Kingman Minerals:
Bohrungen abgeschlossen, Ergebnisse stehen kurz bevor! Jetzt rein?
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Vulcan Energy Ressources - NEU WKN: A2PV3A ISIN: AU0000066086 Forum: Aktien User: FrKäptnKirk
2,171
EUR
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20:00:09 Uhr,
Lang & Schwarz
Kommentare 2.656
G
GranatenJoeXXL,
27.08.2025 9:19 Uhr
0
Schöner Anstieg zum Schluss in Sydney. Mal gespannt ob die 4 Aud nachhaltig fallen werden diese Woche.
Auch der Lithiumpreis steigt wieder. Könnte was werden. 😉
https://www.metal.com/Lithium
https://www.asx.com.au/markets/company/VUL
G
Gast-759299600,
27.08.2025 9:18 Uhr
0
Danke - kannst du den faz Link bitte senden @Quietscher
Q
Quietscher,
27.08.2025 8:36 Uhr
1
Mit weiteren Großunternehmen hat
Vulcan nach eigenen Angaben schon
Partnerschaften geschlossen. So testet
der Chemieriese BASF gerade, ob und
wie er gemeinsam mit Vulcan Geothermie
zur Energieversorgung seines Großstandorts
in Ludwigshafen nutzen könnte.
Zudem habe man mit Stellantis, der
belgische Umicore und den südkoreanischen
Batteriehersteller LG Energy bereits
Vorverträge zur Lieferung von Lithium
unterzeichnet.
Skepsis über die Tragfähigkeit des
Konzepts weist Freitag zurück. Im
Gegenteil, die Wirtschaftlichkeit sei
enorm, sagt er. Vulcan könne das Lithium
nicht nur billiger, auch umweltschonender
als vergleichbare Bergbauprojekte
produzieren. Die Hitze des Thermalwassers
liefere die Energie gleich mit, zudem
sei die Sole „sauber“, benötige also keinen
Einsatz von Chemikalien. Das so
produzierte Lithium könne zu einem „minimal“
höheren Preis als Lithium aus
China verkauft werden.
Der stark schwankende Aktienkurs des
Unternehmens sei keine Kritik der Investoren,
sondern dem Lithiumpreis geschuldet.
Wie bei allen Projekten dieser
Art schwanke der Kurs mit dem Lithiumpreis,
und der werde auch noch länger volatil
bleiben. Auch die möglichen Gefahren
von Erderschütterungen durch den
Bohrbetrieb habe Vulcan im Griff. Sensoren
würden Erdbewegungen schon zeigen,
bevor sie von Menschen wahrgenommen
würden. Dann würden die Bohrungen
sofort gestoppt. Passiert sei das
noch nicht. Die Gefahr sei schon deshalb
gering, weil Vulcan nicht ins Muttergestein
bohre.
Noch ist das Unternehmen nicht am
Ziel. Sowohl finanziell als auch auf dem
Bohrplatz bleiben Risiken. Dort auf dem
Acker in Insheim parken alle Autos mit
dem Heck zum Zaun: Nur so ist man bei
einem Störfall schnell wieder weg.
Q
Quietscher,
27.08.2025 8:36 Uhr
1
Ende 2024 schon hat das Bundeswirtschaftsministerium
100 Millionen Euro
für die Dekarbonisierung der Fernwärme
in Landau beigesteuert. Geld, um den
geothermischen Teil des Projekts zu
unterstützen, wie es heißt, also Infrastruktur,
Erzeugung, den Transport und die Lieferung von Erdwärme. Ende Juli
flatterte die zweite Förderung ins Haus.
Mit 104 Millionen Euro unterstützen der
Bund und die Länder Rheinland-Pfalz
und Hessen den Lithium-Teil des Projektes,
konkret also die Aufbereitungsanlagen
in Landau und Frankfurt.
