Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 15.976
W
Wildharry, 3. Aug 11:38 Uhr
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Ob das von vornherein alles so geplant war ist schwierig zu sagen, würde ich auch nicht so unterschreiben. Ich denke, dass eher das "Genie" Armin Papperger dahintersteckt. Die Lage analysieren, schauen was man hat bzw. wie man es verbessern kann und dies dann dem Markt anbieten. Wenn es so kommen sollte wie oben beschrieben, dann wäre es ein genialer Schachzug von ihm. Es bleibt immer wieder spannend mit diesem Unternehmen und vor allem mit dem Management.

Ja, der CEO ist schon top. Für mich persönlich TOP3 alles DAX CEO´s
Robirobsen
Robirobsen, 3. Aug 11:32 Uhr
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Ja, das habe ich auch schon überlegt. Könnte es in etwa so gewesen sein dass man TKMS die MEKO zugeschustert hat damit man den auch mal den Gefallen tut Umsatz zu machen. dann haben die den kanadischen U-Boot Deal mit 60 Mrd. Volumen bekommen und jetzt stoppt die Politik das F127 Projekt und schustert RHM stattdessen den Umsatz für die GMF 140 zu. So wie bei der F126 nur umgekehrt mit RHM als Gewinner.

Ob das von vornherein alles so geplant war ist schwierig zu sagen, würde ich auch nicht so unterschreiben. Ich denke, dass eher das "Genie" Armin Papperger dahintersteckt. Die Lage analysieren, schauen was man hat bzw. wie man es verbessern kann und dies dann dem Markt anbieten. Wenn es so kommen sollte wie oben beschrieben, dann wäre es ein genialer Schachzug von ihm. Es bleibt immer wieder spannend mit diesem Unternehmen und vor allem mit dem Management.
W
Wildharry, 3. Aug 11:11 Uhr
0

Oh, das könnte jetzt noch sehr interessant werden … Mal ein Gedankenspiel von mir...NVL hat damals zu seiner Zeit noch die GMF 120 für die dänische Marine als Luftverteidigungsfregatte entwickelt. Dann hat Dänemark sich aber auch für die Meko 400 / F127 interessiert, ebenfalls Luftverteidigungsfregatten und wichtig, mit dem Zusatz der ballistischen Raketenabwehr. Jetzt kommt das Interessante: Am 24. Juni sollte ja eigentlich der Auftrag für die F127 im Verteidigungsausschuss und Haushaltsausschuss vergeben werden. Bis jetzt ist aber noch nichts passiert. Das Einzige, was bisher unterschrieben ist, sind die Käufe der US-Waffen und -Aufbauten für die F127. Man muss halt sagen, dass die F127, wenn sie so kommen sollte wie geplant, ein sehr, sehr teures Großprojekt werden wird. Wie bereits mal geschrieben: Eventuell geht man weg von Klasse und setzt eher auf Masse. Was wäre also, wenn Rheinmetall das dänische Design der GMF 120 auf ein deutsches Design der GMF 140 erweitert hat und somit eine kostengünstigere Alternative für die F127 geschaffen hat? Die GMF 140 als deutsche Variante mit den US-Waffen und Aufbauten, die bereits bestellt sind. Das könnte dann auch der Grund sein, warum Rheinmetall noch so mit GNYK zaudert. Ebenso die Begründung der GMF140 in dem Artikel "adressiert für US-Systeme"...die ganze F127 basiert auf US-Systeme. Bereitet Rheinmetall insgeheim ein eigenes Angebot als Alternative für die F127 vor? Ähnlich TKMS? Sollte es miteinmal zu Problemen kommen bei den Verträgen oder Kosten mit der F127, dann legt Rheinmetall sein Angebot für eine GMF 140 auf den Tisch....kleiner, schneller, kostengünstiger und die Integration von US-Systemen die eh schon für die F127 bestellt sind....

Ja, das habe ich auch schon überlegt. Könnte es in etwa so gewesen sein dass man TKMS die MEKO zugeschustert hat damit man den auch mal den Gefallen tut Umsatz zu machen. dann haben die den kanadischen U-Boot Deal mit 60 Mrd. Volumen bekommen und jetzt stoppt die Politik das F127 Projekt und schustert RHM stattdessen den Umsatz für die GMF 140 zu. So wie bei der F126 nur umgekehrt mit RHM als Gewinner.
Robirobsen
Robirobsen, 3. Aug 10:52 Uhr
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Guten Tag, vielen Dank für die Informationen. Was ich aber nicht verstehe ist dann die Sinnhaftigkeit solcher Auftragsvergaben. Da sind Verzögerungen und Kompatibilitätsprobleme doch vorprogrammiert, gerade wenn es so läuft wie Du beschreibst.

