BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 669.364
Mario0815
Mario0815, 24. Sep 13:51 Uhr
2

Schön, dass du hier schreibst – kritische Aktionäre dürfen bei dir drüben ja leider nicht schreiben. Muster wie gewohnt unverändert: Passt die Nachricht nicht ins Narrativ, ist eben wieder der Überbringer der Dumme...

Wie du es sagst, immer das selbe, nichts geht über BionTech, negativ Presse oder Kommunikation darf auf keinen Fall stattfinden. Das ist der Grundgedanke von MS BionTech und das geht sowas von überhaupt nicht. Aber wenn man die Augen auf macht sieht man es ja selbst. Alles wird angezweifelt und es wird krampfhaft versucht sich irgendwie irgendetwas aus den Finger zu saugen, weil das nicht sein darf. Wie man so verliebt sein kann und mit geschlossenen Augen darauf Blickt, kann und will ich nicht verstehen.
D
Dimoxinil, 24. Sep 13:19 Uhr
1
...und dann verlangen die bösen Journalisten für ihre Recherche hinter der Paywall auch noch Geld!
D
Dimoxinil, 24. Sep 13:17 Uhr
2

Keine Sorge, meine Augen sind offen. 😉 Ich bleibe trotzdem dabei, zwischen Fakten und Interpretation zu unterscheiden.

Schön, dass du hier schreibst – kritische Aktionäre dürfen bei dir drüben ja leider nicht schreiben. Muster wie gewohnt unverändert: Passt die Nachricht nicht ins Narrativ, ist eben wieder der Überbringer der Dumme...
M
Mrnafuture, 24. Sep 13:12 Uhr
2

Keine Sorge, meine Augen sind offen. 😉 Ich bleibe trotzdem dabei, zwischen Fakten und Interpretation zu unterscheiden.

Mal eine Frage an die Faktencheckerin: Bezweifelst Du ernsthaft den Wahrheitsgehalt des Handelsblattartikels? Kannst Du Dir also vorstellen, dass Frau Türeci den Enteignungsvorwurf gar nicht erhoben hat und auch gar nicht in einer derartigen Gedankenwelt zu Hause ist?
D
DrZaphod, 24. Sep 12:55 Uhr
2

Ich melde mich nach langer Zeit tatsächlich einmal direkt hier im HF zu Wort. Der aktuelle Vorgang rund um Şahin/Türeci und BioNTech ist aus meiner Sicht zu wichtig, um vorschnell aus einzelnen Formulierungen Tatsachen zu machen. Besonders bei dem Begriff „Enteignung“ bin ich sehr vorsichtig. Das ist eine außerordentlich weitreichende Aussage. Solange wir nicht wissen, was Frau Türeci tatsächlich gesagt hat und in welchem Zusammenhang diese Formulierung gefallen ist, würde ich sie nicht als Tatsache übernehmen. Dass es offenbar erhebliche Differenzen gibt, ist etwas anderes. Auch die möglichen Folgen für BioNTech, Mitarbeiter und gebundene Ressourcen darf und sollte man kritisch diskutieren. Und eine kleine Anmerkung noch zum „Geisterfahrer“: Das ist mir dann doch etwas zu persönlich. 😉 Kritische Meinungen darf man selbstverständlich haben und auch äußern – ohne den anderen gleich zum Geisterfahrer zu erklären. Mir geht es hier schlicht darum, zwischen bestätigten Fakten, Interpretationen und zugespitzter Berichterstattung zu unterscheiden. Gerade bei einem Thema, bei dem momentan noch vieles im Dunkeln liegt, halte ich ein bisschen Zurückhaltung für angebracht. Mal sehen, was am Ende tatsächlich bestätigt wird

Das Unternehmen versäumt es doch leider selber hier die Deutungshoheit zu behalten, in dem man sich gegenüber der Öffentlichkeit inklusive derer die sich an dem Unternehmen beteiligt haben (also uns) mal deutlich positioniert anstatt wichtige angekündigte Timelines unkommentiert verstreichen zu lassen. Ob die Aussagen dann stimmen würden steht wieder auf einem anderen Blatt. Das ist im höchsten Maße unprofessionell, geradezu dilettantisch. Da darf sich niemand wundern, wenn die Unzufriedenheit extrem zunimmt, das Misstrauen und die Sorge um die eigene Investition wächst und Spekulationen ins Kraut schießen. Spätestens nach dem Handelsblattartikel wäre es an der Zeit sich mal zu äußern. Ich gehe davon aus, dass das erneut nicht passieren wird.
Thekla
Thekla, 24. Sep 12:46 Uhr
1

Denke Dir meinetwegen den Begriff Geisterfahrer weg und ersetze ihn durch den Satz: Sei nicht naiv und öffne die Augen.

