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ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Kürzel: AMC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Knock-Outs auf Albemarle
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Kommentare 6.375
m
m4758406,
11.03.2025 19:43 Uhr
0
sind zu viele Kräfte die gegen ALB wirken, Recycling ist langfristig ein zu großes Problem, daher ich spekuliere hier nur noch auf einen letzten sehr kräftigen Preisanstieg und dann hau ich alle Nachkäufe raus, den Rest lasse ich auf gut Glück weiter laufen :)
R
Rumorandvalue,
11.03.2025 19:27 Uhr
2
EV Aktien eskalieren gegen den Markt. Ich akkumuliere aktuell weiter in beiden Sektoren. Alb muss erst mal das 67$ tief festigen. Heute sind wird punktgenau auf dem 0.618 fib des ersten neuen Impulses aufgesetzt. Wenn Lithium dreht ein gutes setup. Ich bleibe bei dca. Abgesehen vom EV Sektor knirscht es ja aktuell im breiteren Markt, angetrieben vom platzen einiger zyklischer Blasen und politischer Unsicherheit. Und Lithium hält zwar noch meinen Bodencall, tritt aber auf der Stelle. Die Catl minengeschichte verzögert den run mMn etwas. Aber Q2 steht ja schon kurz bevor.
m
m4758406,
11.03.2025 6:30 Uhr
1
### Warum wird Albemarle wahrscheinlich niemals einen positiven Free Cashflow erreichen, obwohl die E-Mobilität stark wächst? Welche Rolle spielen steigende Compliance-Kosten im Bergbau dabei? ### -----------> Albemarle steht trotz des wachsenden Bedarfs an Lithium vor enormen finanziellen Herausforderungen, die es sehr unwahrscheinlich machen, dass das Unternehmen jemals einen nachhaltigen positiven Free Cashflow erreicht. Das Hauptproblem liegt in den hohen und kontinuierlich steigenden Investitionen, die notwendig sind, um die Produktion aufrechtzuerhalten und auszubauen. Da Lithium ein strategisch wichtiges Metall ist, unterliegt der Bergbau in vielen Ländern strengen Regulierungen, die Albemarle zu zusätzlichen Investitionen in Umwelt- und Sozialstandards zwingen. Ein praktisches Beispiel hierfür ist die Situation in Chile, wo die Regierung nicht nur strengere Auflagen für den Wasserverbrauch in den Atacama-Salaren eingeführt hat, sondern auch eine teilweise Verstaatlichung der Lithiumproduktion anstrebt. Dies führt dazu, dass Albemarle teure Maßnahmen ergreifen muss, um seine Wassernutzung nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig seine Produktionsrechte zu sichern. Ähnliche regulatorische Entwicklungen gibt es auch in Australien und den USA, wo strengere Umweltauflagen, höhere Lizenzgebühren und langwierige Genehmigungsverfahren dazu führen, dass sich neue Projekte verzögern und bestehende Minen mit zusätzlichen Compliance-Kosten belastet werden. Diese Faktoren bedeuten, dass Albemarle nicht nur ständig hohe Summen für den Erhalt und Ausbau seiner Produktionskapazitäten ausgeben muss, sondern auch, dass ein erheblicher Teil dieser Investitionen nicht direkt in die Effizienzsteigerung oder die Rentabilität fließt, sondern in die Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Hinzu kommt, dass die Lithiumpreise stark schwanken und das Unternehmen in Jahren mit niedrigen Preisen gezwungen ist, sich über Schulden oder Kapitalerhöhungen zu finanzieren, da die eigenen operativen Einnahmen nicht ausreichen. Ein weiteres Problem ist, dass Albemarle trotz hoher Investitionen keine ausreichenden Gewinne erzielt, um die steigenden Kosten langfristig zu decken, was bedeutet, dass der Free Cashflow regelmäßig negativ bleibt. Selbst in Phasen hoher Lithiumpreise reicht der operative Cashflow nicht aus, um die massiven Investitionen zu kompensieren, sodass Albemarle langfristig immer wieder neues Kapital aufnehmen muss, um weiter operieren zu können. Das Unternehmen bewegt sich somit am finanziellen Limit und ist auf externe Finanzierungen angewiesen, um zu überleben, während gleichzeitig der Druck durch steigende Umweltauflagen und politische Unsicherheiten zunimmt. Dadurch entsteht eine Spirale aus stetig steigenden Kosten, unzureichender Rentabilität und der Notwendigkeit, immer mehr Kapital aufzunehmen, was die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen positiven Free Cashflows weiter verringert.
