BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.886
M
Mrnafuture, 11.01.2026 12:42 Uhr
4

Kennedys Vorgehen wird von Kritikern weniger als medizinisch motivierter Diskurs denn als strategisch-juristisches Geschäftsmodell interpretiert, das auf Provokation, maximale öffentliche Aufmerksamkeit und die gezielte Suche nach angreifbaren Punkten in hochkomplexen regulatorischen Systemen setzt. In diesem Verständnis dienen zugespitzte Aussagen über Impfstoffe und insbesondere über mRNA-Technologien nicht primär der wissenschaftlichen Aufklärung, sondern der Schaffung eines Klimas des Misstrauens, das juristische Anschlussfähigkeit erzeugt. Wo Unsicherheit, Angst oder moralische Empörung wachsen, entstehen potenzielle Kläger – und damit die Grundlage für Sammelklagen, Vergleichsverhandlungen und medienwirksame Prozesse, wie sie im US-amerikanischen Rechtssystem strukturell begünstigt werden. Gerade international agierende Unternehmen wie BioNTech geraten dabei ins Visier, nicht weil sie singulär fehlbar wären, sondern weil ihre technologische Führungsrolle, ihre Marktrelevanz und ihre öffentliche Sichtbarkeit sie zu attraktiven Angriffszielen machen. Die Strategie folgt einem bekannten Muster: Zunächst wird der Diskurs moralisch aufgeladen, anschließend werden regulatorische Grauzonen, kommunikative Unschärfen oder unvermeidliche Unsicherheiten komplexer klinischer Daten als systemische Versäumnisse umgedeutet. Juristisch geht es dabei weniger um die Widerlegung der Technologie als solcher, sondern um das Ausnutzen von Asymmetrien zwischen wissenschaftlicher Komplexität und gerichtlicher Beweislogik. Aus europäischer Perspektive wirkt dieses Vorgehen nicht selten wie eine spezifisch amerikanische Mischung aus Aktivismus, Unternehmertum und Litigation-Kultur, in der politische Einflussnahme und wirtschaftliche Interessen ineinander greifen. Entscheidend wird daher sein, ob die führenden Akteure der Biotechnologiebranche diesen Angriffen nicht defensiv, sondern mit juristischer Klarheit, regulatorischer Transparenz und wissenschaftlicher Souveränität begegnen. Wo robuste Daten, saubere Zulassungsverfahren und präzise Risikokommunikation konsequent verteidigt werden, verliert die Strategie der Provokation ihre Wirkung. In diesem Sinne liegt die eigentliche Antwort weniger im öffentlichen Schlagabtausch als in der nüchternen Durchsetzung rechtsstaatlicher und wissenschaftlicher Standards.

Dies hätte auch durch die natürliche Intelligenz nicht besser formuliert werden können und zeigt, wie steinig der Weg für uns noch werden wird. Off topic: Dieses Verhaltensmuster ist mittlerweile weit verbreitet, insbesondere (aber nicht nur) in der Trump-Administratiion und bei (anderen) Autokraten. Einfach mal ein paar haltlose und nicht bewiesene Behauptungen raushauen, die den wissenschaftlich Erkenntniseen und teilweise sogar den einfachen Denkgesetzen entgegenstehen, um die eigenen Interessen oder diejenigen der Lobbyisten, die man unterstützt, durchzusetzen. Nach anfänglicher Empörung über diese Falschbehauptungen in der breiten Öffentlichkeit werden diese dann gezielt möglichst oft wiederholt. Es wird nach Gleichgesinnten gesucht, die diese Thesen stützen und vermeintlich sogar belegen. Auf diese Weise entsteht ein immer breiterer öffentlicher Konsens u die anfängliche Falschbehauptung stellt auf einmal eine tragfähige Sicht der Dinge dar, die für viele nicht mehr fern jeder Realität liegt. Getreu dem Motto: Irgendwas Wahres wird da schon dran sein.
audima
audima, 11.01.2026 11:51 Uhr
5

10.01.2026 20:47 Wegen Corona-Verfahren US-Minister Kennedy schießt gegen Bundesregierung https://www.n-tv.de/politik/US-Minister-Kennedy-schiesst-gegen-Bundesregierung-id30226072.html