Keine Sorge, meine Augen sind offen. 😉 Ich bleibe trotzdem dabei, zwischen Fakten und Interpretation zu unterscheiden.
M
Mrnafuture, 24. Sep 12:38 Uhr
1
Denke Dir meinetwegen den Begriff Geisterfahrer weg und ersetze ihn durch den Satz: Sei nicht naiv und öffne die Augen.
M
Mrnafuture, 24. Sep 12:37 Uhr
1

Ich melde mich nach langer Zeit tatsächlich einmal direkt hier im HF zu Wort. Der aktuelle Vorgang rund um Şahin/Türeci und BioNTech ist aus meiner Sicht zu wichtig, um vorschnell aus einzelnen Formulierungen Tatsachen zu machen. Besonders bei dem Begriff „Enteignung“ bin ich sehr vorsichtig. Das ist eine außerordentlich weitreichende Aussage. Solange wir nicht wissen, was Frau Türeci tatsächlich gesagt hat und in welchem Zusammenhang diese Formulierung gefallen ist, würde ich sie nicht als Tatsache übernehmen. Dass es offenbar erhebliche Differenzen gibt, ist etwas anderes. Auch die möglichen Folgen für BioNTech, Mitarbeiter und gebundene Ressourcen darf und sollte man kritisch diskutieren. Und eine kleine Anmerkung noch zum „Geisterfahrer“: Das ist mir dann doch etwas zu persönlich. 😉 Kritische Meinungen darf man selbstverständlich haben und auch äußern – ohne den anderen gleich zum Geisterfahrer zu erklären. Mir geht es hier schlicht darum, zwischen bestätigten Fakten, Interpretationen und zugespitzter Berichterstattung zu unterscheiden. Gerade bei einem Thema, bei dem momentan noch vieles im Dunkeln liegt, halte ich ein bisschen Zurückhaltung für angebracht. Mal sehen, was am Ende tatsächlich bestätigt wird

Der Inhalt Deines posts zeigt mir, dass ich mit meiner Einschätzung in der Sache richtig liege.
Thekla
Thekla, 24. Sep 12:19 Uhr
3
Ich melde mich nach langer Zeit tatsächlich einmal direkt hier im HF zu Wort. Der aktuelle Vorgang rund um Şahin/Türeci und BioNTech ist aus meiner Sicht zu wichtig, um vorschnell aus einzelnen Formulierungen Tatsachen zu machen. Besonders bei dem Begriff „Enteignung“ bin ich sehr vorsichtig. Das ist eine außerordentlich weitreichende Aussage. Solange wir nicht wissen, was Frau Türeci tatsächlich gesagt hat und in welchem Zusammenhang diese Formulierung gefallen ist, würde ich sie nicht als Tatsache übernehmen. Dass es offenbar erhebliche Differenzen gibt, ist etwas anderes. Auch die möglichen Folgen für BioNTech, Mitarbeiter und gebundene Ressourcen darf und sollte man kritisch diskutieren. Und eine kleine Anmerkung noch zum „Geisterfahrer“: Das ist mir dann doch etwas zu persönlich. 😉 Kritische Meinungen darf man selbstverständlich haben und auch äußern – ohne den anderen gleich zum Geisterfahrer zu erklären. Mir geht es hier schlicht darum, zwischen bestätigten Fakten, Interpretationen und zugespitzter Berichterstattung zu unterscheiden. Gerade bei einem Thema, bei dem momentan noch vieles im Dunkeln liegt, halte ich ein bisschen Zurückhaltung für angebracht. Mal sehen, was am Ende tatsächlich bestätigt wird
M
Mrnafuture, 24. Sep 12:07 Uhr
0
@Thekla: Eine Klarstellung durch die Gründer oder eine gemeinsame Erklärung aller Beteiligter wird es - wie immer - nicht geben. Im Übrigen: Wenn man alle kritischen Aktionäre und renommierten Wirtschaftsblätter stets als Geisterfahrer ansieht, sollte man sich mal fragen, ob man nicht selbst der Geisterfahrer ist.
T
Tycoon5c6c298b1c3d5, 24. Sep 12:02 Uhr
0
sieht also so aus als ob du recht hast , mal schauen , habe auch noch einiges in laufe der Zeit gespart .
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 24. Sep 11:54 Uhr
0
Unfassbar. Kommen doch noch die 67 Dollar?
D
DrZaphod, 24. Sep 11:48 Uhr
0
Luciman. Besser kann man es kaum zusammen fassen.
Mario0815
Mario0815, 24. Sep 11:48 Uhr
0