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m4758406,
11.03.2025 6:16 Uhr
1
Die EU-Taxonomie begünstigt daher zunehmend recyceltes Material durch verschärfte Emissionsgrenzwerte. Zudem reduzieren Recyclingprozesse den Wasserverbrauch um 70 bis 80 Prozent gegenüber konventioneller Förderung, was in wasserarmen Regionen zunehmend entscheidungsrelevant wird. Die Analyse widerlegt die These, dass recyceltes Lithium bereits heute kostengünstiger als primär gewonnenes Material sei. Aktuelle Daten zeigen im Gegenteil 20 bis 30 Prozent höhere Kosten für Sekundärlithium. Langfristig zeichnet sich jedoch ein Paradigmenwechsel ab: Ab 2030 könnte es zum Kreuzpunkt der Kostenkurven kommen, da steigende Bergbaukosten auf sinkende Recyclingkosten treffen. Ab 2035 dürfte Recycling im Bereich Consumer-Elektronik und stationäre Speicher dominieren, während der Bergbau weiterhin für Hochleistungsanwendungen wie Luftfahrt und Schwerlastverkehr erforderlich bleibt. Minenbetreiber wie Albemarle stehen vor der strategischen Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle hybrid auszurichten. Die erfolgreiche Positionierung erfordert Investitionen in recyclinggerechtes Batteriedesign, Partnerschaften mit städtischen Sammelsystemen und politisches Lobbying für ausgewogene Regulierung. Die Behauptung eines klaren langfristigen Nachteils für Minenbetreiber erscheint somit überzogen. Vielmehr entwickelt sich der Markt hin zu komplementären Wertschöpfungsketten, bei denen Primär- und Sekundärproduktion symbiotisch koexistieren werden.
m
m4758406,
11.03.2025 6:15 Uhr
1
Langfristige Marktprognosen deuten darauf hin, dass sich die Preisstrukturen von Primär- und Sekundärlithium bis 2035 annähern werden. Während Primärlithium voraussichtlich bei 6.000 bis 7.000 Dollar pro Tonne LCE stabilisiert wird, sollen die Kosten für Sekundärlithium auf 4.200 bis 5.500 Dollar pro Tonne sinken. Ab 2032 könnte recyceltes Lithium erstmals preislich konkurrenzfähig werden, wenn die Sammelquoten ausgedienter Traktionsbatterien 60 Prozent überschreiten, hydrometallurgische Verfahren Industriestandard werden und Energiekosten durch erneuerbare Stromquellen weiter fallen. In diesem Szenario könnte recyceltes Lithium bis 2035 einen Marktanteil von 30 Prozent des europäischen Bedarfs, 45 Prozent des chinesischen Bedarfs und 22 Prozent des nordamerikanischen Bedarfs erreichen, wobei die regionalen Unterschiede divergierende regulatorische Rahmenbedingungen und Investitionsprioritäten widerspiegeln. Trotz dieser langfristigen Entwicklung bleiben Minenbetreiber mittelfristig mit erheblichen Risiken konfrontiert. Kurzfristige Herausforderungen bis 2030 umfassen Überkapazitäten durch eine verzögerte Marktdurchdringung von Elektroautos, Preisdruck durch staatliche Subventionen für Recyclingmaterial sowie steigende Compliance-Kosten im