BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: BNTX Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

79,93 EUR
-2,32 % -1,90
22. Oktober 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 669.574
w
winterShorts, Montag 7:55 Uhr
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Cash Reserven schmelzen dahin….Titanic Stimmung in Mainz 🚢📉📉📉
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Werder1812, Montag 8:22 Uhr
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Daten draussen

Und?
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Thebrick, Montag 8:37 Uhr
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Und?

Schau selber, bin kein Arzt. https://cslide.ctimeetingtech.com/esmo2026/attendee/confcal/presentation/list?q=BioNTech+
W
Werder1812, Montag 9:01 Uhr
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Durchweg positiv aber kein Kracher. Also auf Samstag warten
Artikel14
Artikel14, Montag 12:51 Uhr
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ESMO-Kongress 2026 Fortschritte ihrer spätklinischen Onkologie-Pipeline und Daten zu innovativen Kombinationsansätzen mit Pumitamig https://www.biontech.com/de/de/home/mediaroom/news/press-releases/2026/10/BioNTech-to-Showcase-Oncology-Late-Stage-Pipeline-Progress-and-Pumitamig-Novel-Novel-Combination-Data-at-ESMO-2026.html
T
Thebrick, Montag 0:56 Uhr
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Die genauen Veröffentlichungszeiten für die diesjährigen Abstracts der ESMO 2026 sind offiziell wie folgt festgelegt: Reguläre Abstracts: Diese werden erst am Montag, den 19. Oktober 2026 um 00:05 Uhr CEST vollständig online auf der ESMO-Website freigeschaltet. [1] Late-Breaking Abstracts (LBA): Die hochkarätigen, aktuellen Studiendaten werden sogar erst am jeweiligen Tag ihrer Präsentation um 00:05 Uhr veröffentlicht. Vorab (seit Ende September) sind im ESMO-Programm lediglich die reinen Titel und Autoren ohne Daten einsehbar. [1, 2, 3] Was von BioNTech für 2026 real erwartet wird: BioNTech wird auf der ESMO 2026 primär Daten zu seiner stark ausgebauten Antikörper- und ADC-Pipeline präsentieren. Zusammen mit dem Partner DualityBio wurden bereits klinische Präsentationen für das B7-H3-zielgerichtete ADC Elfetabart Drozuntecan (DB-1311/BNT324) sowie für das HER3-zielgerichtete ADC DB-1310 für diesen Kongress angekündigt. Ebenso stehen aktuelle Updates zum bispezifischen Antikörper Pumitamig (BNT327) im Fokus

Daten draussen
M
Mrnafuture, Sonntag 22:19 Uhr
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Ich habe mir nochmals Gedanken zu BioNTech gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass es zwischen Aufsichtsrat und CEO angesichts der aktuellen Situation nicht gewaltig knirscht. Wir sprechen hier von einem gigantischen Forschungsunternehmen mit Hunderten hochqualifizierten Wissenschaftlern, einer enormen technologischen Kompetenz, einer vielversprechenden Onkologie-Pipeline und einer außergewöhnlich hohen Cash-Position. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen mit diesen Voraussetzungen sein Potenzial aus Sicht des Kapitalmarkts bislang nicht überzeugend auf die Straße bringt? Wäre ich im Aufsichtsrat, würde ich alles Erdenkliche unternehmen, um die Forschungserfolge konsequent in marktfähige Produkte, Zulassungen und wiederkehrende Umsätze zu überführen. Es kann doch nicht der Anspruch sein, über Jahre hinweg Milliarden in Forschung zu investieren, ohne den Unternehmenswert für die Aktionäre entsprechend sichtbar zu machen. Oder verfolgt man inzwischen eine ganz andere Strategie? Geht man möglicherweise davon aus, dass BioNTech ohnehin ein Übernahmekandidat ist, und richtet die Unternehmensführung ihre Erwartungen zunehmend auf einen späteren Verkauf aus? Während sich die Großaktionäre und Gründer ihre Kapitalinvestitionen vergolden lassen könnten, bliebe für die Kleinanleger im ungünstigsten Fall nur ein Bruchteil des eigentlich möglichen Potenzials übrig. Das sind natürlich Spekulationen, und ich möchte niemandem konkrete Absichten unterstellen. Aber angesichts der vorhandenen Ressourcen, der wissenschaftlichen Kompetenz und der finanziellen Möglichkeiten finde ich die Diskrepanz zwischen dem Potenzial des Unternehmens und seiner Wahrnehmung am Kapitalmarkt zunehmend schwer nachvollziehbar. Irgendetwas passt für mich hier noch nicht zusammen. Entweder unterschätzt der Markt die Pipeline massiv, die Unternehmensführung kommuniziert und kommerzialisiert ihre Fortschritte nicht konsequent genug, oder hinter den Kulissen werden strategische Entscheidungen vorbereitet, von denen wir als Aktionäre bislang wenig wissen. Wie seht ihr das? Übersehe ich etwas Entscheidendes, oder ist die Situation bei BioNTech tatsächlich so ungewöhnlich, wie sie mir mittlerweile erscheint?

