BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
🔍 Wie wird mit Patenten / Rechten umgegangen? Laut der offiziellen Pressemitteilung plant BioNTech, „related rights and mRNA technologies“ an die neue, von Sahin und Türeci geführte Firma beizutragen – und zwar im Austausch für eine Minderheitsbeteiligung. 1 Das bedeutet konkret: BioNTech überträgt bestimmte Rechte und Technologien, vermutlich als Lizenz oder Einbringung in die neue Gesellschaft. BioNTech behält eine Minderheitsbeteiligung, also wirtschaftliche Teilhabe an potenziellen zukünftigen Erfolgen. 1 Zusätzlich sind künftige Meilenstein- und Royalty-Zahlungen vorgesehen. 2 Es handelt sich also nicht um ein vollständiges Abgeben der mRNA-Intellectual-Property, sondern um eine kontrollierte Auslagerung eines bestimmten Innovationsbereichs, die weiterhin Wert für BioNTech erzeugt. --- 🧭 Wird die Position von BioNTech geschwächt? Kurz: Nach jetzigem Stand – eher nicht. Die Gründe: 1. BioNTech behält seine komplette späte Pipeline (Phase 3) und Oncology-Programme Die Meldung betont mehrfach, dass die bestehenden Programme – darunter Onkologie, ADC, immunomodulatorische Therapien sowie die COVID‑19-Vakzin-Familie – unverändert weitergeführt werden. BioNTech erwartet 15 Phase‑3‑Studien bis Jahresende. 1 2. Die neue Firma fokussiert „Next-Generation mRNA“, während BioNTech sich auf spätere Entwicklungsphasen konzentriert Das ist eine strategische Aufgabenteilung: Neue Firma: langfristige radikale Innovation BioNTech: späte klinische Entwicklung, Kommerzialisierung, Multi‑Product-Firma bis 2030 Beide Unternehmen verfolgen „distinct strategic priorities“. 1 3. BioNTech erhält weiterhin Value aus der ausgelagerten Innovation Durch → Minderheitsbeteiligung + Rechtebeteiligung + Royalties wird BioNTech bei Durchbrüchen der neuen Firma finanziell profitieren. 2 4. Gründer-Abgang erfolgt geordnet, nicht abrupt Der Vorstand sucht Nachfolger und bereitet den Übergang bis Ende 2026 vor. 1 Dies minimiert Führungsrisiken. 5. Kooperation zwischen BioNTech und dem neuen Unternehmen bleibt bestehen Insbesondere bei Kombinationstherapien wird explizit weiter zusammengearbeitet. 2 --- 📌 Fazit Patente und mRNA-Technologien werden nicht verkauft, sondern in kontrollierter Form in die neue Firma eingebracht, bei gleichzeitiger Beteiligung von BioNTech. Es handelt sich strategisch eher um eine Innovationsauslagerung mit Rückkanal, nicht um einen Verlust an Kern-IP. 👉 Eine Schwächung der Marktposition BioNTechs ist nach aktuellen Informationen nicht ersichtlich. Im Gegenteil – BioNTech fokussiert sich auf Kommerzialisierung und späte Pipeline, während die Gründer eine Innovationsschmiede für langfristige mRNA-Entwicklungen aufbauen. Wenn du willst, kann ich dir auch eine Bewertung der Risiken und Chancen dieser Struktur erstellen.
Ich habe weiter oben geschrieben warum. Ich arbeite selber in einem Unternehmen, wo die Gründerköpfe weg sind und kann in slow-motion beobachten, wie das Unternehmen seitdem langsam untergeht. Das wird auch Biontech passieren. Da helfen keine Pipelines und kein Cash mehr. Es fehlt der Input ab jetzt. Der Rest ist reine Mathematik.
🔍 Wie wird mit Patenten / Rechten umgegangen? Laut der offiziellen Pressemitteilung plant BioNTech, „related rights and mRNA technologies“ an die neue, von Sahin und Türeci geführte Firma beizutragen – und zwar im Austausch für eine Minderheitsbeteiligung. 1 Das bedeutet konkret: BioNTech überträgt bestimmte Rechte und Technologien, vermutlich als Lizenz oder Einbringung in die neue Gesellschaft. BioNTech behält eine Minderheitsbeteiligung, also wirtschaftliche Teilhabe an potenziellen zukünftigen Erfolgen. 1 Zusätzlich sind künftige Meilenstein- und Royalty-Zahlungen vorgesehen. 2 Es handelt sich also nicht um ein vollständiges Abgeben der mRNA-Intellectual-Property, sondern um eine kontrollierte Auslagerung eines bestimmten Innovationsbereichs, die weiterhin Wert für BioNTech erzeugt. --- 🧭 Wird die Position von BioNTech geschwächt? Kurz: Nach jetzigem Stand – eher nicht. Die Gründe: 1. BioNTech behält seine komplette späte Pipeline (Phase 3) und Oncology-Programme Die Meldung betont mehrfach, dass die bestehenden Programme – darunter Onkologie, ADC, immunomodulatorische Therapien sowie die COVID‑19-Vakzin-Familie – unverändert weitergeführt werden. BioNTech erwartet 15 Phase‑3‑Studien bis Jahresende. 1 2. Die neue Firma fokussiert „Next-Generation mRNA“, während BioNTech sich auf spätere Entwicklungsphasen konzentriert Das ist eine strategische Aufgabenteilung: Neue Firma: langfristige radikale Innovation BioNTech: späte klinische Entwicklung, Kommerzialisierung, Multi‑Product-Firma bis 2030 Beide Unternehmen verfolgen „distinct strategic priorities“. 1 3. BioNTech erhält weiterhin Value aus der ausgelagerten Innovation Durch → Minderheitsbeteiligung + Rechtebeteiligung + Royalties wird BioNTech bei Durchbrüchen der neuen Firma finanziell profitieren. 2 4. Gründer-Abgang erfolgt geordnet, nicht abrupt Der Vorstand sucht Nachfolger und bereitet den Übergang bis Ende 2026 vor. 1 Dies minimiert Führungsrisiken. 5. Kooperation zwischen BioNTech und dem neuen Unternehmen bleibt bestehen Insbesondere bei Kombinationstherapien wird explizit weiter zusammengearbeitet. 2 --- 📌 Fazit Patente und mRNA-Technologien werden nicht verkauft, sondern in kontrollierter Form in die neue Firma eingebracht, bei gleichzeitiger Beteiligung von BioNTech. Es handelt sich strategisch eher um eine Innovationsauslagerung mit Rückkanal, nicht um einen Verlust an Kern-IP. 👉 Eine Schwächung der Marktposition BioNTechs ist nach aktuellen Informationen nicht ersichtlich. Im Gegenteil – BioNTech fokussiert sich auf Kommerzialisierung und späte Pipeline, während die Gründer eine Innovationsschmiede für langfristige mRNA-Entwicklungen aufbauen. Wenn du willst, kann ich dir auch eine Bewertung der Risiken und Chancen dieser Struktur erstellen.
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