Bergbau. Steigende Compliance-Kosten im Bergbau bedeuten, dass Unternehmen immer mehr Geld aufwenden müssen, um gesetzliche Vorschriften, Umweltauflagen und soziale Standards einzuhalten. Diese Kosten entstehen durch strengere Regulierungen, die beispielsweise den Umweltschutz, die Arbeitsbedingungen oder den Umgang mit lokalen Gemeinschaften betreffen. Langfristig könnte der sinkende Bedarf an Primärlithium durch geschlossene Kreisläufe, Margenverfall durch die Einführung von Natrium-Ionen-Batterien als Alternativtechnologie und Reputationsrisiken aufgrund von Umweltproblemen in Bergbauregionen existenzielle Bedrohungen darstellen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, stehen Minenbetreibern verschiedene strategische Optionen offen: die vertikale Integration in Recyclingmärkte, die Entwicklung von Premiumprodukten für Hochleistungsanwendungen oder Geoengineering-Ansätze zur Effizienzsteigerung der Salzsee-Extraktion. Eine Fallstudie der Albemarle Corporation zeigt, dass das Unternehmen trotz eines 56-prozentigen Umsatzrückgangs im Energiespeichersegment und Investitionen von 1,3 Milliarden Dollar in Recyclinginfrastrukturen mit einer 15-prozentigen Kostensenkung bei der Lithiumhydroxid-Produktion seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten versucht. Anpassungsstrategien wie modulare Anlagenarchitektur für skalierbare Recyclingkapazitäten, digitale Materialpässe zur Qualitätssicherung und langfristige Abnahmeverträge mit Automobilherstellern sollen dazu beitragen, die Bruttomarge bis 2030 auf 35 Prozent zu stabilisieren. Neben ökonomischen Überlegungen spielen auch Umweltaspekte eine zunehmende Rolle. Primärlithium verursacht eine CO2-Bilanz von 15 bis 20 Tonnen CO2-Äquivalent pro Tonne LCE, während Sekundärlithium lediglich fünf bis acht Tonnen CO2-Äquivalent pro Tonne benötigt.
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m4758406,
11.03.2025 6:13 Uhr
1
Minenbetreiber wie Albemarle setzen zunehmend auf Hybridstrategien, die traditionellen Bergbau mit Recyclinginvestitionen kombinieren. Das Unternehmen konnte durch integrierte Kreislaufprozesse die Abfallproduktion um 15 Prozent senken, unterhält Partnerschaften mit drei Recyclern in Nordamerika und Europa und investiert 482 Millionen Dollar in Forschung für verbesserte Extraktionstechniken. Diese Doppelstrategie ermöglicht eine Risikostreuung und die Nutzung synergistischer Effekte zwischen beiden Wertschöpfungszweigen. Während Albemarle diese hybride Strategie verfolgt, profitieren chinesische Recycler von strukturellen Vorteilen wie dichten Sammelnetzen aufgrund der hohen Elektroauto-Dichte, staatlich subventionierten Verarbeitungsanlagen und geringeren Umweltauflagen bei der Metallrückgewinnung. Diese Faktoren führen zu 30 Prozent niedrigeren Recyclingkosten im Vergleich zu europäischen Anbietern.
