Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 14.580
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Wildharry, 28. Mai 16:03 Uhr
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Völlig richtig, deshalb befürchte ich ja dass die Brückenlösung zur finalen Lösung mutiert. Denn da wäre ja dann die deutsche Werft...

Oh, ich hatte da einen bösen Denkfehler weil ich dachte, Hä, TKMS gab es doch 2020 noch gar nicht. Klar gab es die aber die wurden 2025 erst an die Börse gebracht😒🤦‍♀️
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Yezebel666, 28. Mai 15:32 Uhr
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Ja, hat Ernst gesagt im Juli 2025, siehe hier https://www.hartpunkt.de/erste-forderungen-aus-der-cdu-nach-abbruch-des-bauprogramms-fuer-fregatten-der-niedersachsen-klasse-f126/ aber auch hat auch gesagt "Ernst wünscht sich nach dem Abbruch des Vorhabens eine Neuplanung mit deutschen Werften"

Völlig richtig, deshalb befürchte ich ja dass die Brückenlösung zur finalen Lösung mutiert. Denn da wäre ja dann die deutsche Werft...
targa4gts
targa4gts, 28. Mai 15:16 Uhr
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Ja, hat Ernst gesagt im Juli 2025, siehe hier https://www.hartpunkt.de/erste-forderungen-aus-der-cdu-nach-abbruch-des-bauprogramms-fuer-fregatten-der-niedersachsen-klasse-f126/ aber auch hat auch gesagt "Ernst wünscht sich nach dem Abbruch des Vorhabens eine Neuplanung mit deutschen Werften"

Wie hat schon meine Oma 👵 gesagt „wer billig kauft, kauft doppelt!“ 🫣 „ … Damen Naval war Anfang 2020 nach drei Angebotsrunden als Sieger eines europäischen Ausschreibungsverfahrens für das Mehrzweckkampfschiff 180 – später in F126 unbenannt – hervorgegangen, nachdem bis zur letzten Runde German Naval Yards Kiel (GNYK) im Rennen verblieben war. Ein Konsortium aus TKMS und NVL war bereits zuvor ausgeschieden, unter anderem, weil es zu einem zu hohen Preis angeboten hatte. …“
W
Wildharry, 28. Mai 14:40 Uhr
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Auch stellt sich mir angesichts des Preises der Fregatten die Frage der Vergleichbarkeit hinsichtlich Einsatz und Ausstattung. Die von Belgien bestellten Modelle sollen jetzt bei Damen 1Mrd pro Schiff kosten. Die Meko wird ebenfalls in diesem Bereich liegen. Die F-126 liegt gemäß RHM bei 2 Mrd. ist also doppelt so teuer. Ich bin immer noch sehr skeptisch was den F-126 Auftrag angeht, da der Herr Ernst (cDU, Mitglied Verteidigungsausschuss) bisher von seiner Einschätzung "Abbruch des F-126 Projekt ist die pragmatischste und sinnvollste Option" zumindest öffentlich nicht abgerückt ist. Nervös macht mich dabei auch das Fortschreiten der zeitlichen Linie. Es hieß ja ursprünglich der 30.4. wäre mehr oder weniger die Ziellinie bis zu der über die Fortsetzung des Projektes entschieden werden sollte, bis zu dem Datum wurden ja auch die Vorverträge verlängert. Jetzt sind wir 4 Wochen weiter und immer noch nichts.

