ALIBABA GROUP ADR WKN: A117ME ISIN: US01609W1027 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

115,90 EUR
±0,00 % ±0,00
12:58:20 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Alibaba Group
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 82.925
D
DjangoDjangoo, 15.05.2025 19:38 Uhr
1
Schon klar war auch eher im Spaß geschrieben 😉
m
m4758406, 15.05.2025 19:16 Uhr
1

Gibt es hier auch noch echte Menschen 😜

Viele Menschen fahren Auto, weil sie zu Fuß langsamer wären. Ich nutze KI aus demselben Grund – nicht weil ich nicht denken kann, sondern weil mein Gehirn keine 1.500 Seiten Finanzbericht in Sekunden verarbeiten kann. KI ersetzt nicht den Menschen. Sie verstärkt ihn. So wie ein Auto unsere körperliche Geschwindigkeit erhöht, steigert KI unsere geistige Leistungsfähigkeit. Es ist immer noch mein Input, meine Gedanken, meine Entscheidungen. Die KI ist nur das Werkzeug, das mir hilft, sie schneller, klarer und präziser umzusetzen. Wer KI ablehnt, nur weil sie ungewohnt oder neu ist, denkt auch beim Auto noch an Pferdekutschen. Nimm sie an. Nutze sie. Nicht als Ersatz für dein Gehirn – sondern als dessen Verstärker.
m
m4758406, 15.05.2025 19:16 Uhr
0