In der Baubranche ist es ja sehr ähnlich. Da holt sich eine große Firma den Auftrag, vergibt aber ganz viele Vor-, Zu- und Nacharbeiten an Fremdfirmen. Damit kann man das Gesamtangebot preislich drücken. In der Instandsetzungs- und Werftphase ist es ganz ähnlich. Die Spezialfirmen wie Renk oder MTU zum Beispiel machen trotzdem eigenständig ihren Job. Jedoch ist der Preis bei denen derselbe, ob sie für Saab oder Rheinmetall arbeiten, ändert nichts. Jedoch hat halt jede Firma auch irgendwo ihre Subunternehmer. Und wenn die nicht detailliert eingewiesen und regelmäßig überprüft werden bei dem was sie machen, dann kann es schon mal zu Problemen kommen. Das heißt nicht, dass sie schlechte Arbeit machen, aber sie sehen halt nicht die Zusammenhänge bzw. sind nicht sensibilisiert auf den Job. Mal ein Beispiel: Eine Firma soll die ganzen Bunker und Zellen reinigen (Kraftstoff und Frischwasser). Die Mitarbeiter wissen aber nicht, in welchem Bunker sie gerade sind. Sie gehen dann eben mit denselben Schuhen in die Frischwasserzellen zum Reinigen, mit denen sie vorher noch im Kraftstoff oder Öl gestanden haben. Dann heißt es...Sabotage am Frischwassersystem.
Robirobsen
Robirobsen, 3. Aug 10:34 Uhr
0

Danke @Robirobson für die Insights eines Insiders. Das sind Einblicke, die einem Fachfremden ohne „Stups von außen“ nicht unmittelbar in den Sinn kommen. Danke auch für die Blumen, aber Ruuudi hatte wohl eher nur zufällig die passenden Zitate/Antworten zur Frage von Harry im Blätterwald gefunden. Grüße aus London 🇬🇧👋 (Hier fahren 24h rd. 30% Motorräder im Verkehr, die in jeder deutschen Polizeikontrolle wg. unerlaubter Veränderungen der Auspuffanlage mit sofortiger Wirkung aus dem Verkehr gezogen würden. 🔊 🏍️ 🔈 ) Schönes Wochenende Euch allen

Hehe😅 ja, die sind alle irgendwie mit 17 stehen geblieben. Lustig ist auch, dass sie fast alle mit ihrem L-Plate's unterwegs sind. Ich hoffe, du hattest eine schöne Zeit bei den alten Angelsachsen.
Robirobsen
Robirobsen, 3. Aug 10:29 Uhr
1

Anbei aus dem HF vom Rheinmetaller gepostet: News aus dem Marine-Bereich: https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/08/2026-08-03-rheinmetall-praesentiert-mit-der-gmf140-die-fregatte-der-naechsten-generation Das ist interessant und stellt die Frage nach den zukünftigen Werftkapazitäten (GNYK) vielleicht in ein anderes Licht. „Rheinmetall adressiert mit der GMF 140 die internationalen Märkte und beabsichtigt, sie zunächst im Rahmen eines Beschaffungsvorhabens in Nordamerika anzubieten … Ein wesentliches Merkmal der GMF 140 ist ihre Fähigkeit zur Integration modernster US-amerikanischer Primärradarsysteme.“ „Das Schiff ist für den weltweiten Hochsee-Einsatz optimiert und eignet sich gleichermaßen für Operationen im Küstenvorfeld sowie für multinationale Einsätze im Bündnisrahmen.“ Die GMF 140 wurde gezielt entwickelt, um den Anforderungen moderner NATO- und Partnerstaaten gerecht zu werden … eignet sich insbesondere für Staaten, die ihre Flotten angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen in Europa, im Nordatlantik und im Indopazifik modernisieren … Rheinmetall möchte die GMF 140 zunächst im Rahmen eines Beschaffungsvorhabens in Nordamerika anbieten.“ Mal schauen, was sich dazu in der Fachpresse noch findet.

Oh, das könnte jetzt noch sehr interessant werden … Mal ein Gedankenspiel von mir...NVL hat damals zu seiner Zeit noch die GMF 120 für die dänische Marine als Luftverteidigungsfregatte entwickelt. Dann hat Dänemark sich aber auch für die Meko 400 / F127 interessiert, ebenfalls Luftverteidigungsfregatten und wichtig, mit dem Zusatz der ballistischen Raketenabwehr. Jetzt kommt das Interessante: Am 24. Juni sollte ja eigentlich der Auftrag für die F127 im Verteidigungsausschuss und Haushaltsausschuss vergeben werden. Bis jetzt ist aber noch nichts passiert. Das Einzige, was bisher unterschrieben ist, sind die Käufe der US-Waffen und -Aufbauten für die F127. Man muss halt sagen, dass die F127, wenn sie so kommen sollte wie geplant, ein sehr, sehr teures Großprojekt werden wird. Wie bereits mal geschrieben: Eventuell geht man weg von Klasse und setzt eher auf Masse. Was wäre also, wenn Rheinmetall das dänische Design der GMF 120 auf ein deutsches Design der GMF 140 erweitert hat und somit eine kostengünstigere Alternative für die F127 geschaffen hat? Die GMF 140 als deutsche Variante mit den US-Waffen und Aufbauten, die bereits bestellt sind. Das könnte dann auch der Grund sein, warum Rheinmetall noch so mit GNYK zaudert. Ebenso die Begründung der GMF140 in dem Artikel "adressiert für US-Systeme"...die ganze F127 basiert auf US-Systeme. Bereitet Rheinmetall insgeheim ein eigenes Angebot als Alternative für die F127 vor? Ähnlich TKMS? Sollte es miteinmal zu Problemen kommen bei den Verträgen oder Kosten mit der F127, dann legt Rheinmetall sein Angebot für eine GMF 140 auf den Tisch....kleiner, schneller, kostengünstiger und die Integration von US-Systemen die eh schon für die F127 bestellt sind....
Coretto
Coretto, 3. Aug 10:14 Uhr
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Guten Morgen, good news, mal sehen was der Kurs draus macht.