Ich glaube auch, dass mittlerweile tiefe Gräben zwischen Aufsichtsrat u Gründern bestehen. Zudem bin auch ich längere Zeit von einem Übernahmeszenario ausgegangen. Aber dazu passt die Personalie Guido Oelkers nicht. Er ist nicht der Typus Dealmaker, den man hierfür bräuchte, sondern eher der auf Wachstum und Kommerzialsierung gerichtete Typus von CEO. Ich glaube mittlerweile, die von Dir zutreffender Weise angesprochene Diskrepanz basiert schlichtweg aus der momentanen Führungslosigkeit, dem Vertrauensverlust, den Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ausscheiden der Gründer und der fehlenden Durchsetzungsstärke des Aufsichtsrats ggü. den Gründern.
d
duke19831993, Sonntag 21:01 Uhr
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Ich habe mir nochmals Gedanken zu BioNTech gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass es zwischen Aufsichtsrat und CEO angesichts der aktuellen Situation nicht gewaltig knirscht. Wir sprechen hier von einem gigantischen Forschungsunternehmen mit Hunderten hochqualifizierten Wissenschaftlern, einer enormen technologischen Kompetenz, einer vielversprechenden Onkologie-Pipeline und einer außergewöhnlich hohen Cash-Position. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen mit diesen Voraussetzungen sein Potenzial aus Sicht des Kapitalmarkts bislang nicht überzeugend auf die Straße bringt? Wäre ich im Aufsichtsrat, würde ich alles Erdenkliche unternehmen, um die Forschungserfolge konsequent in marktfähige Produkte, Zulassungen und wiederkehrende Umsätze zu überführen. Es kann doch nicht der Anspruch sein, über Jahre hinweg Milliarden in Forschung zu investieren, ohne den Unternehmenswert für die Aktionäre entsprechend sichtbar zu machen. Oder verfolgt man inzwischen eine ganz andere Strategie? Geht man möglicherweise davon aus, dass BioNTech ohnehin ein Übernahmekandidat ist, und richtet die Unternehmensführung ihre Erwartungen zunehmend auf einen späteren Verkauf aus? Während sich die Großaktionäre und Gründer ihre Kapitalinvestitionen vergolden lassen könnten, bliebe für die Kleinanleger im ungünstigsten Fall nur ein Bruchteil des eigentlich möglichen Potenzials übrig. Das sind natürlich Spekulationen, und ich möchte niemandem konkrete Absichten unterstellen. Aber angesichts der vorhandenen Ressourcen, der wissenschaftlichen Kompetenz und der finanziellen Möglichkeiten finde ich die Diskrepanz zwischen dem Potenzial des Unternehmens und seiner Wahrnehmung am Kapitalmarkt zunehmend schwer nachvollziehbar. Irgendetwas passt für mich hier noch nicht zusammen. Entweder unterschätzt der Markt die Pipeline massiv, die Unternehmensführung kommuniziert und kommerzialisiert ihre Fortschritte nicht konsequent genug, oder hinter den Kulissen werden strategische Entscheidungen vorbereitet, von denen wir als Aktionäre bislang wenig wissen. Wie seht ihr das? Übersehe ich etwas Entscheidendes, oder ist die Situation bei BioNTech tatsächlich so ungewöhnlich, wie sie mir mittlerweile erscheint?

