CORESTATE CAPITAL WKN: A141J3 ISIN: LU1296758029 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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17:19:51 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 8.483
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Dr._K, 08.06.2021 11:06 Uhr
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Für mich schon, natürlich in Kombination mit der Erwartung im Falle einer negativen Entwicklung, dass diese pers. Rendite, die in der Vergangenheit ja übrigens der damals aktuellen genau entsprach (!) in Zukunft wieder erreicht wird. Wenn ich 40 Jahre eine Aktie halte und die hat immer 10% Dividendenrendite, dann plötzlich bricht die Dividende weg und sie hat 1 Jahr lang null, dann müsste ich ja der Argumentation zufolge verkaufen, wenn ich mich nach der aktuellen Dividendenrendite und der immer ungewissen Zukunft richte. Die (langfristig generierte) persönliche gibt aber m.E. besser darüber Aufschluss, ob das Unternehmen aktuell zu niedrig oder zu hoch bewertet ist - selbstverständlich unter der Annahme, dass es sich langfristig zu dem Niveau zurückentwickelt. Es ging ja nur darum, welche dieser beiden Größen (wenn man die überhaupt heranzieht), mehr Aussagekraft auf lange Sicht besitzt. Sonst wäre hier in diesem Wert doch niemand mehr investiert.. man geht bei CC davon aus, dass die 0,7 Mio. nicht dauerhaft das Q1 EBITDA bleiben, sondern es wieder auf die 20 Mio. aus dem Vorjahresquartal geht. Woher kommen die 20 Mio.? Aus der Vergangenheit, Geschäftsbericht 2020: Der beste Anhaltspunkt dafür, was ich in einem normalen Geschäftsjahr erwarten kann, ist das normale Geschäftsjahr, was ich in der Vergangenheit erlebt habe. Eine Aktie zu verkaufen, die sich verzehnfacht hat, war in der Vergangenheit meist eine schlechte Idee, grade die persönliche Dividendenrendite bzw. der Abstand zum persönlichen EK zeigt mir doch, wie gut (bzw. schlecht) sich das Invest entwickelt hat und gibt am ehesten einen Aufschluss über die zu erwartende weitere Entwicklung.
G
Gast-753167001, 08.06.2021 10:16 Uhr
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Dr K, ja es ist die zukünftige Renditeerwartung die uns investieren lässt, aber hoffentlich nicht die persönliche DiviR. Einfaches Beispiel. Du hast ein Unternehmen das ist tenbagger. Jetzt aber matur und wird eher langsam wachsen. DiviR damals und heute 1%. Jetzt persönliche DiviR 10% für Dich. Die 10% sind irrelevant. Du bist besser dran Du verkaufst und investierst in ein anderes Unternehmen mit jetzt mehr Wachstum und/oder Divi. Oder Du gehst davon aus dass das Unternehmen weiterhin massiv wächst und bleibst dabei. Beides valide. Nicht valide ist jedoch "Ich habe 10% persönliche DiviR das verkaufe ich doch nicht". Es sind immer die anderen Kriterien, die Zkunftserwartungen im wesentlichen, die relevant sind, NIE die persönliche DiviR.
Berndbrot
Berndbrot, 08.06.2021 9:28 Uhr
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Leerverkäufer soweit das arme Auge reicht, vielleicht einKontraindikator
Rumbuff
Rumbuff, 08.06.2021 9:25 Uhr
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Intellektuelles Bl öd gelaber während wir auf den Abgrund zusteuern. Ayayay🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦🤦
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Dr._K, 08.06.2021 0:25 Uhr
1
Anders ausgedrückt: es ist doch nicht die aktuelle Dividendenrendite gepaart mit diesem Kurs, die uns hier zum nicht-verkauf bewegt, sondern die Erwartung, dass zukünftige Dividenden wieder so hoch wie früher ausfallen und der Kurs das einpreisen wird. Das ist hier zumindest meine Wette... (Erst) wenn sich der aktuelle Status quo langfristig einstellt und man nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückfindet, ist das hier ein ziemlicher Griff ins Klo gewesen.