Dieses Geld fließt im Rahmen des
„Temporary Crisis and Transition Framework“,
mit dem die EU die Förderung von
sauberem Lithium für die Zellfertigung
fördern will. Die Subvention sei, hieß es
vom Bundeswirtschaftsministerium, „ein
weiterer Schritt hin zu einer sicheren und
bezahlbaren Versorgung der deutschen
Wirtschaft mit Rohstoffen“. Der nächste
und wichtigste – Schritt dürfte bald folgen.
Über den eigens aufgelegten Rohstofffonds
könnte sich der Bund direkt an Vulcan
Energy beteiligen. Dem Vernehmen
laufen die Gespräche gut, im September
könnte die Entscheidung fallen. Bis zu 150
Millionen Euro soll es geben. Es wäre die
erste Beteiligung des Ende 2024 von der
Bundesregierung mit einer Milliarde Euro
ausgestatten Rohstofffonds. Auch dessen
Ziel ist es, die Abhängigkeit der deutschen
Industrie von wenigen Lieferländern zu
reduzieren.
Um das Projekt zu stemmen, hat Vulcan
nach eigenen Angaben von seinen Investoren
zudem knapp 500 Millionen
Euro eingesammelt und mehrere Kreditvereinbarungen
geschlossen. So soll die
Europäische Investitionsbank 500 Millionen
Euro beisteuern. Eine Gruppe von
Privatbanken habe umgerechnet weitere
879 Millionen Euro zugesagt.
Vulcan, das sowohl in Australien als
auch in Frankfurt an der Börse notiert
ist, hatte zumindest in Australien anfangs
mit kritischen Kommentaren von
Analysten zum Geschäftsmodell zu
kämpfen. Gegründet von zwei Geologen
– dem Deutschen Horst Kreuter und
dem Australier Francis Wedin –, ging
Vulcan 2018 mit seiner Idee von umweltfreundlich
gefördertem Lithium an
die australische Börse. Kreuter ist weiter
im Beratergremium, Wedin Teil des Managements
und mit einem Anteil von
acht Prozent zudem größter Einzelaktionär.
Zwischen fünf und sechs Prozent
halten zudem der Opel-Mutterkonzern
Stellantis und der australische Baukonzern
Cimic, eine Tochtergesellschaft von
Hochtief.
Q
Quietscher,
27.08.2025 8:36 Uhr
0
Zwei kleinere Geothermiekraftwerke
hat Vulcan schon zugekauft. Ältere Anlagen,
die seit Jahren ihren Dienst tun. Die
eine produziert für die Stadt Landau
Wärme, die andere für die Gemeinde Insheim
Strom. Und aus beiden filtert das
Unternehmen zu Probezwecken Lithium
und verarbeitet es. In Landau hat Vulcan
dazu eigens eine Anlage gebaut, die aus
der lithiumhaltigen Sole das Lithiumchlorid
extrahiert. Das wiederum wird
als wässrige Lösung mit Tanklastwagen
ins 130 Kilometer entfernte Frankfurt gefahren.
Dort im Chemiepark Höchst wird
es im letzten Schritt zum Batteriegrundstoff
Lithiumhydroxidmonohydrat weiterverarbeitet
und dann von dort verkauft.
Beide Anlagen laufen nach Freitags
Worten erfolgreich im Testbetrieb,
das Endprodukt durchlaufe gerade die
Zertifizierungsprozesse von Automobilunternehmen
und Zellherstellern.
Um die notwendigen Lithium-Mengen
zu fördern, hat Vulcan im Frühjahr mit der
ersten eigenen Bohrung begonnen. Das
eigene Großprojekt – Eigenname „Lionheart“
– muss gelingen. Im Endausbau will
Vulcan damit Thermalwasser aus 28 Bohrungen
an sieben Standorten in der Südpfalz
zur Lithiumanlage nach Landau leiten
und so die gesamte Wertschöpfungskette
erstmals dauerhaft schließen.