Deswegen halte ich nur noch Calls, wie ich sie bei Intel, Tesla Paypal,Micron und Moderna hatte. Combi aus Underdog und fallen Angel. Fahre damit ganz gut. Hab aber leider immer zu früh alles verkauft😅🥲. Deswegen fahre ich jetzt die 80% halten und 20% Verkaufen Methode.
audima
audima, Sonntag 19:01 Uhr
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Ich habe mir nochmals Gedanken zu BioNTech gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass es zwischen Aufsichtsrat und CEO angesichts der aktuellen Situation nicht gewaltig knirscht. Wir sprechen hier von einem gigantischen Forschungsunternehmen mit Hunderten hochqualifizierten Wissenschaftlern, einer enormen technologischen Kompetenz, einer vielversprechenden Onkologie-Pipeline und einer außergewöhnlich hohen Cash-Position. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen mit diesen Voraussetzungen sein Potenzial aus Sicht des Kapitalmarkts bislang nicht überzeugend auf die Straße bringt? Wäre ich im Aufsichtsrat, würde ich alles Erdenkliche unternehmen, um die Forschungserfolge konsequent in marktfähige Produkte, Zulassungen und wiederkehrende Umsätze zu überführen. Es kann doch nicht der Anspruch sein, über Jahre hinweg Milliarden in Forschung zu investieren, ohne den Unternehmenswert für die Aktionäre entsprechend sichtbar zu machen. Oder verfolgt man inzwischen eine ganz andere Strategie? Geht man möglicherweise davon aus, dass BioNTech ohnehin ein Übernahmekandidat ist, und richtet die Unternehmensführung ihre Erwartungen zunehmend auf einen späteren Verkauf aus? Während sich die Großaktionäre und Gründer ihre Kapitalinvestitionen vergolden lassen könnten, bliebe für die Kleinanleger im ungünstigsten Fall nur ein Bruchteil des eigentlich möglichen Potenzials übrig. Das sind natürlich Spekulationen, und ich möchte niemandem konkrete Absichten unterstellen. Aber angesichts der vorhandenen Ressourcen, der wissenschaftlichen Kompetenz und der finanziellen Möglichkeiten finde ich die Diskrepanz zwischen dem Potenzial des Unternehmens und seiner Wahrnehmung am Kapitalmarkt zunehmend schwer nachvollziehbar. Irgendetwas passt für mich hier noch nicht zusammen. Entweder unterschätzt der Markt die Pipeline massiv, die Unternehmensführung kommuniziert und kommerzialisiert ihre Fortschritte nicht konsequent genug, oder hinter den Kulissen werden strategische Entscheidungen vorbereitet, von denen wir als Aktionäre bislang wenig wissen. Wie seht ihr das? Übersehe ich etwas Entscheidendes, oder ist die Situation bei BioNTech tatsächlich so ungewöhnlich, wie sie mir mittlerweile erscheint?
T
Thebrick, Sonntag 18:23 Uhr
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Habe um 18.00 unter direct trade bei L&S duality kaufen wollen, allerdings war der status: trading halted, also ausgesetzt. 🤔
g
goldmausi99, Sonntag 13:54 Uhr
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Ist mMn so ein Kommt-drauf-an -Ding. 1. Wäre intern alles gut und die eigene mrna Pipeline vielversprechend, würden die Gründer nicht gehen. In diesem Szenario wäre die Stimmung hier sicher besser. Und zwar selbst bei den jüngsten Hiobsbotschaften, wenn die Kommunikation stimmen und wir Kleinaktionäre mitgenommen werden würden. 2. Offensichtlich ist intern aber nicht alles in Ordnung und die Gründer verlassen das Unternehmen, vielleicht wurde es ihnen auch nahe gelegt. Auch das wäre trotz der letzten Negativmeldungen im mrna Bereich völlig ok gewesen, wenn es geordnet und einem Unternehmen dieser Größenordnung angemessen erfolgt wäre, notfalls mit einem Interims-CEO. Bei einer vernünftigen Kommunikation, in dem die negativen Dinge nachvollziehbar erklärt, aber eine grundsätzliche Zuversicht (wenn denn berechtigt) verbreitet werden würde, wäre die Stimmung auch besser. 3. Wir haben aber nichts von den beiden o.g. Szenarien. Ganz im Gegenteil: Dünne Begründung für das Ausscheiden der Gründer, mindestens ein ganzes Jahr Führungslosigkeit, unzufriedene Mitarbeiter, mittlerweile ein ganz schlechtes Image des Unternehmens in der Außenwelt, mehrere nicht eingehaltene, zuvor aber exakt so angekündigte Termine, gänzlich fehlende Kommunikation oder Erklärung zu der Nichteinhaltung der selbst benannten Fristen, erneute Aktienverkäufe durch Sahin seit Juni, komplett fehlende IR, Bekanntwerden der bestehenden großen Differenzen (Stichwort Eklat) bei den Verhandlungen zwischen Aufsichtsrat und Gründer. Die Aufzählung ist leider noch nicht mal abschließend. Im Gegensatz zu den Milliardären Sahin/Türeci und den Strüngmanns sind die meisten Kleunanleger hier mit ihrem hart erarbeiten Geld investiert, zum Zweck des Vermögensaufbaus und/oder zur Altersabsicherung. Und dann von der Unternehmensführung so behandelt und im Unklaren gelassen zu werden, ist mMn einfach schäbig.