Kennedys Vorgehen wird von Kritikern weniger als medizinisch motivierter Diskurs denn als strategisch-juristisches Geschäftsmodell interpretiert, das auf Provokation, maximale öffentliche Aufmerksamkeit und die gezielte Suche nach angreifbaren Punkten in hochkomplexen regulatorischen Systemen setzt. In diesem Verständnis dienen zugespitzte Aussagen über Impfstoffe und insbesondere über mRNA-Technologien nicht primär der wissenschaftlichen Aufklärung, sondern der Schaffung eines Klimas des Misstrauens, das juristische Anschlussfähigkeit erzeugt. Wo Unsicherheit, Angst oder moralische Empörung wachsen, entstehen potenzielle Kläger – und damit die Grundlage für Sammelklagen, Vergleichsverhandlungen und medienwirksame Prozesse, wie sie im US-amerikanischen Rechtssystem strukturell begünstigt werden. Gerade international agierende Unternehmen wie BioNTech geraten dabei ins Visier, nicht weil sie singulär fehlbar wären, sondern weil ihre technologische Führungsrolle, ihre Marktrelevanz und ihre öffentliche Sichtbarkeit sie zu attraktiven Angriffszielen machen. Die Strategie folgt einem bekannten Muster: Zunächst wird der Diskurs moralisch aufgeladen, anschließend werden regulatorische Grauzonen, kommunikative Unschärfen oder unvermeidliche Unsicherheiten komplexer klinischer Daten als systemische Versäumnisse umgedeutet. Juristisch geht es dabei weniger um die Widerlegung der Technologie als solcher, sondern um das Ausnutzen von Asymmetrien zwischen wissenschaftlicher Komplexität und gerichtlicher Beweislogik. Aus europäischer Perspektive wirkt dieses Vorgehen nicht selten wie eine spezifisch amerikanische Mischung aus Aktivismus, Unternehmertum und Litigation-Kultur, in der politische Einflussnahme und wirtschaftliche Interessen ineinander greifen. Entscheidend wird daher sein, ob die führenden Akteure der Biotechnologiebranche diesen Angriffen nicht defensiv, sondern mit juristischer Klarheit, regulatorischer Transparenz und wissenschaftlicher Souveränität begegnen. Wo robuste Daten, saubere Zulassungsverfahren und präzise Risikokommunikation konsequent verteidigt werden, verliert die Strategie der Provokation ihre Wirkung. In diesem Sinne liegt die eigentliche Antwort weniger im öffentlichen Schlagabtausch als in der nüchternen Durchsetzung rechtsstaatlicher und wissenschaftlicher Standards.
audima
audima, 11.01.2026 9:01 Uhr
2

Hat der Möchtegern-Kennedy kein eigenes Knie, in das er sich schießen kann?

Unterhopfung ist sein Problem🕵👉🦊
forza.sempre
forza.sempre, 11.01.2026 8:09 Uhr
2

10.01.2026 20:47 Wegen Corona-Verfahren US-Minister Kennedy schießt gegen Bundesregierung https://www.n-tv.de/politik/US-Minister-Kennedy-schiesst-gegen-Bundesregierung-id30226072.html

Hat der Möchtegern-Kennedy kein eigenes Knie, in das er sich schießen kann?
C
CAP1, 11.01.2026 1:48 Uhr
1

Hallo! Freunde des Untergangs. Es wird nichts mehr auch die im Glauben sind es könnte. Nein! Der Kurs wird so um die 80 -100 eingefroren bleiben und das war's. Wer so wie ich seit 2019 den Kurs im Fokus hatte/habe und ab und zu mein Kommentar zufügte, der wird mir beipflichten, dass ich damit richtig lag/liege. Es blies mir der Sturm voll ins Gesicht, wie ich es damals schon sagte, dass kein Silberstreifen am Horizont mehr zu erwarten ist. Das Einzige, was man nach dem Absturz machen konnte, war definitive (Daytrading), was ich auch beherzigte und so meinen immensen Verlust in ca. 1 ½ Jahren ausglichen hatte. Heutzutage ist auch Daytrading mit dieser Aktie fast nicht mehr möglich, Betonung auf „möglich“ auch was mir aufgefallen ist das die größten Verfechter, Optimisten sich hier so gut wie nicht mehr einfinden das gibt mir die Gewissheit, dass ich gar nicht so falsch lag/liege. Dies ist keine Häme geschweige Schadenfreude, wenn ich ehrlich bin, dann hab ich Mitleid mit denen, die einen immensen Verlust erlitten haben.