m
m4758406,
11.03.2025 6:12 Uhr
1
Die globale Lithiumindustrie steht vor einem Wendepunkt, bei dem Recyclingtechnologien zunehmend mit traditionellen Fördermethoden konkurrieren. Diese Untersuchung bewertet die aktuelle Kostenstruktur und langfristigen Perspektiven unter besonderer Berücksichtigung der Albemarle Corporation. Die Produktionskosten für konventionell gefördertes Lithium variieren je nach Quelle erheblich: Die Salzsee-Extraktion liegt zwischen 3.500 und 5.000 Dollar pro Tonne LCE, während der Hartgesteinsbergbau Kosten von 6.000 bis 8.000 Dollar pro Tonne verursacht. Diese Zahlen verdeutlichen die prekäre Lage vieler Minenbetreiber, die bereits an der Schwelle zur Rentabilität operieren. Im Gegensatz dazu erreichen moderne Recyclinganlagen derzeit Verarbeitungskosten von 7.000 bis 9.000 Dollar pro Tonne für recyceltes Lithium, was deutlich über den aktuellen Marktpreisen für Primärlithium liegt und die Behauptung widerlegt, dass Recycling bereits heute wirtschaftlicher sei. Die höheren Kosten erklären sich durch die hohen Vorlaufkosten für die Sammellogistik, die energieintensiven Trennverfahren und die aufwendigen Qualitätssicherungsmaßnahmen für batterietaugliches Material. Allerdings prognostizieren Experten der RWTH Aachen bis 2030 eine Reduzierung der Recyclingkosten auf 4.500 bis 6.000 Dollar pro Tonne durch Skaleneffekte und verbesserte hydrometallurgische Verfahren. Technologische Fortschritte im Recyclingsektor zeigen sich insbesondere bei der Metallrückgewinnung. So demonstrierte das ECO2LIB-Projekt mit siliziumbasierten Anoden eine 40-prozentige Kapazitätssteigerung bei gleichzeitiger Erhöhung der Recyclingeffizienz, was den Lithiumbedarf pro Kilowattstunde Speicherkapazität senkt und die Wirtschaftlichkeit sekundärer Rohstoffströme verbessert. Zudem implementieren führende Automobilhersteller zunehmend integrierte Kreislaufmodelle, bei denen Batteriehersteller direkt mit Recyclern kooperieren, um Transaktionskosten zu senken und die Materialrückverfolgbarkeit zu verbessern. Regulatorische Einflussfaktoren spielen eine entscheidende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung des Recyclings. Die EU-Batterieverordnung sieht bis 2030 verbindliche Recyclingquoten von 70 Prozent für Lithium vor, was Investitionen in Recyclinginfrastrukturen erzwingt, aber gleichzeitig planbare Absatzmärkte für Sekundärrohstoffe schafft. Parallel dazu stellt das US-Energieministerium sieben Milliarden Dollar für den Aufbau heimischer Recyclingkapazitäten bereit, um die Wirtschaftlichkeitslücke zwischen Primär- und Sekundärproduktion vorübergehend zu kompensieren.
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m4758406,
11.03.2025 5:17 Uhr
1
### Wird Lithium-Recycling zur existenziellen Bedrohung für Unternehmen wie Albemarle? ### -----------> Ja, langfristig könnte das hohe Lithiumrecycling den Lithiumpreis massiv unter Druck setzen und Unternehmen wie Albemarle in Schwierigkeiten bringen. Die Recyclingquoten steigen rapide – moderne Verfahren ermöglichen bereits eine Rückgewinnung von **85–95 %** des Lithiums, und bis **2030** könnten **90–100 %** erreicht werden. Das bedeutet, dass immer weniger neues Lithium aus Minen benötigt wird. Gleichzeitig senken neue Technologien die Kosten drastisch – von **5.000 €/Tonne** auf nur noch **1.200 €/Tonne**, was recyceltes Lithium deutlich günstiger macht. Zudem erzwingt die **EU-Batterieverordnung** ab **2036**, dass **12 %** des Lithiums in neuen Batterien aus Recycling stammen, wodurch der Markt für frisch gefördertes Lithium weiter schrumpft. Große Autohersteller wie **BMW und Mercedes** etablieren bereits geschlossene Recyclingkreisläufe, um unabhängiger von Minenbetreibern zu werden. Besonders problematisch für westliche Produzenten: **China dominiert den Recyclingmarkt**, CATL-Tochter Brunp betreibt **251 Anlagen** und verarbeitet **120.000 Tonnen** pro Jahr. Europas Kapazitäten sind mit **90.000 Tonnen/Jahr** in Deutschland vergleichsweise gering, sollen aber bis **2030** auf **435.000 Tonnen/Jahr** steigen. Die ökologischen Vorteile sind enorm – Batterierecycling kann die **CO₂-Bilanz von E-Autos um 40–70 %** verbessern und verringert den Bedarf an umweltschädlichem Bergbau. Kurzfristig bleibt Lithium gefragt, aber langfristig könnten sinkende Nachfrage und massive Recyclingkapazitäten die Preise für immer niedrig halten. Unternehmen wie Albemarle müssen entweder ins Recycling einsteigen oder sich auf dauerhaft niedrigere Margen einstellen.