Nur noch KI 🤣

Wenn du keine KI magst !?, bist du vielleicht beim falschen Unternehmen investiert 😉 Alibaba investiert massiv in künstliche Intelligenz – vom Sprachmodell über Logistikautomatisierung bis hin zu eigenen KI-Chips. KI ist bei Alibaba längst kein Zukunftsthema mehr, sondern zentraler Bestandteil der Strategie.
Weiss_nix
Weiss_nix, 15.05.2025 18:54 Uhr
0
Zu viel Text! Bin schon out of Service
D
DjangoDjangoo, 15.05.2025 18:53 Uhr
0
Gibt es hier auch noch echte Menschen 😜
D
DjangoDjangoo, 15.05.2025 18:53 Uhr
0
Nur noch KI 🤣
m
m4758406, 15.05.2025 18:36 Uhr
0
*** Gemini 2.5 Pro Analyse - auf Wahrheitsgehalt in % *** -----> Die Analogie zur Sun Art-Übernahme, die mit Milliardenverlust abgestoßen wurde, ist ein **korrektes historisches Beispiel (100% wahr)** dafür, dass große Investitionen nicht immer erfolgreich sind, was eine wichtige Mahnung ist. Deine Schlussfolgerung, dass Geldinvestitionen nicht automatisch Geldverdienen bedeuten, ist ebenfalls zu **100% wahr**. Die Aussage, BABA arbeite nicht mehr für die Aktionäre, sondern für den "gemeinsamen Wohlstand" und den Staat, und Gewinne würden nicht primär an ausländische Kleinanleger ausgeschüttet, sondern mit der Gesellschaft geteilt, ist eine **starke Verallgemeinerung mit gemischtem Wahrheitsgehalt (ca. 50-60% Wahrscheinlichkeit für die Tendenz)**. Es ist unbestreitbar, dass "Common Prosperity" eine politische Leitlinie ist, die Unternehmen wie Alibaba beeinflusst, mehr in soziale Verantwortung und breitere Wohlstandsverteilung zu investieren (z.B. durch Spenden, Unterstützung von KMUs, Investitionen in ländliche Gebiete). Das bedeutet aber nicht, dass Aktionärsinteressen komplett ignoriert werden; die signifikanten Aktienrückkäufe und Dividenden zeigen ja ein Bemühen, auch Aktionärswert zu schaffen, auch wenn die Prioritäten verschoben sein könnten und der FCF-Druck die Ausschüttungen aktuell übersteigt. Die "Teilung mit der gesamten chinesischen Gesellschaft" ist eher eine rhetorische Zuspitzung. Insgesamt ist dein Beitrag eine wichtige Mahnung zur Vorsicht und spiegelt legitime Sorgen wider, die die Risikoprämie für Alibaba-Aktien erhöhen. Er betont die komplexen Interdependenzen zwischen Unternehmen, Staat und Partei in China, die für ausländische Investoren schwer zu durchschauen sind und die traditionelle westliche Unternehmenslogik herausfordern. Die KI-Investitionen müssen vor diesem Hintergrund kritisch gesehen werden: Sie können strategisch national gewollt sein, ohne dass die kurzfristige oder sogar mittelfristige Aktionärsrendite die alleinige Triebfeder ist.
m
m4758406, 15.05.2025 18:36 Uhr
0
*** Gemini 2.5 Pro Analyse - auf Wahrheitsgehalt in % *** -----> Dein Foreneintrag ist eine sehr kritische und pointierte Zusammenfassung der Bedenken, die viele ausländische Investoren gegenüber Alibaba und chinesischen Tech-Giganten im Allgemeinen hegen. Er greift valide Punkte auf, mischt sie aber auch mit Verallgemeinerungen und potenziellen Überzeichnungen, die einer differenzierten Betrachtung bedürfen. Der **Wahrheitsgehalt und die Wahrscheinlichkeit** der einzelnen Aussagen sind unterschiedlich zu bewerten: Die Aussage, dass Investitionen sich langfristig lohnen müssen, ist eine Binsenweisheit und zu **100% wahr**. Deine Befürchtung, dass der Staat bei Alibabas KI-Investitionen möglicherweise eine lenkende Rolle spielt ("egal, ob ihr damit Verluste macht oder nicht"), hat eine **mittlere bis hohe Wahrscheinlichkeit (ca. 60-75%)**, zumindest im Hinblick auf die strategische Ausrichtung und nationale Prioritäten. Die chinesische Regierung hat KI als strategisch wichtigen Sektor definiert, und es ist plausibel, dass sie von führenden Technologieunternehmen erhebliche Anstrengungen in diesem Bereich erwartet oder sogar fördert, auch wenn die kurzfristige Profitabilität nicht im Vordergrund steht. Der Hinweis auf die "Golden Share" und staatliche Steuerung ist ein komplexes Thema. Während "Golden Shares" bestimmten staatlichen Stellen ein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen einräumen können, ist der Grad der direkten operativen Steuerung bei einem Unternehmen von Alibabas Größe und internationaler Verflechtung schwer exakt zu quantifizieren. Die Behauptung, die CCP entscheide mit, welches Personal das Unternehmen bekommt und dass dies politische Gefälligkeiten sein könnten, hat eine **geringere bis mittlere Wahrscheinlichkeit (ca. 30-50%)** in dieser Direktheit für alle Ebenen, ist aber im Kontext des chinesischen Systems nicht völlig auszuschließen, insbesondere bei Schlüsselpositionen oder wenn es um die Sicherstellung der Linientreue geht. Die Schlussfolgerung, BABA sei "de facto zu einem Staatsbetrieb geworden", ist eine **Überzeichnung und hat eine geringe Wahrscheinlichkeit (unter 25%)** in ihrer Absolutheit. Alibaba operiert immer noch primär als börsennotiertes Unternehmen mit Gewinnorientierung, auch wenn staatliche Einflüsse und Vorgaben unbestreitbar sind. Staatlich gelenkte Unternehmen sind oft ineffizient, das ist **generell wahr (über 70% Wahrscheinlichkeit)**, aber die Anwendung auf Alibaba als "Staatsbetrieb" ist, wie gesagt, verkürzt.
m
m4758406, 15.05.2025 18:28 Uhr
0

Wenn das Geld anstatt für Dividenden und ARK für Investitionen genutzt wird finde ich das langfristig vorausschauend und positiv