Ja, hat Ernst gesagt im Juli 2025, siehe hier https://www.hartpunkt.de/erste-forderungen-aus-der-cdu-nach-abbruch-des-bauprogramms-fuer-fregatten-der-niedersachsen-klasse-f126/ aber auch hat auch gesagt "Ernst wünscht sich nach dem Abbruch des Vorhabens eine Neuplanung mit deutschen Werften"
Y
Yezebel666, 28. Mai 13:21 Uhr
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Auch stellt sich mir angesichts des Preises der Fregatten die Frage der Vergleichbarkeit hinsichtlich Einsatz und Ausstattung. Die von Belgien bestellten Modelle sollen jetzt bei Damen 1Mrd pro Schiff kosten. Die Meko wird ebenfalls in diesem Bereich liegen. Die F-126 liegt gemäß RHM bei 2 Mrd. ist also doppelt so teuer. Ich bin immer noch sehr skeptisch was den F-126 Auftrag angeht, da der Herr Ernst (cDU, Mitglied Verteidigungsausschuss) bisher von seiner Einschätzung "Abbruch des F-126 Projekt ist die pragmatischste und sinnvollste Option" zumindest öffentlich nicht abgerückt ist. Nervös macht mich dabei auch das Fortschreiten der zeitlichen Linie. Es hieß ja ursprünglich der 30.4. wäre mehr oder weniger die Ziellinie bis zu der über die Fortsetzung des Projektes entschieden werden sollte, bis zu dem Datum wurden ja auch die Vorverträge verlängert. Jetzt sind wir 4 Wochen weiter und immer noch nichts.
R
Ruuudi, 28. Mai 13:20 Uhr
0

Wenn ich deine posts zum Thema richtig verstanden habe, wäre deine win-win Situation wie folgt? 1. Belgier übernehmen quasi die bisher aufgelaufenen Kosten für die, von der BRD bestellten, Meko und zahlen diese an BRD. 2. Belgier "übernehmen" quasi den Auftrag bei TKMS und bekommen die, eigentlich für BRD bestimmten, Schiffe für ihre Marine. 3. RHM erhält den Auftrag zur Herstellung von F-126. Wenn das so richtig wäre, stellt sich für mich dennoch die Frage zur zeitlichen Verfügbarkeit der Schiffe. Bisher ist doch geplant, das erste Schiff MEKO im Jahr 2029 zu erhalten, die F-126 wäre aber laut Planung frühestens 2031 zu erwarten. Was geschieht mit den 2 Jahren Differenz? Und vor allem: Das sind ja alles geplante Termine, was passiert sollte sich die Lieferung der F-126 auch bei RHM verzögern? Ich habe die "Brückenlösung" eigentlich auch immer als Instrument zur Deckung des Zeitfensters bei der Entwicklung der F-126 gesehen. Was nach Lieferung der F-126 mit den "Brücken" MEKO geschehen soll wurde doch meines Wissens nach nicht wirklich kommuniziert.

… eben das meinte ich mit der Fähigkeitslücke, die verbliebe, wenn die MEKO A 200 DEU nicht als Brückenlösung bis zum Zulauf der F126 käme. So oder so: die Entscheidung naht kommenden Monat.
Y
Yezebel666, 28. Mai 13:00 Uhr
0

Ja, das stimmt. Belgien und die Niederlande haben eine sehr enge Zusammenarbeit im Bereich der Marine...auch was die gemeinsame Nutzung angeht. Die Sache ist halt...Wenn Belgien mit den Niederländern bricht, dann gehen sie ein neues Bündnis ein. Ob mit Frankreich oder Deutschland, ist schwer zu sagen und was davon schlimmer ist, ebenfalls. Aber das Kind ist zu diesem Zeitpunkt bereits in den Brunnen gefallen. Die Frage ist halt auch, wie es zwecks kurzfristiger Kapazitäten bei den Franzosen aussieht. Das ist die interessante Frage nach der Definition der Fähigkeitslücke. Rein theoretisch würde keine entstehen. Die F126 soll die F123 ablösen. Die F123 wird modernisiert und soll bis 2035 weiterhin im Dienst sein. SdEV F123 (Sicherstellung der Einsatzverfügbarkeit). Daher wäre es eigentlich ein 1zu1 Tausch. Sollte die MEKO trotzdem beschafft werden, dann finde ich persönlich, dass es sich nicht um eine Brückenlösung handelt, sondern um eine generelle Vergrößerung der Flotte. Das sollte dann aber auch so kommuniziert werden.