Auf 2,2 Milliarden Euro schätzt das
Unternehmen die Gesamtausgaben inklusive
Finanzierungskosten, die reinen
Investitionsausgaben beziffert Manager
Freitag auf 1,4 Milliarden Euro. Diekommerzielle Produktion soll 30 bis 33
Monate nach dem Baubeginn starten, also
voraussichtlich im Jahr 2029. So der
Plan. Dann will Vulcan anfangs 24.000
Tonnen Lithium im Jahr produzieren,
Material, das nach Darstellung von Geschäftsführer
Freitag für 500.000 Antriebsbatterien
reicht.
Vulcan ist nicht allein. Etliche Unternehmen
haben sich auf die vermeintlich
lukrative Suche nach deutschen Lithium-
Quellen aufgemacht. Die Bundesanstalt
für Geowissenschaften und Rohstoffe
(BGR) listet in ihrem Report „Deutschland
– Rohstoffsituation“ für 2023 –
einen aktuelleren gibt es noch nicht – allein
fünfzig Genehmigungen für die Lithium-
Gewinnung aus Geothermie auf.
Zudem laufen Bergbauprojekte zum direkten
Abbau von Lithium. Als eines der
größten Vorkommen in Europa gilt dabei
nach Angaben der Bundesanstalt die Lagerstätte
Zinnwald in Sachsen. Dort plant
die Zinnwald Lithium GmbH von 2030 an
den Abbau von Lithium. In Altmark,
Sachsen-Anhalt, will das Bergbauunternehmen
Neptune Lithium aus Lagerstättenwasser
des ehemaligen Erdgasfelds
Altmark gewinnen. Zudem arbeiten nach
Angaben des BGR auch lokale Energieversorger
an dem Thema. So betreibe der
Energiekonzern EnBW gemeinsam mit
den örtlichen Stadtwerken eine Pilotanlage
in der Kraichgau-Gemeinde Bruchsal.
Im Oberrheingraben ist das Potential
nach Freitags Worten groß. In
der Region südlich von Frankfurt
bis nach Basel gebe es auf einer
Länge von 300 Kilometer und
einer Breite von 30 Kilometer gesicherte
Reserven von 28 Millionen Tonnen Lithiumäquivalent
– sogenanntes LCE. Das
sei das größte Vorkommen in Europa, also
auch international relevant.
Im Mai hat die Europäische Union „Lionheart“
als strategisches Projekt unter
dem Critical Raw Materials Act eingestuft
– ein wichtiger Achtungserfolg.
Denn das Vorhaben ist nicht nur ambitioniert,
es ist auch umstritten und wird mit
großen Summen staatlich unterstützt.
Q
Quietscher,
27.08.2025 8:36 Uhr
0
Und doch ist es so: Seit Mai bohrt das
deutsch-australische Bergbauunternehmen
Vulcan seine ersten beiden Löcher
fast vier Kilometer in die Tiefe. Von dort
unten will Vulcan im ersten Rohr heißes
Thermalwasser an die Oberfläche holen,
das darin gebundene Lithium lösen und
die Wärme nutzen, um Energie zu erzeugen.
Im zweiten Rohr soll das Wasser
dann wieder zurückgepumpt werden in
die Tiefe. Ein im besten Fall umweltschonendes
und lukratives Konzept zugleich.
Lithium ist einer der wichtigsten Bestandteile
für moderne Antriebsbatterien,
der Bedarf wird nach Schätzung des
Fraunhofer Instituts bis 2030 um den
Faktor sechs steigen. Lithium gilt deshalb
schon länger als „weißes Gold“. Für das
Gelingen der Energiewende ist der Stoff
elementar: Lithium-Ionen-Batterien werden
nicht nur in Fahrzeugen, sondern
auch in elektronischen Geräten und stationären
Energiespeichern verbaut.