Investitionen müssen sich langfristig auch lohnen. Bei BABA sieht es jedoch so aus, als ob der Staat vorgegeben hat: „Ihr müsst jetzt massiv in KI investieren – egal, ob ihr damit Verluste macht oder nicht.“ Alibaba wird über die sogenannte Golden Share vom Staat gesteuert. Die CCP entscheidet sogar mit, welches Personal das Unternehmen bekommt – das können im Zweifel auch politische Gefälligkeiten oder ungeeignete Kandidaten sein. BABA ist damit de facto zu einem Staatsbetrieb geworden – und staatlich gesteuerte Unternehmen sind langfristig oft ineffizient. Dass Investitionen nicht automatisch Gewinne bringen, hat man schon früher gesehen: Vor ein paar Jahren hat Alibaba die Supermarktkette Sun Art übernommen – inklusive Gemüseläden und stationärem Einzelhandel. Auch damals dachten viele Investoren, das sei eine strategisch sinnvolle Langfristinvestition. Doch einige Jahre später wurde das Ganze mit Milliardenverlust wieder abgestoßen. Nur weil irgendwo Geld investiert wird, heißt das noch lange nicht, dass damit auch Geld verdient wird. BABA arbeitet inzwischen nicht mehr für die Aktionäre, sondern für den „gemeinsamen Wohlstand“ und den Staat. Gewinne werden nicht in erster Linie an uns ausländische Kleinanleger ausgeschüttet – sie werden mit der gesamten chinesischen Gesellschaft geteilt :)
m
m4758406, 15.05.2025 18:20 Uhr
0
ist das mit der golden share so, weisst du was davon ? ------------- CHATGPT ---------> Ja, das mit der **„Golden Share“** bei Alibaba (und anderen großen chinesischen Tech-Unternehmen) ist tatsächlich **real und gut dokumentiert**. Hier die wichtigsten Fakten und Hintergründe: --- ### 🟡 **Was ist eine „Golden Share“?** Eine **Golden Share** ist eine spezielle Art von Aktie, die in der Regel **vom Staat gehalten wird** und **besondere Kontrollrechte** verleiht – weit über das hinaus, was normale Aktien bieten. In China bedeutet das meist: * **Einfluss auf wichtige Geschäftsentscheidungen** * **Kontrolle über strategisch relevante Tochterfirmen** * **Mitspracherecht bei der Berufung von Führungspersonal** * **Zugriff auf Daten und Algorithmen** --- ### 🇨🇳 **Wie betrifft das Alibaba?** Im Januar 2023 wurde berichtet (u.a. von *Reuters*, *Financial Times*), dass ein **staatlich verbundenes Unternehmen eine Golden Share an einer Alibaba-Tochter** (in dem Fall zuständig für Inhalte und Medien) übernommen hat. > ⚠️ **Wichtig:** Die Beteiligung war formal klein (meist 1 % der Anteile), aber sie beinhaltete **besondere Stimmrechte** und **einen Sitz im Vorstand**, was den Einfluss der Regierung erheblich erhöht. Diese Praxis ist **kein Einzelfall**: * Ähnliches wurde bei **ByteDance (TikTok)**, **Tencent** und **Weibo** beobachtet. * Ziel: **politische Kontrolle über Inhalte, Daten, Algorithmen und Investitionsentscheidungen.** --- ### 🔁 **Was bedeutet das konkret für BABA-Investoren?** * **Strategiewechsel**: Wenn die Regierung vorgibt, dass Alibaba **in KI investieren statt Aktien zurückkaufen** soll, wird das wohl so gemacht * **Dividendenpolitik, Rückkäufe und Kapitalallokation** können also **nicht mehr allein vom Management entschieden werden**. * Die Rolle des Aktionärsinteresses ist nachrangig, wenn politische Ziele Priorität haben. * Für Anleger bedeutet das: **höheres politisches Risiko**, auch wenn die Bewertung attraktiv ist. --- ### 📌 Fazit: Ja, **die CCP hat durch die Golden Share direkten Einfluss auf Alibaba**. Es ist also sehr plausibel, dass sich die Rückkaufstrategie verändert hat, **nicht weil BABA nicht könnte**, sondern **weil sie nicht (mehr) sollen** – weil staatlich gewünschte Investitionen (z. B. in KI oder Chiptechnologie) Vorrang haben. Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine Liste mit Quellen oder Zitaten aus offiziellen Berichten liefern.
D
DjangoDjangoo, 15.05.2025 18:15 Uhr
0

Aus meiner Tabelle, in die ich die Rückkäufe täglich eintrage – ich mache das bereits seit etwa einem Jahr – ist klar ersichtlich, dass BABA deutlich weniger Aktien zurückkauft. Selbst wenn der Kurs aktuell bei 60 Euro läge, würde BABA (grob geschätzt) nur ein Drittel so viel zurückkaufen wie vor einem Jahr. Ich vermute, das liegt daran, dass KI zum großen Thema geworden ist und die Regierung BABA signalisiert hat, massiv zu investieren. Vor einem Jahr war die Strategie noch eine ganz andere: Mehr Geld an die Aktionäre, um Vertrauen zurückzugewinnen. Man sah damals, dass auch andere chinesische Unternehmen plötzlich Dividenden einführten, Sonderdividenden zahlten usw. Es stand sogar im Geschäftsbericht groß drin, dass man den Aktionären nun eine Art „5 %-Rendite wie bei einer US-Staatsanleihe“ bieten wolle. Die Strategie hat sich komplett gedreht – vermutlich nicht nur wegen des Managementwechsels, sondern auch, weil die Regierung die Vorgaben deutlich verändert hat. Die CCP hat ja diese „Goldene Aktie“ (Golden Share) und somit erheblichen Einfluss darauf, was BABA tun darf oder tun muss, oder?