Wenn ich deine posts zum Thema richtig verstanden habe, wäre deine win-win Situation wie folgt? 1. Belgier übernehmen quasi die bisher aufgelaufenen Kosten für die, von der BRD bestellten, Meko und zahlen diese an BRD. 2. Belgier "übernehmen" quasi den Auftrag bei TKMS und bekommen die, eigentlich für BRD bestimmten, Schiffe für ihre Marine. 3. RHM erhält den Auftrag zur Herstellung von F-126. Wenn das so richtig wäre, stellt sich für mich dennoch die Frage zur zeitlichen Verfügbarkeit der Schiffe. Bisher ist doch geplant, das erste Schiff MEKO im Jahr 2029 zu erhalten, die F-126 wäre aber laut Planung frühestens 2031 zu erwarten. Was geschieht mit den 2 Jahren Differenz? Und vor allem: Das sind ja alles geplante Termine, was passiert sollte sich die Lieferung der F-126 auch bei RHM verzögern? Ich habe die "Brückenlösung" eigentlich auch immer als Instrument zur Deckung des Zeitfensters bei der Entwicklung der F-126 gesehen. Was nach Lieferung der F-126 mit den "Brücken" MEKO geschehen soll wurde doch meines Wissens nach nicht wirklich kommuniziert.
Robirobsen
Robirobsen, 28. Mai 12:35 Uhr
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Interessanter Gedanke ! Wow … 7 Jahre Verspätung.Tendenziell steht „Brüssel“ (Belgien, nicht EU) eher „Paris“ näher. Und wenn die Franzosen schnell liefern können … Meines Erinnerns stellt sich aber auch der niederländischen Marine das gleiche Problem mit Damen, da man wohl gemeinsam mit Belgien bestellt hatte, oder hab ich das falsch abgespeichert? Wenn TKMS die MEKO A200 als U-Jagd Fregatten an Belgien liefert, bleibt die Fähigkeitslücke für Deutschland bestehen.

Ja, das stimmt. Belgien und die Niederlande haben eine sehr enge Zusammenarbeit im Bereich der Marine...auch was die gemeinsame Nutzung angeht. Die Sache ist halt...Wenn Belgien mit den Niederländern bricht, dann gehen sie ein neues Bündnis ein. Ob mit Frankreich oder Deutschland, ist schwer zu sagen und was davon schlimmer ist, ebenfalls. Aber das Kind ist zu diesem Zeitpunkt bereits in den Brunnen gefallen. Die Frage ist halt auch, wie es zwecks kurzfristiger Kapazitäten bei den Franzosen aussieht. Das ist die interessante Frage nach der Definition der Fähigkeitslücke. Rein theoretisch würde keine entstehen. Die F126 soll die F123 ablösen. Die F123 wird modernisiert und soll bis 2035 weiterhin im Dienst sein. SdEV F123 (Sicherstellung der Einsatzverfügbarkeit). Daher wäre es eigentlich ein 1zu1 Tausch. Sollte die MEKO trotzdem beschafft werden, dann finde ich persönlich, dass es sich nicht um eine Brückenlösung handelt, sondern um eine generelle Vergrößerung der Flotte. Das sollte dann aber auch so kommuniziert werden.
W
Wildharry, 28. Mai 12:34 Uhr
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Moin, sorry die Sonne ☀️ 🙈 !!! Danke !!! 🙈😂

Gerne! Passiert den Besten😁
Roots
Roots, 28. Mai 12:32 Uhr
0
Moin, sorry die Sonne ☀️ 🙈 !!! Danke !!! 🙈😂
W
Wildharry, 28. Mai 12:23 Uhr
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Moin, GS … 🤔🤷‍♂️ aber ansonsten haste absolut Recht !!! und ich steh auf dem Schlauch …. 😉

Mit GS meine ich Goldman Sachs, die haben am 05.05. ein Buy mit 2300€ vergeben. https://www.finanzen.net/analyse/rheinmetall_buy-goldman_sachs_group_inc._1077831
Roots
Roots, 28. Mai 12:10 Uhr
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Moin, GS … 🤔🤷‍♂️ aber ansonsten haste absolut Recht !!! und ich steh auf dem Schlauch …. 😉
W
Wildharry, 28. Mai 12:04 Uhr
0

Deutsche Bank AG-Analyst Christoph Laskawi hat eine ausführliche Untersuchung des Rheinmetall-Papiers durchgeführt. Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Rheinmetall anlässlich der Investorenveranstaltung "dbAccess European Champions Conference" mit einem Kursziel von 2100 Euro auf "Buy" belassen. Die Aussichten des Rüstungskonzerns, die Ziele für das Gesamtjahr 2026 im Einklang mit der Entwicklung im ersten Halbjahr zu halten, seien gut, schrieb Christoph Laskawi in seinem am Donnerstag vorliegenden Kommentar. Das ist bemerkenswert, L askawi senkt nicht ab. Das bedeutet, auf der gestrigen „dbAccess European Champions Conference, Frankfurt“ seines Hauses muss die persönliche Investorenpräsentation überzeugend gewesen sein.