Es steckt sicherlich ein wahrer Kern in der Aussage, aber man sollte nicht vergessen, dass Moderna allein durch die Aussicht auf Fortschritte von 20 € auf 200 € gestiegen ist.Sobald sich die Situation positiv entwickelt, könnten weitere bedeutende Veränderungen eintreten.
B
Biberbruder3, Sonntag 13:12 Uhr
4
Im Nachbarforum von Ar.iva bin ich auf die unten verlinkten Berichte gestoßen. Höchst interessant, wie ich finde und insbesondere der erste Bericht macht nochmal die unterschiedlichen Herangehensweisen von Moderna und Biontech deutlich. https://transkript.de/artikel/2026/mrna-und-checkpoint-kein-erfolgsgarant-biontech-verfehlt-studienziel/ https://transkript.de/artikel/2026/biontech-liefert-neue-krebsdaten-auf-konferenz-in-seoul/
AmeisenMoney
AmeisenMoney, Sonntag 12:56 Uhr
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Der Laden ist am ENDE !
M
Mrnafuture, Sonntag 12:25 Uhr
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Natürlich nur ein Jux. Wer sich dazu veranlasst sieht, kann ja gerne eine andere, nämlich eine Erfolgsgeschichte kreieren. Mir fehlt dazu gerade ein wenig die Phantasie😉
M
Mrnafuture, Sonntag 12:19 Uhr
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Eine rein fiktionale Erzählung aus der Matrix, mit Unterstützung der KI: Der Schlüssel drehte sich mit einem schweren, metallischen Klacken im Schloss. Als Thomas die Pforte des Werkes in Mainz um exakt 07:30 öffnete, schlug ihm nur eine eisige, unnatürliche Stille entgegen. Kein Summen der Drehtüren, kein geschäftiges Stimmengewirr in der Lobby, keine Schritte auf dem glänzenden Linoleum. Niemand war da. Keine Menschenseele. Verwirrt blieb er im Eingangsbereich stehen. Irgendwo im hinteren Teil des Verwaltungstrakts klingelte ununterbrochen ein Telefon – ein schriller, monotoner Ton, den niemand abnahm. Thomas ging den Flur entlang, vorbei an verlassenen Schreibtischen, auf denen noch vertrocknete Kaffeetassen standen. Ein plötzlicher Luftzug ließ ihn frösteln. Durch ein offen gebliebenes Fenster am Ende des Ganges wehte der herbstliche Wind, blätterte in ein paar liegengebliebenen Papieren und ließ eine Jalousie rhythmisch gegen den Rahmen schlagen. Das Werk wirkte wie ein fluchtartig verlassener Lost Place. Auf der Suche nach Lebenszeichen öffnete Thomas die Tür zu einem kleinen Abstellraum. Dort, zwischen alten Kartons und ausrangierten Bürostühlen, stand er: ein alter, außer Betrieb genommener Server, auf dessen staubigem Gehäuse noch mühsam ein Aufkleber mit der Aufschrift „Instadeep“ zu erkennen war. Einst die Speerspitze der künstlichen Intelligenz, die die nächste Generation der Medizin einläuten sollte. Jetzt nur noch Elektronikschrott in der Besenkammer. Thomas spürte, wie sich ihm der Magen umdrehte. Er ging weiter in Richtung der Labore. Als er die Schleuse passierte, empfing ihn nur flackerndes, spärliches Licht. Eine der Leuchtstoffröhren summte im Sterbebett, warf unruhige Schatten an die sterilen Wände. Immer noch kein Mensch. An den Wänden hängen geöffnete, aber völlig leere Laborfächer. Die ordentlichen Beschriftungen darunter brannten sich in sein Gedächtnis: „Neue Projekte – mRNA Krebstherapie“, „Projekt: Next-Gen Grippeimpfstoff“. Alle Fächer waren leer. Kein einziges Reagenzglas, keine Proben, keine Zukunft. Ein schwerer Seufzer entwich ihm, während er sich an eine Tischkante lehnte. Ach, was war das früher schön gewesen. Er erinnerte sich an den weltweiten Erfolg des Covid-Impfstoffes und die rauschenden Partys. Damals, als die ganze Welt auf dieses Werk in Mainz blickte. Lkw-Kolonnen, Blitzlichtgewitter, das Gefühl, die Menschheit gerettet zu haben. „Wir fühlten uns wie die Größten, unbesiegbar“, dachte Thomas bitter. Sie hatten geglaubt, der Erfolg würde ewig währen. Mit den starken Gründern an der Spitze fühlte sich das Team wie eine Eliteeinheit, die jede Krankheit der Welt bezwingen könnte. Der Rausch des Erfolgs hatte sie blind gemacht für das brutale Erwachen, das eintreten würde, als die Pandemie endete, die Milliarden versiegten und die neuen Projekte eines nach dem anderen in den klinischen Studien scheiterten. Das Telefon am Ende des Flurs klingelte immer noch. Doch Thomas wusste jetzt, dass niemand mehr abheben würde. Das Werk Mainz war nur noch die Hülle eines Traums, der längst ausgeträumt war.
W
Werder1812, Sonntag 10:48 Uhr
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Nächsten Samstag kommen dann die nächsten interessanten Daten..bin ich mal gespannt
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