RHEINMETALL WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Morgen! Mike: Kann man die "Neubewertung" dem RHM Forum nicht auch unterstellen? Denn, wenn man hier die Beiträge durch liest, ja durchliest, dann kommt man zum Schluss und Überzeugung das hier sinnvolle Post jetzt zu lesen sind. Also bedarf es dann und wann mal ein Wachrütteln von manchen Usern, die in der Lage sind, auch ein paar Sätze in Zusammenhang zubringen. Die, die Politik mit der Industrie vereint sehen und daraus Kursanstiege zu erklären als auch Volatilität, deren Folge seien könnten.
Defense 2026 bedeutet nicht mehr nur Stahl und Ketten. Es geht um KI-gesteuerte Drohnenschwärme, Laser-Flugabwehr (wie das Skyranger-System) und satellitengestützte Aufklärung. Die aktuelle Lage zeigt, dass die Verteidigungsindustrie nicht mehr nur ein zyklisches Geschäft ist, sondern zum strategischen Fundament europäischer Souveränität geworden ist. Wir befinden uns Anfang 2026 in einer Phase, in der die Branche eine fundamentale Neubewertung erfährt.
Selbst wenn die Waffen bis Mitte 2026 schweigen sollten, ändert das wenig an der Hochkonjunktur der Verteidigungsindustrie Nachrüstung als Friedenssicherung: Ein dauerhafter Frieden wird nur möglich sein, wenn die Ukraine (und Europa) so stark bewaffnet sind, dass ein erneuter russischer Angriff zwecklos wäre. Die in Paris besprochenen Sicherheitsgarantien beinhalten langfristige Lieferverträge für Systeme wie den KF51 Panther oder Skyranger-Flugabwehr, um die Ukraine "festungsgleich" auszubauen.
Meiner Meinung nach wird Rheinmetall kurzfristig extrem unter Druck geraten, weil die aktuelle Bewertung bereits ein perfektes Zukunftsszenario einpreist, während mehrere Risiken gleichzeitig zunehmen: Erstens sind große Teile des Kursanstiegs auf politische Sonderfaktoren und Sondereffekte bei Rüstungsaufträgen zurückzuführen, die sich bei ersten Anzeichen von Budgetkürzungen oder Verzögerungen bei staatlichen Beschaffungen sehr schnell relativieren können, zweitens steigen die Investitionen und Vorlaufkosten massiv, was kurzfristig auf die Margen drückt und bei geringeren Auftragseingängen sofort die Gewinnfantasie zerstört, drittens ist Rheinmetall stark von geopolitischer Eskalation abhängig, sodass jede Entspannung, Waffenstillstände oder politische Richtungswechsel in Europa und den USA als negativer Katalysator wirken, viertens besteht ein erhebliches politisches Risiko durch Exportauflagen, ethische Debatten und mögliche regulatorische Eingriffe, die das Wachstum bremsen können, und fünftens zeigen ähnliche Zyklen in der Vergangenheit, dass Rüstungsaktien nach Hype-Phasen oft brutal korrigieren, sobald Erwartungen nicht weiter übertroffen werden, weshalb ich davon ausgehe, dass schon kleine Enttäuschungen bei Auftragseingang, Marge oder Ausblick einen starken Abverkauf auslösen werden.
Mit dem Anstieg auf 1.749,00 EUR hat die Rheinmetall-Aktie am 05.01.2026 die 200-Tage-Linie nach oben gekreuzt. Dieser Durchbruch wird von vielen Tradern als starkes Kaufsignal gewertet, da er den Wechsel vom mittel- zum langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. In Kombination mit dem erreichten Rekordhoch des DAX von 25.000 Punkten hat dies für zusätzliche Dynamik gesorgt, die den Kurs heute auf rund 1.894 € katapultiert hat.
Ich persönlich warte aktuell bewusst auf einen größeren Dip, weil mir das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau nicht passt, deshalb bin ich kurzfristig eher short positioniert mit dem Ziel, eine Übertreibung nach unten mitzunehmen, und plane erst im Bereich um ca. 1500 wieder auf Long zu drehen, da ich dort eine deutlich bessere technische und psychologische Unterstützung sehe, während vorher jede Schwäche durch Gewinnmitnahmen, nachlassende News-Dynamik und hohe Erwartungen verstärkt werden kann, was für mich kurzfristig eher für Abwärtsdruck spricht und langfristig erst auf tieferen Niveaus wieder ein attraktives Long-Setup ergibt.
Ich persönlich warte aktuell bewusst auf einen größeren Dip, weil mir das Chance-Risiko-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau nicht passt, deshalb bin ich kurzfristig eher short positioniert mit dem Ziel, eine Übertreibung nach unten mitzunehmen, und plane erst im Bereich um ca. 1500 wieder auf Long zu drehen, da ich dort eine deutlich bessere technische und psychologische Unterstützung sehe, während vorher jede Schwäche durch Gewinnmitnahmen, nachlassende News-Dynamik und hohe Erwartungen verstärkt werden kann, was für mich kurzfristig eher für Abwärtsdruck spricht und langfristig erst auf tieferen Niveaus wieder ein attraktives Long-Setup ergibt.
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