D
Dr._K, 08.06.2021 0:16 Uhr
0
Also ich treffe die Kauf/Verkaufentscheidung auf Basis der vergangenen Dividenden, das hat meist ganz gut funktioniert. Durchschnittswerte (!) der Vergangenheit was Umsatz und Gewinn und Divi anbelangt sind meist ein ziemlich guter bzw. besserer Schätzer für die Rendite, wenn das Geschäftsmodell nicht komplett tot ist. Sonst wäre ich hier auch nicht mehr an Bord und würde Verluste wie in so Ausnahmefällen wie Corona nie aussitzen, weil ja die Dividende überall plötzlich 0 ist und ja woanders mehr bekäme. Ich stelle die aktuelle Dividendenrendite deshalb als nur wenig aussagekräftig dar, weil du beide Faktoren für ihre Bestimmung, nämlich den aktuellen (!) Kurs, zu dem die Aktie im nächsten Moment notieren wird und die aktuelle (!) Dividende spätestens auf Wochenbasis in der Regel nicht allzu genau kennst bzw. das langfristig kaum aussagekräftige Größen sind, weil du daraus überhaupt nicht ableiten kannst, ob ein Unternehmen langfristig nicht viel mehr zahlt oder viel weniger. Mit einer solchen Momentaufnahme müsstest du eine Aktie kaufen, die aufgrund einer einmaligen Sonderausschüttung einmalig eine hohe Dividende hat, sonst aber nichts zahlt. Da ist mir eine Durchschnittsdividende der letzten Jahrzehnte bezogen auf mein eingesetztes Kapital der repräsentativere KPI. Dass eine Betrachtung der bisherigen Rendite auf Basis der Geldmenge, die man investiert und der Dividenden, die man bezogen hat, für manche zu kompliziert ist, verheißt irgendwie nichts Gutes, nicht bös gemeint..
Berndbrot
Berndbrot, 07.06.2021 21:19 Uhr
0
Aber warum einfach und logisch denken, wenn es auch so schön kompliziert geht...
G
Gast-753167001, 07.06.2021 20:41 Uhr
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Dr. K. Du darfst gerne die Summe der Dividenden betrachten wenn Du rückblickend den Erfolg Deines Invests betrachten möchtest. Wenn Du aber eine Kauf/Verkaufsentscheidung triffst ist eben genau der jetzige Kurs und die jetzige DiviR das Entscheidende und nicht die DiviR auf einem früheren Kurs. Das ist doch absolut glasklar. Und ja wenn Du Dividendenjäger bist, ist ein Unternehmen mit niedrigerem Kurs und höherer Dividende interessanter als eines mit niedrigerer (wenn wir denn mal alle anderen Kriterien vernachlässigen). Ich verstehe echt nicht wie man das in Frage stellen kann.
D
Dr._K, 07.06.2021 19:11 Uhr
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Ich sage ja nicht dass der eigene EK eine Rolle dabei spielt, ob man verkaufen oder kaufen sollte, aber es spielt bezogen auf Gewinnausschüttungen m.E. eben schon eine Rolle, wie viel % man auf sein ursprünglich eingesetztes Kapital bekommt.
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Dr._K, 07.06.2021 19:03 Uhr
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Dax berechnet, ausgehend vom einem bestimmten Stand (z.B. dem Anfangsstand von 1000 Punkten) die Gesamtrendite darauf, wenn man seitdem investiert ist. ein Investment von 1k Euro wäre dann ca. 36 Jahre später 15k Euro wert. Ist natürlich auch quatsch, weil die Aktien, auf die es sich bezieht, laufend ausgetauscht wurden, aber davon mal abgesehen. Die Berücksichtigung der eigenen Mittelbindung ist für mich essentieller Bestandteil bei der Bewertung, ob sich das Invest gelohnt hat, weil ich mir vor dem Kauf Gedanken mache, was mir (!) die Aktie wert ist und der aktuelle Kurs, der sich im Sekundentakt ändert (was anderen es danach wert ist) und ab und an auch mal mehrstellig in die ein oder andere Richtung springt, ja doch nur eine sehr wage Momentaufnahme darstellt. Das fundamentale Daten die eigene Analyse und die anderer jederzeit ändern können, ist klar und sieht man hier ja auch. Wenn du dich nach der aktuellen Dividendenrendite richtest (also angenommen es gäbe hier eine stetige Dividende oder wieder die alte) wäre es ja super, wenn man hier investiert war, weil die Dividendenrendite hoch ist und sogar immer mehr steigt, solange die Aktie weiter fällt. Man hätte immer weiter zukaufen müssen. Erst vor dem Hintergrund der eigenen Mittelbildung in die Aktie wird klar, dass das Invest ziemlich mies (gewesen) ist. Wenn die jetzt 1 Euro Dividende ausschütten, macht es doch einen Unterschied, ob Du zu 11 Euro gekauft hast (passable Rendite) oder damals zu 50 Euro und einen herben Buchverlust erlitten hast. Die Diskussion könnte man aber genauso darüber führen, ob es ein "Verlust" ist, solange man nicht verkauft hat bzw. ob der Markt immer recht hat und man mit SL arbeiten sollte.
