da das Papier der Commerzbank zeitgleich um über 4 Prozent auf 35,39 Euro zulegte, liegt die offizielle Offerte faktisch rund 8 Prozent unter dem aktuellen Marktwert. Kein rationaler Anleger dürfte seine Aktien derzeit freiwillig für weniger Geld hergeben, als er an der Börse direkt erzielen könnte.

Taktische Manöver und harte Einschnitte
Unicredit versucht die Wogen zu glätten, indem sie auf Durchschnittskurse der letzten drei Monate verweist. Demnach entspräche das Angebot einem theoretischen Wert von 34,35 Euro – was im März noch einen leichten Aufschlag bedeutet hätte. Doch die Kritik aus Frankfurt ist laut: Commerzbank-Vize Michael Kotzbauer warf den Italienern vor, das Geschäftsmodell „zerschneiden“ zu wollen, ohne den Aktionären eine angemessene Prämie zu zahlen. Besonders brisant: Orcels Umbauplan sieht im Falle einer Fusion den Wegfall von rund 7.000 Vollzeitstellen in Deutschland vor.

Schicksalsfreitag: Die Commerzbank bereitet die Abwehr vor
Die Blicke richten sich nun auf den kommenden Freitag (8. Mai 2026). Dann wird die Commerzbank ihre eigenen Zahlen zum ersten Quartal sowie ihre Strategie bis 2030 vorstellen. Analysten erwarten, dass das Management rund um Chefin Bettina Orlopp die eigene Unabhängigkeit mit starken Ergebnissen untermauern wird. Experten rechnen damit, dass der Druck auf Unicredit massiv steigt, das Angebot nachzubessern, falls Orcel tatsächlich die Mehrheit anstrebt. Die Annahmefrist für das aktuelle Gebot läuft zunächst bis zum 16. Juni 2026.

Fazit: Die Schlacht hat erst begonnen
Mit dem heutigen Tag ist aus dem Abtasten ein offizieller Angriff geworden. Doch solange der gebotene Preis unter dem Börsenkurs liegt, bleibt die Offerte ein zahnloser Tiger. Für Aktionäre bedeutet das: Abwarten und auf eine Nachbesserung setzen. Die Commerzbank-Aktie spiegelt diese Hoffnung bereits im Kurs wider. Ob Unicredit-Chef Orcel sein Blatt noch einmal überdenkt oder auf Zeit spielt, wird sich spätestens nach den Commerzbank-Zahlen am Ende der Woche zeigen.

Bn-Redaktion/js
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