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Vonovia und LEG stark gefallen

Sind Immobilienaktien jetzt günstig? 28.10.2026, 16:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bild von Karlheinz Pape auf Pixabay
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Symbolbild Immobilien
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Name Aktuell Diff. Börse
Vonovia 16,44 EUR -0,60 % Quotrix Düsseldorf
LEG Immobilien 47,70 EUR -0,13 % L&S Exchange
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LEG rückt ins Rampenlicht

Besonders viel Bewegung gibt es derzeit bei LEG Immobilien. Der Konkurrent Grand City Properties hat seine Beteiligung an dem Düsseldorfer Wohnimmobilienkonzern zuletzt deutlich ausgebaut.

Kurz darauf wurde bekannt, dass auch Goldman Sachs über Finanzinstrumente eine größere Position aufgebaut hat. Die Nachricht sorgte bei der LEG-Aktie für einen deutlichen Kursanstieg.

Für Aufmerksamkeit sorgt dabei vor allem die Bewertung des Unternehmens. Grand City Properties erklärte, der Einstieg bei LEG sei angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus attraktiver als der direkte Kauf von Immobilien.

Hoher Abschlag auf den Immobilienwert

LEG konzentriert sich auf bezahlbaren Wohnraum, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen verzeichnet weiterhin Mietwachstum und eine vergleichsweise geringe Leerstandsquote.

Gleichzeitig wird die Aktie mit einem erheblichen Abschlag auf den Nettovermögenswert gehandelt. Auch weitere Investoren haben ihre Beteiligung an LEG zuletzt ausgebaut.

Eine klare Trendwende lässt sich daraus allerdings noch nicht ableiten. Die Entwicklung der Zinsen bleibt für die Bewertung der Immobilienbranche entscheidend.

Vonovia kämpft mit politischem Risiko

Bei Vonovia kommt zur Zinsbelastung die politische Diskussion um mögliche Enteignungen in Berlin hinzu. Ein erheblicher Teil des Immobilienvermögens des Konzerns befindet sich in der Hauptstadt.

Die Debatte sorgt entsprechend für zusätzliche Unsicherheit. Gleichzeitig ist bislang offen, wie sich die politische Situation in Berlin entwickelt. Ein geplantes Anti-Enteignungsgesetz könnte die Diskussion zusätzlich beeinflussen.

Zinsen bleiben entscheidend

Auch unabhängig von der Enteignungsdebatte bleiben die Finanzierungskosten ein Belastungsfaktor. Bei Vonovia steht insbesondere die Verschuldung im Fokus, da in den kommenden Jahren größere Verbindlichkeiten fällig werden.

Analysten sehen deshalb unter anderem Verkäufe von Immobilien oder Veränderungen bei der Dividendenpolitik als mögliche Optionen.

Ob die jüngsten Kursrückgänge bei Vonovia und LEG bereits den Boden markieren, bleibt damit offen. Für Anleger dürfte insbesondere die weitere Entwicklung der Zinsen und der politischen Rahmenbedingungen entscheidend sein.

Bn-Redaktion/js
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