Eher swingtrading
Marley16
Marley16, 10.01.2026 23:22 Uhr
0
10.01.2026 20:47 Wegen Corona-Verfahren US-Minister Kennedy schießt gegen Bundesregierung https://www.n-tv.de/politik/US-Minister-Kennedy-schiesst-gegen-Bundesregierung-id30226072.html
audima
audima, 10.01.2026 22:07 Uhr
0
Die technische Grundlage – messenger-RNA, die in vivo in funktionelles Protein übersetzt wird – ist robust und vielseitig, aber der klinische Nutzen muss für jede Anwendung in sorgfältig geplanten Studien bestätigt werden, was Zeit und erhebliche wissenschaftliche Ressourcen erfordert. Neues zu mRNA-Therapeutika: Charité – Universitätsmedizin Berlin https://share.google/bKRV7ZPpEWE8gQwpv
audima
audima, 10.01.2026 21:39 Uhr
2
Die Tatsache, dass ein konkretes Familienmitglied nicht von medizinischem Fortschritt profitieren konnte, ist zutiefst tragisch, stellt jedoch keinen Beweis für die Aussichtslosigkeit zukünftiger Therapien dar. Medizinischer Fortschritt ist nicht gerecht verteilt über Zeit, sondern wirkt diskontinuierlich. Er kommt für viele Menschen zu spät, für andere jedoch plötzlich und unerwartet früh. Diese zeitliche Asymmetrie ist schmerzhaft, aber sie widerlegt nicht die Existenz von Fortschritt, sondern unterstreicht vielmehr dessen ethische Tragik. Übertragen auf die Bewertung von BioNTech bedeutet dies, dass das Unternehmen nicht danach beurteilt werden kann, ob es heute oder morgen eine universelle Krebsheilung liefert, sondern danach, ob es systematisch an Plattformen arbeitet, die die Wahrscheinlichkeit therapeutischer Durchbrüche erhöhen. Der ökonomische Wert solcher Unternehmen liegt nicht in der Gewissheit des Erfolgs, sondern in der strukturierten Reduktion von Unsicherheit durch Technologie, Kapital und wissenschaftliche Skalierung. Dass dieser Wert vom Markt zeitweise unterschätzt wird, ist im Biotechnologiesektor eher die Regel als die Ausnahme.
audima
audima, 10.01.2026 21:39 Uhr
0

Nun, möchte kein Öl hier ins Feuer gießen, das liegt mir fern, ist lediglich meine Erfahrung über Jahre mit BioNTech. Man hofft auf ein Krebsmedikament, was in den sagen wir mal 40-50 Jahre durch Zufall vielleicht entdeckt wird, aber in nächster Zeit oder zur unser Lebenszeit nicht entdeckt wird. Das ist von Onkologen, mit denen ich zu tun hatte, mir immer wieder bestätigt worden. Da ich ein Familienmitglied durch diese bösartige Krankheit verloren habe, hoffte man von ein Tag auf den anderen, dass da etwas kommen könnte, 9 von 10 der Mediziner, die ich immer ja immer wieder befragte, gaben mir oder hatten mitunter meine Hoffnung zerstreut. Indem sie mir zu verstehen gaben, dass man bis heute noch nicht genau weis, wie diese Zellen mutierten und ein Auslöser dies bewerkstelligt. Sollte der Kommissar Zufall da mal mit mischen, könnte natürlich ein Dammbruch entstehen. Leider war unsere Hoffnung bei meinem Familienmitglied antäuschend und ohne Zuversicht.

