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Immer schlechter! 14.01.2025, 16:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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"Volkswagen kämpft mit Absatzrückgang: China und E-Auto-Nachfrage im Fokus"

Globale Auslieferungen sinken um 2,3 Prozent

Volkswagen hat im vergangenen Jahr weltweit 9,03 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert – ein Rückgang von 2,3 Prozent im Vergleich zu 2023. Besonders die Nachfrage nach Elektroautos war schwach, sowohl in Europa als auch in den USA. In China, einem der wichtigsten Märkte des Konzerns, fielen die Auslieferungen um fast 10 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. Trotz intensiver Bemühungen blieb der Absatz in Westeuropa nahezu stabil, während Nord- und Südamerika Zuwächse von 6 bzw. 15 Prozent verzeichneten.

Konkurrenz und Kosten drücken auf die Zahlen

China, ein zentraler Markt für Volkswagen, bleibt von einem harten Preiskampf geprägt. Laut VW stehen dort über 120 Konkurrenten im Wettbewerb – allen voran der heimische Hersteller BYD. Die reduzierten Subventionen für E-Autos in Europa und interne Herausforderungen wie hohe Kosten und geringe Werkauslastung erschweren zusätzlich die Situation. So einigte sich VW Ende 2024 mit den Gewerkschaften auf ein Sparprogramm, das unter anderem die Produktionskapazität in deutschen Werken um 700.000 Fahrzeuge reduziert und 35.000 Stellen bis 2030 abbaut – ohne betriebsbedingte Kündigungen.

Rückgänge bei Elektroautos und Premiummarken

Der Absatz von Elektrofahrzeugen aller Marken sank weltweit um 3,4 Prozent auf 745.000 Fahrzeuge. Besonders Audi zeigte Schwächen: Der Absatz der Marke fiel um 12 Prozent. Die Kernmarke Volkswagen verlor 1,4 Prozent, und Porsche verzeichnete einen Rückgang von 3 Prozent. Lichtblicke waren hingegen Seat/Cupra mit einem Plus von 7,5 Prozent sowie Skoda, das um 6,9 Prozent zulegen konnte. Diese Erfolge konnten die Einbrüche bei den anderen Marken jedoch nicht ausgleichen.

Hoffnungsträger und Risiken

Trotz der Herausforderungen zeigt sich Volkswagen optimistisch, besonders mit Blick auf neue Elektrofahrzeug-Modelle wie den VW ID.7, den Audi Q6 e-tron und den Porsche Macan. Zudem setzt der Konzern auf technologische Kooperationen mit Xpeng in China und Rivian in den USA. Gleichzeitig bleibt 2024 ein Jahr voller Unsicherheiten, darunter drohende US-Zölle, eine schwächelnde chinesische Wirtschaft und hohe Lebenshaltungskosten in Europa.

Kleiner Aufschwung im Premiumsegment

Im Schlussquartal des vergangenen Jahres konnten Porsche und Mercedes einen leichten Nachfrageanstieg verzeichnen, was Hoffnung auf eine Stabilisierung gibt. Bis 2030 hat Volkswagen das ambitionierte Ziel, jährlich vier Millionen Fahrzeuge in China abzusetzen. Ob diese Marke erreicht wird, hängt maßgeblich von der Erholung des Marktes und der strategischen Umsetzung der geplanten Maßnahmen ab.

Bn-Redaktion/ts
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