Moin 🥨 Ich denke da weniger an den aktuellen Kurs sondern an das Potential das Rheinmetall auf dem Sektor erkannt hat und eben wie gewohnt einen guten Job macht und die Weichen stellt. F126 war völlig überbewertet. Konnte mir nicht wirklich vorstellen das ein Pappberger sich auf einen einzelnen Auftrag und die Politik verlässt wenn es den Sprung in diesen Bereich wagt.
W
Wildharry, 3. Aug 9:53 Uhr
0
Ich finde guter Bericht. Wer mag kann ja mal reinlinsen. https://www.youtube.com/watch?v=GZBDMmTuCso&t=166s
W
Wildharry, 3. Aug 9:51 Uhr
0
Guten Morgen, good news, mal sehen was der Kurs draus macht.
R
Ruuudi, 3. Aug 9:47 Uhr
0
So, auch die Fachpresse wurde darauf aufmerksam. Erstaunlich, dass Rheinmetall die üblicherweise gut informierten Spezialisten mit der Meldung überraschen konnte. GMF140 – Rheinmetall stellt neue Multi-Domain-Lenkwaffenfregatte vor https://www.hartpunkt.de/gmf140-rheinmetall-stellt-neue-multi-domain-lenkwaffenfregatte-vor/
Y
Yezebel666, 3. Aug 9:35 Uhr
0
Guten Morgen zusammen, bin dann auch mal wieder zurück
R
Ruuudi, 3. Aug 9:34 Uhr
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Anbei aus dem HF vom Rheinmetaller gepostet: News aus dem Marine-Bereich: https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/08/2026-08-03-rheinmetall-praesentiert-mit-der-gmf140-die-fregatte-der-naechsten-generation Das ist interessant und stellt die Frage nach den zukünftigen Werftkapazitäten (GNYK) vielleicht in ein anderes Licht. „Rheinmetall adressiert mit der GMF 140 die internationalen Märkte und beabsichtigt, sie zunächst im Rahmen eines Beschaffungsvorhabens in Nordamerika anzubieten … Ein wesentliches Merkmal der GMF 140 ist ihre Fähigkeit zur Integration modernster US-amerikanischer Primärradarsysteme.“ „Das Schiff ist für den weltweiten Hochsee-Einsatz optimiert und eignet sich gleichermaßen für Operationen im Küstenvorfeld sowie für multinationale Einsätze im Bündnisrahmen.“ Die GMF 140 wurde gezielt entwickelt, um den Anforderungen moderner NATO- und Partnerstaaten gerecht zu werden … eignet sich insbesondere für Staaten, die ihre Flotten angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen in Europa, im Nordatlantik und im Indopazifik modernisieren … Rheinmetall möchte die GMF 140 zunächst im Rahmen eines Beschaffungsvorhabens in Nordamerika anbieten.“ Mal schauen, was sich dazu in der Fachpresse noch findet.
R
Ruuudi, 3. Aug 9:32 Uhr
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Back again, moin zusammen !👋
W
Wildharry, 2. Aug 15:46 Uhr
0
Habe mir gerade mal die Jobangebote auf der RHM Seite angeschaut und da insbesondere für die IT. Das alleine sind schon 23 ! Seiten, Wahnsinn. Ein Angebot habe ich mir mal genauer angeschaut und ist rein technisch aber was da verlangt wird zeigt mit dass die wissen was sie tun und wollen. https://www.rheinmetall.com/de/job/senior_specialist_virtualization_services__m_w_d_/834836 Dieser Punkt ist sehr, sehr wichtig, Automatisierung "Umsetzung von Automatisierungslösungen zur Standardisierung und Optimierung von Betriebsprozessen"
N
Nobody007, 2. Aug 13:48 Uhr
1
Auf dem deutsch-amerikanischen Volksfest konnte man sich auch offen mit allerlei US-Soldaten unterhalten. Auch da war ich über sehr klare, kritische Worte zum aktuellen Geschehen positiv überrascht. Manchmal sollte man wohl einfach miteinander statt übereinander reden...
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