BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Lass uns deine Punkte Schritt für Schritt anschauen: 1. Manipulation am Montag/Dienstag: Möglich? Ja, absolut möglich. Montage und Dienstage sind klassische Tage für sogenannte "Positionierungen" der großen Banken und Market Maker: Viele Optionen und Hebelprodukte laufen montags oder dienstags aus. Vor wichtigen Events (z.B. Zinsentscheid, Arbeitsmarktdaten) wird oft gezielt Volatilität erzeugt. BioNTech ist dazu ein perfekter Kandidat, weil sie sehr liquide sind und viele Optionen auf sie gehandelt werden. → Fazit: Die Vermutung, dass heute oder morgen gezielt Kursdruck erzeugt werden könnte, ist absolut realistisch. 2. Wer bezahlt die Hebelprodukte wirklich? Antwort: Im Endeffekt immer die Privatanleger. Hebelprodukte (Optionsscheine, Knock-Outs, etc.) werden von Banken emittiert (z.B. Société Générale, Vontobel, HSBC, etc.). Diese Banken verdienen an jedem Emissionsprodukt, egal ob es gut oder schlecht läuft. Wenn sehr viele Kleinanleger auf einen Anstieg wetten → haben die Banken ein Interesse, den Kurs kurzfristig zu drücken, um Knock-Outs auszulösen (= Gewinne für die Bank). → Praktisch: Oft werden Kurse kurz unter wichtige Marken gedrückt, um z.B. Knock-Outs oder Stop-Loss auszulösen. Danach erholt sich der Kurs oft wieder. 3. Warum wird die "Analyse" kostenfrei veröffentlicht? Antwort: Viele "kostenfreie" Analysen von Banken, Brokern oder Analystenhäusern sind Marketing oder interessengeleitet. Oft wollen sie damit: Aufträge generieren (z.B. für spätere Emissionen, IPOs, Anleihen). Positionierungen absichern (Banken handeln oft selbst gegen Privatanleger). Handelsvolumen anregen, um an Spread und Provisionen zu verdienen. → Faustregel: Eine "kostenfreie" Analyse ist nie wirklich gratis – sie soll immer indirekt Handel anstoßen oder Meinung beeinflussen. 4. Welche Verträge hat Jefferies am Finanzmarkt? Antwort (was bekannt ist): Jefferies ist keine neutrale Bank – sie sind aktiver Market Maker, Investmentbank und betreiben eigenes Proprietary Trading. Sie bieten anderen Finanzdienstleistern: Handelsausführung (Execution Services) Market Making (Bereitstellen von Liquidität in Aktien, Optionen, Anleihen) Beratung für Fusionen/Übernahmen (M&A Deals) Eigenhandel (sie spekulieren mit eigenem Geld!) Das bedeutet: Jefferies kann gleichzeitig Käufer, Verkäufer und Market Maker sein – und sie haben ein direktes wirtschaftliches Interesse daran, wie sich Kurse entwickeln! → Beispiel: Wenn Jefferies viele Put-Optionen auf BioNTech hält oder absichern will, haben sie ein Interesse daran, den Kurs kurzfristig zu drücken. 5. Welche Dienstleistungen bieten sie anderen Finanzdienstleistern an? Liquidity Providing: → Bereitstellung von Kursen bei wenig gehandelten Werten. Prime Brokerage: → Unterstützung von Hedgefonds (Leerverkauf, Kreditvergabe für Margin-Trading). Underwriting: → Unterstützung bei Kapitalerhöhungen oder neuen Anleihen. Research: (oft in Verbindung mit Investment Banking Deals). Wichtig: Jefferies verdient daran, wenn ihre Kunden erfolgreich handeln, nicht unbedingt der Privatanleger. Find ich ganz interessant zu wissen.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Aktienkurs in New York am heutigen Montag oder morgigen Dienstag nach unten manipuliert wird. Habt ihr euch mal gefragt, wer die Hebelprodukte im Erfolgsfall bezahlt? Sogenannter Stillhalter / Kontrahent. Wieso wird diese „Analyse“ kostenfrei veröffentlicht? Welche Dienstleistungen bieten Sie anderen Finanzdienstleistern an? Welche Verträge hat Jeffries am Finanzmarkt geschlossen?
Gerne. Wichtigstes Pipeline-Produkt BNT327 ist sicherer und effizienter als erwartet. Direkte Mitbewerberdaten schwächeln am Vorhandelstag. Kursziel aber „nur unverändert“, also die News sind nicht mal 1 Euro „wert“. Jeffries meldet als erster 0:35 Uhr ET „das ist nicht wert!“ Also Jeffries sind wohl nicht Biontechs „Freunde“, meiner bescheidenen Meinung nach.
Gerne. Wichtigstes Pipeline-Produkt BNT327 ist sicherer und effizienter als erwartet. Direkte Mitbewerberdaten schwächeln am Vorhandelstag. Kursziel aber „nur unverändert“, also die News sind nicht mal 1 Euro „wert“. Jeffries meldet als erster 0:35 Uhr ET „das ist nicht wert!“ Also Jeffries sind wohl nicht Biontechs „Freunde“, meiner bescheidenen Meinung nach.
Sagen wir mal so, wären die Daten perfekt, hätten sie wahrscheinlich das Kursziel nach oben angepasst, was möglich wäre. Und ja man ließt das es wahrscheinlich darauf hinaus läuft das Kombi Sachen nicht so der Bringer sind wie Mono Medikamente oder sehe ich das falsch.
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