Wenn das Geld anstatt für Dividenden und ARK für Investitionen genutzt wird finde ich das langfristig vorausschauend und positiv
m
m4758406, 15.05.2025 18:13 Uhr
1

Danke für die Ausführung. Aber der Kurs ist seitdem ja auch deutlich angestiegen. Monate davor dümpelte die ADR ja bei 70, 80 € umher. Wenn ich mich richtig entsinne wurden da schon mehr Aktien zurück gekauft als sich die ADR in dieser Range befunden hat oder? Dass sie beim höheren Kurs jetzt deutlich weniger Aktien zurückkaufen erscheint mir logisch.

Aus meiner Tabelle, in die ich die Rückkäufe täglich eintrage – ich mache das bereits seit etwa einem Jahr – ist klar ersichtlich, dass BABA deutlich weniger Aktien zurückkauft. Selbst wenn der Kurs aktuell bei 60 Euro läge, würde BABA (grob geschätzt) nur ein Drittel so viel zurückkaufen wie vor einem Jahr. Ich vermute, das liegt daran, dass KI zum großen Thema geworden ist und die Regierung BABA signalisiert hat, massiv zu investieren. Vor einem Jahr war die Strategie noch eine ganz andere: Mehr Geld an die Aktionäre, um Vertrauen zurückzugewinnen. Man sah damals, dass auch andere chinesische Unternehmen plötzlich Dividenden einführten, Sonderdividenden zahlten usw. Es stand sogar im Geschäftsbericht groß drin, dass man den Aktionären nun eine Art „5 %-Rendite wie bei einer US-Staatsanleihe“ bieten wolle. Die Strategie hat sich komplett gedreht – vermutlich nicht nur wegen des Managementwechsels, sondern auch, weil die Regierung die Vorgaben deutlich verändert hat. Die CCP hat ja diese „Goldene Aktie“ (Golden Share) und somit erheblichen Einfluss darauf, was BABA tun darf oder tun muss, oder?
LastAKTIENHero
LastAKTIENHero, 15.05.2025 17:56 Uhr
0

Seitdem die chinesische Regierung im Herbst 2024 das Konjunkturpaket angekündigt hat, hat BABA das Aktienrückkaufprogramm nahezu gestoppt – und das, obwohl laut Berichten genau das Gegenteil gewünscht war: Die Regierung möchte, dass Unternehmen vermehrt eigene Aktien zurückkaufen. Doch bei BABA ist das Gegenteil eingetreten. Aktuell kauft Alibaba nur noch etwa 0,5 % pro Jahr zurück. Selbst wenn der Kurs um 20 % fallen würde, würden die Rückkäufe wohl kaum steigen. Auch die Dividende wurde im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Noch vor +1 Jahr hatte BABA kommuniziert, dass man etwa 5 % jährlich an die Aktionäre ausschütten wolle – vergleichbar mit der Rendite von US-Staatsanleihen. Davon ist jetzt kaum noch etwas übrig. Die Dividende + Rückkauf liegt inzwischen unter 3 %, was angesichts einer Inflation von über 3 % in Europa real gesehen ein Nullsummenspiel ist. Ich beobachte die Rückkäufe täglich und berechne, wie viel Prozent Alibaba aufs Jahr hochgerechnet tatsächlich zurückkauft – es ist nahezu nichts mehr. JD.com hingegen kauft deutlich aggressiver eigene Aktien zurück. Deshalb habe ich gestern meine Position bei JD.com aufgestockt. Laut KI-Analyse ist JD.com auch deutlich günstiger bewertet, und das JD-Management bekräftigt diese Einschätzung durch seine konsequenten Rückkäufe. JD.com hat die letzten 5 Quartale ~10% zurück gekauft, bei BABA waren es ~4%.