Erstaunlich, nicht um 1€ gesenkt. Der Junge hat Eier aber recht. Jetzt bin ich mal auf die nächste Analyse von GS gespannt, hoffentlich behalten die auch die Nerven.
R
Ruuudi, 28. Mai 11:50 Uhr
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Ich setze mal noch einen Gedanken oben drauf … Rheinmetall Naval Systems übernimmt Damen in Vlissingen als Fertigungsstandort zumindest partiell. Auch riskant, aber durchaus überlegenswert …
R
Ruuudi, 28. Mai 11:47 Uhr
1

Oh je, Damen scheint ganz schön unter Druck zu stehen. Ich denke, die Niederländer werden aus nationalem Interesse bei Damen bleiben. Aber wie sieht es bei den Belgiern aus? Im Artikel steht zwar die französische Rüstungsindustrie, jedoch müsste man hier wissen, wie diese kapazitätsmäßig dasteht. Könnte es eventuell eine Win-Win-Situation für alle geben? Die Belgier suchen preiswerte und schnell zu beschaffende U-Jagd-Fregatten. TKMS hat bereits mit den ersten Schritten des Baus für die MEKO-Fregatten als Brückenlösung begonnen. Was wäre, wenn die Belgier die bereits erfolgten Arbeiten übernehmen und das Geld an den Bund zurückzahlen? Das würde den Haushalt entlasten, und das Geld könnte für die höheren Kosten der F126 eingeplant werden. Gleichzeitig bekäme TKMS ein Stück vom Kuchen ab, was wiederum der deutschen Wirtschaft guttun würde...und letztendlich wären die Belgier auch wieder im Zeitrahmen mit ihrer Beschaffung von neuen Fregatten. https://www.vrt.be/vrtnws/de/2026/05/25/lieferung-von-neuen-fregatten-verzoegert-sich-weiter/

Interessanter Gedanke ! Wow … 7 Jahre Verspätung.Tendenziell steht „Brüssel“ (Belgien, nicht EU) eher „Paris“ näher. Und wenn die Franzosen schnell liefern können … Meines Erinnerns stellt sich aber auch der niederländischen Marine das gleiche Problem mit Damen, da man wohl gemeinsam mit Belgien bestellt hatte, oder hab ich das falsch abgespeichert? Wenn TKMS die MEKO A200 als U-Jagd Fregatten an Belgien liefert, bleibt die Fähigkeitslücke für Deutschland bestehen.
Robirobsen
Robirobsen, 28. Mai 11:38 Uhr
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Oh je, Damen scheint ganz schön unter Druck zu stehen. Ich denke, die Niederländer werden aus nationalem Interesse bei Damen bleiben. Aber wie sieht es bei den Belgiern aus? Im Artikel steht zwar die französische Rüstungsindustrie, jedoch müsste man hier wissen, wie diese kapazitätsmäßig dasteht. Könnte es eventuell eine Win-Win-Situation für alle geben? Die Belgier suchen preiswerte und schnell zu beschaffende U-Jagd-Fregatten. TKMS hat bereits mit den ersten Schritten des Baus für die MEKO-Fregatten als Brückenlösung begonnen. Was wäre, wenn die Belgier die bereits erfolgten Arbeiten übernehmen und das Geld an den Bund zurückzahlen? Das würde den Haushalt entlasten, und das Geld könnte für die höheren Kosten der F126 eingeplant werden. Gleichzeitig bekäme TKMS ein Stück vom Kuchen ab, was wiederum der deutschen Wirtschaft guttun würde...und letztendlich wären die Belgier auch wieder im Zeitrahmen mit ihrer Beschaffung von neuen Fregatten. https://www.vrt.be/vrtnws/de/2026/05/25/lieferung-von-neuen-fregatten-verzoegert-sich-weiter/
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