VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Ich will ja nicht sagen die Leute sind faul und ich selber arbeite 35h weil die Freizeit mir wichtiger ist. Dennoch gehen mir jetzt 6-7% nettolohn ab. Früher haben die Leute vielleicht weniger gerechnet was mehr Sinn ergibt. Ich sag nicht Leute sind fauler aber man kann nicht weniger Arbeiten und den gleichen Luxus erwarten. Zudem greift deine Aussage zu kurz. Nach deiner Ansicht nach könnte jeder 35h arbeiten und hätte dann einen besseren Grenznutzen, die fehlenden Mrd für die Sozialkassen bezahlen wir wiederrum mit höheren Abgaben. Wenn jeder auf 45-50h hochgehen würde könnte man theoretisch die Steuern senken
Die Aussage, dass die Leute „einfach nicht mehr 40+ Stunden arbeiten wollen“, greift ökonomisch viel zu kurz. Die Arbeitszeitreduzierung ist keine reine Lebensstil-Frage, sondern eine systemisch erzeugte Ausweichbewegung. Deutschland hat eine der weltweit höchsten Grenzabgabenbelastungen auf Arbeitseinkommen. Wenn von jeder 36. bis 40. Arbeitsstunde netto oft nur noch 40 bis 50 Cent pro Euro beim Arbeitnehmer ankommen, sinkt der finanzielle Anreiz für Mehrarbeit drastisch. Der Grenznutzen von Freizeit wird schlicht höher als der Grenznutzen des verbleibenden Nettoeinkommens. Das Problem ist eine selbsterfüllende Spirale: 1. Erhöhung der Sozialabgaben zur Deckung von Systemdefiziten. 2. Sinken des Anreizes für Vollzeit / 40h+, da die Abgabenlast auf jeden Zusatz-Euro extrem hoch ist. 3. Reduzierung der Arbeitsstunden (z. B. auf 35h oder Teilzeit). 4. Geringeres Beitragsaufkommen im System \rightarrow worauf die Politik erneut mit Abgabenerhöhungen reagiert. Das ist keine „Faulheit“, sondern eine vollkommen rationale Reaktion auf Fehlanreize der Steuer- und Abgabenpolitik. Wer Arbeitsleistung bestraft, bekommt am Ende weniger Arbeitsstunden.
Die Aussage, dass die Leute „einfach nicht mehr 40+ Stunden arbeiten wollen“, greift ökonomisch viel zu kurz. Die Arbeitszeitreduzierung ist keine reine Lebensstil-Frage, sondern eine systemisch erzeugte Ausweichbewegung. Deutschland hat eine der weltweit höchsten Grenzabgabenbelastungen auf Arbeitseinkommen. Wenn von jeder 36. bis 40. Arbeitsstunde netto oft nur noch 40 bis 50 Cent pro Euro beim Arbeitnehmer ankommen, sinkt der finanzielle Anreiz für Mehrarbeit drastisch. Der Grenznutzen von Freizeit wird schlicht höher als der Grenznutzen des verbleibenden Nettoeinkommens. Das Problem ist eine selbsterfüllende Spirale: 1. Erhöhung der Sozialabgaben zur Deckung von Systemdefiziten. 2. Sinken des Anreizes für Vollzeit / 40h+, da die Abgabenlast auf jeden Zusatz-Euro extrem hoch ist. 3. Reduzierung der Arbeitsstunden (z. B. auf 35h oder Teilzeit). 4. Geringeres Beitragsaufkommen im System \rightarrow worauf die Politik erneut mit Abgabenerhöhungen reagiert. Das ist keine „Faulheit“, sondern eine vollkommen rationale Reaktion auf Fehlanreize der Steuer- und Abgabenpolitik. Wer Arbeitsleistung bestraft, bekommt am Ende weniger Arbeitsstunden.
Also gefühlt aus eigener Sicht empfinde ich das nicht so. Meine Miete wurde im Verhältnis nicht jedes Jahr im 2-3% erhöht und auch ansonsten ist das „normale Leben“ nicht so schnell teurer geworden als die Lohnerhöhungen. Klar wenn man es immer absolut sieht hat da Döner früher 3-4 € gekostet und heute 7-8€ aber zum einen war auch die Lohnentwicklung dementsprechend und Lebensmittel sind ja nicht der gnaze Warenkorb. In meinem empfinden geben die Leute einfach deutlich mehr Geld für handys usw. aus und dnan bleibt kein Geld mehr für die normalen Dinge. Urlaub war früher günstig weil Griechenland usw. einfach noch nicht so weit waren, die haben aufgeholt und ja deswegen wirds teurer. Zu den Sozialversicherungenkann man daoch ganz klar sagen: Verhältnis kippt - es wird teurer ganz klar versagen von spd/cdu das war vorhersehbar Zudem arbeiten die Leute keine 40h+ mehr sonder 35+ auch da fehlen min 12% Sozialabgaben
Inflationsbereinigt steht die Aktie ja schon längst auf neuem Allzeit-Rekordtief. Das Post-Corona-Tief bei 15,5 EUR scheint auf den ersten Blick noch etwas entfernt, allerdings war die Aktie damals nur an 5 Handelstagen unter 17 EUR. Das ging einmal brutal nach unten an die 15 und dann direkt wieder nach oben. Die Aktie hat ihren defensiver Charakter komplett verloren. Keine andere Aktie im DAX ist so stark der Geopolitik ausgesetzt, wie Vonovia. Aktuell eher ein distressed asset mit turnaround Potenzial. Stellt sich die Frage, ob der Kurs bereits niedrig genug ist.
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