Die geschilderte persönliche Erfahrung mit einer Krebserkrankung im engsten familiären Umfeld verleiht der Argumentation ein hohes emotionales Gewicht, das in keiner sachlichen Debatte ignoriert oder relativiert werden darf. Die Enttäuschung über medizinische Grenzen, die Ohnmacht angesichts des Fortschreitens einer bösartigen Erkrankung sowie die skeptischen Einschätzungen behandelnder Onkologen spiegeln eine Realität wider, die für viele Betroffene und Angehörige prägend ist. Gleichwohl ist es analytisch problematisch, aus dieser individuellen, tragischen Erfahrung eine allgemeingültige Prognose über die zukünftige Wirksamkeit onkologischer Forschung oder gar über den ökonomischen Wert eines forschenden Biotechnologieunternehmens abzuleiten. Die Aussage, ein wirksames Krebsmedikament könne frühestens in mehreren Jahrzehnten oder nur durch Zufall entdeckt werden, reflektiert eine klassische, historisch geprägte Sicht auf die Onkologie, die zunehmend durch neue wissenschaftliche Paradigmen ergänzt wird. Zwar ist es korrekt, dass Krebs keine monolithische Erkrankung darstellt und dass Mutationsmechanismen komplex, heterogen und teilweise noch unvollständig verstanden sind. Daraus folgt jedoch nicht, dass therapeutischer Fortschritt notwendigerweise zufallsgetrieben oder prinzipiell unvorhersehbar wäre. Moderne Krebsforschung zielt nicht auf „das eine Heilmittel“, sondern auf präzisere, individualisierte Interventionen, die spezifische molekulare Eigenschaften von Tumoren adressieren. Genau in diesem Ansatzfeld bewegt sich BioNTech. Die Einschätzungen einzelner Onkologen, so fundiert sie im klinischen Alltag auch sein mögen, beziehen sich in der Regel auf den aktuellen Stand der Versorgung und auf kurzfristig verfügbare Therapieoptionen. Grundlagen- und translationale Forschung operiert jedoch in einem anderen Zeithorizont und folgt anderen Bewertungsmaßstäben. Historisch betrachtet wurden zahlreiche medizinische Durchbrüche zunächst von der klinischen Praxis skeptisch beurteilt, weil sie bestehende Denkmodelle infrage stellten oder noch keinen unmittelbaren Nutzen für den Patientenalltag boten. Die mRNA-Technologie selbst ist hierfür ein anschauliches Beispiel: Über Jahrzehnte galt sie als theoretisch interessant, aber praktisch nicht umsetzbar, bis sie innerhalb weniger Jahre klinische Reife erlangte.
Lorada
Lorada, 10.01.2026 21:32 Uhr
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Nun, möchte kein Öl hier ins Feuer gießen, das liegt mir fern, ist lediglich meine Erfahrung über Jahre mit BioNTech. Man hofft auf ein Krebsmedikament, was in den sagen wir mal 40-50 Jahre durch Zufall vielleicht entdeckt wird, aber in nächster Zeit oder zur unser Lebenszeit nicht entdeckt wird. Das ist von Onkologen, mit denen ich zu tun hatte, mir immer wieder bestätigt worden. Da ich ein Familienmitglied durch diese bösartige Krankheit verloren habe, hoffte man von ein Tag auf den anderen, dass da etwas kommen könnte, 9 von 10 der Mediziner, die ich immer ja immer wieder befragte, gaben mir oder hatten mitunter meine Hoffnung zerstreut. Indem sie mir zu verstehen gaben, dass man bis heute noch nicht genau weis, wie diese Zellen mutierten und ein Auslöser dies bewerkstelligt. Sollte der Kommissar Zufall da mal mit mischen, könnte natürlich ein Dammbruch entstehen. Leider war unsere Hoffnung bei meinem Familienmitglied antäuschend und ohne Zuversicht.
Rossi98
Rossi98, 10.01.2026 20:10 Uhr
1

Die häufig angeführte Marktstimmung sowie der Rückzug früherer Optimisten aus öffentlichen Diskussionsräumen stellen kein belastbares Argument für eine negative Fundamentaleinschätzung dar. Solche Foren bilden primär emotionale Zyklen und kollektive Erschöpfung ab, nicht jedoch den objektiven Unternehmenswert. Historisch betrachtet fällt ausgeprägter Pessimismus im privaten Anlegersegment nicht selten mit Phasen zusammen, in denen Unternehmen unter ihrem langfristigen Potenzial bewertet werden. Auch die abnehmende Eignung der Aktie für kurzfristiges Daytrading ist kein Indikator für fehlende Perspektiven. Eine geringere Volatilität deutet vielmehr auf eine Übergangsphase hin, in der sich die Marktpreisbildung von spekulativen Erwartungen hin zu einer fundamentaleren Bewertung verschiebt. Für langfristig orientierte Investoren kann eine solche Phase eher eine Voraussetzung für nachhaltige Kursentwicklung darstellen als ein Negativsignal. Die Annahme eines dauerhaft „eingefrorenen“ Aktienkurses impliziert schließlich eine lineare Fortschreibung der Vergangenheit und unterschätzt die inhärente Unsicherheit und Diskontinuität von Innovationsprozessen im Biotechnologiesektor. Gerade in diesem Bereich haben einzelne wissenschaftliche oder regulatorische Durchbrüche in der Vergangenheit wiederholt zu abrupten Neubewertungen geführt. Vor diesem Hintergrund ist die These einer strukturellen Aussichtslosigkeit weniger Ausdruck einer zwingenden ökonomischen Analyse als vielmehr einer nachvollziehbaren, jedoch subjektiv gefärbten Markterfahrung.