Der Großteil des Lithiums stamme aktuell
allerdings aus China, sagt Christian
Freitag der F.A.Z. in einem kleinen Besprechungsraum
der Aufbereitungsanlage
im nahen Landau. Deutschland und
Europa sind nach seinen Worten von Importen
abhängig. Seine Botschaft ist klar:
Das Projekt sei nicht nur eine unternehmerische
Frage, es liege im nationalen
Interesse. Der achtundvierzigjährige Ingenieur
hat lange bei Wintershall gearbeitet,
später das Batteriegeschäft der
BASF mit aufgebaut. Seit Ende 2024 soll
er als Chief Commercial Officer und Mitgeschäftsführer
von Vulcan Deutschland
das Projekt zum Erfolg führen.
Q
Quietscher,
27.08.2025 8:35 Uhr
0
Falls noch nicht gepostet gabs heute einen ausführlichen Bericht in der FAZ über Vulcan, steckt leider hinter einer Paywall. Hier der Bericht, hoffe die Länge passt in die Nachricht. Nicht wirklich neues aber jede Aufmerksamkeit hilft:
Jetzt dürfen keine Fehler mehr
passieren. Nicht einmal bei der
Anfahrt. Warum man den Feldweg
genommen habe, ruft die
Wächterin dem Besucher zu und
kommt gestikulierend aus dem Tor. Der
Weg sei nur für Traktoren gedacht, die
Firma habe schließlich eine eigene Zufahrtsstraße
gebaut. Verärgert zieht sich
die Frau wieder in ihren Container zurück.
Dass der Besuch am Zaun des Bohrgeländes
enden muss, war schon vorher
klar. Schließlich geht es hier und jetzt ans
Eingemachte, und gefährlich ist es obendrein.
Besucher zu bespaßen, dafür haben
die Arbeiter keine Zeit.
Hier, das ist ein Bohrplatz zwischen
Äckern und Reben, keine drei Kilometer
vom Weinörtchen Insheim bei Landau
entfernt. Ruhig geht es zu an der Südlichen
Weinstraße. Obwohl fast sechzig
Meter hoch, fällt der Bohrturm in der
sanften Hügellandschaft kaum auf. Es
braucht schon Phantasie, um sich vorzustellen,
dass hier, unweit der französischen
Grenze, die Zukunft der europäischen
Batteriezellenproduktion mit verhandelt
wird.
Merlinchen,
26.08.2025 20:16 Uhr
0
👍
G
Gast-759299600,
26.08.2025 20:13 Uhr
0
Gute berechtigte Frage - in dem neuen Patent von 2023 wird so eine Vorbehandlung beschrieben und patentiert
G
Gast-759299600,
26.08.2025 20:12 Uhr
1
Ein VUL short seller hat mir folgende Frage für das Treffen mitgegeben- Könnte die geothermische Sole von Vulcan eine chemische Vorbehandlung zur Klärung der Sole benötigen, um zu verhindern, dass Verunreinigungen oder Ablagerungen ausfallen und die DLE-Prozessanlagen beeinträchtigen? Wie wird gelöstes CO2 in NCG gehandhabt? Und natürlich vorkommendes Pb210?
J
Jopy,
26.08.2025 15:14 Uhr
0
Dachte Stichtag 01.09. Na dann
T
Tertullianus,
26.08.2025 15:08 Uhr
0
Also sind noch 6 Wochen Luft
T
Tertullianus,
26.08.2025 15:08 Uhr
0
Meines Wissens gelten die Verlängerung bis einschließlich September.
J
Jopy,
26.08.2025 14:29 Uhr
0
Was ich bisher positiv finde, ist, dass der Kurs trotz des näher rückenden 01.09.stabil bleibt und sich nicht wirklich verringert. War meint ihr dazu
J
Jopy,
26.08.2025 14:27 Uhr
0
Ich bringe es zeitlich und räumlich leider auch nicht unter.
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