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m4758406,
09.03.2025 23:18 Uhr
4
### Terminmarkt vs. Spotmarkt-Dynamiken ### -----------> An der Guangzhou Futures Exchange stieg das Handelsvolumen für Lithium-Futures im Q4 2024 um 20%, was auf Spekulationen über zukünftige Knappheit hindeutet. Die Diskrepanz zwischen Spotpreisen (15.000 US$) und 5-Jahres-Futures (28.000 US$) zeigt Markterwartungen einer Angebotsverknappung ab 2027. ### Schlussfolgerungen ### -----------> Warum Lithium jetzt billig, aber später teuer sein könnte: 1.) Zeithorizont-Differenzierung: Heute gibt es genug Lithium, aber Experten erwarten ab 2028 einen Mangel. 2.) Marktzyklen: Die Lithium-Industrie funktioniert in 10-Jahres-Zyklen – was heute investiert wird, bestimmt das Angebot in den 2030er-Jahren. 3.) Systemische Risiken: Es gibt nicht nur ein Mengenproblem, sondern auch Abhängigkeiten von Ländern, Recyclingproblemen und technologischen Vorgaben. Kurz gesagt: Der niedrige Preis heute bedeutet nicht, dass Lithium in Zukunft nicht knapp und teuer wird!
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m4758406,
09.03.2025 23:07 Uhr
0
### Chinas Marktdominanz ### -----------> Chinas Kontrolle über 65% der globalen Lithiumverarbeitungskapazitäten ermöglicht Preismanipulation durch: - Subventionierte Staatsunternehmen - Lagerhaltungspolitik (2023: 40.000 t strategische Reserven) - Exportbeschränkungen für verarbeitetes Lithiumhydroxid ### Das Henne-Ei-Problem der Elektromobilität ### -----------> Niedrige Lithiumpreise führen zu: - Investitionsstopps in neue Minen - Verzögerungen bei Batterieinnovationen - Rückkehr zu Verbrennern durch Kostenvorteile. Gleichzeitig warnen Autohersteller vor langfristigen Lieferrisiken: - VW sichert sich Lithiumverträge bis 2032 zu Festpreisen - Tesla kauft 2024 Rechte an argentinischem Salar für 650 Mio. US$
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m4758406,
09.03.2025 23:04 Uhr
0
### Europäische Abhängigkeiten und Initiativen ### -----------> Deutschlands Rohstoffagentur DERA fördert strategische Projekte zur Lithiumversorgung:
- **Jadar-Tal (Serbien)**: Potenzial von 1,2 Millionen Tonnen LCE/Jahr, blockiert durch Umweltproteste. - **AMG Lithium (Bitterfeld)**: Erste europäische Lithiumhydroxid-Raffinerie mit 20.000 t/Jahr Kapazität. Die EU-Kommission plant bis 2030: - 50% des Lithiumbedarfs aus heimischen Quellen - 15% durch Recycling - 35% durch strategische Partnerschaften (Kanada, Australien)
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m4758406,
09.03.2025 22:57 Uhr
0
## Technologische und ökologische Hemmnisse ### Qualitätsdegradierung der Lagerstätten ### -----------> Der Lithiumgehalt in neu erschlossenen Salaren sinkt kontinuierlich: - Atacama-Salar (Chile): Rückgang von 0,18% Li (2010) auf 0,12% Li (2025) - Greenbushes (Australien): Abnahme der Erzqualität um 22% seit 2018. Dies erhöht die Produktionskosten pro Tonne Lithiumcarbonat um durchschnittlich 15% jährlich, was bei niedrigen Marktpreisen zu Stilllegungen marginaler Minen führt. ### Recyclingtechnologien im Aufwind ### -----------> Neue mechanochemische Verfahren des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ermöglichen Lithiumrückgewinnungsraten von 76%. Dennoch bestehen Hindernisse: - **Skalierungsprobleme**: Pilotanlagen decken <0,1% des europäischen Bedarfs - **Sammlungslücken**: Nur 12% der Lithium-Ionen-Batterien erreichen Recyclingsysteme. - **Wirtschaftlichkeit**: Bei Preisen unter 20.000 US$/t lohnt sich Recycling kaum.