Hast Du keine eigene Meinung oder warum postest Du KI? Dann markiere es wernigstens als KI, wenn Dein Geist nicht reicht
audima
audima, 10.01.2026 19:42 Uhr
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Die häufig angeführte Marktstimmung sowie der Rückzug früherer Optimisten aus öffentlichen Diskussionsräumen stellen kein belastbares Argument für eine negative Fundamentaleinschätzung dar. Solche Foren bilden primär emotionale Zyklen und kollektive Erschöpfung ab, nicht jedoch den objektiven Unternehmenswert. Historisch betrachtet fällt ausgeprägter Pessimismus im privaten Anlegersegment nicht selten mit Phasen zusammen, in denen Unternehmen unter ihrem langfristigen Potenzial bewertet werden. Auch die abnehmende Eignung der Aktie für kurzfristiges Daytrading ist kein Indikator für fehlende Perspektiven. Eine geringere Volatilität deutet vielmehr auf eine Übergangsphase hin, in der sich die Marktpreisbildung von spekulativen Erwartungen hin zu einer fundamentaleren Bewertung verschiebt. Für langfristig orientierte Investoren kann eine solche Phase eher eine Voraussetzung für nachhaltige Kursentwicklung darstellen als ein Negativsignal. Die Annahme eines dauerhaft „eingefrorenen“ Aktienkurses impliziert schließlich eine lineare Fortschreibung der Vergangenheit und unterschätzt die inhärente Unsicherheit und Diskontinuität von Innovationsprozessen im Biotechnologiesektor. Gerade in diesem Bereich haben einzelne wissenschaftliche oder regulatorische Durchbrüche in der Vergangenheit wiederholt zu abrupten Neubewertungen geführt. Vor diesem Hintergrund ist die These einer strukturellen Aussichtslosigkeit weniger Ausdruck einer zwingenden ökonomischen Analyse als vielmehr einer nachvollziehbaren, jedoch subjektiv gefärbten Markterfahrung.
audima
audima, 10.01.2026 19:42 Uhr
1
@LoradaDie These einer dauerhaften Stagnation des BioNTech-Aktienkurses in einer Bandbreite von etwa 80 bis 100 Euro beruht primär auf einer rückblickenden Betrachtung der Kursentwicklung und auf individuellen Markterfahrungen, greift jedoch aus analytischer Sicht zu kurz. Insbesondere wird dabei der fundamentale Unterschied zwischen vergangenheitsbezogener Marktpreisbildung und zukünftigem Unternehmenswert vernachlässigt. Der starke Kursverfall nach dem Pandemiehoch ist in erster Linie als Korrektur eines außergewöhnlichen Sondereffekts zu interpretieren und stellt für sich genommen keinen Beleg für ein strukturelles Scheitern des Geschäftsmodells dar. BioNTech verfügt weiterhin über eine außergewöhnlich solide Bilanz mit erheblichen Liquiditätsreserven und einer nahezu schuldenfreien Kapitalstruktur. Diese finanzielle Stärke verschafft dem Unternehmen einen strategischen Handlungsspielraum, der in der Biotechnologiebranche keineswegs selbstverständlich ist. Sie erlaubt es, langfristige und kapitalintensive Forschungsprogramme unabhängig von kurzfristigen Kapitalmarktbedingungen fortzuführen und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Wertschöpfung. Der aktuelle Aktienkurs reflektiert diese Option nur unzureichend, da der Markt gegenwärtig stark auf sichtbare Umsätze und kurzfristige Profitabilität fokussiert ist. Zudem basiert der ökonomische Wert eines forschungsgetriebenen Biotechnologieunternehmens nicht auf kontinuierlichen Erlösströmen, sondern auf der Bewertung zukünftiger Erfolgsmöglichkeiten in Form realer Optionen. BioNTech besitzt mit seiner mRNA-Plattform, insbesondere im Bereich individualisierter Krebstherapien, eine technologische Position, die weltweit nur von wenigen Akteuren erreicht wird. Derartige Innovationspotenziale entfalten ihren ökonomischen Wert nicht linear, sondern ereignisgetrieben. Klinische Fortschritte, regulatorische Meilensteine oder strategische Partnerschaften können die Bewertungsgrundlage abrupt verändern, was durch eine bloße Fortschreibung der bisherigen Kursentwicklung nicht erfasst wird.
Mario0815
Mario0815, 10.01.2026 19:05 Uhr
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Hallo! Freunde des Untergangs. Es wird nichts mehr auch die im Glauben sind es könnte. Nein! Der Kurs wird so um die 80 -100 eingefroren bleiben und das war's. Wer so wie ich seit 2019 den Kurs im Fokus hatte/habe und ab und zu mein Kommentar zufügte, der wird mir beipflichten, dass ich damit richtig lag/liege. Es blies mir der Sturm voll ins Gesicht, wie ich es damals schon sagte, dass kein Silberstreifen am Horizont mehr zu erwarten ist. Das Einzige, was man nach dem Absturz machen konnte, war definitive (Daytrading), was ich auch beherzigte und so meinen immensen Verlust in ca. 1 ½ Jahren ausglichen hatte. Heutzutage ist auch Daytrading mit dieser Aktie fast nicht mehr möglich, Betonung auf „möglich“ auch was mir aufgefallen ist das die größten Verfechter, Optimisten sich hier so gut wie nicht mehr einfinden das gibt mir die Gewissheit, dass ich gar nicht so falsch lag/liege. Dies ist keine Häme geschweige Schadenfreude, wenn ich ehrlich bin, dann hab ich Mitleid mit denen, die einen immensen Verlust erlitten haben.

