ADVA WKN: 510300 ISIN: DE0005103006 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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19:20:25 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 5.015
B
Bmx, 06.11.2017 15:08 Uhr
0
Jupp und vielleicht bleibt es nicht nur bei niederlande
L
Lirumlarum, 06.11.2017 14:15 Uhr
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Ja das ist schon krass, die Meldung aus den Niederlanden dürfte aber auch dazu beigetragen haben
B
Bmx, 06.11.2017 13:19 Uhr
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Trotz massiven leerverkäufen in +
L
Lirumlarum, 05.11.2017 15:46 Uhr
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ADVA-CEO Brian Protiva im Gespräch
L
Lirumlarum, 05.11.2017 15:45 Uhr
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Gastautor: Volker Glaser 05.11.2017, 07:56 ADVA hat wie erwartet schwache Zahlen für das 3. Quartal verkündet. In der Zeit von Juli bis September erzielte der Anbieter von Optical+Ethernet-Lösungen einen Umsatz von 111.2 Mio. Euro und ein bereinigtes EBIT von 0.8 Mio. Euro. Das Zahlenwerk lag innerhalb der reduzierten Bandbreite, die einen Umsatz von 110 bis 125 Mio. Euro vorsah sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen minus 4 und plus 2 %. Inklusive der negativen Einmaleffekte aufgrund der Integration der amerikanischen MRV und der Konsolidierung des Produkt-Portfolios lag der Verlust vor Steuern und Zinsen bei 11.5 Mio. Euro in Q3. Der Umsatzeinbruch von über 30 % im Quartalsvergleich Q3 zum Vorjahr ist schon hart. Hier hat die Übernahme von MRV schon mit rund 6 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen. Grund sind 2 Ereignisse in den USA. Ein sehr großer Kunde aus dem ICP-Segment hat Aufträge an ADVA massiv zurückgefahren. Wie uns Firmenchef Brian Protiva im Hintergrundgespräch mitteilt, ist der Kunde aber sicherlich nicht auf Dauer verloren. „Wir haben jüngst bei diesem Kunden 2 kleinere Anwendungen gewonnen. Ob wir erneut größere Anwendungen erhalten, wird sich in der 2. Hälfte des Jahres 2018 zeigen“. Wenn es schlecht läuft, läuft es schlecht. Nachdem dieser Kunde bereits seine Orders zurückgefahren hat, hatte ADVA auch noch Pech. Einer der größten Netzbetreiberkunden von ADVA befindet sich in einem Merger und hat deswegen Orders stark eingeschränkt, was schlussendlich im August zu einer Prognoseanpassung für Q3 führte. An dieser Stelle ist Protiva zuversichtlich, dass dieser Kunde nach einer Bestandsaufnahme und Abbau des Lagers wieder kräftig bestellt und vermutlich aufgrund der neuen Größe die Geschäftsbeziehung ausbaut. Wichtig zu wissen: Auch dieses Unternehmen verteilt die Orders insgesamt an mehrere Lieferanten – ADVA war und wird nicht einziger Zulieferer sein. 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Dieses Tal liegt nun eher hinter uns. Unser Ausblick für Q4 ist auf der Profitseite gar nicht mal schlecht. Unsere Bruttomarge wird steigen. “, erklärt Protiva. ADVA hat bereits kräftig damit begonnen die Kosten zu senken. In diesem Jahr sollen sich die Kosten insgesamt schon um 10 Mio. Euro reduzieren. Die Übernahme von MRV ist bereits zu 100 % erfolgt. Das Unternehmen dürfte bei ADVA mit 65 bis 70 Mio. Euro zum Umsatz beitragen. In Q4 soll MRV bereits positiv zum Ergebnis beitragen. „MRV funktioniert sehr gut. Bisher haben wir keinen Kunden verloren. Allerdings könnte das bei 1 bis 2 Kunden noch der Fall sein. Dafür hat bei einem Kunden bereits das Cross Sellling funktioniert.“ Nach 9 Monaten erzielte ADVA einen Umsatz von 397 Mio. Euro. Addieren wir für das Schlussquartal einen Umsatz von 122 Mio. Euro hinzu, errechnet sich ein Jahresumsatz von gut 500 Mio. Euro. Wäre MRV bereits seit dem 1. Januar 2017 konsolidiert worden, würde dies einem Umsatzvolumen von bis zu 550 Mio. Euro entsprechen. Spannend ist natürlich die Frage, wie es nun 2018 weitergeht. 