Danke für die Ausführung. Aber der Kurs ist seitdem ja auch deutlich angestiegen. Monate davor dümpelte die ADR ja bei 70, 80 € umher. Wenn ich mich richtig entsinne wurden da schon mehr Aktien zurück gekauft als sich die ADR in dieser Range befunden hat oder? Dass sie beim höheren Kurs jetzt deutlich weniger Aktien zurückkaufen erscheint mir logisch.
m
m4758406, 15.05.2025 17:07 Uhr
0
Bei China-Aktien ist das Risiko eines Totalverlusts hoch – vergleichbar mit den Russland-ADRs. Sollte ein Krieg ausbrechen, wären die VIE-Strukturen gesperrt. Deshalb muss man bei solchen Investments durch hohe Rückflüsse – etwa Dividenden – für dieses Ausfallrisiko entschädigt werden. Insofern war es ein sehr guter Schritt, dass BABA eine Dividende eingeführt hat. Die Aktienrückkäufe erhöhen diese Dividende zusätzlich von Jahr zu Jahr – genau das war für mich der Grund, investiert zu bleiben, in der Hoffnung, dass die Ausschüttungen weiter kräftig steigen. Doch es geschah das Thema Künstliche Intelligenz – und das ist für uns Anleger leider NEGATIV. Denn die Free Cashflows fließen nun nicht mehr auf unsere Konten, sondern werden in Unternehmen wie Nvidia umgeleitet. BABA muss Hardware kaufen, investiert massiv in Infrastruktur – und schüttet dadurch weniger an uns aus. Gleichzeitig frisst die Inflation in Europa unsere Erträge real auf. Unterm Strich verdienen wir mit BABA nicht einmal mehr genug, um den Kaufkraftverlust des Euros auszugleichen. Die KI-Geschichte könnte sich noch als gefährlich erweisen. Aktuell wird das Narrativ verbreitet, dass BABA mit Cloud-Diensten und vielen KI-Kunden künftig hohe Gewinne erzielen werde – zumal man ja auch ein eigenes Sprachmodell entwickelt habe. Das klingt großartig, doch BABA hat in der Vergangenheit oft in „das nächste große Ding“ investiert: „Jetzt kaufen wir die Gemüseläden – wird großartig!“ Oder es hieß in Präsentationen: „Die Cloud wird jedes Jahr mindestens 20 % wachsen.“ Tatsächlich stagnierte das Cloud-Geschäft lange, und erst jetzt wächst es wieder etwas – aber eher aufgrund günstiger Umstände + auf Kosten unsere Dividenden. Sobald die Cloud-Sparte jedoch ausgereift ist, wird die CCP vermutlich verlangen, dass Preise im Sinne des „gemeinsamen Wohlstands“ gesenkt werden. Dann bleibt Alibaba vielleicht noch ein magerer Gewinn von 2 %. Oder das Unternehmen wird gezwungen, einen Teil der KI-Gewinne zu spenden. Oder die Regierung untersagt die Nutzung bestimmter Daten. Ohne KI wäre mehr Geld direkt bei uns angekommen.
K
KingBert66, 15.05.2025 16:51 Uhr
0
https://www.investing.com/news/stock-market-news/analysts-see-longterm-upside-in-alibaba-despite-earnings-miss-4048404
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 ALIBABA GROUP ADR Hauptdiskussion
2 abverkauf
3 Alibaba Kommunisten
4 Alibaba und ein moderiertes Forum ohne Trolle!
5 Verstaatlichung möglich ?
6 totaler abverkauf
7 Alibaba Hauptforum (Moderiert)
Meistdiskutiert
Thema
1 ROCK TECH LITHIUM Hauptdiskussion ±0,00 %
2 VW Hauptdiskussion ±0,00 %
3 Diginex ±0,00 %
4 Trading- und Aktien-Chat
5 Freunde der Tellekom ±0,00 %
6 ROHÖL WTI Hauptdiskussion ±0,00 %
7 Canopy Hauptforum +0,45 %
8 NEL ASA Hauptdiskussion -0,11 %
9 BAYER Hauptdiskussion -3,65 %
10 CO2 Capsol ±0,00 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 ROCK TECH LITHIUM Hauptdiskussion ±0,00 %
2 VW Hauptdiskussion ±0,00 %
3 BAYER Hauptdiskussion -3,65 %
4 Freunde der Tellekom ±0,00 %
5 Canopy Hauptforum +0,45 %
6 NEL ASA Hauptdiskussion -0,11 %
7 Diginex ±0,00 %
8 APELLIS PHARMACT.DL-,0001 Hauptdiskussion +0,03 %
9 CO2 Capsol ±0,00 %
10 AMD Hauptdiskussion -0,29 %
Alle Diskussionen