G
Gast-753167001, 07.06.2021 17:13 Uhr
1
Dr. K der. Performance Dax berechnet doch nicht DiviR auf EK, der berechnet einfach die IndexPunkte unter jeweiligen Berücksichtung der Divi. Und in Deinem anderen Beispiel mischt Du auch wieder KPI. Du solltest bei Deiner Kaufs/Verkaufsentscheidung viele Kriterien berücksichtigen. Aber nicht die persönliche DiviR weil die überhaupt keinen sinnvollen Beitrag zur Entscheidung liefern kann. Das ist unabhängig davon ob Du Trader oder Investor bist. Und ich rede keineswegs CC schlecht. Ich bin hier investiert.
S
Schwambo, 07.06.2021 16:15 Uhr
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Erinnert mich grade schwer an das aurelius Forum vor ein paar Monaten. Alles schlecht geredet und zack plus 100% in 3 Wochen.
Berndbrot
Berndbrot, 07.06.2021 16:11 Uhr
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Die Vergangenheit zu berechnen, bringt an der Börse doch auch sehr wenig. Führt leicht zu falschen Entscheidungen. Hat sich die Analyse einer Beteiligung grundlegend geändert? Ok dann verkaufe man auch mal mit Verlust, und schaue dann, wo man die max. Rendite bekommt vermutlich. Solange der Vorstand nicht zurücktritt, gehe ich von einer Erholung aus. Vergangenheit hin oder her.
D
Dr._K, 07.06.2021 16:03 Uhr
1
Aber chiefofexecutive hat leider recht. 0% bleibt hier bei cc momentan und leider wohl auch länger noch 0%, egal, ob man ein Invest nach Buchwert, eigenem EK oder sowas fragilem wie aktueller Marktkapitalisierung bewertet.
D
Dr._K, 07.06.2021 16:02 Uhr
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nö, geht jetzt um das Verständnis von Dividenden. Mit einer nicht (!) auf das persönliche Invest bzw. den persönlichen EK bezogenen Rendite macht das ganze in der Tat 0 Sinn. Wie interpretiert so jemand wie somesame oder bernd brot dann egtl. den Performancedax? Ich muss um ein Invest langfristig bewerten zu können, die auf Basis der Einzahlung geleisteten Gewinnausschüttungen betrachten und nicht fiktive Zukünftige auf Basis eines volatilen Kurses, sonst könnte ich den eigenen EK und Gewinne der Vergangenheit ja vollkommen vernachlässigen bzw. würde den eigenen Einstandswert vollkommen negieren, sobald der Kurs davon abweicht. Mit der kruden Argumentation müsste ich auch eine Aktie, die mir 20 Jahre Dividende gezahlt hat, jetzt verkaufen, weil die aktuelle Dividendenrendite im Coronajahr grade 0 ist und ich irgendwo was Besseres bekommen könnte. Ist aber vll. auch eher die Frage ob man Investor oder Trader ist. Wieso etwas mit 250% persönlicher Dividendenrendite verkaufen, die Vergangenheit zeigt doch, dass das Invest gut war.. Mehr als es die aktuelle Dividendenrendite von 3% (Momentaufnahme dieser Sekunde) tut, um bei dem etwas abwegigen Bsp. zu bleiben.
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