VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Allgemein sehr pauschal, vonovia verlangt meist unter 10€ der qm. Klar die Wohnungen sind jetzt nicht hochwertig aber es geht ja mal rein ums Mieten. Zudem frag ich mich immer woher das Recht auf mieten in einer Großstadt kommt? Wenn man innerhalb des Arbeitslebens wenig bis nix gespart hat muss halt im Alter abstriche machen.
Vonovia betreibt aktuell eine riskante „Rosinenpickerei rückwärts“: Um Schulden zu tilgen, werden nicht die Problemimmobilien verkauft, sondern die Bestlagen. Da der Markt für schwache Standorte stagniert, landet das wertvolle Tafelsilber im Schaufenster. Das senkt zwar kurzfristig die Schuldenlast, schwächt aber langfristig die Qualität des Portfolios. Wer heute seine lukrativsten Bestände verscherbelt, rettet zwar die Bilanz, verliert aber das Rückgrat für künftige Erträge. Am Ende bleibt ein Bestand zurück, der zwar kleiner, aber qualitativ deutlich schlechter ist. Ich hätte mir vonseiten Vonovias ehrlichere Zugeständnisse gewünscht, wie etwa: „Wir haben ein Problem“ oder „Wir müssen die Dividende halbieren“. Stattdessen wird alles schöngeredet und als Erfolg verkauft, ganz wie bei unseren Politikern.
Immobilienbestand Bewertung: Im Jahr 2025 verkaufte Vonovia 2.333 Wohneinheiten mit einem Aufschlag von 31,8 % auf die aktuellen Bewertungen, was das erhebliche Potenzial des Verkaufs von Wohnungen an Privatanleger unterstreicht. Schulden: Vonovia soll jährlich 4mrd Schulden refinanzieren. Jetzt finanziert 8 Jährige Anleihen mit 4,3% Zinssatz mehr als die Fremdkapitalkosten von Vonovia in Höhe von 2,1 %. 4000x(0,043-0,021)=88m mehr Zinskosten. Vonovia steigert die Mieten jährlich 4,1%. 4900x0,041=200,9m mehr Mieteinnahmen. 200-88=112m plus bleibt bei Vonovia. So einfach und nicht überkomplizieren.
Vonovia betreibt aktuell eine riskante „Rosinenpickerei rückwärts“: Um Schulden zu tilgen, werden nicht die Problemimmobilien verkauft, sondern die Bestlagen. Da der Markt für schwache Standorte stagniert, landet das wertvolle Tafelsilber im Schaufenster. Das senkt zwar kurzfristig die Schuldenlast, schwächt aber langfristig die Qualität des Portfolios. Wer heute seine lukrativsten Bestände verscherbelt, rettet zwar die Bilanz, verliert aber das Rückgrat für künftige Erträge. Am Ende bleibt ein Bestand zurück, der zwar kleiner, aber qualitativ deutlich schlechter ist. Ich hätte mir vonseiten Vonovias ehrlichere Zugeständnisse gewünscht, wie etwa: „Wir haben ein Problem“ oder „Wir müssen die Dividende halbieren“. Stattdessen wird alles schöngeredet und als Erfolg verkauft, ganz wie bei unseren Politikern.
Das Problem ist, dass Vonovia rund 40 Milliarden Euro Schulden hat, von denen ein Teil in naher Zukunft refinanziert werden muss , allerdings zu deutlich höheren Zinsen als in den Jahren der Niedrigzinspolitik. Besonders kritisch sehe ich, dass Vonovia den eigenen Immobilienbestand selbst bewertet, anstatt ihn konsequent von unabhängigen externen Gutachtern prüfen zu lassen. Das schafft Spielraum für zu optimistische Annahmen. Gleichzeitig basiert ein Teil der Strategie offenbar auf der Hoffnung, dass die Zinsen wieder sinken. Dafür gibt es aktuell jedoch wenig belastbare Anzeichen, im Gegenteil,. Bei anhaltender Inflation oder weiteren globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten die Zinsen sogar weiter steigen. Wenn Vonovia also gezwungen ist, neue Schulden zu deutlich höheren Zinsen aufzunehmen, während gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Sinkende Bewertungen schwächen die Bilanz, was zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen kann – und das wiederum verteuert die Finanzierung zusätzlich.
Das Problem ist, dass Vonovia rund 40 Milliarden Euro Schulden hat, von denen ein Teil in naher Zukunft refinanziert werden muss , allerdings zu deutlich höheren Zinsen als in den Jahren der Niedrigzinspolitik. Besonders kritisch sehe ich, dass Vonovia den eigenen Immobilienbestand selbst bewertet, anstatt ihn konsequent von unabhängigen externen Gutachtern prüfen zu lassen. Das schafft Spielraum für zu optimistische Annahmen. Gleichzeitig basiert ein Teil der Strategie offenbar auf der Hoffnung, dass die Zinsen wieder sinken. Dafür gibt es aktuell jedoch wenig belastbare Anzeichen, im Gegenteil,. Bei anhaltender Inflation oder weiteren globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten könnten die Zinsen sogar weiter steigen. Wenn Vonovia also gezwungen ist, neue Schulden zu deutlich höheren Zinsen aufzunehmen, während gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, entsteht ein gefährlicher Kreislauf: Sinkende Bewertungen schwächen die Bilanz, was zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit führen kann – und das wiederum verteuert die Finanzierung zusätzlich.
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