Ich glaube nicht, dass das Eigentum einer AG einfach ausgegliedert werden kann. Da bräuchte es vertraglichen Spielraum und was sagen die Gläubiger/Aktionäre? Bin aber kein Jurist.

Wir werden es sehen, das schlimmste was ich hier sehe sind erstmal viele oder einige gebundene Ressourcen und Mitarbeiter die sich wieder streiten müssen. Und böses Blut ist nie gut. Aber ja, habe ich hier schon Prophezeit das das nicht so einfach und im guten auseinander geht. Hier ist jetzt der Beweis. Und was ich auch wie schon gesagt hier nicht verstehe, das sie nicht einfach die beiden freigestellt haben, wie auch immer vielleicht nicht so einfach zu lösen, aber ja wir warten wie immer.
l
luciman, 24. Sep 11:46 Uhr
9
Was mich an der ganzen Angelegenheit besonders stört, ist die mangelnde Transparenz gegenüber den Aktionären. Im Q4-Call und der dazugehörigen Pressemitteilung wurde eine Einigung bis Ende Juni in Aussicht gestellt. Als es dann auch im letzten Earnings Call keinerlei konkrete Informationen zum Stand der Verhandlungen gab, wurde ich bereits stutzig. Angesichts der nun im Handelsblatt geschilderten erheblichen Differenzen stellt sich für mich die Frage, ob BioNTech seine Aktionäre nicht deutlich früher und transparenter über die Schwierigkeiten hätte informieren müssen. Schließlich geht es hier nicht um irgendeine gewöhnliche Vertragsverhandlung, sondern um eine Transaktion, die erhebliche Auswirkungen auf den zukünftigen Unternehmenswert haben könnte. Das eigentliche Problem geht meines Erachtens weit über die Frage der Patentübertragung und angemessener Lizenzgebühren hinaus. Şahin und Türeci sind weiterhin erheblich an BioNTech beteiligt und wollen gleichzeitig ein eigenes Unternehmen aufbauen, das von Technologien und Forschungsergebnissen profitieren soll, die bislang BioNTech zuzuordnen sind. Daraus ergibt sich ein erheblicher potenzieller Interessenkonflikt. Wie soll sichergestellt werden, dass wertvolle Zukunftstechnologien nicht unter Wert übertragen werden und BioNTech angemessen an deren wirtschaftlichem Erfolg beteiligt bleibt? Besonders irritierend finde ich in diesem Zusammenhang den im Handelsblatt wiedergegebenen Enteignungsvorwurf. Bei aller Anerkennung für die wissenschaftlichen und unternehmerischen Leistungen des Gründerpaars sollte nicht vergessen werden, dass BioNTech längst keine private Forschungsfirma mehr ist, sondern ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Vermögenswerte nicht allein den Gründern gehören. Gerade angesichts ihrer weiterhin erheblichen Beteiligung an BioNTech erscheint mir dieser Vorwurf besonders befremdlich. Ich erwarte daher vom Aufsichtsrat, dass er die Interessen des Unternehmens und sämtlicher Aktionäre konsequent wahrt – notfalls auch gegen die Vorstellungen des Gründerpaars. Die wissenschaftlichen und unternehmerischen Verdienste von Şahin und Türeci stehen außer Frage. Sie rechtfertigen allerdings weder Sonderrechte am Unternehmensvermögen noch eine bevorzugte Behandlung bei der Übertragung wertvoller Assets.
audima
audima, 24. Sep 11:44 Uhr
0

Hier der Artikel. https://ibb.co/JwGsQGRN

Ich glaube nicht, dass das Eigentum einer AG einfach ausgegliedert werden kann. Da bräuchte es vertraglichen Spielraum und was sagen die Gläubiger/Aktionäre? Bin aber kein Jurist.
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