2017 sollten Investoren abhaken. Im Q3-Bericht ist ADVA ungewöhnlich offen mit einer Prognose für 2018. Darin heißt es, dass das Unternehmen aufgrund der aktuellen Restrukturierungsmaßnahmen eine Rückkehr in den mittleren einstelligen Bereich erwartet. Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von ca. 5 % ohne einen nennenswerten Einfluss von Aktivierungen und besseren Bruttomargen. Hintergrund ist, dass sich durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen in 2018 eine reduzierte Kostenbasis im Gesamtvolumen von ca. 20 Mio. Euro auszahlen soll. „Unser Fokus liegt für das Jahr 2018 auf Profitabilität und Free Cashflow. Wir werden alles optimieren, damit wir wieder Gewinne erzielen und unsere aktuelle Nettoverschuldung schnell reduzieren.“ Noch keine Aussage wollte er zum Umsatz 2018 machen. „Aufgrund des Verlaufs 2017 sind wir in Bezug auf den Umsatz momentan noch sehr vorsichtig. Wir planen derzeit kein organisches Wachstum ein. Das Marktumfeld ist dafür zu unsicher.“ Inklusive der Effekte aus der Vollkonsolidierung könnte ADVA 2018 einen Umsatz von bis zu 530 Mio. Euro einfahren. Das würde dann immerhin einem bereinigten EBIT von über 26 Mio. Euro entsprechen. Der Free Cashflow sollte sich auf mindestens 25 Mio. Euro belaufen. Dem steht lediglich ein Börsenwert von 270 Mio. Euro gegenüber. Bei ADVA war es immer richtig die Aktie zu kaufen, wenn es „kriselt“ und bei Jubelmeldungen wieder glattzustellen. Das sollte auch dieses Mal funktionieren. Logisch, dass manche Schreiberlinge von Börsenpublikationen und auch Analysten bei Kursen von über 10 Euro euphorisch waren und jetzt eher skeptisch sind. Die Aktie steht vor einem Comeback. Kaufenswert!
L
Lirumlarum, 04.11.2017 2:59 Uhr
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Dann kommen die Einsparungen und die hoffentlich doch vorhandenen Synergien der Übernahme zum Tragen. Da sind 4,95€ kein schlechter Einstieg
L
Lirumlarum, 04.11.2017 0:27 Uhr
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Q3 Zahlen stimmten nach der Revidierung zumindest und Q4 soll wieder besser laufen - eigentlich sollte es seitwärts gehen
L
Lirumlarum, 04.11.2017 0:24 Uhr
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Die Shorties haben auch nochmal heftig zugeschlagen... Hoffentlich wird das ein Eigentor
L
Lirumlarum, 03.11.2017 23:19 Uhr
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Warum? Chartechnisch höchstens
S
Storm300018, 03.11.2017 22:05 Uhr
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Die gibt nochmal nach
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Bmx, 02.11.2017 23:28 Uhr
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Sehe es eher positiv. Unter den Opticals ist ADVA heute klarer Outperformer die US werde wie OCLR, FNSR, ACIA etc. Wurden wesentlich mehr geprügelt.Und die Zahlen Q4 sind vielversprechend...akso abwarten und tee trinken.
S
Sanjose, 02.11.2017 19:41 Uhr
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Meine erste Position lag bei 4,38 und sie zweite von Heute 4,98
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Datgeit, 02.11.2017 18:17 Uhr
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Ich denke erst wieder an einen Kauf,wenn die Aussichten besser sind. Da ist der kurs nicht entscheidend. Das kann auch bei 6 euro sein. Aber jetzt wäre mir das risiko viel zu hoch. Ich glaube auch nicht daran, das man im abwärtstrend eine aktie kaufen sollte. Da bist du dann immer damit beschäftigt evtl. Noch mal nachzukaufen um den ek zu senken. Also ich habe da schon lehrgeld bezahlt.
B
Bmx, 02.11.2017 13:30 Uhr
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Ups edit schwache
B
Bmx, 02.11.2017 13:30 Uhr
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Wache zahlen warenbekannt und wurden mehr als nur berücksichtigt im kurs.
L
Lirumlarum, 02.11.2017 13:29 Uhr
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Die Zahlen sind nicht so schlecht ausgefallen wie erwartet und der Kurs wurde zuvor bereits in den Keller geprügelt. Ist immer noch leicht unterbewertet
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