Ok, dann hoffe hören wir uns in sage mal in 2 Jahren wieder. Hoffe das du dann zu gibst das du voll falsch lagst. Aber sehen wir ja dann. Ich bin in keinster Weise hier der Positive Part im Moment, aber wo ich mir sicher bin das nicht über kurz sondern lang BionTech genau das erfüllt und erreicht was sie vor haben und da wird 80 oder 100€ hier der Traum aller Käufer gewesen sein. Ich wünsche dir weiterhin alles gute, aber leider auf lange Sicht bist du leider schief gewickelt.
Lorada
Lorada, 10.01.2026 18:38 Uhr
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Hallo! Freunde des Untergangs. Es wird nichts mehr auch die im Glauben sind es könnte. Nein! Der Kurs wird so um die 80 -100 eingefroren bleiben und das war's. Wer so wie ich seit 2019 den Kurs im Fokus hatte/habe und ab und zu mein Kommentar zufügte, der wird mir beipflichten, dass ich damit richtig lag/liege. Es blies mir der Sturm voll ins Gesicht, wie ich es damals schon sagte, dass kein Silberstreifen am Horizont mehr zu erwarten ist. Das Einzige, was man nach dem Absturz machen konnte, war definitive (Daytrading), was ich auch beherzigte und so meinen immensen Verlust in ca. 1 ½ Jahren ausglichen hatte. Heutzutage ist auch Daytrading mit dieser Aktie fast nicht mehr möglich, Betonung auf „möglich“ auch was mir aufgefallen ist das die größten Verfechter, Optimisten sich hier so gut wie nicht mehr einfinden das gibt mir die Gewissheit, dass ich gar nicht so falsch lag/liege. Dies ist keine Häme geschweige Schadenfreude, wenn ich ehrlich bin, dann hab ich Mitleid mit denen, die einen immensen Verlust erlitten haben.
forza.sempre
forza.sempre, 10.01.2026 13:42 Uhr
0
BriaCell wäre ein smarter Zukauf für BioNTech. Vielleicht sind die Liquidationen ja in dieser Richtung unterwegs?🧐
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