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US-Tech

Drohen jetzt Milliardenstrafen für Apple, Google & Co.? 26.05.2025, 16:07 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Meta Platforms
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Apple 229,23 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Meta Platforms (A) 584,05 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

EU droht US-Techriesen mit Vergeltung: Was Anleger jetzt wissen müssen

Merz warnt vor Eskalation – aber zeigt klare Kante

Die Europäische Union könnte US-Technologiekonzerne ins Visier nehmen, sollte sich der Handelsstreit mit der Regierung von Donald Trump zuspitzen. Das machte der deutsche Kanzler Friedrich Merz auf dem WDR Europaforum in Berlin deutlich. Zwar wolle Merz die Zölle senken und die Spannungen mit Washington entschärfen, doch betonte er zugleich: „Im Moment schützen wir US-Techunternehmen stark – auch bei Steuern. Das kann sich ändern, aber ich will diesen Konflikt nicht eskalieren lassen. Ich will ihn gemeinsam lösen.“

Trump hatte in der Vorwoche mit 50%-Zöllen auf EU-Importe ab 1. Juni gedroht. Nach einem Telefonat mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Sonntag verschob er die Frist jedoch auf den 9. Juli. Merz stärkte von der Leyen den Rücken und bekräftigte, dass Deutschland keine Alleingänge plant, sondern der EU das Handelsmandat überlässt. „Wir dürfen nicht kopflos reagieren“, sagte Merz. „In unseren Augen schaden Zölle allen. Aber wenn es nicht anders geht, müssten wir dieses Instrument nutzen.“

Trump drängt auf Abbau des EU-Überschusses

Trump wirft der EU vor, die USA auszunutzen, und fordert einen Abbau des Handelsüberschusses, den Abbau von Handelsbarrieren wie der Mehrwertsteuer und weniger Regulierung. Die EU zeigt sich verhandlungsbereit, kündigte jedoch an, zu reagieren, falls keine zufriedenstellende Lösung gefunden wird.

Bloomberg Economics berechnete, dass Trumps 50%-Zoll-Drohung $321 Milliarden an Warenhandel betreffen würde, was das US-Bruttoinlandsprodukt um fast 0,6% senken und die Preise um mehr als 0,3% erhöhen könnte.

Als Reaktion auf Trumps Metallzölle, die derzeit bis Juli ausgesetzt sind, hat die EU bereits Vergeltungszölle auf US-Waren im Wert von €21 Milliarden ($23,9 Milliarden) vorbereitet. Sollte es zu einem Verhandlungsabbruch kommen, könnte die Umsetzung beschleunigt werden. Zusätzlich plant die EU eine weitere Zollliste für amerikanische Produkte im Wert von €95 Milliarden – darunter Boeing-Flugzeuge, US-Autos und Bourbon.

Gespräche laufen – Unsicherheit bleibt

Trump hatte ursprünglich angekündigt, die sogenannten „reziproken“ Zölle ab April mit 20% zu belegen. Nach einer vorübergehenden Senkung auf 10% gilt nun die Androhung von 50% ab Juli. Trump beklagte zuletzt, dass die EU die Verhandlungen hinauszögere und US-Unternehmen durch Klagen und Regulierungen gezielt angreife.

US- und europäische Aktien-Futures sowie asiatische Aktien legten am Montag zu, während der Dollar nachgab und auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2023 fiel.

Neue EU-Vorschläge und Trumps Industriepläne

Die EU hat vergangene Woche einen neuen Handelsvorschlag vorgelegt, der sowohl Zoll- als auch nicht-tarifäre Barrieren umfasst. Zudem soll über wirtschaftliche Sicherheit, Investitionen und strategische Kooperationen gesprochen werden.

Trump selbst setzt Zölle gezielt als industriepolitisches Instrument ein. So kündigte er neben den 50%-EU-Zöllen auch 25%-Abgaben auf Smartphones aus dem Ausland an – etwa von Apple oder Samsung. Allerdings stellte er klar, dass es ihm nicht darum gehe, „Sneaker und T-Shirts“ zurück in die USA zu holen. Stattdessen wolle er „große Dinge“ wie Chips, Computer und KI-Technologien im Land produzieren lassen.

Der politische Kurs bleibt damit für Anleger eine heikle Gemengelage: Verhandlungen laufen, Drohkulissen stehen – und die Märkte reagieren sensibel.

Bn-Redaktion/ts
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