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m4758406,
08.03.2025 19:55 Uhr
3
### Auswirkungen auf die Margenentwicklung ### -----------> Obwohl der aktuelle Auktionspreis unter den Spitzenwerten von 1.210 US-Dollar/t (Juni 2024) liegt, bleibt die Bruttomarge aufgrund gesunkener Produktionskosten stabil. Die Cash-Kosten für Spodumen-Konzentrat aus dem Greenbushes-JV (49 % Albemarle-Anteil) liegen bei etwa 400–450 US-Dollar/t, was eine Bruttomarge von rund 50 % ermöglicht. Dieser Wert übertrifft die Branchenbenchmarks um 10–15 Prozentpunkte und unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit von Albemarles Ressourcenbasis. -----------> ## Fazit und Ausblick ### -----------> Die März-2025-Auktion spiegelt eine strategische Anpassung Albemarles an die Marktrealitäten wider. Obwohl der Preis unter den Höchstwerten von 2024 liegt, demonstriert das Unternehmen durch die Auktionen weiterhin seine Fähigkeit, Marktpreise aktiv mitzugestalten. Für Investoren ist dies ein positives Signal, da es auf operative Flexibilität und Risikomanagementfähigkeiten hindeutet. Kurzfristig mögen reduzierte Preise die Gewinnprognosen dämpfen, doch die langfristige Stabilisierung des Marktes durch transparente Preismechanismen stärkt Albemarles Position als Partner der Automobilindustrie. Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der Geschäftsergebnisse bleibt jedoch eine Konsolidierung des Angebotssektors und eine Beschleunigung der EV-Nachfrage außerhalb Chinas.
m
m4758406,
08.03.2025 19:50 Uhr
0
### Preistransparenz als Marktsteuerungsinstrument ### -----------> Albemarle hat seit 2024 vier Auktionen in China durchgeführt und plant, diese auf andere Regionen wie Australien auszuweiten. Dieses Modell ermöglicht es dem Unternehmen, kurzfristige Marktsignale in langfristige Vertragsverhandlungen einfließen zu lassen. Wie CEO Kent Masters betonte, dienen die Auktionen nicht nur der Inventarreduktion, sondern auch der Gewinnung von Echtzeitdaten für die Preisgestaltung bei 70 % der auf Indexbasis verkauften Volumina.
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m4758406,
08.03.2025 19:46 Uhr
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Für die März-2025-Auktion ergibt sich bei einem mittleren Gehalt von 5,615 % Li₂O und einem Wechselkurs von 7,00 Yuan/USD: SC6-Preis=(6.701×5,615%6%)÷7≈914 US-Dollar/t Diese Berechnung bestätigt die vom Forumsteilnehmer genannte Umrechnung und unterstreicht die Transparenz des Auktionsmechanismus
m
m4758406,
08.03.2025 19:39 Uhr
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## Analyse der aktuellen Auktionsbedingungen ### Preisbildung im Vergleich zum Spotmarkt ### -----------> Der März-2025-Preis von 914 US-Dollar/t liegt leicht über den aktuellen Spotmarktbewertungen, die nach Angaben von Fastmarkets im Bereich von 880–930 US-Dollar/t (CIF China) liegen dürften. Diese leichte Prämie deutet darauf hin, dass Albemarle trotz des gesättigten Marktes weiterhin Preisdurchsetzungsfähigkeit besitzt. Die Entscheidung, das Material am Zhenjiang-Port abholbereit zu lagern, reduziert zudem Logistikkosten für Käufer und erhöht die Attraktivität des Angebots.
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